SWD powervolleys Düren: Der Kapitän bleibt an Bord


Der Mittelblock beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren ist komplett. Und weil Michael Andrei und Tim Broshog ohnehin laufende Verträge haben, bedeutet das, dass Kapitän Jaromir Zachrich an Bord bleibt. Der 32-Jährige geht damit in seine achte Saison in Düren. 2010 wechselte er an die Rur, seit 2011 ist er der Kapitän der Mannschaft. „Die vergangene Saison war erfolgreich, sowohl für die Mannschaft, als auch für mich. Das will ich fortsetzen“, sagt Zachrich.

Die Saison endete im vergangenen Monat mit einer Bronzemedaille, an der Jaromir Zachrich großen Anteil hatte. Obwohl die Konkurrenz im Mittelblock mit Andrei und Broshog enorm groß ist, hat sich Zachrich viele Spielanteile erarbeiten können. Nicht nur einmal drehte er nach seiner Einwechslung ganze Spiele.

„Wir sind hier in Düren einfach auf einem sehr guten Weg. Und den will ich mitgehen“, sagte der Kapitän voller Überzeugung. Mit Stefan Falter hat der Wunschkandidat die Nachfolge von Trainer Tommi Tiilikainen übernommen; eine Lösung, die dem Kapitän sehr gut gefällt. Das sieht sein künftiger Trainer genau so. „Wie wichtig Jaromir auf dem Spielfeld ist, haben wir in der vergangenen Saison erneut alle gesehen“, sagte Falter, der vorher schon drei Jahre als Dürener Co-Trainer gearbeitet hat und deswegen weiß, was er an Zachrich hat. „Was seine Bedeutung als Führungsspieler und Leitfigur angeht – da hat dieser Kerl sowieso sechs von sechs Punkten“, sagte Falter.

Jaromir Zachrich ist Spieler Nummer vier mit einem Vertrag für die kommende Saison.

Der Dürener Kader: Tim Broshog, Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Romans Sauss (Außenangriff).

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Bewegung in Düren - SWD powervolleys Düren: Jay Blankenau wechselt nach Maaseik

Der erste Abgang steht fest: Spielmacher Jay Blankenau verlässt den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren nach einem Jahr. Der Kanadier wechselt zum belgischen Spitzenklub Noliko Maaseik. „Jay hat eine tolle Saison bei uns gespielt. Wir hätten ihn gerne bei uns behalten“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro. „Mit seiner Spielweise hat er aber auch bei anderen Klubs das Interesse geweckt. Wir wünschen ihm alles Gute und bedanken uns für ein tolles Jahr.“

Blankenau, der sich derzeit mit der kanadischen Nationalmannschaft auf die Weltliga vorbereitet, bedankte sich bei den Dürener Verantwortlichen für das Vertrauen. „Wir hatten in Düren eine großartige Gruppe zusammen, in jeder hart an sich und für den anderen gearbeitet hat. Das werde vermissen. Genau so wie die Unterstützung durch den Fanclub und die Menschen, die im Hintergrund mitgearbeitet haben. Das hat uns viel Energie verliehen.“ Auch beim scheidenden Dürener Trainer Tommi Tiilikainen bedankte sich Blankenau. „Er hat mich als Mensch und als Spieler weiter gebracht.“ Jay Blankenaus Fazit: „Dieses Jahr in Düren war ein Besonderes, das ich nicht vergessen werde.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Aktuelle Sportmeldungen aus der Region

Am Wochenende fand das Spitzenspiel in der Kreisliga B Staffel 3 in Golzheim statt. Der Tabellenzweite empfing den Tabellenführer aus Lendersdorf.

Rund 200 Zuschauer verfolgten die Partie, zur Halbzeit stand es 1 : 1. Justin Perse schoss den Führungstreffer und der Lendersdorfer Patrik Hirsch den Ausgleich.

Die zweite Hälfte der Partie, die teilweise verkrampft war, gingen die Golzheimer durch Strafstoß in Führung. Simon Wißkichen verwandelte dies und in der Nachspielzeit 96. Minute durch ein Tor des Monats von Andre Stollenwerk der Ausgleich und die Jubelparty zum Aufstieg konnte beginnen.

Mehr zu diesem Spiel bei uns unter den bekannten Rubriken "Youtube oder Facebook Kanal Onlineradio Düren"

Ebenfalls per O-Ton zuhören, u. a. der Trainer aus Inden Altdorf und der Ungeschlagene Trainer aus der Kreisliga B Staffel 2 Philipp Sattler.

 

Im Handball gab es 2 interessante Pokalfinalspiele an der Euskirchener Strasse mit Dürener Beteiligung. Mehr zu diesen Partien und Ausgang ebenfalls bei uns unter den Rubriken "Youtube oder Facebook Kanal" zu sehen.

gez. Redaktion - Matthias Schaffrath -

SWD powervolleys Düren: Stefan Falter ist der neue Trainer

Die Suche nach einem neuen Trainer hat nicht lange gedauert beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Stefan Falter tritt die Nachfolge des in der vergangenen Woche überraschend von seinem Traineramt zurückgetretenen Tommi Tiilikainen an. Die Dürener Volleyballer entscheiden sich damit für eine Lösung aus den eigenen Reihen. Falter (52) arbeitet schon seit drei Jahren als Co-Trainer in Düren mit, hatte diesen Posten bereits unter den Trainern Michael Mücke, Anton Brams und zuletzt unter Tiilikainen inne.

Der neue Trainer ist ein langjähriger Kenner des Dürener Volleyballs. „Schon als ich 13 oder 14 Jahre alt war, habe ich als Volleyballfan die Spiele in Düren verfolgt. Düren war schon damals die Adresse hier in der Region, an der kein Weg vorbeiführt. Das ich jetzt Cheftrainer dieser Mannschaft werde, ist für mich eine sehr große Ehre.“ Vor seiner Zeit als Co-Trainer arbeitete Falter schon einmal in Düren als Trainer der Regionalligamannschaft, führte die Aachener Ladies in Black in die zweite Liga und übernahm dann auch noch einmal in der ersten Liga das Ruder bei den Aachenerinnen. Zudem schaffte er mit den Frauen aus Schwerte den Aufstieg in die zweite Liga.

Nostalgische Beweggründe haben keine Rolle gespielt, als sich die Verantwortlichen der SWD powervolleys mit Falter zusammensetzten, nachdem Tiilikainens Weggang feststand. „Stefan hatte im Hintergrund sehr großen Anteil daran, dass unser Team in der vergangenen Saison eine derart begeisternde Spielweise hatte“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro. „Er hat vielen Spielen dabei geholfen, sich individuell weiter zu entwickeln. Die Mannschaft hat sich ausdrücklich für ihn als neuen Trainer ausgesprochen.“

Wie sein Vorgänger sieht sich Stefan Falter nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer. „Für mich ist es wichtig, dass jeder seine Stärken in die Mannschaft einbringt. Volleyball ist keine One-Man-Show. Du bist dann erfolgreich, wenn jeder seinen Betrag leistet.“ Die vergangene Saison sei diesbezüglich außergewöhnlich erfolgreich gewesen, weil sich selbst die gestandenen Spieler darauf eingelassen hätten, neue Dinge zu lernen. Die Chance, diese Mannschaft weiter zu entwickeln, habe Falter bewogen, sich für das Amt des Cheftrainers zu bewerben.

„Ich habe gemerkt, dass ich hier einen großen Vertrauensvorschuss erhalte. Aus der Mannschaft und auch seitens der Verantwortlichen, die mir in den Gesprächen immer wieder signalisiert haben, dass sie mit mir arbeite wollen. Ich habe mich entschieden, voll auf diese Karte zu setzen. Die Chancen, einen solchen Verein zu trainieren, tun sich nur sehr selten auf“, sagt der neue Cheftrainer der SWD powervolleys Düren.

Der Vertrag mit Stefan Falter läuft zwei Jahre. „Wir wollen nicht im nächsten Frühjahr wieder hier sitzen und einen neuen Trainer vorstellen“, erklärte Geschäftsführer Rüdiger Hein. „Wir setzen auf Kontinuität.“ Das sei auch im Fall von Tommi Tiilikainen geplant gewesen. Allerdings hatte der Finne ein Angebot aus Japan erhalten und seinen Vertrag in Düren deswegen im Einverständnis mit dem Verein aufgelöst. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Stefan eine sehr gute Lösung gefunden haben. Er kennt den Verein bestens. Eine Orientierungsphase fällt weg. Wir können direkt in die Vollen gehen“, sagte Gesellschafter Erich Peterhoff. Das bedeute, dass auch die Arbeit am neuen Team ohne nennenswerte Verzögerung weitergehe.


Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren