Aachen Jumping Youngstars gestartet

200 Sportler, 287 Pferde – ClipMyHorse.TV überträgt

Seit heute kämpfen Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter auf dem CHIO Aachen-Gelände um die Titel der Hallenchampions. Bei den Aachen Jumping Youngstars stehen bis Sonntag knapp 20 Prüfungen in vier Altersklassen an – der Eintritt in die Albert-Vahle-Halle ist frei.

Weihnachtsmarkt-Atmosphäre in der Halle schnuppern und dabei Spitzen-Pferdesport live erleben – das sind die Aachen Jumping Youngstars, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert die allerbesten jungen Springreiter nach Aachen locken. In den vier Altersklassen Children (12 bis 14 Jahre, auf Großpferden), Ponys (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) werden ab heute die Hallenchampions gesucht – die Besten über alle vier Turniertage. 200 Sportler sind mit 287 Pferden nach Aachen gekommen. Besonderer Tipp: Der Turniersamstag, der traditionelle Familientag mit Hunderennen, Führzügelklasse, CHIO-Maskottchen „Karli“ und Besuch des Weihnachtsmanns.

Um 14 Uhr starteten heute die Junioren und Jungen Reiter im Springreiten. Und um 14 Uhr startete auch „ClipMyHorse.TV“ mit der Live-Übertragung der Wettbewerbe aus der Albert-Vahle-Halle. Der Internet-TV-Sender ist an allen Tagen live dabei. Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“ wird noch bis Sonntag ausgetragen. Unter www.clipmyhorse.tv können alle Prüfungen live verfolgt werden. „Wer nicht vor Ort sein kann, wird von unseren erfahrenen Partnern von ClipMyHorse.TV bestens versorgt“, sagt Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV).

Der Eintritt ist frei. Geparkt werden kann ebenfalls kostenlos auf Areal A an der Albert-Servais-Allee. Und für Geschenkideen zu Weihnachten gibt es einige Aussteller in der Halle – vom Reit-Handschuh bis zum offiziellen Mobilitätspartner Mercedes-Benz. 


Alle Ergebnisse und Infos: www.aachenyoungstars.de

200 Sportler, knapp 20 Prüfungen, 287 Pferde: Die Aachen Jumping Youngstars haben begonnen. Foto: Alexander Marx. 

„Running for Kids“ übergibt im November 23.035 Spendengeld

 

Viel unterwegs war Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids“  auch im  Monat November.

Für verschiedene Vorhaben in vierzehn Kindertagesstätten in Birkesdorf, Arnoldsweiler, Berzbuir, Vettweiß, Froitzheim, Langerwehe und Düren hatte er insgesamt 10.500 Euro gesammelt.

Kinder in acht Kindertagesstätten in Woffelsbach, Einruhr, Rurberg, Simmerath, Lammersdorf, Mützenich, Imgenbroich und Monschau  durften sich für Aktivitäten über 6.000 Euro freuen.

Damit die Kinder einer Tagesmutter-Einrichtung in Mariaweiler mobiler werden können, stiftete "Running for Kids" 1.600 Euro für einen sogenannten Kinderbus

Um den Traum vieler Kinder der Willy-Fährmann-Schule in Stolberg wahrmachen zu können,  im kommenden Jahr einmal einen Tag an der Nordsee erleben zu dürfen, übergab der Dürener im Rahmen des Stolberger Weihnachtslaufes der Schulleiterin, Frau Sabine Seifert  1.500 Euro.

Jeweils 750 Euro helfen der Gemeinde Niederzier bei der Integration von Kindern, sowie Kindern aus der Dürener Nordstadt beim Zusammenkommen bei  der „Weihnachtsdisco“.

Einem, an einer seltenen Krankheit  leidenden Jungen aus Aldenhoven überbrachte Peter Borsdorff 500 Euro. Er hofft, dass dem Jungen mit gewissen Anschaffungen ein bisschen geholfen werden kann.

Mit 300 Euro stellte der sechsundsiebzigjährige Sportler Fahrgeld bereit, damit ein 16-Jähriger an Fanconi-Anemie erkrankter Junge in einer Klinik in Düsseldorf besucht werden kann.

Bei der Sessionseröffnung am 11. November hatte Borsdorff für die „Dürener Kindertollitäten“ zwecks  Brauchtumspflege  250 Euro dabei.

Das Schulprojekt der Bürgewaldschule in Düren  „Schule ohne Rassismus“, wobei es auch um „Vorurteile und  Courage“ geht, unterstützt „Running for Kids“ mit der Übernahme der Schirmherrschaft  durch Peter Borsdorff zunächst mit 225 Euro. Dieses Projekt wird von „Running for Kids“ weiterhin gefördert. .

Bei Einladungen zu Karnevalsveranstaltung in Düren, Birkesdorf und Lendersdorf, jeweils mit der Sammelbüchse erbeten, hatte der ehemalige Langlaufspezialist jeweils  220 Euro für die Vereinsjugend im Gepäck.

 

Nachwuchs-Dressurreiter schnuppern bei den Aachen Dressage Youngstars CHIO-Luft

Na klar haben sie alle mal nach nebenan ins Deutsche Bank Stadion geschielt. Es sind nur ein paar Schritte aus dieser weltberühmten Arena, in der beim renommierten CHIO Aachen die Dressurwettbewerbe ausgetragen werden bis in die Albert Vahle-Halle, in der nun das „Aachen Dressage Youngstars“ ausgerichtet wurde. Viele der besten Dressur-Nachwuchsreiter Europas suchten hier vier Tage lang in vier Altersklassen ihre Besten. Und für eine von ihnen ging an diesem Wochenende ein Traum in Erfüllung – sie darf im Sommer ein paar Meter weiter im Deutsche Bank Stadion dabei sein. 

„Das ist der tollste Preis, den ich jemals erhalten habe. Ein absoluter Traum!“ So wirklich fassen kann Kimberly Pap nicht, was ihr da gerade widerfahren ist. Dabei hat die niederländische Nachwuchs-Dressurreiterin ein perfektes Wochenende bei den „Aachen Dressage Youngstars“ hingelegt. Erfolge in allen drei Wertungsprüfungen des Preises der Familie Hans-Peter Simons und damit logischerweise der Gesamtsieg im Preis der Familie Klaus Peters. Dass sie sich damit aber nicht nur Hallenchampionesse der Jungen Reiter (bis 21 Jahre) nennen darf, sondern auch eine Wildcard für den CHIO Aachen erhält, war ihr vor der Siegerehrung gar nicht bewusst. „Nein, das war wirklich eine Überraschung. Ich kann es noch gar nicht glauben“, so die überglückliche 19-Jährige, die 2020 dann erstmals im Deutsche Bank Stadion an den Start gehen wird. 

Genauso erfolgreich verliefen die Tage in Aachen auch für ein anderes Nachwuchstalent aus den Niederlanden. Micky Schelstraete konnte bei den Junioren (bis 18 Jahre) ebenfalls alle Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Auch in der abschließenden Kür, dem WOTAX-Preis, siegte die 15-Jährige auf Grand-Charmeur souverän und sicherte sich damit den Gesamterfolg. „Ich hatte nicht mal damit gerechnet, eine Prüfung zu gewinnen und dann am Ende gleich alle drei. Ich bin einfach nur glücklich“, strahlte Schelstraete. 

Dass es nicht nur im niederländischen, sondern auch im deutschen Lager etwas zu feiern gab, lag an den jüngsten Teilnehmern der „Aachen Dressage Youngstars“. Im erstmals ausgetragenen Children Youngstars Cup, präsentiert von der Hengsthaltung Kemper GmbH, kürte sich die 13-jährige Emma Blatt mit zwei zweiten Plätzen zur allerersten Children Hallen-Championesse überhaupt. Die Schülerin des renommierten Aachener Dressurausbilders Ton de Ridder konnte ihr Glück kaum fassen: "Die Atmosphäre hier ist toll und es hat super viel Spaß gemacht, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft.“  

Auch bei den abschließenden Ponyreitern triumphierte ein deutsches Nachwuchstalent. Rose Oatley aus Lütjensee in Schleswig-Holstein gewann nach zwei ersten und einem zweiten Platz die Gesamtwertung, den Preis der Familie Klaus Peters. „Am ersten Tag lief es nicht so optimal, daher bin ich überglücklich, dass wir uns so verbessern konnten. Ausgerechnet hier in Aachen zu gewinnen, ist ein Traum. Hier wollte ich immer schonmal reiten“, so die 12-Jährige, die gleichzeitig die Hoffnung anschloss, es auch einmal ins große Deutsche Bank Stadion gleich nebenan zu schaffen. 

Das würde dann wohl auch Turnierdirektor Frank Kemperman erfreuen, der begeistert war vom Niveau der „Aachen Dressage Youngstars“. „Wir haben hier so viele tolle Talente gesehen, dass wir uns um den Dressur-Nachwuchs keine Sorgen machen müssen“, so Kemperman, der sich ebenso begeistert von der gut besuchten „Aachen Late Night, präsentiert von der Allianz“ am Samstag zeigte. „Das war ein schöner Abend mit einer schönen Mischung. Unterhaltend und gleichzeitig informativ.“ 

Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“ findet vom 5. bis zum 8. Dezember statt, eine Woche nach den „Aachen Dressage Youngstars“, der Eintritt ist an allen Tagen frei. 

Alle Ergebnisse und Infos: www.aachenyoungstars.de
#aachenyoungstars
#chioaachen

Kimberly Pap (NED) freut sich über den Pokal und die Gratulationen von Klaus Peters und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: Alexander Marx. 

 

SWD powervolleys Düren: Lüneburg ist nicht zu stoppen


In der Volleyball-Bundesliga müssen die SWD powervolleys Düren die dritte 0:3-Niederlage in Folge hinnehmen. Das Heimspiel gegen die SVG Lüneburg endete 16:25, 22:25, 23:25 aus Dürener Sicht. Entscheidend war die Lüneburger Überlegenheit in Aufschlag und Annahme. „Da war Lüneburg besser als wir“, musste Dürens Trainer Stefan Falter anerkennen. Mit drei Siegen aus acht Spielen stehen die SWD powqervolleys jetzt auf Platz sieben der Tabelle.

Einen zweiten Unterschied hatte Falter ausgemacht: Lüneburgs Außenangreifer Lindberg und Ronkainen verstanden es regelmäßig, sich gegen den Dürener Block durchzusetzen. Viele Bälle berührte Düren zwar, aber ohne davon zu profitieren. In Satz eins war die Überlegenheit der Gäste drückend. Sie erzwangen Fehler in der Dürener Annahme, zudem verzogen die Gastgeber einige Angriffe. Lüneburg dagegen blieb konsequent und machte weniger Fehler. Die Folge: Das Team von Trainer Stefan Hübner zog von Anfang an weg, führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten.

Anschließend erkämpften sich die SWD powervolleys mehr Zugriff auf die Partie, nach einem 7:11-Rückstand kamen sie auf 13:13 heran. Dann zeigte sich ein Muster, das den Rest der Partie über immer wieder zu sehen war: Immer, wenn Düren im Begriff war, die Gäste zu stellen, standen entweder Lindberg oder Ronkainen am Aufschlag, immer wieder setzten sie Düren so unter Druck, dass die SVG punkten konnte. 16:13 hieß es im zweiten Satz für die Gäste. Beim 21:22 hatte Düren die Chance auf den Ausgleich, der Angriff verfehlte das Feld. Danach sorgte Ronkainen mit seinem Aufschlag für den entscheidenden Punkt des Satzes.

Lüneburg legte auch in der Folge konstant vor, getragen von Ronkainen und Lindberg. Zudem punktete SVG-Hauptangreifer Scheerhoorn mit großer Präzision. Trotzdem konnten die SWD powervolleys zum 18:18 ausgleichen. Es folgte ein Netzfehler, Lüneburg führte 20:18 und brachte den Vorsprung durch. Bitter für Düren: Den zweiten Matchball hätte die Mannschaft nach starker Abwehrleistung verteidigen können, allerdings tropfte der Lüneburger Block ins Feld. „Dieser Punkt war symptomatisch heute: Wir kämpfen und dann fällt so ein Ball rein“, monierte Falter. „Das darf nicht passieren.“

Genau so wie die Tatsache, dass die Mannschaft die im Training erarbeiteten Vorsätze im Angriff nicht umsetzen konnte. Im Gegensatz zu Lüneburg, dass genau das machte, was die SWD powervolleys sich vorgenommen hatten: den gegnerischen Block benutzen, um zu punkten, wenn schon kein direkter Weg ins Feld frei war.

Nach einer enorm stressigen Phase mit vielen Spiele und Krankheit in kurzer Zeit haben die SWD powervolleys jetzt Zeit, am eigenen Spiel zu arbeiten. Erst am 5. Dezember geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Eltmann.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren