ARD, ZDF und CHIO Aachen verlängern Partnerschaft - Umfang und Qualität der Übertragungen stetig ausgebaut

ARD und ZDF haben ihre Partnerschaft mit dem CHIO Aachen langfristig verlängert. Darauf verständigte sich SportA, die Sport-Rechteagentur von ARD und ZDF, mit dem Organisator des CHIO, dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV). Damit wird Deutschlands größte Reitsport-Veranstaltung auch zukünftig live und mit umfangreicher begleitender Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Programmen und Angeboten zu sehen sein. Die Vereinbarung umfasst die exklusiven audiovisuellen Übertragungsrechte vom CHIO Aachen für alle Verbreitungswege und erstreckt sich bis zum Jahr 2022.

Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator:
„Reiten hat nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ersten eine lange Tradition, und das CHIO Aachen gehört weltweit zu den bekanntesten Veranstaltungen. Aus diesem Grund ist es für uns ein schöner Erfolg, dass wir unsere gute Zusammenarbeit mit dem CHIO in den kommenden Jahren fortsetzen können und damit eine unserer wichtigsten Reitsport-Übertragungen im Ersten auch weiterhin im Programm haben werden.“

Thomas Fuhrmann, ZDF-Sportchef:
„Die Berichterstattung vom Reiten stellt eine wichtige Farbe im Sportangebot des ZDF dar. Da wir auch weiterhin die Vielfalt des Sports abbilden möchten, freuen wir uns auf tolle Momente von dieser renommierten Veranstaltung.“

Steffen Simon, WDR-Sportchef:
„Mit der Mischung aus Spitzensport und buntem Rahmenprogramm, aber auch seiner gesellschaftlichen Relevanz, ist das CHIO Aachen von herausragender Bedeutung für unsere Berichterstattung. Auch künftig werden wir dieses traditionsreiche Turnier mit hohem produktionellen und redaktionellen Einsatz begleiten und in den Programmen und Angeboten des WDR umfassend abbilden.“

„Unsere Partnerschaft mit der SportA garantiert nicht nur, dass das CHIO Aachen weiterhin frei empfangbar bleibt, sondern insbesondere auch die hohe Qualität der Übertragungen“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART). Durch den hohen Übertragungsaufwand und die enge Zusammenarbeit zwischen den Sendern und dem ALRV sei diese hohe Qualität in der Vergangenheit kontinuierlich weiterentwickelt worden. Für diese intensive Zusammenarbeit dankte Mronz den Verantwortlichen von ARD, ZDF und WDR, denn: „Nur so können wir den Fernsehzuschauern die unvergleichliche CHIO Aachen-Atmosphäre noch besser nach Hause transportieren.“

In den vergangenen Jahren wurden jeweils mehr als 30 Stunden im Ersten, im ZDF und im WDR Fernsehen vom CHIO Aachen übertragen.

#chioaachen


Das Foto zeigt Dressurreiterin Isabell Werth im Gespräch mit dem WDR.

 

Packendes Duell auf Augenhöhe


Trotz starker Leistung und eines packenden Spiels hat es für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren nicht gereicht: Sie unterliegen dem VfB Friedrichshafen denkbar knapp mit 2:3. 22:25, 25:17, 23:25, 25:22, 13:15 lauten die Satzergebnisse am Ende einer spannenden Partie auf hohem Niveau. Am Ende macht ein Block des Top-Teams vom Bodensee den Unterschied aus. Düren bleibt in der Tabelle Sechster.

Am Ende von zweieinhalb intensiven Wochen mit sechs Spielen, in denen sich das Dürener Team mit einigen Verletzungen und Krankheiten plagen musste, zeigen die SWD powervolleys, dass die Kraft, die zuletzt phasenweise gefehlt hat, wieder zurück ist. „Wir haben konstant und konzentriert gespielt“, sagt Routinier Björn Andrae. „Es ist natürlich bitter, dass wir am Ende mit einem Punkt dastehen statt mit zwei. Aber nach zweieinhalb Wochen, in denen wir ständig Löcher stopfen mussten, haben wir wieder gezeigt, dass wir in der Lage sind, solche Teams zu schlagen.“ Nur der letzte Punkt hat am Ende von fünf starken Sätzen gefehlt. „Wir waren in einem Duell zweiter guter Teams nicht besser, aber wir haben Düren überlebt“, sagt VfB-Trainer Vital Heynen.

Die Zahlen bestätigen das: Angriffseffizienz, Blockpunkte, Punkte mit dem Aufschlag, Fehler in der Annahme – in allen Kategorien liegen Düren und Friedrichshafen exakt gleich auf. Den Unterschied am Ende von Satz eins, in dem Düren zunächst 18:15 führt, macht der taktische Aufschlag des VfB. Dürens Spielaufbau wackelt, die Gäste ziehen auf 23:20 vorbei und sichern sich den Satz.

Anschließend meldet sich der Dürener Block im Spiel an. Fünf teilweise krachende Blockpunkte in Satz zwei sind zu viel für den VfB. Zusätzlich legen die SWD powervolleys im Gegenangriff deutlich nach. Vor allem Sebastian Gevert punktet immer wieder mit großer Wucht, und zwar die gesamte Partie über. Am Ende ist er mit 23 erfolgreichen Angriffen und drei Assen bester Punktesammler des Abends. Zudem verteidigt er immer wieder stark. Wie zum 14:9. Da ist er in der Abwehr zur Stelle und verwandelt anschließend im Angriff. Ein Block von Florian Lacassie zum 19:12 entscheidet den Satz früh.

Anschließend arbeiten die VfB-Mittelblocker Jakob Günthör und Philipp Collin mit guten Aufschlägen eine 22:19-Führung heraus. Die pulverisiert Gevert mit starken Aufschlägen zum 23:23. Danach hat er Pech, als er mit einem Angriff versucht, einen wackligen Spielaufbau zu kompensieren und der Ball das Feld knapp verfehlt. Der VfB gewinnt Satz drei 25:23. Dann ist es aber wieder Düren, das dem vierten Satz seinen Stempel aufdrückt. Die Arena tobt, als der eingewechselte Romans Sauss nach starker Abwehr des gesamten Teams mit einem geschickt gelegten Ball das 18:13 für Düren markiert. Dass gegen den VfB keine Führung sicher ist, wird danach schnell deutlich. Nach einem langen Ballwechsel blockt der VfB Andrae, Dürens Vorsprung ist beim 21:20 fast dahin. Bis Tim Broshog auf den Plan tritt und mit einem seiner sechs Blockpunkte das 24:21 und damit die Vorentscheidung besorgt.

Der Tiebreak ist gebucht, der VfB startet besser. Bartłomiej Bołądź, der die SWD die gesamte Partie mit seinen Angriffen vor schwere Aufgaben stellt, hat großen Anteil an der 8:5-Führung seines Teams. Die wächst sogar bis auf 10:6. Allerdings steckt Düren nicht auf, kommt kraftvoll zurück, Sauss besorgt im Gegenangriff das 11:11. Und dann geschieht der eine Ball, den Friedrichshafen an diesem Abend besser ist. Beim ersten Matchball blocken sie, der Ball prallt von der Dürener Feldabwehr ins Aus, das Spiel ist beendet.

Nach einer intensiven Phase haben die SWD powervolleys jetzt Zeit zur Regeneration. In den nächsten drei Wochen stehen lediglich zwei Spiele an, das erste davon am kommenden Wochenende beim TV Rottenburg.

Qjuelle : Pressestelle'SWD Powervolleys Düren

Härtetest gegen den VfB am Sonntagnachmittag Arena Kreis Düren

Der nächste Härtetest: In der Volleyball Bundesliga empfangen die SWD powervolleys Düren am Sonntag um 18 Uhr den VfB Friedrichshafen. Der Gast ist aktuell Tabellenführer, Düren durchlebt eine schwere Phase, einige Spieler laborieren an Krankheiten und Verletzungen. In den vergangenen fünf Partien musste das Team vier Niederlagen einstecken. „Wir hatten jetzt sechs Spiele in zweieinhalb Wochen mit einem reduzierten Kader. Das ist klar, dass das an den Kräften zehrt“, sagt Co-Trainer Justin Wolff.

An der Angriffslust gegen den VfB Friedrichshafen ändert das nichts. Wie schon in den Partien zuvor spielen die SWD powervolleys auf Sieg. „Wir versuchen aktuell, bestmöglich zu regenerieren, um möglichst viel Kraft für die schwere Aufgabe gegen den VfB zu haben“, schildert Wolff. Das ist notwendig, um eine Chance gegen Friedrichshafen zu haben. Denn der Gast vom Bodensee hat laut Wolff eine ähnliche Spielanlage wie Düren. „Beide Teams setzen auf eine gute Abwehr. Das bedeutet automatisch oft lange, hart umkämpfte Ballwechsel“, erklärt Wolff. Und für die brauche man Kraft.

Mit Spannung darf auch erwartet werden, wie sich die Unterschiede in der Spielweise zwischen Düren und Friedrichshafen auf die Partie auswirken. Die SWD powervolleys legen ihren Schwerpunkt ein wenig mehr auf ein möglichst starkes Aufschlagspiel, der VfB ist dagegen besonders sicher in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Die Frage, welche Stärke sich durchsetzt, wird am Sonntag ab 18 Uhr in der Arena Kreis Düren beantwortet.



Ohne Punkte in Lüneburg

Nach einem Start nach Maß müssen die SWD powervolleys Düren bei der SVG Lüneburg eine 1:3-Niederlage einstecken. 25:14, 24:26, 23:25, 20:25 endet das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga aus Dürener Sicht. Die Volleyballer von der Rur bleiben in der Tabelle auf Rang sechs.

Maßgeblich für den Verlauf der Partie: der Dürener Aufschlag. Der sorgt zu Beginn dafür, dass Lüneburg nicht ins Spiel findet. Das passiert ab Satz zwei trotzdem, weil die SWD powervolleys in diesem Element nachlassen. Am Ende reicht eine kämpferisch überzeugende Leistung trotzdem nicht gegen energisch aufspielende Lüneburger. „Wir stecken momentan in einer schwierigen Phase“, sagte Co-Trainer Justin Wolff, der seinen erkrankten Chef Stefan Falter vertrat. „Das Team ist angeschlagen, wir haben viele schwere Spiele. Lüneburg hatte am Ende mehr zuzusetzen.“

Positiv anzumerken ist das Dürener Auftreten zu Beginn der Partie. Die SWD powervolleys dominieren den ersten Satz mit Aufschlag und Angriff beinahe nach Belieben. „Da haben wir Lüneburg an die Wand gespielt und gezeigt, wozu wir in der Lage sind“, lobt Wolff das Team. Jeder Spieler übt mit dem Aufschlag auf seine Weise Druck aus. Düren ist das Team, das sich mehr Chancen erarbeitet und viele davon nutzen kann. In diesem Fahrwasser bleibt die Partie bis zum 11:4 für die SWD powervolleys im zweiten Satz. Anschließend lässt der Druck mit dem Aufschlag nach, auch das Durchsetzungsvermögen im Angriff schwindet, während Lüneburg Ballwechsel um Ballwechsel besser in die Partie findet. „Irgendwann merkt man auch, dass wir einige angeschlagene Spieler auf dem Feld haben und dass wir zuletzt immer nur mit reduzierter Mannschaft trainieren konnten“, spricht Wolff die Gründe an, warum Düren gerade Probleme hat, das hohe Niveau zu halten.

An Kampf und Einsatzwillen liegt das nicht. Satz zwei bleibt bis zum Schluss spannend, am Ende ist Lüneburg mit dem Glück des Tüchtigen einen Ball besser und gleicht aus. In Satz drei kann Düren erneut vorlegen, führt 7:4, kann sich aber nicht lange über die Führung freuen. Denn die SVG ist ist voll im Spiel, verteidigt viele Angriffe der SWD powervolleys. Die Gäste haben Probleme in der Annahme, geraten 13:17 in Rückstand. „In den Momenten sieht man, dass jeder bei uns will“, spricht Wolff die folgenden Bälle an, mit denen Düren dank großen Einsatzes auf 20:21 verkürzen kann. Am Ende ist die SVG in einem Duell auf Augenhöhe erneut einen Ball besser.

Der entscheidende Zwischenspurt gelingt den Lüneburgern Mitte des vierten Satzes. Von 9:9 ziehen sie auf 15:10 davon, weil Dürens Spielaufbau nicht funktioniert. „Das bleibt bei der hohen Belastung gerade nicht aus“, sagt Wolff. „Wir müssen jetzt darauf bauen, dass unsere angeschlagenen Spieler so schnell wie möglich wieder fit werden. Angesichts der schweren Situation gerade haben wir uns in Lüneburg wirklich gut präsentiert.“ Jetzt gilt es, den Tank so schnell wie möglich so weit wie möglich wieder zu füllen. Denn am Sonntag steht das dritte Spitzenspiel in Folge an, wenn der VfB Friedrichshafen in Düren zu Gast ist.

Quelle : Pressestelle SWD

Harte Probe in Lüneburg


In der Volleyball Bundesliga stehen die SWD powervolleys Düren vor einer der schwierigsten Aufgaben überhaupt: Am Mittwoch um 19 Uhr treten sie auswärts gegen die SVG Lüneburg an. Vor allem zu Hause in der kleinen Gellersenhalle ist der Tabellendritte eine Macht. Für Düren (Platz sechs) hängt viel davon ab, ob es gelingt, die eigenen Stärken zur Geltung zu bringen.

Eine der wichtigsten Fragen wird sich wohl erst kurz vor dem Spiel beantworten: Wer ist fit für den Einsatz? Bei der knappen 2:3-Heimniederlage gegen den Meister Berlin Recycling Volleys war dem Dürener Team trotz größter Kampfbereitschaft anzumerken, dass einige Spieler aufgrund von Krankheit und Verletzungen nicht mit 100 Prozent in die Partie gegangen waren. Die Frage stellt sich auch vier Tage später vor der Partie in Lüneburg erneut.

Gleichzeitig müssen sich die SWD powervolleys mit einem enorm kampfstarken Gegner auseinandersetzen, der leidenschaftlich verteidigt, taktisch stark aufschlägt und sich im Gegenangriff oft für seinen Mut belohnt. Den Lüneburgern kommt dabei der Heimvorteil ihrer kleinen Halle mit der geringen Deckenhöhe zugute. Damit das keine Rolle spielt, muss es den Gästen gelingen, im Aufschlag so viel Wirkung wie möglich zu erzielen. Denn für beide Teams ist die Decke gleich hoch. Und wenn es Düren gelingt, den Spielaufbau der SVG nachhaltig zu stören, ist ein erster Schritt auf dem schweren Weg zum Sieg in Lüneburg getan.

Im Angriff kommt es vor allem in Lüneburg darauf an, so kompromisslos wie möglich zu agieren. Schließlich wehrt die SVG oft viele starke Angriffe ab. Fehlt dem Angriff der Druck, dann schlägt Lüneburg um so energischer zurück. Das gilt es zu verhindern.

Quelle : Pressestelle SWD

Volleyball - DER MEISTER AUS BERLIN GEWINNT IN DUEREN

Das Gesetz ist bestätigt worden: Wenn Düren in der Volleyball Bundesliga auf Berlin trifft, dann sind das immer besondere Spiele. Das war schon im Hinspiel in Berlin so, als die SWD powervolleys bei den Recycling Volleys auswärts 3:2 gewinnen konnten. Diesmal revanchierte sich der Meister und gewann seinerseits auswärts in Düren 3:2. (25:23, 25:21, 22:25, 22:25, 12:15). Düren bleibt in der Tabelle Sechster.

Das war ein Spiel auf hohem Niveau mit viel Kampf und auch ein paar knackigen Kommentaren unter dem Netz. Mir hat das viel Spaß gemacht, für die Zuschauer war das großartig“, fasste Dürens Spielmacher Tomáš Kocian die Partie zusammen. Dass Düren am Ende den Kürzen zog, hatte mehrere Gründe.

