Spitzenspiel in der Kreisliga A - SV Kurdistan gegen Türkischer SV ( 0 : 1) 3 : 2 Endstand


Rund 1000 Zuschauer an der Mariaweiler Strasse sahen das Topspiel der Kreisliga A. Zur Halbzeit führten die Gäste durch ein Tor von Ilker Ermayasi (32.) In der  zweiten  Halbzeit legten endlich beide Mannschaften den Respekt ab und die Gäste konnten ihren Vorsprung nach 73 Minuten auf 0 : 2 erhöhen. Doch nun legte der SV Kurdistan kurz danach den Schalter um. Eine gelb-rote Karte für den Gastgeber und Unterzahl in den letzten rund 15 Minuten wurden die eigenen Stärken nun auf dem Spielfeld umgesetzt. Ein Freistoßtor in der (81.) erzielt durch Inan Naki und damit Anschlusstreffer setzte dem Türkischen SV unter Druck. In den restlichen 9  Minuten setzte der Gastgeber die totale Offensive an und bereits 4 Minuten später, Foulelfmeter und Rot an der Mariaweiler Strasse. Ausgleich durch Inan Naki und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Die letzten 5 Minuten waren spannend, beide Teams wollten den Sieg. Doch der SV Kurdistan Düren erhielt in der Nachspielzeit durch Hand nochmals einen Elfmeter zugesprochen. Klare Angelegenheit für Inan Naki. Der Heimsieg war perfekt und nach Schlusspfiff stürmten die Fans Ihre Mannschaft.

Ausführlicher Bericht mit beiden Trainern und Spielern bei uns am Montag in der Rubrik "Facebook oder Youtube Kanal"

gez. Thomas Dienst - Redaktion

Mit glattem Sieg in die Playoffs

Düren ist bereit für die Playoffs in der Volleyball Bundesliga: Die letzte Aufgabe in der Hauptrunde haben die SWD powervolleys mit einem 3:0-Heimsieg über die Helios Grizzlys Giesen erledigt. 25:13, 25:20, 27:25 lauteten die Satzergebnisse vor 1900 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Weiter geht es jetzt im Viertelfinale bereits am Freitag um 19 Uhr. Dann trägt der Meister Berlin Recycling Volleys sein erstes Heimspiel aus. Und die Berliner sind der Dürener Gegner im Viertelfinale.

Das Spiel gegen Giesen war geprägt vom Dürener Aufschlag. Funktionierte der druckvoll, dann stand Giesen auf verlorenem Posten. „Im ersten Satz haben wir sehr stark aufgeschlagen. Da war für Giesen nicht viel drin“, sagte Co-Trainer Justin Wolff. Die SWD powervolleys waren von Anfang dominant, setzten sich früh ab. Zum 15:11 waren die Grizzlys noch einigermaßen in Reichweite. Doch dann machte Düren kompromisslos kurzen Prozess.

Anschließend wechselte Wolff, gab Spielern, die zuletzt weniger Praxis hatten, mehr Anteile. Und die Grizzlys hatten die Busfahrt offenbar ein Stück weit besser aus den Beinen geschüttelt. Sie führten 8:5, weil Dürens Annahme wackelte. Allerdings drehten die SWD powervolleys den Spieß in der Mitte schnell. Es war wieder der Dürener Aufschlag, der den Ausschlag gab. Düren glich aus und zog vorbei auf 16:11. Den Vorsprung spielte die Mannschaft ins Ziel.

Allerdings waren die Grizzlys jetzt in der Partie angekommen, spielten mit Spaß und ohne Druck, konnten mit dem Block Akzente setzen. Das resultierte in einem offenen Schlagabtausch in Satz drei. Die Führung wechselte häufig. Den Unterschied machte am Ende ein Block von Irvan Brar und Lukas Maase, der das 27:25 und damit das 3:0 bedeutete.

Es war wichtig, dass heute noch mal andere Spieler Praxis gesammelt haben. Für die Playoffs brauchen wir jeden Spieler mit viel Selbstvertrauen. Giesen ist hinten raus immer besser geworden, wir haben gut dagegen gehalten. Vielleicht muss der letzte Satz nicht so spannend sein. Aber am Ende ist alles in Ordnung“, fasste Wolff die Partie zusammen.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Fussball aktuell - Wochenende in der Region

In der Kreisliga A fand am Wochenende nur ein Teil der Spiele statt, u. a. der Tabellenführer SV Kurdistan erlitt eine Niederlage in Oberzier, hingegen

das Team aus Lohn spielte auf fremder Platzanlage einen Heimsieg gegen Hambacher SV ein.

Der Aufsteiger aus Huchem Stammeln setzte weitere Akzente im Spiel auswärts gegen Ratheim. Einige Tore und 3 Punkte als Bilanz

Im Autoteile Reinartz Sportpark wurde auch wieder Fussball gespielt. Der Aufsteiger aus Voreifel besiegte man mit 2 : 0 Toren.

Der Tabellenführer Sportfreunde Düren mit einem Doppelerfolg zum Rückrundenauftakt der Bezirksliga.

Mehr zu diesen aktuellen Schlagzeilen bei uns am Montag unter der Rubrik "Youtube oder Facebook Onlineradio Düren" zu sehen.

 

Die Sportredaktion wünscht dem Spieler Hussein Kmeinasi vom SV Kurdistan Düren gute Genessung

 

gez. Redaktion - Thomas Dienst -

SWD powervolleys Düren: Auf Platz sechs abgerutscht

Die Ausgangslage vor den Playoffs hat sich verschlechtert: In der Volleyball Bundesliga rutschen die SWD powervolleys Düren am vorletzten Spieltag vor Beginn der Endrunde auf Platz sechs ab. Grund ist die 2:3-Niederlage beim Tabellenzweiten Hypo Tirol Alpenvolleys. Düren fällt damit trotz starker Leistung in Innsbruck nachträglich auch der Punktverlust aus der Vorwoche bei den Volleyball Bisons Bühl auf die Füße. Die Resultate aus beiden Spielen erlauben es den United Volleys Frankfurt, noch vorbeizuziehen. Am letzten Spieltag hat Düren es nicht mehr in der eigenen Hand, noch auf Platz fünf zu springen. Das ist bitter angesichts einer starken und von aufopferungsvollem Kampf geprägten Leistung bei den Alpenvolleys. 25:19, 17:25, 25:18, 22:25, 10:15 endet die Partie.

Wir haben ein gutes und in Teilen sogar sehr gutes Spiel in Innsbruck abgeliefert“, sagte Co-Trainer Jaromir Zachrich. „Die Alpenvolleys haben vor dem Spiel kommuniziert, dass sie uns nicht als Hürde sehen. Da haben wir sie wohl eines Besseren belehrt“, merkte Zachrich an. Und das, obwohl die SWD powervolleys kurzfristig erhebliche personelle Probleme zu bewältigen hatten.

Mit Lukas Maase und Tim Broshog mussten gleich zwei Mittelblocker mit muskulären Problemen passen. Michael Andrei blieb damit der einzig gelernte Mann der Mitte auf dem Feld und bekam Unterstützung von Außenangreifer Florian Lacassie. Der Franzose führte sich gleich gut ein auf einer Position, auf er noch nie gespielt hat. Zwei seiner Angriffe fanden in Satz eins schnell ihr Ziel. „Wir müssen Flo ein großes Lob für die gesamte Partie aussprechen. Er hat das bravurös gemacht“, sagte Justin Wolff, der Stefan Falter erneut als Trainer vertrat.

Bis zur Mitte des Durchgangs blieb der Spielverlauf offen. Zwei Angriffsfehler der Gastgeber brachten effizient spielenden Dürenern das 16:14. Bis dato war es vor allem Sebastian Geverts Aufschlag, der den Alpenvolleys zu schaffen machte. Dann war er zweimal im Block zur Stelle, sein Team führte 22:17 und ließ nichts mehr anbrennen. Gevert beendete den Satz mit seinem vierten Ass.

Durchgang zwei war von Anfang an eine andere Nummer, die Alpenvolleys-Außenangreifer Halaba und Da Silva schraubten ihrerseits den Aufschlagdruck enorm nach oben. 6:2 führten die Alpenvolleys mit Halabas Aufschlägen, den Rest besorgte Da Silva mit einer Serie zum 20:12 in einem Satz, der nie spannend war.

Davon zeigten sich die SWD powervolleys allerdings nicht beeindruckt, sondern kamen ebenbürtig zurück in Satz drei. Zwei Asse von Björn Andrae brachten die 11:9-Führung, zwei Gegenangriffe über Gevert bedeuteten das 18:14. Als Kapitän Michael Andrei einen langen Ballwechsel mit seinem Block zum 20:15 beendete, war der Satz zu Dürener Gunsten entschieden.

Anschließend blieben die Gäste auf Augenhöhe. Nur ein Element, in dem Düren über die gesamte Partie über betrachtet besser sein sollte, hing jetzt durch: der Aufschlag. Der kam in Satz vier nicht, die SWD powervolleys wurden nicht für ihr Risiko belohnt, sondern produzierten neun Fehler in einem Satz. Vor allem in der Mitte des Durchgangs gelang es nicht, den nötigen Druck aufzubauen, um die Alpenvolleys in Bedrängnis zu bringen. „Wir hätten da früher umschalten und das Risiko reduzieren müssen. Das haben wir leider nicht geschafft. Schade, weil es uns in Satz eins und drei so gut gelungen ist, die Alpenvolleys unter großen Druck zu setzen“, merkte Zachrich an. So arbeiteten sich die Gastgeber auch aufgrund des fehlenden Dürener Aufschlagdrucks in kleinen Schritten auf den Tiebreak zu.

In dem blieb Düren zum Leidwesen der mitgereisten Fans nach dem 7:7 hängen. Gerade hatte die Mannschaft sich nach 4:7-Rückstand auf 7:7 zurück gekämpft. Ab dann dominierten aber nur die Alpenvolleys, weil sie viel Druck mit dem Aufschlag ausübten und die Gäste zur Unzeit mit einigen Fehlern im Angriff reagierten. Drei Punkte in Folge gingen an die Gastgeber, nach dem 7:11 gelang es Düren nicht mehr, noch einmal Zugriff auf die Partie zu finden.

Wir werden die Partie jetzt analysieren. Ich bin mir sicher, dass wir dabei sehr viel Positives finden werden, das wir mitnehmen können in das letzte Spiel zu Hause gegen Giesen und dann auch in die Playoffs. Wenn wir dann wieder alle an Bord haben, gehen wir optimistisch in die Playoffs“, sagte Wolff

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren