Volleyball Bundesliga - tolles Wochenende für Düren

SWD Powervolleys Düren: Überzeugendes 3:0 in Herrsching

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys zieht durch: Nach dem 3:0 am Samstag gegen den TSV Haching München schlägt die Mannschaft von Trainer Rafał Murczkiewicz auch den Playoff-Konkurrenten WWK Volleys Herrsching mit 3:0. 25:20, 25:19, 25:23 lauten die Satzergebnisse einer durch die Bank überzeugenden Dürener Partie. 6:0 Punkte, 6:0 Sätze lautet die optimale Bilanz des doppelten Einsatzes in München.

Wir haben den Auftakt in die Rückrunde viel besser gestaltet als den Start in die Hinrunde“, sagt Murczkiewicz. Zweimal 3:0 ist besser als zweimal 3:2. So war Düren zu Hause gegen Herrsching und Haching gestartet. „Wir sind unruhig in die Saison gekommen. Aber wir haben immer gesagt, dass wir als Team wachsen werden. Und genau das zeigen wir jetzt.“

Vielleicht sind es laut Murczkiewicz auch die Bedingungen, die Düren gerade stärker werden lassen. Der Kader ist angeschlagen, der Spielplan eng. „Vielleicht spielen wir jetzt auch besser, weil jeder weiß, dass er für den anderen übernehmen müssen. Jeder stärkt dem anderen den Rücken“, erklärt Dürens Trainer die kompakte Leistung seines Teams.

Start-Ziel-Sieg in Satz eins: Düren dominiert im Audi Dome von Anfang an. 6:2 steht es, weil Tobias Brand einen Herrschinger Angriff mit dem Block bremst und dann selbst die Punktchance nutzt und Tim Broshog nach genau dem gleichen Muster punktet. Wie am Vorabend in Haching setzt Düren dem Gegner mit druckvollen Aufschlägen zu. Zum 17:11 verteidigt Spielmacher Tomas Kocian-Falkenbach und Sebastian Gevert vollstreckt im Gegenangriff. Düren lässt sich den Satz nicht mehr nehmen.

Danach melden sich die WWK Volleys mit einem saftigen Block gegen Dürens Kapitän Michael Andrei im Spiel an. Den aber kontert Tobias Brand mit einem noch spektakuläreren Blockpunkt zum 2:2. 10:7 steht es nach einem erfolgreichen Brand-Gegenangriff, die nächsten zwei Dürener Punkte resultieren aus Herrschinger Fehlern: 12:7. Die Bayern kämpfen sich danach mit zwei Abwehraktionen und zwei Gegenangriffen zurück auf 13:15. Genug, sagt sich der für den Aufschlag eingewechselte Eric Burggräf, der mit so viel Druck serviert, dass sein Team Chancen erhält und diese eiskalt nutzt: Marcin Ernastowicz nutzt den Herrschinger Block, danach blockt Gevert und Burggräf verzeichnet ein Ass für sich - sein Team ist auf 21:14 davongezogen. Damit war auch der Durchgang früh durch.

Der letzte Durchgang des Abends ist dann härter umkämpft: Düren spielt noch gut, aber nicht mehr so stark wie in den zwei Durchgängen zuvor. Vor allem die Annahme steht nicht mehr ganz so sicher wie zuvor. Und weil die WWK Volleys besser in die Partie finden, entwickelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Herrschinger auch mal in Führung gehen. Beispielsweise mit einem harten Block gegen Gevert. 17:15 führen die WWK Volleys zwischenzeitlich. Am Ende sind es Tomas Kocian-Falkenbach und Marcin Ernastowicz, die die Entscheidung für Düren herbeiführen. Kocian blockt zum 18:17, zum 22:20 hat er ein Ass im Ärmel. Ernastowicz streut zum 19:17 ein Ass ein. Trotzdem kommt Herrsching mit einem weiteren Block zum 23:23 zurück. Düren hat Matchball, Kapitän Andrei hält den Ball nach einem gegnerischen Angriff im Spiel und Ernastowicz nimmt im Gegenangriff die Finger der WWK Volleys mit. Der Ball segelt danach unerreichbar für die Herrschinger ins Aus und die SWD powervolleys bejubeln ein wichtiges 3:0.

Quelle :  Pressestelle SWD 'Powervolleys


1. FC Präsident Wolfgang Spelthahn - jetzt Reaktion der Mannschaft

FCD-Präsident Wolfgang Spelthahn

                                fordert Reaktion der Mannschaft

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

Der Bitburger Cup, der prickelnde Pokal des Mittelrheinverbandes, steht am Wochenende (Samstag, 15 Uhr) auf dem Programm. Der 1. FC Düren gewann im letzten Jahr den Cup und zog dann in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde das Wahnsinnslos, den Rekordmeister Bayern München, dem man in München ein ganz großes Spiel lieferte. Nun darf man erneut auf den großen Wurf hoffen…

Mit den Sportfreunden, Freialdenhoven und dem TuS Langerwehe aus unserer Region haben die Jungs von Top-Trainer Pepe Brunetto die 2. Runde bereits erreicht. Am Samstag kommt mit Frechen20 ausgerechnet ein Team zur Westkampfbahn, das den FCD vor zwei Wochen in der Meisterschaft die erste Niederlage beibrachte.

Präsident Wolfgang Spelthahn: „Es warten nun zwei schwere, wichtige Heimspiele auf uns, wir wollen im Pokal gegen Frechen weiter kommen und dann am übernächsten Sonntag das Spitzenspiel gegen Bergisch-Gladbach gewinnen, unser großes Ziel ist und bleibt schließlich der Aufstieg…“

Der Herzblut-Präsident weiter: „In den letzten Spielen ist uns ein wenig die Leichtigkeit abhandengekommen, ich erwarte aber nun in diesem beiden kommenden  Spielen eine Reaktion der Mannschaft.“

Die vielen Verletzungen (Bade, Omerbasic, Bors, Pütz, Wipperfürth usw.) will der Präsident nicht als „Ausrede“ gelten lassen. „Unser von Dirk Ruhrig zusammen gestellter Kader ist groß und gut genug, das müssen wir einfach kompensieren“

Trainer Pepe Brunetto: „Wir dürfen nicht klagen, wir brauchen Siege…“

Die Pokal-Spiele am Samstag: FC Düren-Frechen, Sportfreunde-Vichttal, Würm-Lindern-Bor. Freialdenhoven und TuS Langerwehe-SV Homburg-Nümbrecht. 

Fussball - Viktoria Arnoldsweiler - im Aufwärtstrend

„Kleeblätter“ aus Arnoldsweiler überzeugen

 

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

In der Mittelrheinliga staunen die Fachleute über die tolle Viktoria aus Arnoldsweiler, die letzten Sonntag gegen Pesch das dritte Spiel in Folge gewinnen konnte und mit nun 25 Punkten ins obere Mittelfeld klettern konnte!

Trainer Thomas Virnich (51) ist der Vater dieses Erfolges, er zeigt sich denn auch sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison: „Die Jungs haben in den letzten Wochen richtig Gas gegeben, obwohl uns mit Dreyer, Wiersberg, Daesco, Gerhards und  Steltzner derzeit wichtige Leute verletzt fehlen, haben wir mit Einsatz, Disziplin und Kampfgeist wichtige Siege eingefahren.“

Am Wochenende können die „Kleeblätter“ mal durchatmen, denn im Pokal ist man ja bekanntlich nach der mehr als unglücklichen Niederlage gegen Alemannia Aachen nicht mehr vertreten.

Virnich: „Als nächstes fahren wir am Sonntag in acht Tagen nach Alfter und dann kommt zum letzten Heimspiel der Hinrunde Deutz nach Arnoldsweiler, es wäre schön wenn wir in diesen Spielen noch mal 4 Punkte holen könnten.“

Was sich Ehrenpräsident Josef Möthrath, Präsident Achim Greiff, Manager Peter Eschweiler und der erfolgreiche Coach  für dieses letzte Spiel erhoffen: „Das wir endlich mal vor einer großen Zuschauerkulisse aufspielen können…“

 

Volleyball Bundesliga - Samstagabend in der Arena Kreis Düren


SWD powervolleys Düren: Der Meister ist zu stark

In der Volleyball Bundesliga kassieren die SWD powervolleys die erste Heimniederlage. Gegen kein geringeres Team als den Meister Berlin Recycling Volleys, das die Liga derzeit deutlich dominiert. 35:37, 19:25, 21:25 lauteten die Satzergebnisse eines Spiels, dass trotz der 0:3-Niederlage Spaß gemacht hat.

Ich hätte nicht mehr mehr verlangen können“, sagte Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz nach der Partie. Zwar habe sein Team 0:3 verloren. „Aber dass das Spiel trotzdem 100 Minuten gedauert hat, bedeutet ja, dass war passiert ist.“ Nämlich der Wille seines Teams, der dem Meister aus Berlin phasenweise zu schaffen machte. Zu mehr hat es aber nicht gereicht für ein ersatzgeschwächtes Dürener Team, das kurzfristig ohne fünf Mann auskommen musste. „Wir haben aufgrund der vielen Spiele zuletzt keinen guten Trainingsrhythmus. Außerdem waren fünf Spieler nicht dabei. Unsere Stärke ist unsere tief besetzte Bank. Die konnten wir heute nicht bringen gegen einen enorm starken Gegner, gegen den wir genau das gebraucht hätten.“

Düren bleibt trotz der Niederlage auf Platz zwei, vorläufig zumindest. Frankfurt, Friedrichshafen und Herrsching haben noch die Chance, nach Punkten gleichzuziehen oder zu überholen.

Satz eins hatte alles, was das Volleyball-Herz begehren kann. Düren spielte in diesen langen, spannenden Minuten das beste Volleyball der Saison bisher. Und auf der anderen Seite des Netzes stand die beste Mannschaft in Deutschland. Das Resultat waren ständig wechselnde Führungen, jede Menge spektakuläre Rettungsaktionen, starke Aufschläge und zwei Teams, die meistens trotzdem im Angriff eine Antwort hatten. Auf einen spektakulären Hinterfeldangriff von Berlins Nationalspieler Ruben Schott zum 31:30 antwortete Sebastian Gevert mit einem Ass zum 32:31 für Düren. Schott tat es ihm gleich, Berlin führte 34:33. Am Ende dieses Spektakels war es Star-Angreifer Ben Patch, der bis dato im Aufschlag keine Wirkung erzielt hatte. Dafür jetzt. Sein Geschoss konnte Dürens Annahme nicht mehr verarbeiten und die Gäste feierten den 37:35-Satzgewinn.

Düren gelang anschließend zwar der bessere Start in Satz zwei – standesgemäß mit Gevert-Aufschlägen. Allerdings fanden die Berliner in der Folge das Gaspedal. Zunächst glücklich mit einem Patch-Netzroller zum 12:10. Danach aber dominant und mit fehlerfreiem Spiel. Ein beeindruckender Gegenangriff von Timothee Carle bedeutete das 21:16 für Berlin. Düren merkte man die hohe Belastung der vergangenen Tage – das Spiel gegen Berlin war das vierte innerhalb von sieben Tagen. Die BR Volleys dagegen, angeführt von Olympiasieger Sergey Grankin im Zuspiel, blieben konsequent. Die SWD powervolleys konnten dem variablen Spiel nicht genug entgegensetzen.

Das setzte sich auch im dritten Satz zunächst fort. Zuerst mit dem nächsten Patch-Netzroller und dem nächsten Carle-Gegenagriff. Als die nach einer strittigen Entscheidung wütend protestierenden Dürener die rote Karte sahen, war Berlin auf 7:2 weg. Was jetzt folgte war eine bemerkenswerte Energieleistung der SWD powervolleys. Denn sie arbeiteten sich mit Blockpunkten von Andrei und Zuspieler Tomas Kocian-Falkenbach zurück bis auf 11:13. Ein starker Gegenangriff von Marcin Ernastowicz brachte das 15:15. Das Dürener Problem: Patch hatte jetzt nicht nur seinen Aufschlag gefunden. Im Angriff war der US-Amerikaner nicht mehr zu halten. Egal, was Düren ihm im Block und Angriff entgegenstellte – Patch punktete und hielt die Führung für sein Team. „Wir haben teilweise gut im Block gegen ihn gestanden“, sagte Dürens Angreifer Tobias Brand. „So gut, dass ich dachte, dass seine Bälle ins Aus gehen, wenn wir sie nicht berühren. Dass sie dann trotzdem einen Meter vor der Grundlinie einschlagen, ist beeindruckend und frustrierend zugleich.“ Ein Dürener Angriffsfehler, ein brutaler Berliner Bloch und ein Carle-Aufschlag hielten müde und ersatzgeschwächte Dürener in Schacht und stellten den verdienten Berliner Sieg sicher.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

SWD Powervolleys - Europapokal Hauptrunde erreicht

 

 

SWD powervolleys Düren: Jetzt gegen Galatasaray Istanbul

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat die Hauptrunde des Europapokals CEV-Cup erreicht. Im zweiten und entscheidenden Qualifikationsspiel gegen Shakhtar Soligorsk (Belarus/Weißrussland) sorgte Düren früh für klare Verhältnisse. Nach dem glatten 3:0 im Hinspiel am Vortag gewann die Mannschaft von Trainer Rafał Murczkiewicz am Mittwochabend direkt die ersten beiden Sätze mit 25:16 und 25:21. Damit war Düren der Einzug in die Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Nächster Gegner ist im Dezember Galatasaray HDI Istanbul.

Anders als im Hinspiel am Tag zuvor in der Arena Kreis Düren war es dieses Mal der Dürener Block, der den Gästen aus Belarus früh im ersten Satz den Zahn zog. Im Hinspiel punkteten die SWD powervolleys vor allem mit ihren Gegenangriffen. Ein Dürener Name blieb aber konstant: Tobias Brand, der nicht nur im Angriff punktete, sondern auch im Block zupackte. Dass Tim Broshog das auch kann, ist bekannt. Bis zum 16:9 hatte der „Tower“ bereits vier Blockpunkte auf dem Konto. So war der Deckel im ersten Satz früh drauf.

Durchgang zwei blieb zwar enger, Düren hatte allerdings permanent die Nase vorne. Ein Gegenangriff von Marcin Ernastowicz brachte Düren das 8:4. Als Broshog erneut blockte, hieß es schnell 17:10. So einfach wollte sich der Meister und Pokalsieger aus Belarus nicht aus der Halle schießen lassen und stemmte sich gegen das frühzeitige Ausscheiden. Bis auf 17:19 kamen die Gäste heran, zu mehr reichte es nicht. Nach dem 25:21 war Istanbul gebucht.

Bereits im ersten und zweiten Satz hatte Murczkiewicz gewechselt, jetzt wirbelte er sein Team kräftig durcheinander. Das bedeutete eine Pause für die Spieler, die zuletzt viel Last tragen mussten und Einsatzzeiten für andere. So rückte Erik Röhrs für Sebastian Gevert ins Team. Eine ungewohnte Position für den Außenangreifer. Aber Dürens anderer Diagonalangreifer neben Gevert, Filip John, laboriert an einer Fußverletzung und wurde geschont. Fortan entwickelte sich ein Spiel mit ständig wechselnden Führungen. Für die tapfer kämpfenden Weißrussen reichte es trotzdem nicht zu einem Satzgewinn. Denn das Spiel endete, wie es begonnen hatte: mit einem starken Tobias Brand, der beim 24:23 eine Chance im Gegenangriff verwertete. Dürens beeindruckende Europapokal-Bilanz bisher: zwei Siege, 6:0 Sätze.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys

 

Pokalviertelfinale erreicht - SWD Powervolleys Düren

 

SWD powervolleys Düren: Das Pokal-Viertelfinale gebucht

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren steht im Viertelfinale um den DVV-Pokal. Mit 3:1 setzt sich der zweite der ersten Liga beim Zweiten aus Liga zwei, dem Moerser SC, durch. 25:12, 25:20, 25:27, 25:16 lauteten die Satzergebnisse. Die Analyse von Zuspieler Tomas Kocian-Falkenbach fiel kurz und prägnant aus. „Wir stehen im Viertelfinale. Viele Spieler haben heute Einsatzzeit bekommen. Aber das war sicher kein gutes Spiel von uns.“

Das Viertelfinale wird am Montag ausgelost. Eine Pause kann Düren sich nicht leisten. Am Dienstag und Mittwoch geht es in der heimischen Arena im CEV-Europapokal gegen Shakhtior Soligorsk (Belarus).

Die Partie in Moers war ein klassischer Fall von Spannungsabfall: Nach extrem dominantem Start im ersten Satz ließen die SWD powervolleys in jedem Element nach. Der Aufschlagdruck wurde weniger, die Qualität in der Annahme der gegnerischen Aufschläge ebenso. Die Leichtigkeit und der Spaß, mit dem Düren durch den ersten Satz spaziert war, war weg. Die Moerser witterten ihre Chance und kämpften sich in die Partie. Für den zweiten Satz reichte es für Düren trotzdem noch. Nach 16:17-Rückstand sorgte Melf Urban, der erstmals in dieser Saison im Mittelblock startete und überzeugte, mit einem Block für das 19:17. Das reichte den SWD powervolleys, die jetzt von Moerser Fehlern profitierten.

In Satz drei war die Geschichte eine andere. Der Zweite der zweiten Liga spielte mutig, allen voran der Ex-Dürener Marvin Prolingheuer machte mit seinem Aufschlag Druck und punktete mehrfach im Gegenangriff. Den SWD powervolleys dagegen war die Durchschlagskraft im Angriff abhanden gekommen. Zu allem Überfluss musste Angreifer Filip John nach einer unglücklichen Landung aufgrund von Fußproblemen ausgewechselt werden. 11:16 lag Düren zwischenzeitlich hinten, konnte sich aber fangen und glich zum 19:19 aus. Auch nach einem 22:24 – Prolingheuer hatte nach eigenem Aufschlag erneut im Gegenangriff zugeschlagenglich Düren mit einem Gevert-Gegenangriff aus. Trotzdem: Für Satz drei war das zu spät. Moers blockte zum 27:25, die Zuschauer feierten und Düren musste in den vierten Satz.

Die Angelegenheit war weiter zäh, weil Moers mutig blieb, während Düren zwar wieder mehr Zugriff hatte, aber immer noch keinen Rhythmus finden konnte. Also wurde Volleyball gearbeitet. Bis auf den Aufschlag gelang es dem Favoriten, die Fehlerquote drastisch zu minimieren. Die SWD powervolleys bauten den Vorsprung nach der zweiten technischen Auszeit Punkt für Punkt aus. Bis zum 14:12 blieben die Gastgeber noch in Reichweite. Anschließend kam der MSC mit zwei Aufschlägen von Erik Röhrs nicht zurecht, Düren zog auf 16:12 weg und brachte den Viertelfinal-Einzug jetzt über die Bühne.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

1. FC Düren und Sportfreunde im Pokal weiter

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

Im Mittelrheinpokal „Bitburger-Cup haben sich der 1. FC Düren mit 2:0 beim Vfl Alfter durch zwei Eigentore des Gastgebers und Sportfreunde Düren in Verlautenheide (Tore: Wollersheim (2), Frohn und Klepgen) souverän durchgesetzt.

Beide Vereine dürfen nun weiter von der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals mit allen Bundesligisten träumen, denn der Sieger des Wettbewerbs darf ja bekanntlich dort ran und fette 150 000 Euro Prämie vom DFB einkassieren…

Ausgeschieden ist dagegen die Viktoria aus Arnoldsweiler die vor fast 1500 Zuschauern dem großen Favoriten Alemannia Aachen aus der Regionalliga einen großen Kampf lieferte, aber knapp mit 1:2 unterlag. Dabei war die Viktoria von Trainer Thomas Virnich in der ersten Hälfte sogar das bessere Team und nur Pfosten und Latte retteten die Aachener zweimal vor einem Rückstand. Yunus Kocak feierte ein schönes Comeback nach langer Verletzung, er erzielte das Tor für die Kleeblätter.

Jetzt hoffen der 1. FC Düren und die „Freunde“ auf ein gutes (Heim)Los in der nächsten Runde…

 

SWD powervolleys Düren: Heimspiel gegen Friedrichshafen

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat ein Ziel für das anstehende Wochenende: Zuhause ungeschlagen bleiben. Um das zu erreichen, muss das Team von Trainer Rafał Murczkiewicz einen dicken Brocken bewältigen: Am Sonntag ab 18.30 Uhr ist der Rekordmeister VfB Friedrichshafen in Düren zu Gast. Murczkiewicz erwartet ein packendes Duell zweier Teams mit viel Qualität.

Beide Mannschaften haben einen holprigen Start in die Saison hingelegt. Düren unterlag am vergangenen Sonntag nach schwachem Start und trotz anschließender deutlicher Steigerung in Frankfurt 1:3. Der VfB, der ein schweres Auftaktprogramm hat, konnte bisher einen Sieg aus drei Spielen verzeichnen. „Unser Team ist hoch motiviert, die Dinge besser zu machen, die in Frankfurt nicht funktioniert haben“, sagt Murczkiewicz. Möglicherweise hilft die Tatsache, dass die SWD powervolleys gegen einen großen Namen wie Friedrichshafen nicht als Favorit in die Partie gehen.

„Der VfB hat viel Qualität. Allerdings ist das Team noch auf der Suche nach seiner Identität“, hat Dürens Trainer ausgemacht. Das sei verständlich. Die Saison sei erst zwei Wochen alt. Und bei den Volleyballern vom Bodensee habe es viele personelle Veränderungen gegeben. „Es ist noch sehr früh in der Saison. In jedem Team müssen sich noch Dinge finden. Auch bei uns.“ Bei einer Sache ist sich Murczkiewicz sicher: Der VfB läuft hoch motiviert in Düren auf. Das liegt auch daran, dass mit Blair Bann, Lukas VanBerkel und Lukas Maase drei Ex-Dürener jetzt das Friedrichshafener Trikot tragen.

Die SWD powervolleys Düren haben in den vergangenen Tagen erlebt, wie die Grippe durch die Mannschaft gegangen ist. Das sei jetzt ausgestanden, alle Mann seien seit der Mitte der Woche wieder voll im Training. Noch nicht unter Voll-Last trainieren kann Filip John. Der Neuzugang muss aufgrund von Schulterproblemen noch mit gebremstem Schaum arbeiten. „Aber er macht jeden Tag Fortschritte. Ob das für das Spiel am Sonntag schon reicht, müssen wir abwarten“, sagt Murczkiewicz.

Quelle : SWD Powervolleys Düren 

Volleyball Bundesliga - SWD Powervolleys in Frankfurt

SWD powervolleys Düren: Harter Kampf, 1:3-Niederlage

In der Volleyball-Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren die erste Niederlage kassiert. Mit 1:3 unterliegt Düren bei den United Volleys Frankfurt. 22:25, 17:25, 25:20, 29:31 lauteten die Satzergebnisse in der Fraport Arena. „In den ersten beiden Sätzen sind wir stagniert, während Frankfurt richtig stark gespielt hat“, sagt Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. „Danach sind wir stark zurück gekommen. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht.“

Frankfurt ist von Beginn an besser im Spiel, schlägt druckvoller auf und führt nach Blockpunkten gegen Sebastian Gevert und Björn Andrae 8:6. Besser wird es für Düren nicht, weil United-Mittelblocker Noah Baxpöhler einen Aufschlag auf die Linie setzt und danach mit einem Netzroller punktet: 18:12 für Frankfurt. Erst jetzt verschafft sich Düren mehr Zugriff auf die Partie, weil Gevert und Andrae für den nötigen Druck mit dem Aufschlag sorgen und die beiden sowie Tobias Brand die Chancen im Gegenangriff nutzen. Die Aufholjagd kommt zu spät, Frankfurts Malescha beendet den Satz mit einem Ass zum 25:22.

In der Folge ist er es auch, dessen Angriffe Düren nicht in den Griff kriegt. Malescha setzt sich auch konstant gegen einen Dürener Doppelblock durch. Die United Volleys machen mehr Druck mit dem Aufschlag, zwingen die SWD powervolleys entweder zu direkten Fehlern oder lähmen den Spielaufbau so sehr, dass sie Chancen im Gegenangriff erhalten. Die nutzt Frankfurt konsequent und führt 8:4 sowie 16:10 nach Wirkungstreffern im Aufschlag. Im Gegensatz zu Satz eins lassen die Gastgeber sich nicht mehr beirren und sind in allen Elementen deutlich überlegen, was sich im Satzergebnis von 25:17 widerspiegelt.

Murczkiewicz wechselt Marcin Ernastowicz zu Beginn von Satz drei ein, der seinem Team einen Energie-Schub verleiht. Bis zum 13:13 sind die United Volleys noch auf Augenhöhe, zum 17:15 legt Andrae den Ball nach einer starken Gevert-Abwehr geschickt ab. Dürens Aufschlagdruck ist höher, Frankfurt muss dem Tribut zollen, produziert Fehler und kassiert zum 25:20 ein Andrae-Asss.

Im Satz vier haben die SWD powervolleys permanent die Nase vorne, auch wenn das Spiel bis zur Satzmitte eng bleibt. Ernastowicz blockt, dann verwandelt er einen Gegenangriff – Düren führt 19:15, die Zeichen stehen auf Tiebreak. Dagegen setzt Noah Baxpöhler seine Aufschläge. Die zeigen so viel Wirkung, dass Düren vier Bälle lang auf der Stelle stehen bleibt, den Vorsprung abgibt und plötzlich beim 23:24 Matchball gegen sich hat.

Die Partie ist jetzt intensiv, Satzbälle für Düren und Matchbälle für Frankfurt wechseln sich ab. Die Gastgeber, bereits mit Gelb verwarnt, haben Glück, dass sie bei Satzball Düren nicht die nächste Verwarnung erhalten, die Punkt für Düren und damit den Tiebreak bedeutet hätte. Am Ende leistet sich Düren zwei Fehler zu viel. Einen kann Ernastowicz mit einem Ass noch kompensieren. Trotzdem jubeln starke Frankfurter über einen Sieg, der über die gesamte Spieldauer verdient ist. „Wir waren am Ende ein paar Momente lang zu fest, wir wollten den Tiebreak und den Sieg zu sehr. Und dann treffen wir zwei Minuten lang keine guten Entscheidungen“, sagt Murczkiewicz. „Das kannst du dir gegen ein Team wie Frankfurt nicht erlauben. Die haben das genutzt und uns erwischt.“

Die nächste schwere Aufgabe wartet am kommenden Sonntag, wenn der VfB Friedrichshafen in Düren zu Gast ist.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Grankin und Patsch bescheren Berlin das Supercup Triple

Grankin und Patsch bescheren Berlin das Supercup-Triple

 

Meister und Titelverteidiger BR Volleys hat das Triple perfekt gemacht und nach 2019 und 2020 den Supercup gewonnen. Gegen die United Volleys Frankfurt setzten sich die Berliner in drei Sätzen mit 25:18, 25:19 und 25:20 durch und sicherten sich den ersten Titel der neuen Saison. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, damit können wir sehr zufrieden sein. Die Annahme war stabil und Sergey Grankin hat die Bälle überragend verteilt“, sagte BRV-Spieler Ruben Schott nach dem klaren Sieg bei Spontent, dem offiziellen Streaming-Partner der Volleyball Bundesliga der Männer.

BR Volleys können als Triple-Sieger feiern. (Foto: Michael Dittmer)

Und damit brachte er den Unterschied des Abends auf den Punkt. In der PALMBERG ARENA in Schwerin war es vor allem Zuspiel-Ikone Sergey Grankin, der im Zusammenspiel mit Benjamin Patch den Unterschied machte.

Im ersten Satz agierten die United Volleys bis zum 9:9 auf Augenhöhe mit dem Titelverteidiger, ehe Berlin Punkt für Punkt vorbeizog. Grankin ließ seine Genialität, mit seinem inzwischen berühmt berüchtigten einhändigen Zuspiel, Mitte des Durchgangs erstmals aufblitzen. Aus Frankfurter Sicht punktete Daniel Malescha, der am Ende zwölf Zähle beisteuerte. Patch auf der anderen Seite war jedoch nicht zu stoppen und führte die Berliner zum Satzgewinn (25:18).

Auch Durchgang zwei verlief nach dem gleichen Schema. Die United Volleys hielten den Satz zu Beginn ausgeglichen. Viel ging erneut über Malescha, auf der anderen Seite zimmerte Patch die Bälle ins Frankfurter Feld. Beim Stand vom 15:19 aus Frankfurter Sicht nahm Christophe Achten eine Auszeit, um die kleine Aufschlagserie von Grankin zu unterbrechen. Dies gelang jedoch erst zwei Gegenpunkte später – damit war der Satz entschieden. Patch verwandelte den Satzball zum 25:19.

Das Muster blieb auch in Durchgang drei erhalten. Bis zum 12:12 sahen die gut 950 Zuschauer in der PALMBERG ARENA ein ausgeglichenes Spiel. Neben Patch spielte sich auf Berliner Seite nun auch Cody Kessel richtig in Fahrt. Doch Frankfurt steckte nicht auf, kam in dieser Phase vor allem über Robin Baghdady zu Punkten. Letztlich brachten sich die United Volleys durch kleine Ungenauigkeiten um den Lohn ihrer Mühen und mussten erneut die Berliner davonziehen lassen. Es war Grankin, der mit einem frechen zweiten Ball die Partie beendete (25:20). Zum MVP des Spiels wählten die Zuschauer über die Supercup-App Benjamin Patch, der am Ende auf 18 Punkte kam.

„Wir haben mit dem Aufschlag nicht so viel Druck hinbekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Malescha im Anschluss an das Spiel. „Auch im Block und in der Verteidigung, wo wir manchmal wirklich dran waren, konnten wir uns nicht belohnen.“ Die United Volleys warten weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte. „Wir können trotzdem positiv nach vorne schauen. Gegen Berlin ist es immer schwierig.“, fand Malescha mit Blick auf die anstehende Saison.

Zum ersten Mal konnten Fans des Männer-Volleyballs über den Streamingdienst Spontent auf Twitch interaktiv dabei sein. Eine gelungene Premiere war dieses Spiel in jedem Fall.

 

 

Autorin: Franziska Wagener