Zum einen den, dass die Mannschaft in der Mitte des dritten Satzes ihren Tritt verloren hatte. Kapitän Michael Andrei hatte sich verletzt, musste vom Feld. 15:9 führten die SWD powervolleys da. Die ersten zwei Sätze hatten sie mit begeisternder Spielweise gewonnen, waren vor allem in Abwehr und Aufschlag überlegen. So lief die Partie auch in Satz drei weiter, bis dass Andrei vom Feld musste und im Mittelblock von Außenangreifer Björn Andrae ersetzt werden musste. Andrei kehrte später im Satz zurück. „Aber wir haben es bis dahin sechsmal in Folge nicht verstanden, im Angriff den Punkt zu machen“, sagte Kocian. Berlin schaffte es, einen Fuß in die Türe zu schieben und war von nun an im Spiel. Der Meister drehte den Satz.

Satz vier endete mit einem Pfeiffkonzert der Zuschauer, Dürens Spieler protestierten zweimal energisch. Einmal, weil Berlins neuer Zuspieler Sergey Grankin als Hinterfeldspieler regelwidrig mit dem Block punktete, das Schiedsgericht Grankins erhobene Hände und seinen Hüpfer aber zum Entsetzen der SWD powervolleys nicht als Blockaktion wertete. Drei Bälle später bejubelte Düren ein Andrae-Ass, um dann entgeistert festzustellen, dass das Schiedsgericht anderer Meinung war.

Das hat sich leider am Ende des Tiebreaks fortgesetzt“, sagte Kocian. Nach dem 10:10 fällte das Schiedsgericht eine deutliche Fehlentscheidung und eine strittige Entscheidung gegen Düren. Beide Mal war Björn Andrae im Angriff. Zunächst war die Berliner Blockberührung eigentlich unstrittig, bevor der Ball im Aus landete. Danach sahen alle Dürener einen Andrae-Angriff im Feld, alle Berliner nicht. Der Schiedsrichter entschied erneut für Berlin, das jetzt 14:12 führte. Der nächste Dürener Angriff landete knapp im Aus. So endete die Partie mit ungewöhnlicher akustischer Kulisse, nämlich einem Pfeiffkonzert, dass sich gegen die Unparteiischen richtete.

Ein weiterer Grund für den Berliner Sieg hieß Sergey Grankin. Der vor kurzem verpflichtete russische Zuspieler der BR Volleys führte sein Team in der Endphase des Spiels stark mit schnellem und präzisem Pass-Spiel. „Das war eine besondere Herausforderung, gegen ihn zu spielen, die sehr viel Spaß gemacht hat“, sagte Kocian, der seinem Team eine starke Leistung in einer packenden Partie attestierte.

Die muss wieder abgerufen werden, möglichst verbunden mit einer Steigerung. Denn am Mittwoch wird es nicht einfacher, dann treten die SWD powervolleys Düren auswärts beim Tabellendritten an, der heimstarken SVG Lüneburg. Die Dürener Hoffnung ist, dass die Krankheitswelle, die das Team in der Woche vor Berlin erfasst hatte, bis dahin abgeklungen ist und die SWD powervolleys der SVG mit voller Kraft entgegentreten können.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

 

Der Meister ist zu Gast


Wenn Düren auf Berlin trifft, dann sind immer besondere Spiele garantiert. Das wird auch bei der Neuauflage des Klassikers der Fall sein, wenn der Meister Berlin Recycling Volleys bei den SWD powervolleys Düren zu Gast ist. Anpfiff für das Spitzenspiel ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren. Zwei Punkte liegt Düren als Sechster hinter dem Vierten aus Berlin. Für beide Teams geht es darum, den Kontakt zur Spitzengruppe zu wahren.

Die SWD powervolleys starten dabei mit guten Erinnerungen in die Partie, schließlich landeten sie am ersten Spieltag in Berlin einen 3:2-Auswärtssieg. Einen wichtigen Schlüssel zum Sieg hält Düren dabei selbst in der Hand. Zuletzt hat der bis dato so starke Aufschlag nicht mehr soviel Wirkung erzielt. „Das muss sich gegen Berlin ändern, sonst haben wir ein Problem gegen diese große Angriffswucht“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. Trotz der schmerzhaften Niederlagen gegen Herrsching und die Netzhoppers ist Caro davon überzeugt, dass Düren voll auf der Höhe ist und auf Angriff setzt. „Die Jungs sind heiß auf das Spiel.“

Und der Druck liegt beim Gegner, da ist sich Caro sicher. Nicht umsonst sind die Berliner kurz vor dem Ende der Transferfrist noch einmal tätig geworden. Mit dem russischen Spielmacher Sergej Grankin ist ein großer Name in die Bundesliga gewechselt. „Das zeigt, dass Berlin ehrgeizige Ziele hat und sicher nicht mit Platz vier zufrieden ist“, sagt Caro. Deswegen geht er davon aus, dass am Samstag zwei Mannschaften mit vollem Einsatz aufeinander treffen.

Die SWD powervolleys müssen weiter wegen Rückenproblemen auf Trainer Stefan Falter verzichten, Co-Trainer Justin Wolff wird die Mannschaft führen. Ebenfalls nicht dabei sein dürfte der an Grippe erkrankte Tim Broshog. Auch die Angreifer Sebastian Gevert und Björn Andrae sowie Libero Jordan Or konnten nicht voll trainieren. „Wir müssen abwarten, wie sich die Situation entwickelt“, schildert Caro. „Ich bin mir aber sicher, dass wir den Zuschauern am Samstag den nächsten Klassiker bieten können.“
Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Derbyzeit am Freitagabend! BIRKESDORFER TV – HC WEIDEN 01.02.2019, 20:15h , Festhalle Birkesdorf

Es ist angerichtet: Das erste Derby zwischen dem neuen HC Weiden und dem Birkesdorfer TV auf Dürener Boden könnte unter keinen besseren Vorzeichen stehen. Sportlich stehen beide Mannschaften unter den Top Vier der Liga, der HC verlor sein letztes Spiel am „grünen Tisch“ Anfang Oktober und marschierte seitdem mit neun Siegen in Folge durch die Liga. Der BTV setzte vergangenes Wochenende ein starkes Ausrufezeichen und deklassierte den Tabellendritten aus Strombach mit sechs Toren vor eigenem Publikum. Die letzte Niederlage in der Liga erfolgte Anfang November gegen Pulheim, seitdem gab es fünf Siege und ein Unentschieden. Man kann also nicht nur von einem Derby sprechen, sondern auch von einem absoluten Spitzenspiel im Kampf um die Tabellenspitze.

„Wenn die Halle am Freitag nicht bis zum letzten Platz gefüllt sein sollte, dann weiß ich’s auch nicht“, gab Coach Boris Lietz zu Protokoll. „Jeder in der Mannschaft weiß um die Bedeutung dieser Partie, es ist ja nicht irgendein Gegner, der uns da erwartet, sondern mit dem HC kommt ein absolutes Schwergewicht in die Festhalle. Aber wir haben gegen Derschlag schon gezeigt: Zuhause können wir jeden schlagen!“Im Hinspiel zeigte der Verein, der sich vor Jahresfrist aus den Vereinen Westwacht Weiden und TV Weiden zusammenschloß, den Schwarz-Gelben die Grenzen auf. „Im Hinspiel haben wir wahrhaftig keinen guten Tag erwischt. Aber man muss auch sagen, dass Weiden dort die cleverere Mannschaft war“, erinnert sich Kapitän Michael Pelzer an das 24:21 im vergangenen September.

Im Dress der Weidener finden sich mit Timo Wolff, Timo Flossbach, Johannes Eiche und Ben Beckers einige Akteure die bereits die Handballschuhe in Birkesdorf schnürten. Ebenso spielten Jakob Ernst, Ansgar Meise und Philipp Strücker im selbst ernannten „Handballdorf“. „Die Freundschaften werden während des Spiels natürlich keine Rolle spielen“, ließ Ansgar Meise jedoch bereits vor Anwurf wissen.

Die Vorbereitungen beim BTV laufen auf Hochtouren, der Verein rechnet mit dem größten Zuschaueraufkommen seit Jahren, „Wir sind gespannt.. alles ist vorbereitet, wir arbeiten mit vollstem Einsatz dafür, einen für dieses Derby passenden Rahmen bereitszustellen. Wir haben eine riesige Halle und einen vorzeigbaren Zuschauerschnitt in dieser Saison, aber ich glaube ein Derby am Freitagabend und mit dieser Tabellenkonstellation wird nochmal alles überbieten “, freut sich Hallensprecher Tom Sommer.

Los geht es zur Primetime um 20:15, wir empfehlen eine frühzeitige Anreise.

 


SWD Powervolleys Düren mit Heimniederlage


In der Volleyball Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren eine bittere 2:3-Heimniederlage gegen die WWK Volleys Herrsching einstecken müssen. Der Spielverlauf war dabei das perfekte Spiegelbild des Hinspiels in Bayern: Düren führte 2:0 nach Sätzen und wurde dann trotzdem noch von den Herrschingern niedergerungen. 25:23, 25:21, 22:25, 22:25, 11:15 lauteten die Satzergebnisse einer Partie, nach der die Gäste jubelten, während den Gastgebern die Enttäuschung anzumerken war. Düren bleibt in der Tabelle Sechster und verpasst den Sprung auf Platz vier, der möglich gewesen wäre.

Die Gründe für die Niederlage sind schnell gefunden. Nur in zwei kurzen Phasen zeigten die SWD powervolleys in Abwesenheit ihres erkrankten Trainers Stefan Falter, warum sie als eines der aufschlagstärksten Teams der Liga gelten. Den ersten Satz drehte Düren mit starken Service trotz Rückstands noch, im zweiten Satz holten die Gastgeber so früh einen Vorsprung heraus. Allerdings war schon hier zu spüren, dass die Mannschaft zwar kämpfte, dabei aber verkrampfte. Nach dem zweiten Satz funktioniert im Aufschlag dann nichts mehr, Dürens stärkste Waffe wurde zum Vorteil des Gegners. „Wenn in diesem Element so wenig passt ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen“, sagte Co-Trainer Justin Wolff.

Erschwerend kam hinzu, dass die mit mehr Konstanz spielenden Gäste aus Bayern in der Lage waren, sich im Verlauf der Partie zu steigern. Auf der einen Seite stand ein Team, das verkrampfte, weil nach dem Aufschlag auch die Annahme der gegnerischen Aufschläge und dann auch die Angriffe an Qualität verloren. Was blieb war der Kampf, der an einem gebrauchten Tag mehr wie ein Krampf wirkte. Auf der anderen Seite Herrsching, das mutig und konsequent im Angriff spielte, einen sichereren Spielaufbau hatte und am Ende einen verdienten Sieg feiern durfte.

„Wir waren nicht in der Lage, uns aus dieser Verkrampfung zu befreien“, sagte Wolff. Die Leichtigkeit der vergangenen Spiele war weg, stattdessen schien jeder Spieler eine zusätzliche Last mit sich zu tragen. Die wurde um so schwerer, weil die SWD powervolleys es nicht schafften, die hart erarbeiteten Chancen zu nutzen. Stattdessen agierte das Team entweder unglücklich oder zu fehlerhaft. Gegenangriffe landeten im Aus oder waren zu zaghaft, eine verunglückte Herrschinger Annahme tropfte ins Dürener Feld. „Das war heute alles Kopfsache“, sagte Wolff. „Wir wissen, dass wir ganz anders spielen können, das haben wir schon oft gezeigt. Jetzt gilt es einfach, dieses Spiel aus den Köpfen zu kriegen.“

Das ist besonders wichtig, weil die SWD powervolleys am Wochenende in Berlin gleich zweimal gefragt sind: beim VC Olympia Berlin und bei den Netzhoppers in Königs Wusterhausen Bestensee.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren