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Weltrekord geschafft: Köln feiert weltweit größte musikalische Veranstaltung mit Kindern für mehr Fokus auf das Thema Schwimmkompetenz

• 14.019 Kölner Grundschulkinder und 3.000 Begleitpersonen aus rund 70 Schulen feierten
am 3. Juli 2026 im RheinEnergieSTADION gemeinsam mit der Band Räuber, Henning
Krautmacher und vielen weiteren Gästen die weltweit größte musikalische Veranstaltung
mit Kindern

• Mit dem Guinness-Weltrekord rückten der Förderverein der Sparkasse KölnBonn e. V.
und der Kreissportbund Düren e. V. das Thema Schwimmkompetenz in den Mittelpunkt:
Über 20 Prozent der unter Zehnjährigen können nicht schwimmen

• Im Zentrum des Stadions stand Mobi, das mobile Schwimmbad des Fördervereins der
Sparkasse KölnBonn e. V.

3. Juli 2026

Über 20 Prozent der unter Zehnjährigen in Deutschland können nicht schwimmen. Zahlreiche Grundschulen
bieten aus Mangel an Bädern und Personal gar keinen Schwimmunterricht mehr an. Genau deshalb hat der
Förderverein der Sparkasse KölnBonn e. V. vor knapp einem Jahr Mobi ins Leben gerufen: ein mobiles
Schwimmbad, das alle drei Monate seinen Standort wechselt und dorthin kommt, wo Kinder sonst kaum
eine Chance hätten, schwimmen zu lernen.

Um dem Thema die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die es verdient, haben sich der Förderverein und sein
Partner, der Kreissportbund Düren e. V., der die Koordination von Mobi übernimmt, etwas Außergewöhnli-
ches vorgenommen: einen offiziellen Guinness-Weltrekord. 14.019 Kölner Grundschulkinder aus rund 70
Schulen, begleitet von 3.000 Erwachsenen, strömten deshalb am Freitagvormittag ins RheinEnergieSTA-
DION, um gemeinsam Geschichte zu schreiben: mit der weltweit größten musikalischen Veranstaltung mit
Kindern.

Ein Stadion wird zur Bühne für Schwimmkompetenz
Einen der Höhepunkte lieferte die Kultband Räuber. Als sie ihren eigens für Mobi geschriebenen Song
„Schwemme Künne” spielte, sangen die Kinder lauthals mit.
Stadionsprecher des 1. FC Köln, Michael Trippel, Gero Wiesenhöfer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
des Fördervereins der Sparkasse KölnBonn e. V. und Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer des Kreissportbun-
des Düren e. V. führten durch ein Programm, das keine Verschnaufpause ließ: So traten unter anderem der
Kinderchor Lucky Kids, Ex-Höhner-Frontmann Henning Krautmacher, die Kindertanzgruppe De Spetzebötz-
jer, die Band Funky Marys, Sängerin DEVADO und die Cheerleader des 1. FC Köln auf. Dazwischen sorgte
eine Trampolinaufführung von Professor Wacko aus dem Circus Roncalli für offene Münder auf den Rängen.
Selbst FC-Maskottchen Hennes IX. ließ sich die Teilnahme am Weltrekord nicht nehmen.

Mitten im Konzert betrat schließlich ein Notar von Guinness World Records die Bühne: Der Weltrekord für
die weltweit größte musikalische Veranstaltung mit Kindern war offiziell bestätigt. Doch der eigentliche Er-
folg dieses Tages zeigt sich wohl stärker in über 14.000 Kindern, die heute gelernt haben, wie wichtig es ist,
sicher schwimmen zu können.

Auf der Bühne begrüßten Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester gemeinsam mit den Vorstandsmit-
gliedern der Sparkasse KölnBonn, Cathrin Dauven und Stephan Ortolf, die Kinder. Auch der 1. FC Köln steht
fest hinter dem Vorhaben: Präsident Jörn Stobbe unterstützte den Weltrekordversuch von Beginn an als
wichtiger Partner.

„Mobi ist für uns ein echtes Herzensprojekt"
Möglich gemacht wird Mobi durch eine Spende der Sparkasse KölnBonn in Höhe von 3,5 Millionen Euro; in
Auftrag gegeben hat das Projekt der Förderverein der Sparkasse KölnBonn e. V., dem Mobi auch gehört.
„Kinder ertrinken leise – und genau deshalb wollten wir heute sehr laut auf dieses Thema aufmerksam ma-
chen”, bringt Gero Wiesenhöfer die Idee für den Weltrekord auf den Punkt. „Mobi ist für uns ein echtes
Herzensprojekt.” Dass die Sparkasse KölnBonn dieses Engagement mit einer so hohen Summe trägt, begrün-
det Vorstandsmitglied Cathrin Dauven so: „Schwimmen macht nicht nur Spaß und ist gesund. Es ist eine le-
benswichtige Fähigkeit. Leider haben viele Kinder keine Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Daher wollen
wir mit Mobi einen Beitrag für mehr Sicherheit und Chancengleichheit leisten. Ich freue mich, dass heute so
viele Schulen mitgeholfen haben, auf das Thema aufmerksam zu machen."

„Wenn es uns dadurch gelingt, auch nur ein einziges Kinderleben zu retten, dann ist es die ganze Sache
wert”, betont Hennig Krautmacher, der von der Idee sofort überzeugt war, als er vom Projekt erfuhr. „Als
ich Mobi zum ersten Mal von innen sah, war ich überwältigt. Gerade in Zeiten knapper Bäderkapazitäten ist
so ein mobiles Bad eine wertvolle Ergänzung.“

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten neben dem Organisationsteam auch rund 100 freiwillige Mitarbei-
tende der Sparkasse KölnBonn. Allein die Logistik, tausende Kinder sicher ins Stadion und wieder zurück zu
bringen, war eine organisatorische Herausforderung. Die Planung und Koordination erfolgte über den Kreis-
sportbund Düren e. V., der das Mobi-Projekt seit dem ersten Tag operativ verantwortet. „Ein Event dieser
Größenordnung braucht eine Organisation, die bis ins Detail durchdacht ist. Dass heute alles so gut geklappt
hat, ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitung", sagt Wolfgang Schmitz.

Vom Schulhof ins Stadion
Seit dem Start im Oktober 2025 stand Mobi bislang an zwei Standorten: in Köln-Bocklemünd und Köln-Mül-
heim. Rund 600 Kinder pro Woche haben dort an den kostenlosen Kursen teilgenommen.
Was ist Mobi?

Mobi ist ein mobiles, hochmodern ausgestattetes Schwimmbad, das regelmäßig seinen Standort wechselt
und direkt in Veedel mit besonderem Bedarf kommt. Zur Ausstattung gehören unter anderem:

• ein 13 x 3 Meter großes Schwimmbecken
• konstant 29 Grad Wassertemperatur
• moderne Technik mit Salzwassersystem, Gegenstromanlage sowie Solar- und Wärmerückgewinnung
• Umkleiden, WCs, Wickelbereich und Fußbodenheizung
• qualifizierte Schwimmtrainerinnen und -trainer pro Kurs

Weitere Informationen unter: schwimm-mit-mobi.de