SWD powervolleys Düren: Stefan Falter ist der neue Trainer

Die Suche nach einem neuen Trainer hat nicht lange gedauert beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Stefan Falter tritt die Nachfolge des in der vergangenen Woche überraschend von seinem Traineramt zurückgetretenen Tommi Tiilikainen an. Die Dürener Volleyballer entscheiden sich damit für eine Lösung aus den eigenen Reihen. Falter (52) arbeitet schon seit drei Jahren als Co-Trainer in Düren mit, hatte diesen Posten bereits unter den Trainern Michael Mücke, Anton Brams und zuletzt unter Tiilikainen inne.

Der neue Trainer ist ein langjähriger Kenner des Dürener Volleyballs. „Schon als ich 13 oder 14 Jahre alt war, habe ich als Volleyballfan die Spiele in Düren verfolgt. Düren war schon damals die Adresse hier in der Region, an der kein Weg vorbeiführt. Das ich jetzt Cheftrainer dieser Mannschaft werde, ist für mich eine sehr große Ehre.“ Vor seiner Zeit als Co-Trainer arbeitete Falter schon einmal in Düren als Trainer der Regionalligamannschaft, führte die Aachener Ladies in Black in die zweite Liga und übernahm dann auch noch einmal in der ersten Liga das Ruder bei den Aachenerinnen. Zudem schaffte er mit den Frauen aus Schwerte den Aufstieg in die zweite Liga.

Nostalgische Beweggründe haben keine Rolle gespielt, als sich die Verantwortlichen der SWD powervolleys mit Falter zusammensetzten, nachdem Tiilikainens Weggang feststand. „Stefan hatte im Hintergrund sehr großen Anteil daran, dass unser Team in der vergangenen Saison eine derart begeisternde Spielweise hatte“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro. „Er hat vielen Spielen dabei geholfen, sich individuell weiter zu entwickeln. Die Mannschaft hat sich ausdrücklich für ihn als neuen Trainer ausgesprochen.“

Wie sein Vorgänger sieht sich Stefan Falter nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer. „Für mich ist es wichtig, dass jeder seine Stärken in die Mannschaft einbringt. Volleyball ist keine One-Man-Show. Du bist dann erfolgreich, wenn jeder seinen Betrag leistet.“ Die vergangene Saison sei diesbezüglich außergewöhnlich erfolgreich gewesen, weil sich selbst die gestandenen Spieler darauf eingelassen hätten, neue Dinge zu lernen. Die Chance, diese Mannschaft weiter zu entwickeln, habe Falter bewogen, sich für das Amt des Cheftrainers zu bewerben.

„Ich habe gemerkt, dass ich hier einen großen Vertrauensvorschuss erhalte. Aus der Mannschaft und auch seitens der Verantwortlichen, die mir in den Gesprächen immer wieder signalisiert haben, dass sie mit mir arbeite wollen. Ich habe mich entschieden, voll auf diese Karte zu setzen. Die Chancen, einen solchen Verein zu trainieren, tun sich nur sehr selten auf“, sagt der neue Cheftrainer der SWD powervolleys Düren.

Der Vertrag mit Stefan Falter läuft zwei Jahre. „Wir wollen nicht im nächsten Frühjahr wieder hier sitzen und einen neuen Trainer vorstellen“, erklärte Geschäftsführer Rüdiger Hein. „Wir setzen auf Kontinuität.“ Das sei auch im Fall von Tommi Tiilikainen geplant gewesen. Allerdings hatte der Finne ein Angebot aus Japan erhalten und seinen Vertrag in Düren deswegen im Einverständnis mit dem Verein aufgelöst. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Stefan eine sehr gute Lösung gefunden haben. Er kennt den Verein bestens. Eine Orientierungsphase fällt weg. Wir können direkt in die Vollen gehen“, sagte Gesellschafter Erich Peterhoff. Das bedeute, dass auch die Arbeit am neuen Team ohne nennenswerte Verzögerung weitergehe.


Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Herzlichen Glückwunsch - Meisterschaft und Aufstieg -

Heute bereits, 5 Spieltage vor Abschluss der Saison, hat die Truppe von Bastian Neumann aus Winden in der Kreisliga A die Meisterschaft endgültig besiegelt.

Im heutigen Heimspiel gegen GFC Dueren II reichte ein Unentschieden nach 90 Spielminuten für diesen sensationellen Weg der Truppe und im Anschluss wurde

richtig und ausgiebig gefeiert.

Mehr zu diesem Spiel und  Stimmen nach Abpfiff bei uns unter den bekannten Rubriken "Youtube oder Facebook onlineradio-dueren" zu sehen.

gez.. Matthias Schaffrath - Redaktion

Handball aktuell - Verbandsliga mit Platz 3 am Ende

Die Handballsaison ist zu Ende. Hervorragendes Abschneiden der Birkesdorfer Truppe in der Verbandsliga mit dem dritten Platz.

Am letzten Spieltag, rund 350 Zuschauer in der Sporthalle, erlebten ein abwechslungsreiches Spiel gegen die Gäste aus Frechen. Zur Halbzeit stand es nur

15 : 10. Die Heimmannschaft hatte einfach zu viele Chancen liegen gelassen. In der Halbzeitpause fand der Trainer die passenden Worte und das Team kam

auf dem Feld wie verwandelt zurück. Am Ende der Spielzeit nach 60 Minuten wurde auch nun der letzte Heimsieg der Saison gefeiert. Endstand 33 : 24

 

Mehr zu diesem Spiel mit einigen Stimmen bei uns unter den Rubriken "Youtube Onlineradio-dueren" oder "Facebook onlineradio-dueren" zu finden.

gez. Thomas Dienst - Redaktion

SWD powervolleys Düren: Vertrag mit Tiilikainen aufgelöst


Die Wege trennen sich überraschend früh: Trainer Tommi Tiilikainen verlässt den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys. Der erst vor zwei Monaten geschlossene neue Vertrag für die nächsten beiden Jahre wird in beidseitigem Einverständnis aufgelöst. „Ich habe eine Chance bekommen, die sich mir vielleicht nur einmal im Leben bietet“, begründet Tiilikainen seine Entscheidung. Der finnische Trainer, mit dem die SWD powervolleys in der abgelaufenen Saison den Gewinn der Bronzemedaille feiern konnten, wechselt nach Japan.

Für die Dürener Planungen bedeutet das einen Rückschlag. Denn eigentlich war die Trainerfrage für die nächsten zwei Jahre geklärt, Tiilikainen war einer der Grundpfeiler, auf die das neue Team aufgebaut werden sollte. „Wir haben in langen Gesprächen versucht, Tommi davon zu überzeugen, dass er bleibt. Leider ist uns das nicht gelungen“, sagt Gesellschafter Erich Peterhoff. Schließlich hätten die Verantwortlichen eingelenkt und sich bereit erklärt, den Vertrag aufzulösen. Über die Konditionen der Vertragsauflösung bewahren beide Seiten Stillschweigen.

„Uns ereilt damit wieder unser Schicksal, nämlich dass wir ein Sprungbrett sind. Wer in einem Verein wie Düren gute Arbeit leistet, der wird auch für größere Klubs interessant“, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Hein. Mit Spielern sei das schon häufiger passiert, mit einem Trainer allerdings zum ersten Mal. „Tommi hat uns zu verstehen gegeben, dass er die Chance, in Japan als Trainer zu arbeiten, unbedingt nutzen will. Wir hätten darauf bestehen können, dass er seinen Vertrag erfüllt. Letztlich haben wir uns aber entschieden, dass wir ihm nicht im Weg stehen wollen, wenn er seinen Traum erfüllt“, sagt Hein.

Genau das sei das Arbeiten in Japan schon seit vielen Jahren für ihn gewesen, betont Tiilikainen. „Ich habe mich nicht gegen Düren entschieden, sondern dafür, diese für mich einmalige Chance zu nutzen“, sagt der scheidende Trainer. Die Arbeit mit den SWD powervolleys sei aus seiner Sicht positiv verlaufen, das Team habe sich seit dem vergangenen Sommer stark entwickelt und sei nicht weit davon entfernt gewesen, mehr zu erreichen als das Halbfinale. „Düren war für mich ein sehr guter Ort. Deswegen habe mich auch früh dazu entschieden, meinen Vertrag hier frühzeitig zu verlängern. Trotzdem konnte ich nicht nein sagen, als danach das Angebot aus Japan kam.“

Das gute Verhältnis zu den Verantwortlichen im Klub habe es ihm möglich gemacht, seinen Standpunkt in langen und intensiven Gesprächen klar zu machen. „Wir haben die Karten auf den Tisch gelegt und versucht, herauszufinden, was für alle das Beste ist“, sagt Tiilikainen. „Das ist uns gelungen.“ Schon Ende Mai reist Tiilikainen ab, um seine Arbeit in Japan zu beginnen. Den Namen seines neuen Teams teilt er noch nicht mit.

„Ich bin den Leuten in Düren sehr dankbar dafür, dass sie mir die Chance gegeben haben, dieses Team anzuführen und dabei zu helfen, es zu entwickeln. Ich hoffe, dass sie in Düren nicht damit aufhören, große Träume zu haben. Denn nur dann kann man große Ziele erreichen.“ Einen besonderen Dank richtet Tommi Tiilikainen an alle, denen das Thema Volleyball in Düren am Herzen liegt. „Ich nehme viele gute Erinnerungen mit an all die Menschen, die im Hintergrund geholfen haben, an die Fans, die uns bei jedem Auswärtsspiel unterstützt haben. Nicht nur deswegen ist mir diese Entscheidung sehr schwer gefallen. Aber ich konnte sie nicht anders fällen.“

Die SWD powervolleys Düren sind damit ab sofort und unerwartet auf Trainersuche. „Wir haben Verständnis für Tommis Anliegen und haben deswegen auch zugestimmt. Allerdings stellt uns die neue Situation vor ein neues Problem“, erklärt der sportliche Leiter Goswin Caro. Das besteht in der Tatsache, dass in der wichtigsten Phase der Kaderplanung für die kommende Saison ein Kapitel neu aufgeschlagen werden muss, das schon abgeschlossen war: die Trainersuche. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Lösung finden“, sagt Caro. Die Gespräche mit möglichen Spielern für die neue Saison laufen unterdessen wie geplant weiter. Der neue Trainer soll hier so schnell wie möglich eingebunden werden.

Quelle: Pressestelle Powervolleys Düren