SWD powervolleys Düren: Mit voller Kraft gegen Frankfurt?


Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Im Viertelfinale um den deutschen Pokal treffen am Mittwoch die Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren und United Volleys Frankfurt aufeinander. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Für das Dürener Team stellen sich zwei Fragen: Ist der Virus endlich weg? Und falls ja: Haben die SWD powervolleys die richtigen Schlüsse aus der 0:3-Niederlage vor drei Wochen in Frankfurt gezogen?

Die erste Frage kann Trainer Stefan Falter nicht mit Sicherheit beantworten. „Der Virus ist einmal durch das ganze Team durch. Ich hoffe, dass wir wieder im Vollbesitz unserer Kräfte sein werden.“ Zu Beginn der Woche war das noch nicht der Fall. Kraft ist aber notwendig, um die United Volleys unter Druck zu setzen. Kraft, um beispielsweise Druck mit dem Aufschlag aufbauen zu können. „Wir brauchen im Aufschlag unseren Rhythmus mit viel Druck, damit wir den Frankfurter Spielaufbau stören können“, erklärt Falter. Wirkungsvolle Aufschläge können bedeuten, dass die United Volleys nicht aus allen Rohren feuern können.

Sie haben viele kraftvolle Angreifer. Wenn die alle zur Verfügung stehen, dann haben wir einen schweren Stand“, schildert Falter weiter. Frankfurter Optionen reduzieren – das ist das Ziel mit Aufschlag, Block und Abwehr. Im Hinspiel war das genau umgekehrt. Die United Volleys erzielten mehr Wirkungstreffer mit dem Aufschlag. Dazu kam, dass die Dürener Angreifer zu viele unglückliche Entscheidungen trafen. „Wir haben das Spiel analysiert und ich bin überzeugt, dass wir einige Dinge anders machen. Eine solche Partie wie die in Frankfurt wird es nicht mehr geben.“

Damit trifft Falter keine Aussage über den Ausgang der Partie. Fakt ist, dass Frankfurt das Potenzial hat, jedes Team der Liga zu schlagen. „Und wenn man ihrem Zuspieler nicht die Möglichkeit nimmt, auf alle Angreifer zu verteilen, dann wird es schwer“, sagt der Dürener Trainer. Also: Die SWD powervolleys brauchen volle Kraft und einen guten Tag, um das Pokal-Halbfinale zu erreichen.