FC Düren's junger Coach Carsten Wissing: „Wir wollen weiter an der Rolle bleiben….“

 AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

 „Wir haben eine gute Truppe, sind selbstbewusst und wollen natürlich auch am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf auf der Westkampfbahn die Punkte erkämpfen“, erklärte mir Carsten Wissing (30) der derzeitige Cheftrainer des Regionalligisten 1. FC Düren…

Der junge Oberstufen-Lehrer aus Aachen hat nach dem Abgang von Boris Schommers zum MSV Duisburg, die Verantwortung beim FCD übernommen- und auch schon den ersten Sieg letzte Woche (3:1 in Gütersloh) eingefahren.

 „Natürlich waren wir letzte Woche alle erst mal überrascht, das Boris Schommers zum MSV wechselt, aber das Team hat Charakter gezeigt und mit  einer prima Leistung dann auch die Punkte geholt, das hat mich sehr gefreut…“, so der sympathische Trainer mit der A-Lizenz, der den Tabellenzweiten also weiter auf Kurs halten will.

Dass er dies schafft, davon ist der Dürener Aufstiegscoach Pepe Brunetto (50) überzeugt, er erklärte mir: „Carsten ist ein feiner Kerl mit großer Kompetenz, hoffentlich vertraut man ihm beim FCD, er wird diese Aufgabe meistern, da bin ich mir sicher…“

Wissing, der ja schon seinerzeit- nach der Trennung von Pepe Brunetto- für einige Spiele die Verantwortung als „Chef“ übernommen hat: „Dieses Lob meines alten Cheftrainers freut mich natürlich, ich werde mit viel Herzblut versuchen die Erwartungen beim FC Düren zu erfüllen, es macht mir jedenfalls großen Spaß mit diesen Jungs zu arbeiten, wir wollen zu gerne weiter oben an der Rolle bleiben…“

BU Mit Carsten Wissing sprach der Dürener Sportjournalist und Buchautor Wilfried Sigi Horrmann FOTO: TOM HORRMANN

 

Dürens Sportfreunde wieder im Aufwind

 AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

Mit einem souveränen 4:0-Sieg zu Hause gegen Kohlscheid haben sich die Dürener Sportfreunde aus ihrer leichten Krise herausgekämpft…

Das Team von Trainer Marcel Demircan zeigte dabei eine tolle Leistung, engagiert und kampfstark wirbelten die „Freunde“ unter der Führung von Regisseur Dominik Klepgen ihren Gegner durcheinander.

Und- die Tore von Inan Sengül, Tobi Frohn, Xhelo Kurtaliqi und Niklas Mandelartz waren einfach allesamt sehenswert. Kein Wunder, das Präsident Arno Schidlowski und der sportliche Leiter Matthias Erdorf strahlten, zumal auch durch den Ausfall des Stamm-Torhüters, kurzfristig Torjäger Marcel Reisgies in die Kiste musste. Er machte seine Sache prima, wie in alten Zeiten, wo er ja bekanntlich auch schon im Tor spielte…

„So muss es jetzt weiter gehen“, meinte Arno Schidlowski und hofft darauf, dass die „Freunde“ nun auch am kommenden Wochenende was Zählbares in Erftstadt holen werden.

  

Kölns „FC Düren-Filiale“ ist derzeit erfolgreicher als der Bundesligist…

AUTOR:  WILFRIED SIGI HORRMANN 

Während sich der 1. FC Köln mitten drin im Abstiegskampf der Bundesliga befindet, sorgt die kleine „FC-Filiale 1. FC Düren“ derzeit für positive Schlagzeilen. Der FCD steht punktgleich mit Fortuna Köln an der Spitze der Regionalliga…

Dürens Trainer Boris Schommers (44), der viele Jahre die Talente des FC Köln trainierte und förderte und mit der B-Jugend der Geißböcke sogar 2010 als Cheftrainer deutscher Meister wurde (mit Yannik Gerhardt und Mitchel Weiser) und seine Jungs dürfen sogar vom Aufstieg in die 3. Liga träumen. Schommers ist ein würdiger Nachfolger für die Aufstiegshelden Pepe Brunetto (Ex-Cheftrainer) und Dirk Ruhrig (Ex-Manager), die den Club in die Regionalliga führten.

Neben Schommers sind auch die Ex-Kölner Stars wichtige Leute in Düren: Regisseur Adam Matuschyk  (34)   der über 100 Spiele für den Bundesligisten bestritt, zieht die Fäden, der pfeilschnelle Kevin Goden (24) der seine gesamte Jugendzeit beim FC in Köln bestritt, hat schon 6 Tore erzielt und Vincent Geimer (30)  der in der Jugend und in der U23 des FC zauberte,  machte schon 5 Kisten. Und auch Kölns Ex-Star Christian Clemens (32) wirbelt für den Regionalligisten aus Düren.

„Ja, die Kölner Jungs sind schon echt spitze, da haben wir großes Glück gehabt mit diesen Verpflichtungen“ freuen sich Dürens Präsident Wolfgang Spelthahn und Schatzmeister Achim Schiffer.

Während der große FC in der Bundesliga bislang nur ein Pünktchen holte, sammelte die „Dürener Filiale“ bereits 20  Zähler und sie erzielten auch schon  19 Tore, davon kann der Bundesligist derzeit nur träumen. Aber vielleicht platzt ja der Knoten bei den Baumgart-Schützlingen ausgerechnet beim Derby am Wochenende in Leverkusen. Schommers, Matuschyk, Geimer und Co.  drücken jedenfalls kräftig die Daumen- und wollen gegen Oberhausen am Samstag auf der Westkampfbahn weiter mit dem FC Düren für Furore sorgen…

BU Erfolgreich beim FCD in Düren: Trainer Boris Schommers (hier mit Mannschaftsarzt Marco Gerards) und seine „Kölner“  Abordnung 

FOTO: SIGI HORRMANN

Dieser FC Düren begeistert die Fußballfans an der Rur

 

EIN KOMMENTAR VON:

WILFRIED SIGI HORRMANN

 

Der 1. FC Düren hat sich nach dem souveränen 4:1-Sieg gegen Velbert bereits auf den 2. Platz der Regionalliga gekämpft, steht vor den Ex-Bundesligisten aus Wuppertal, Oberhausen und Aachen…

Die Westkampfbahn wird langsam zur uneinnehmbaren Festung. Souverän, attraktiv und kampfstark präsentiert sich das Team von Trainer Boris Schommers (44) der großartige Arbeit abliefert. Und das in einer sicherlich anstrengenden „Doppelfunktion“ als Cheftrainer und Manager. Er hat eine Mannschaft zusammengebaut, die die Fans an der Rur begeistert.

Geführt von den Ü-30-Routeniers Mario Weber, der mit Egouli, Winke und Volz die Abwehr imposant organsiert, mit dem feinen Techniker, Regisseur und Ex-FC Köln Star Adam Matuschyk und Allrounder Vincent Geimer, der bereits 4 Tore erzielte und nach Kevin Goden (5 Tore) der beste Torjäger des Teams ist, wird der FCD wohl weiter „Duftmarken“ setzen.

Ich finde, wenn alle gesund und weiter so engagiert bleiben, kann diese Mannschaft in der Regionalliga jeden Gegner schlagen. Zweifelsohne ein Verdienst von Trainer Boris Schommers…

WILFRIED SIGI HORRMAN

Abwehrchef Mario Weber (33) schwärmt: „Mein Herz schlägt für den 1. FC Düren“

AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

Er ist wie ein guter Wein, wird mit jedem Jahr wertvoller: Mario Weber ist schon 33 Lenze alt, aber er ist der grandiose Abwehrchef des Regionalligisten 1. FC Düren, er hält den Laden beim FCD sensationell zusammen und sorgt dafür, dass kein Gast bislang die Westkampfbahn stürmen konnte…

Kein Wunder, dass nicht nur die „Platzhirsche“ sondern alle FCD-Fans diesen tollen Fußballer, der vor drei Jahren vom Bonner SC nach Düren kam, lieben und verehren. Weber: „Dirk Ruhrig und Pepe Brunetto haben mich seinerzeit zum FC Düren geholt, ich muss sagen, das war das Beste was mir passieren konnte, der Wechsel zum FCD war ein Glücksgriff, mein Herz schlägt für diesen Verein…“

Für den FC Düren hat Mario sogar sein Studium an der Sporthochschule Köln vorerst „auf Eis gelegt“, er will sich ganz gar auf den Regionalligisten konzentrieren. Cheftrainer Boris Schommers und sein Co Carsten Wissing wissen dies zu schätzen, bauen auf die Erfahrung und den Kampfgeist von Mario Weber, der mit Regisseur Adam Matuschyk und Vincent Geimer zu  Ü30-Routeniers und Korsettstangen des FCD gehört.

Nach der Länderspielpause geht’s übrigens zum Spiel nach Wiedenbrück (16. September). „Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen, letzte Saison haben wir dort 0:3 verloren, klar, dass wir uns dafür revanchieren wollen…“, so der junge Familienvater, der nach den Spielen Kraft „auftankt“ bei seiner Frau und der kleinen Tochter zu Hause in Köln. Weiterhin viel Glück!

BILD:  Mit Mario Weber sprach der Dürener Sportjournalist und Buchautor Wilfried Sigi Horrmann.

Foto: Peter Juchems 

Fussball Reginalliga West - 1. FC Düren endlich zuhause

Die lang ersehnte Zulassung des Verbandes für die Westkampfbahn ist heute Morgen beim 1. FC Düren ins Vereinspostfach geflattert. Diese Nachricht beendet die Leidenszeit des Regionalligisten, der bis jetzt zu Heimspielen ins Waldstadion des FC Wegberg Beeck ausweichen musste. 

In der vergangenen Woche wurde bei einer Begehung noch einmal auf weitere Schritte hingewiesen, die der 1. FC Düren zeitnah umsetzen wird. Zudem mussten bis Ende der letzten Woche Unterlagen auf den Stand der Begehung gebracht werden, was dank der guten Kooperation aller beteiligten auch geklappt hat.

Der 1. FC Düren erwartet nun am kommenden Samstag, um 14 Uhr, die U21 des SC Paderborn zum ersten richtigen Heimspiel in dieser Saison.

BVB-Coach Edin Terzic zum Start der Bundesliga -

Wir wollen den Bayern das Leben so schwer wie möglich machen…“

 

AUTOR: WILFRIED HORRMANN

 

Die Bundesliga startet am Freitagabend mit dem Spiel des Rekordmeisters Bayern München beim SV Werder Bremen in die neue Saison. Die Bayern sind mit ihrem neuen 100-Millionenmann Harry Kane sicherlich wieder Top-Favorit auf den Titel, doch der Vizemeister BVB, das starke RB Leipzig-Team, Leverkusen, Frankfurt, Freiburg und Union Berlin wollen kräftig oben mitmischen…

Das erste Topspiel steigt am Samstagabend (18.30 Uhr) im Dortmunder Westfalenstadion. Die beiden großen (befreundeten) West-Traditionsvereine aus Dortmund und Köln treffen aufeinander, was für ein Spektakel vor 83.000 Zuschauern…

Der junge, sympathische BVB-Coach Edin Terzic (40) vom „Fast-Meister“ der letzten Saison ist sich sicher, dass der Titelkampf auch diesmal richtig spannend werden wird.

Terzic zu mir: „Es geht endlich weiter, wir haben trotz dem für uns schmerzhaften Ende der vergangenen Saison, viele tolle Spiele gezeigt und wichtige Schritte eingeleitet, wir- und sicherlich noch einige andere Teams- wollen den Bayern erneut das Leben so schwer wie möglich machen…“

Mit großem Respekt spricht Edin Terzic vom Trainerkollegen Steffen Baumgart und seinem 1. FC Köln, dem ersten Gegner der Borussen. „Der 1. FC Köln ist in den letzten Jahren immer wieder ein sehr intensiver und unangenehmer Gegner für uns gewesen, sie werden auch diesmal hungrig und mutig in die Saison starten wollen, eine schwere Aufgabe für uns.“ Dennoch ist der junge, wunderbare Coach des Vizemeisters zuversichtlich: „Letzte Saison haben wir in der Vorrunde viele Punkte liegen gelassen, haben zwar neun Punkte Rückstand auf München aufgeholt- und es reichte am Ende trotz dieser tollen Aufholjagt nicht ganz, diesmal wollen wir von Beginn an voll da sein und nicht der Musik hinterherlaufen.“ Na denn, viel Glück!

BILD: Der Dürener Sportreporter und Buchautor Wilfried Sigi Horrmann und BVB-Coach Edin Terzic freuen sich auf eine spannende Bundesliga-Saison.

FOTO: JB-Sportfoto- Joachim Bywaletz

 

Auftakt Fussballsaison 2023/24 - auch in der Dürener Region

Spannende „Dürener“ Landesliga

startet in die neue Spielzeit

AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

Die Landesliga 2 startet am Wochenende in die neue Saison. „Aus Dürener Sicht ist es wohl die spannendste Landesliga aller Zeiten“, schwärmt Josef Möthrath, Ehrenpräsident der Viktoria aus Arnoldsweiler, die ja nun als Mittelrheinliga-Absteiger auch in dieser Liga spielt. Als Favorit sieht Möthrath seine Kleeblätter allerdings nicht. „Wir müssen uns erst wieder finden mit einer neuen, jungen Truppe, für mich ist Teutonia Weiden klarer Favorit.“

Kein Wunder, beim erfahrenen Trainer Michael Burlet spielen mit Simon, Becker und Wiersberg allein drei ehemalige Topstars vom Regionalligisten 1. FC Düren…

Aber auch die Sportfreunde Düren würde ich zum Favoritenkreis zählen. Ein eingespieltes Team mit erfahrenen Leuten wie: Reisgies, Frohn, Düskün, Kurtaliqi oder Dominik Klepgen und dem hervorragenden Sportchef Matthias Erdorf und einem jungen, tollen Trainer Marcel Demircan.

Außerdem spielen die mit vielen Talenten gespickte „Zweite“ vom 1. FC Düren und der Aufsteiger SV Kurdistan Düren in dieser spannenden Landesliga.

Übrigens, auch beim SV Breinig ist Düren vertreten: Trainer Dirk Ruhrig, der als Manager herausragende Arbeit beim FCD geleistet hat, hat sich wieder auf die Trainerbank gesetzt- und wird mit Sicherheit auch beim SV Breinig Erfolg haben…

Die Spiele: Brand-Breinig (SA), Sonntag: Arnoldsweiler-Helpenstein, Eilendorf-Weiden, Verlautenheide-Sportfreunde, FC Düren-Kurdistan.

BILD: Sportfreunde-Torjäger Marcel Reisgies will mit seinem Team wieder oben mitmischen… FOTO NORBERT FUSS

Alles Gute lieber Otto Rehhagel zum stolzen 85. Geburtstag

 
AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN
Ein großer deutscher Trainer- und ein langjähriger guter Freund von mir feiert heute auf der Nordsee-Insel Sylt seinen 85. Geburtstag: Otto Rehhagel „auf Kohle“ in Altenessen aufgewachsen schaffte der sympathische Ruhrpott-Junge Einzigartiges in der Fußballgeschichte…
Als Maler und Lackierer arbeitete er in der Zeche, doch gleichzeitig erarbeitete sich „Atom-Otto“ bei Rot Weiß Essen seinen ersten Profi-Vertrag als knallharter Abwehrspieler. Als Bundesligaprofi war er bei RWE, Hertha BSC und FC Kaiserslautern anerkannt und gefürchtet, doch die größten Erfolge feierte er als Trainer.
So wurde Otto mit Werder Bremen gleich zweimal Deutscher Meister, zweimal Pokalsieger und sogar Europapokal-Sieger. Und mit dem FC Kaiserslautern schaffte er 1998 etwas- was bis heute unerreicht ist: Er wurde mit dem frischgebackenen Bundesligaaufsteiger FCK als Deutscher Meister. Doch sein größter Erfolg feierte der Mann aus dem Pott 2004, als er mit dem totalen Außenseiter aus Griechenland Europameister wurde. Seitdem wird er „Rehhakles“ dort als Volksheld verehrt und darf lebenslänglich in Griechenland seinen Urlaub verbringen.
Ich erinnere mich noch gut: Vor einigen Jahren wurde Werder Bremen im DFB-Pokal dem SC Jülich 10 zugelost. Noch am selben Abend rief mich Otto- mit dem ich seit unserer gemeinsamen Zeit beim BVB in Dortmund befreundet bin- an und meinte: „Ich komm Dich beim nächsten Spiel der Jülicher zu Hause in Düren abholen und wir schauen uns die Jungs mal an.“ Der Meistermacher von Bremen nahm jeden Gegner ernst- auch natürlich die „Zehner“ aus Jülich, die nur knapp das Spiel verloren. Sein bester Spruch: „Ich kritisiere meine Spieler als Fußballer- aber als Mensch sind die Jungs mir alle heilig…“
Alles Gute lieber Otto zum 85. Ich wünsche Dir Gesundheit und Glück und noch viele tolle Jahre mit deiner lieben Beate!
WILFRIED SIGI HORRMANN
BILD: Auf Sylt trafen sich Otto Rehhagel und der Dürener Buchautor Wilfried Sigi Horrmann vor einigen Jahren zum Plausch
FOTO: ANJA HORRMANN
 

Tatort-Kommissar "Schimanski" wäre heute 85 Jahre alt geworden

 

 

Tatort-Kommissar „Schimanski“

Götz George war ein wunderbarerMensch“

AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

 

Ich liebe die Menschen im Ruhrgebiet und in NRW, Sie sind fleißig, direkt und ehrlich“, erklärte mir mal bei einem Dreh in Duisburg-Ruhrort, der vielleicht größte deutsche Schauspieler Götz George, der am Sonntag 85 Jahre alt geworden wäre…

Viel zu früh verstarb der Mann, der von 1981 bis 2013 den Duisburger Tatort-Haupt-Kommissar „Schimanski“ spielte, im Alter von nur 77 Jahren am 19. Juni 2016 in Hamburg. Ich lernte ihn für ein Interview während des Drehs zu Folge „Kuscheltiere“ 1982 im Duisburger Hafen kennen.

Ich erinnere mich noch genau an eine lustige Szene, da zwei Komparsen einen Sarg von einem Boot an Land bringen mussten. Bei der gefühlt 20ten Wiederholung knallten plötzlich Bierflaschen im Sarg gegeneinander. „Aus, aus, was ist den n da los, wer hat denn die Bierflaschen in den Sarg gelegt?“ brüllte Regisseur Hajo Gies und Götz George bekam einen Lachanfall und meinte zu mir: „Die Jungs haben wohl nach jeder Wiederholung ein Fläschchen Königs Pilsener gesoffen und dann die leeren Flaschen einfach in den Sarg geworfen…“

Der Berliner George- eher kein Freund von Journalisten- aber mochte mich den „Dürener Jong“ wohl, wir wurden sogar ziemlich beste Freunde, immer wieder lud er mich ein zu Drehs in Duisburg, baute mich sogar als Komparse stets in Mini Rollen ein, so als Kollege im Wedau Stadion zu „Zweierlei Blut“, als Reporter, Kellner usw. In meinem längst ausverkauften Buch „Stars sind wie Du und Ich“ konnte ich darüber ausführlich schreiben.

Es war eine schöne, aufregende, tolle Zeit in den 1980er Jahren in Duisburg, die ich nie vergessen werde. Meinen Freund „Schimi“ ohnehin nicht, er war ein grandioser Schauspieler, ein wunderbarer Mensch und ein toller Kumpel…

WILFRIED SIGI HORRMANN

BU Der Dürener Sportjournalist und Buchautor, Wilfried Sigi Horrmann, Regisseur Hajo Gies und Götz George bei einem Dreh in Duisburg FOTO: BOCK