1.FC Düren - Achtelfinale - Bitburger Pokal - in Hohkeppel

 

Das Achtelfinale im Bitburger-Pokal bescherte dem 1. FC Düren nicht irgendeinen Bezirksligisten. Der SV Eintracht Hohkeppel verstärkte sich vor der Spielzeit hochkarätig und nahm unter anderem die Dürener Mahmut Temür (Alemannia Aachen) und Narciso Lubaca (VfL Oldenburg) unter Vertrag. Beide spielten zuletzt in der Regionalliga West respektive Nord. Selbstredend, dass das Ziel der Aufstieg in die Landesliga ist.

Am Samstag, 23. November, geht der FCD als Favorit in das Pokalspiel. Und doch ist ein High Noon zu erwarten – sicherlich nicht nur, weil die Partie bereits um 12 Uhr angepfiffen wird. Zuletzt schaltete Hohkeppel das Landesliga-Spitzenteam SV Rott im Pokalwettbewerb aus.

Quelle : PR Kevin Teichmann

SWD powervolleys Düren: Mit voller Kraft gegen Frankfurt?


Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Im Viertelfinale um den deutschen Pokal treffen am Mittwoch die Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren und United Volleys Frankfurt aufeinander. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Für das Dürener Team stellen sich zwei Fragen: Ist der Virus endlich weg? Und falls ja: Haben die SWD powervolleys die richtigen Schlüsse aus der 0:3-Niederlage vor drei Wochen in Frankfurt gezogen?

Die erste Frage kann Trainer Stefan Falter nicht mit Sicherheit beantworten. „Der Virus ist einmal durch das ganze Team durch. Ich hoffe, dass wir wieder im Vollbesitz unserer Kräfte sein werden.“ Zu Beginn der Woche war das noch nicht der Fall. Kraft ist aber notwendig, um die United Volleys unter Druck zu setzen. Kraft, um beispielsweise Druck mit dem Aufschlag aufbauen zu können. „Wir brauchen im Aufschlag unseren Rhythmus mit viel Druck, damit wir den Frankfurter Spielaufbau stören können“, erklärt Falter. Wirkungsvolle Aufschläge können bedeuten, dass die United Volleys nicht aus allen Rohren feuern können.

Sie haben viele kraftvolle Angreifer. Wenn die alle zur Verfügung stehen, dann haben wir einen schweren Stand“, schildert Falter weiter. Frankfurter Optionen reduzieren – das ist das Ziel mit Aufschlag, Block und Abwehr. Im Hinspiel war das genau umgekehrt. Die United Volleys erzielten mehr Wirkungstreffer mit dem Aufschlag. Dazu kam, dass die Dürener Angreifer zu viele unglückliche Entscheidungen trafen. „Wir haben das Spiel analysiert und ich bin überzeugt, dass wir einige Dinge anders machen. Eine solche Partie wie die in Frankfurt wird es nicht mehr geben.“

Damit trifft Falter keine Aussage über den Ausgang der Partie. Fakt ist, dass Frankfurt das Potenzial hat, jedes Team der Liga zu schlagen. „Und wenn man ihrem Zuspieler nicht die Möglichkeit nimmt, auf alle Angreifer zu verteilen, dann wird es schwer“, sagt der Dürener Trainer. Also: Die SWD powervolleys brauchen volle Kraft und einen guten Tag, um das Pokal-Halbfinale zu erreichen.



SWD powervolleys Düren: Gegenwehr reicht nicht gegen den Meister

In der Volleyball Bundesliga verlieren die SWD powervolleys Düren auswärts beim deutschen Meister Berlin Recycling Volleys mit 0:3. 16:25, 20:25, 22:25 lauten die Satzverhältnisse einer Partie, die erneut unter schlechten Vorzeichen stand. Denn es gab schon vor dem Spiel wenig gute Nachrichten: Diagonalangreifer Sebastian Gevert war erkrankt und musste komplett passen, mit Philipp Schumann war der zweite Diagonale nach überstandenem Virus noch nicht komplett fit, wurde aber später eingewechselt. Also lief Mittelblocker Lukas Maase zunächst auf der ungewohnten Position auf. Die Bälle legte Eric Burggräf im Zuspiel auf. Vor allem im zweiten und dritten Satz war die immer wieder neu formierte Dürener Mannschaftsaufstellung in der Lage, Berlin zu fordern. Zu mehr reichte es aber nicht.

Unser Auftreten heute war in Ordnung, wir können uns selbst sagen, dass wir trotz großer Probleme hier nicht untergegangen sind“, sagte Spielmacher Tomas Kocian nach der Partie. „Wir sind immer noch angeschlagen und haben deshalb viel gewechselt. So konnten wir Kräfte sparen und jeder konnte vor dieser tollen Kulisse hier spielen.“

Anfangs ging die Rechnung mit der improvisierten Aufstellung noch auf, beim 5:5 im ersten Satz war Düren auf Augenhöhe. Dann machte der Meister Schluss mit lustig, blockte innerhalb kurzer Zeit dreimal, es hieß 9:12. Wie schon in der vergangenen Saison hatte Düren danach große Probleme mit den taktischen Aufschlägen von Jeffery Jendryk, der so eine 15:9-Fürhung vorbereitete, unter tatkräftiger Mithilfe der Netzkante. Die BR Volleys blieben konsequenter, der Aufschlagdruck war höher und der Satzgewinn nicht mehr zu verhindern.

Im Gegensatz zur Partie gegen Herrsching passierte es den angeschlagenen SWD powervolleys diesmal nicht, dass sie verkrampften. Im Gegenteil: Sie ließen sich trotz der Probleme den Spaß nicht nehmen und eröffneten Satz zwei mit einem krachenden Block gegen Berlins Star-Angreifer Benjamin Patch, Eric Burggräf brachte sein Team mit einem Ass 8:6 in Führung. Die war nicht von langer Dauer, Berlin blockte sich einen vor und ging mit einem Ass von Samuele Tuia mit 16:13 in die zweite technische Auszeit. Zwei Eigenfehler, einer im Angriff, einer in der Annahme, sorgten dafür, dass Düren keinen Kontakt halten konnte und 15:20 ins Hintertreffen geriet. Tomas Kocian, mittlerweile im Zuspiel eingewechselt, bereitete mit starken Aufschlägen einen Berliner Fehler und einen erfolgreichen Gegenangriff von Egor Bogachev vor, es stand nur noch 20:22. Zu mehr reichte es nicht, beim Berliner Satzball scheiterte Bogachev an der Netzantenne.

Jetzt war Düren im Spiel: Philipp Schumann, ebenfalls eingewechselt, und Bogachev, sorgten von der Aufschlaglinie für viel Druck. Der Meister hatte Probleme und Düren Mut im Gegenangriff. Es stand 8:2. Den BR Volleys gelang es, das Gaspedal wieder durchzudrücken. Düren agierte ein paar Mal zu zögerlich im Angriff, Berlin glich zum 12:12 aus. Bis zum Finale blieb der Satz eine enge Angelegenheit, Düren führte nach einem Block von Kapitän Michael Andrei sogar 20:19. Zum 21:22 wurde er geblockt. Bitter für Düren: Die letzten zwei Punkte der Partie resultierten aus Fehlern der SWD powervolleys, die Chance, wenigstens einen Satzgewinn zu feiern, war vertan.

SWD powervolleys Düren: Pokal-Viertelfinale gegen Frankfurt


Im Viertelfinale um den deutschen Pokal trifft der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren auf die United Volleys Frankfurt. Das ist das Ergebnis der Auslosung am Sonntagabend. Düren hat dabei Heimrecht und empfängt die United Volleys am Mittwoch, 20. November ab 19 Uhr. „Das ist erneut ein schweres Los“, sagt Trainer Stefan Falter. Am vergangenen Mittwoch erst kassierten die SWD powervolleys in der Liga ein klares 0:3 in Frankfurt. „Jetzt haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir gegen sie besser spielen können“, erklärt Falter. Wichtig und erfreulich sei, dass Düren diesmal Heimrecht habe.

Aufbauen kann sein Team dabei vor allem auf die starke Leistung aus dem Achtelfinale in Lüneburg am Samstag. Diese schwere Aufgabe konnten die SWD powervolleys mit einer deutlichen Leistungssteigerung souverän mit 3:0 lösen. Der Blick der Dürener richtet sich jetzt aber erst mal auf die Liga. Am kommenden Wochenende treten die SWD powervolleys beim TV Rottenburg an. Der nächste Gegner sorgte für die Überraschung des Pokal-Achtelfinales, weil er den Mitfavoriten Alpenvolleys aus dem Wettbewerb werfen konnte.