SWD powervolleys Düren: Erste Auswärtsaufgabe in Giesen

In der Volleyball Bundesliga steht die erste Auswärtsaufgabe für die SWD powervolleys Düren an. Am Donnerstag tritt das Team von Trainer Stefan Falter auswärts bei den Helios Grizzlys Giesen an. Anpfiff ist um 19.10 Uhr. Sport1 überträgt die Partie live.

Mit welcher Startsechs Düren in die Partie starten kann ist unklar und wird sich möglicherweise erst kurz vor Anpfiff entscheiden. „Wir wissen nicht, ob unser Libero Blair Bann nach seinem Bänderriss schon wieder so weit ist“, sagt Falter. Ziel sei es, den kanadischen Weltklasse-Libero bald auf das Feld zu bringen. „Wir werden aber kein Risiko eingehen und wir wissen, dass wir einen gute andere Möglichkeit haben“, erklärt der Trainer. Neuzugang Tobias Brand habe beim 3:1-Heimsieg gegen die Netzhoppers einen starken Eindruck als Libero hinterlassen.

Zu Beginn der Saison sei es noch schwer, konkrete Aussagen über die Spielweise der Gegner zu treffen, vor allem, wenn wie bei den Grizzlys Schlüsselpositionen neu besetzt sind. „Auf mich macht das Team einen starken Eindruck. Ein neuer Außenangreifer mit Stärken in der Annahme, einer mit Stärken im Angriff. Das ergänzt sich gut. Auch der neue Mann auf der Diagonalen scheint eine Verstärkung zu sein“, hat Falter beobachtet. Abzuwarten bleibe, ob sich in Giesen ein neuer starker Mann herauskristallisiere wie der Franzose Jerome Clere in der der vergangenen Saison, der jetzt bei den Alpenvolleys spielt.

Abwarten ist allerdings nicht die Dürener Devise. Die SWD powervolleys wollen Rhythmus aufnehmen. „Konstanz ist das wichtige Stichwort“, sagt Falter. Beim 3:1 über die Netzhoppers habe sein Team starke Phase gehabt, in denen es immer wieder Vorsprünge aufbauen habe aufbauen können. Allerdings seien die Momente, in denen noch nicht alles gepasst habe, noch zu oft vorgekommen. „Das ist normal für ein erstes Spiel. Jetzt gilt es, die Höhen in unserem Spiel auszubauen und die Tiefen zu verringern“, erklärt der Trainer. In Giesen will das Team einen Schritt in diese Richtung machen und drei Punkte einfahren.

: Auftakt gelungen, 3:1 gegen die Netzhoppers

ie SWD powervolleys Düren können einen gelungenen Start in die neue Saison der Volleyball Bundesliga feiern. Mit 3:1 bezwingen sie vor 1800 Zuschauern die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee. Die Satzergebnisse von 22:25, 25:17, 25:22, 25:20 verraten es: „Das war ein typisches erstes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen“, sagte Spielmacher Tomas Kocian. „Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben.“

So setzte sich Düren durch, weil es in Angriff, Aufschlag und Block besser war als die intensiv kämpfenden Gäste aus Brandenburg. In Satz eins verspielten die SWD powervolleys noch einen 20:17-Vorsprung, weil sie Probleme mit den Aufschlägen des Ex-Düreners Dirk Westphal hatten. Auch danach stabilisierte sich das Dürener Spiel nicht, obwohl sich die Mannschaft darum bemühte. Das Fehlen des verletzten Abwehrchefs Blair Bann machte sich bemerkbar.

Also kämpfen: Das kann Düren. In einem hart umkämpften zweiten Satz drehten die Gastgeber einen 8:10-Rückstand in eine 19:15-Führung. Gerade der Punkt zum 19:15 war wichtig, weil Neuzugang Tobias Brand als Libero einen Ball in der Abwehr rettete, der über das Netz flog und zu einem direkten Dürener Punkt wurde. „Ich war schon schwer nervös“, gestand Brand. Erstes Erstliga-Spiel, dann gleich in so wichtiger Rolle – das beeindruckte. Bis zu jenem 19:15. „Da habe ich Sicherheit gewonnen“, erklärte der 21-Jährige. Auch, weil Tim Broshog danach blockte und Sebastian Gevert den Satz mit zwei Assen sicherte.

Trotzdem blieb es ein Kampf, die Netzhoppers führten 10:7, bis Gevert und der eingewechselte Debütant Philipp Schumann mit druckvollen Aufschlägen eine 13:11-Führung herausholten. Die Partie blieb eng, die Netzhoppers kamen auf 18:19 heran. Zu mehr reichte es für die Gäste nicht, Broshog blockte zum 25:22. Anschließend gelang es weiter keinem der beiden Teams, sich deutlich abzusetzen. Die SWD powervolleys wählten die Strategie der kleinen Schritte und sammelten hier einen Punkt in der Abwehr ein, da einen mit dem Block. Das bedeutete den Sieg.

Wir haben schon noch einiges zu tun. Da waren ein paar einfache Fehler zu viel dabei. Aber es war unser erstes Spiel. Die Netzhoppers hatten schon eine Partie gespielt. Deswegen gibt es am Ende nicht viel zu meckern“, sagte Tim Broshog, der zum besten Spieler der Partie gewählt wurde.

16. Oktober 2019 Keine politischen Gesten oder Statements auf Fußballplätzen

 

Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) weist darauf hin, dass die Fußballplätze frei von politischen Gesten und Statements bleiben müssen. „Politisch motivierte Stellungnahmen haben auf unseren Fußballplätzen nichts zu suchen“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „In der FVM-Satzung ist verankert, dass der FVM und seine Vereine parteipolitisch und weltanschaulich neutral sind. Daher appellieren wir dringend an unsere Vereine, auf politische Gesten und Statements auf dem Fußballplatz zu verzichten.“

 

Im Fußball-Verband Mittelrhein ist bisher keine Nachahmung der politisch motivierten Jubel-Geste der türkischen Nationalspieler bekannt. „Sollten wir dazu Kenntnis erlangen, werden wir kurzfristig Stellungnahmen der Vereine einholen und über eine Abgabe an das Verbandssportgericht entscheiden“, so Neuendorf.

Quelle : Fussball Verband Mittelrhein PR

SWD Powervolleys Düren - Saisoneröffnung in der Arena Kreis Düren -

SWD powervolleys Düren: Der lang ersehnte Start in die Saison

Alle Spieler des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren sind einer Meinung: Es ist Zeit, dass es los geht. „Zweieinhalb Monate Vorbereitung waren lang. Wir sind alle heiß auf das erste Spiel, die Lunte brennt“, sagt Neuzugang Egor Bogachev. Düren startet am Donnerstag um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee in die Saison. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft ist groß. Für die Hälfte der Spieler ist das Duell mit den Netzhoppers die erste Pflichtaufgabe im Dürener Trikot.

Trainer Stefan Falter stellt seinem Team zum Abschluss der Vorbereitung ein gutes Zeugnis aus. Jeder Spieler habe sich im Verlauf der Vorbereitung gesteigert. „Ich habe auf jeder Position gute Alternativen zur Verfügung“, sagt Falter. „Die Tagesform entscheidet, wer in der Startaufstellung steht.“ Im tief besetzten Kader liege die Stärke der Mannschaft. Für jede Position seien Wechselmöglichkeiten vorhanden, die ihre eigenen Stärken in das Spiel einbringen.

Zum Auftakt treffen die SWD powervolleys Düren auf einen eingespielten Gegner. Die Stammkräfte der Netzhoppers sind geblieben. Das Team des ehemaligen Dürener Trainers Mirko Culic hat schon früh bewiesen, dass es für Überraschungen gut ist. Am ersten Spieltag – Düren setzte aus, weil die Partie gegen Frankfurt auf Wunsch des Gegners verlegt wurde – gewannen die Netzhoppers zu Hause gleich den ersten Satz gegen den Meister Berlin Recycling Volleys, unterlagen letztlich 1:3. „Das ist sicher ein unangenehmer Gegner“, stellt Falter fest.

Ansatzpunkt Nummer eins für die SWD powervolleys soll der erste eigene Ballkontakt sein. „Wir wollen mit dem Aufschlag möglichst viel Druck auf den Gegner ausüben. Dann können wir unsere Stärken in der Abwehr zur Geltung bringen“, sagt Falter. Denn je weniger Optionen der Gegner im Angriff hat, desto mehr Zugriff erhalten die SWD powervolleys mit ihrer Abwehr. Das ist das Ziel: Düren will möglichst viele Angriffe der Netzhoppers im Spiel halten, um dann selbst zum Gegenangriff ausholen zu können. Und zwar mit Wucht: „Jeder ist heiß darauf, endlich von der Leine gelassen zu werden“, sagt Egor Bogachev.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren