Entscheidung vertagt


Im zweiten Viertelfinalspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft schlägt die SVG Lüneburg zurück. Die SWD powervolleys Düren verlieren das Rückspiel in Hamburg mit 0:3. 23:25, 19:25, 21:25 lauten die Satzergebnisse in der CU Arena in Hamburg. Nach Spielen steht es jetzt 1:1, die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale ist vertagt und fällt am nächsten Mittwoch in der ARENA Kreis Düren. Ein echtes Finale um den Einzug ins Halbfinale also.

„Wir haben einfach nicht das gespielt, was wir spielen können“, sagte Kapitän Jaromir Zachrich. „Wir haben nicht mit genügend Druck aufgeschlagen und sind in der Annahme der Lüneburger Aufschläge nicht in die Pötte gekommen. Lüneburg dagegen schon.“ Die Erklärung hatte Zachrich schnell zur Hand. „Das ist Tagesform. Die hat heute bei uns nicht gepasst, viele kleine Sachen haben nicht funktioniert. Bei Lüneburg aber sehr wohl. Sie haben sehr stark gespielt. Nächste Woche wird uns das zu Hause so nicht passieren.“

Der Start in die Partie misslingt, Rudy Verhoeff wird zweimal in Folge geblockt, eine wacklige Annahme bringt der SVG die Chance zum Gegenangriff, die die Mannschaft nutzt. Schnell liegt Düren 2:6 hinten. Nach einem Lüneburger Linienfehler, einen Block von Kapitän Jaromir Zachrich und einen Gegenangriff von Verhoeff ist Mannschaft beim 9:9 wieder da. Nicht für lange, mit einem Block und einem erfolgreichen Gegenangriff legt die SVG wieder auf 15:12 vor. Mit starken Aufschlägen von Erik Fitterer bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter auf 19:13 aus. Zwar steigerte sich Tommi Tiilikainens Team noch einmal, wehrte vier Satzbälle ab, um den Satz trotzdem mit 23:25 zu verlieren.

Im zweiten Satz zog die SVG zur Satzmitte hin davon. Zwei fehlerhafte Annahmen, zwei Fehler im Zuspiel und Lüneburg führte 16:11. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner machte da weiter, wo sie in Durchgang eins aufgehört hatte, war in Sachen Aufschlag und Annahme sicherer als Düren. Die SWD powervolleys nahmen mit vielen Wacklern an, im Aufschlag entwickelten sie weniger Druck. Tiilikainen wechselte, brachte Jani Sippola im Zuspiel für Jay Blankenau und Dennis Barthel in der Annahme für Tomi Rumpunen. Geholfen hat das nicht mehr. Ein Lüneburger Gegenangriff zum 20:14 bedeutete früh die Vorentscheidung.

Tiilikainen wechselte zu Beginn von Satz drei zurück, Blankenau und Rumpunen sind wieder dabei, zudem kam Tim Broshog im Block für Jaromir Zachrich. Düren präsentierte sich jetzt stabiler, konnte die eine oder andere Unsicherheit in der Annahme mit dem Angriff kompensieren. Allerdings nur bis zur Satzmitte. Von 13:14 legte Lüneburg auf 16:14 vor, weil dem Dürener Spielaufbau wieder die Präzision fehlte und Romans Sauss das Feld im Angriff knapp verfehlte. Düren glich mit einem Lüneburger Annahmefehler aus, konnte aber kurze Zeit später die eigenen Chancen zum Gegenangriff nicht nutzen. Das wurde bestraft, Lüneburgs Kervorken stellte mit einem Ass auf 20:18. Als der eingewechselte Dennis Barthel zum 18:21 geblockt wurde, bog die SVG endgültig auf die Siegerstraße ein.


Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys 'Düren

Düren führt nach Fünfsatz-Drama

Die SWD powervolleys Düren haben das erste Viertelfinal-Spiel in der Volleyball Bundesliga gegen die SVG Lüneburg in einem hochdramatischen Spiel gegen die SVG Lüneburg mit 3:2 gewonnen. 20:25, 21:25, 25: 19, 25:15, 15:13 lauteten die Satzergebnisse nach über zwei hochspannenden Stunden vor 1800 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren.

Am Mittwoch steht das Rückspiel in Hamburg an, Düren hat die Chance, mit einem weiteren Sieg das Halbfinale klar zu machen. „Wir können sehr, sehr froh sein, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben“, sagte Zuspieler Jay Blankenau, der am Ende zum Sports and Travel MVP gewählt wurde. „Wir sind großartig zurückgekommen. Trotzdem hat man gesehen, dass wir einige Dinge besser machen müssen, um das Halbfinale zu erreichen.“

Am Ende hat ein Ball entschieden. Das Schiedsgericht sah beim Matchball für die SWD powervolleys eine vermeintliche Ballberührung der Dürener nicht. Düren jubelte, Lüneburg haderte mit seinem Schicksal. „Dieser eine Ball war sicher wichtig“, sagte der ehemalige Dürener Matthias Pompe, der jetzt für die SVG spielt. „Aber der Schiedsrichter entscheidet das Spiel nicht. Wir konnten unser Niveau in Aufschlag und Annahme nicht halten, Düren ist immer stärker geworden.“

0:2 lag die Mannschaft von Trainer Tommi Tiilikainen nach Sätzen hinten, weil der Gegner es geschafft hatte, deutlich effektiver aufzuschlagen und das Dürener Angriffsspiel zu lähmen. Genau das hatten sich auch die SWD powervolleys vorgenommen. Es funktionierte allerdings erst mit der Einwechslung von Kapitän Jaromir Zachrich zu Beginn von Satz drei. Er hatte mit seinen Aufschlägen, Angriffen und einigen Abwehraktionen maßgeblichen Anteil daran, dass die bis dato verunsicherten Dürener stärker wurden. „Jaro ist ein Typ, der uns unheimlich viel Energie verleiht“, sagte Blankenau. „Den kannst du nachts wecken und dann liefert er trotzdem ab.“

Mit Zachrich sowie der Einwechslung von Ossi Rumpunen und Rudy Verhoeff bäumte sich Düren auf, rang Lüneburg nieder und spielte zwei Sätze klar mit Oberwasser. Der Tiebreak musste entscheiden. Lüneburg war wieder da, wehrte einen Matchball ab und war beim zweiten kurz davor. Trotzdem – am Ende jubelte Düren aus 1800 Kehlen in der ARENA Kreis Düren über einen Sieg, der nichts für schwache Nerven war.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Fussball Mittelrheinliga - Clasico Treff am Freitagabend in Wegberg Beeck

Eigentlich sollte es ein interessantes Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer der Mittelrheinliga und dem Dritten Borusia Freialdenhoven werden. Das Ergebnis interessierte auf Beecker Seite nach der intensiv geführten Partie aber eigentlich niemanden.
 
"Mit dem Unentschieden können wir leben, was uns richtig weh tut sind die verletzten Jungs", so FC Coach Friedel Henßen nach der Partie.
Die rund 400  Zuschauer im Beecker Waldstadion sahen viele eng geführte Zweikämpfe, aber vor allem in ersten Durchgang auch viele Fehlpässe auf Seiten der Gastgeber. "Das können wir deutlich besser", so Friedel Henßen.
 
Trotzdem ging Beeck mit einer 1 zu 0 Führung in die Kabine. Nachdem Sahin Dagistan in der 28. Minute per Volleyschuss noch vergab, traf vier Minuten später der sehr agile Nico Czichi nach Flanke von Geburtstagskind Danny Fäuster per Kopf. Bei zwei Schüssen von Philipp Simon (42.) und Mark Szymczewski (45.) aber hatte der Tabellenführer Glück.
 
In der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts verpasste Beeck das durchaus mögliche 2 zu 0. "Wenn wir da eine Chance genutzt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen", war sich Friedel Henßen sicher. Nico Czichi (48./62.) und Arian Berkigt (52.) aber hatten letztlich kein Fortune.
 
Und so gelang Freialdenhoven mit einem Standard in Minute 69 der Ausgleich. Kapitän Christian Kreutzer traf einen Freistoß aus gut 22 Metern perfekt und die weniger perfekte Mauer der Gastgeber ließ den Ball passieren. Stefan Zabel im FC Kasten hatte dabei keine Abwehrchance.
 
Mehr zu diesem Spiel bei uns zu sehen in der Rubrik "Youtube Onlineradio-dueren" oder "Facebook"  - ab Sonntagabend online.
 
gez. Redaktion - Ulrich Schaffrath
 

SWD powervolleys Düren: Viertelfinale gegen die „Lünen-Hünen“

Eine Ansprache, die emotionaler ist als sonst, wird Tommi Tiilikainen nicht halten. „Ich brauche hier niemanden zu motivieren. Alle sind heiß, alle freuen sich auf die wichtigsten Spiele der Saison.“ So fasst der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren die Stimmung in seinem Team zusammen, bevor es im Viertelfinale gegen die SVG Lüneburg geht.

Spiel eins im mit Spannung erwarteten Duell des Vierten (Düren) gegen den Fünften (Lüneburg) beginnt am Sonntag um 18 Uhr in der ARENA Kreis Düren. Das Rückspiel ist am Mittwoch, 22. März, ab 20 Uhr in der CU Arena Hamburg. Sollte es danach nach Spielen unentschieden stehen, treffen beide Teams am 29. März in Düren noch einmal aufeinander.

Vor dem spannenden Duell mit den „Lünen-Hünen“ spricht Michael Andrei von einem guten Gefühl. „Zu wissen, dass wir sie in der Bundesliga zweimal geschlagen haben, schadet natürlich nicht“, sagt der Nationalspieler. Aber es bedeute ansonsten so gut wie nichts. „Es kommt auf uns an. Wenn wir das abrufen, was wir können, dann haben wir gute Chancen gegen Lüneburg.“

Die Stärken der Niedersachsen sind hinlänglich bekannt. Neben statistischen Vorzügen wie der Tatsache, dass sie Angreifer in ihren Reihen haben, die heißlaufen und Spiele entscheiden können, zählt Andrei vor allem eine Charaktereigenschaft der SVG zu den gefährlichsten Waffen. „Sie pushen sich gegenseitig sehr. Und sie brechen nicht auseinander, sondern kämpfen immer weiter.“ Und weil genau das auch die SWD powervolleys auszeichne, rechnet Andrei mit intensiven Spielen.

Viel werde vom Aufschlag abhängen. Das haben auch die zwei 3:1-Siege der Dürener über die SVG in dieser Saison gezeigt. „Wenn wir effektiv aufschlagen, dann stören wir ihr Angriffsspiel. Und dann sind wir mit Block und Abwehr zur Stelle“, verrät Andrei seine Pläne.

Um das Ziel Halbfinale zu erreichen stehen Tommi Tiilikainen alle Spieler zur Verfügung. Nach langen Verletzungssorgen ist die Mannschaft seit wenigen Wochen wieder komplett, alle Spieler sind hoch motiviert für die wichtigste Phase der Saison. „Jetzt ist Showtime. Wir sind bereit“, sagt der Trainer.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren