Reitsport - DJM 2017 in Aachen - CHIO Gelände

Auf dem CHIO-Gelände: Top-Pferdesport, Shoppen und Ponyreiten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 8. bis 10. September
Der ein oder andere der Nachwuchssportler wird wohl schon mal einen Blick ins Hauptstadion werfen. Dort, wo vor kurzem noch Ludger Beerbaum und Co.  beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, um 2,7 Millionen Euro Preisgeld gekämpft haben, angefeuert von 350.000 Besuchern.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, die in einem Monat auf der traditionsreichen Anlage des CHIO Aachen beginnen, ist alles noch ein paar Nummern kleiner. Allerdings nicht minder professionell organisiert. „Wir wollen den Aktiven bestmögliche Bedingungen ermöglichen“, sagt Frank Kemperman. Der Niederländer ist Vorstandsvorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) und Turnierleiter sowohl des CHIO Aachen wie auch der DJM. Wenn also vom 8. bis zum 10. September Deutschlands beste Nachwuchsreiter und -voltigierer im Schatten des Hauptstadions starten, werden sie original CHIO-Luft schnuppern können. Und idealerweise gelingt dann irgendwann der Sprung in den großen Sport – so wie bei Laura Klaphake. Sie wurde 2010 hier in der Aachener Soers Deutsche Meisterin der Ponyspringreiter, in diesem Jahr startete sie nicht nur erfolgreich beim CHIO Aachen, sondern gehört auch der Nationenpreis-Equipe an.

In drei Disziplinen (Springen, Dressur, Voltigieren) und vier Altersklassen werden die besten nationalen Nachwuchsreiter starten: Children (nur Springen, bis 14 Jahre), Ponyreiter (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18) und Junge Reiter (bis 21). Die Voltigierer starten in den Kategorien Juniorengruppen (bis 18), Damen (bis 18) und Herren (bis 18).

Freitag, Samstag und Sonntag sind pickepackevoll mit Sport. Ab dem frühen Morgen geht es auf vier verschiedenen Plätzen um die nationalen Meistertitel. Die Voltigierer starten genau wie beim CHIO Aachen in der Albert-Vahle-Halle. Die Springreiter gehen auf dem CHIO-Fahrplatz in den Parcours und die Dressurreiter starten auf gleich zwei Plätzen. Neben großem Sport gibt es natürlich auch die Möglichkeit zum Shoppen, neben dem Fahrplatz wird es Ausstellungsflächen geben, inklusive gastronomischer Angebote. Und die ganz Kleinen dürfen sich beim Ponyreiten auch schon mal im Sattel versuchen. Der Eintritt ist an allen Tagen frei (beim Voltigieren gibt es ein begrenztes Platzangebot), und auch das Parken wird kostenlos direkt neben dem Turniergelände möglich sein.

Mit der Ausrichtung der Deutschen Jugendmeisterschaften setzt der ALRV sein Engagement für den reiterlichen Nachwuchs konsequent fort. Neben der Integration von Nachwuchsprüfungen beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, haben sich die Organisatoren einen Namen als Ausrichter des jährlichen „Aachen Jumping Youngsters – Salut Festival“ gemacht. Ab diesem Jahr kommt das „Aachen Dressage Youngsters“ hinzu. „Wir werden dieses Engagement für die Jugend auch zukünftig weiter ausbauen“, so Frank Kemperman.
Quelle : Pressestelle ALRV
 

 

DHL und CHIO Aachen verlängern Partnerschaft

Das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, und DHL, die weltweit führende Marke in der Logistik, haben ihren Vertrag um drei Jahre bis 2020 verlängert. DHL ist damit auch weiterhin der offizielle Logistikpartner des CHIO Aachen. Das Unternehmen ist auf vielfältige Weise bei Deutschlands größter Sportveranstaltung präsent: Mit Banden- und Hinderniswerbung, vor allem aber als Partner des DHL-Preises in der Vielseitigkeit. DHL ist seit 2006 Partner in Aachen. „Wir freuen uns sehr, die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Logistikunternehmen fortzusetzen“, sagte Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens passe ausgezeichnet zum CHIO.

Quelle: Pressestelle ALRV

SWD powervolleys Düren: Dirk Westphal wechselt nach Düren

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren verstärkt sich mit seinem letzten Transfer
für die neue Saison mit einem bekannten Namen: Mit Dirk Westphal (Außenangriff, 31 Jahre, 2,03
Meter groß, Rechtshänder) wechselt ein weiterer Bronzemedaillengewinner der WM 2014 nach
Düren. Der ehemalige Nationalspieler (78 Länderspiele, Rücktritt 2016) hat einen Vertrag für eine
Saison unterschrieben und bringt viel internationale Erfahrung mit. „Ich bin sehr zufrieden, dass es
uns gelungen ist, Dirk nach Düren zu holen. Mit ihm haben wir zum Schluss einen Spieler
gefunden, der uns in der Annahme und im Angriff weiterhilft und dafür sorgt, dass die Mischung
aus jungen und erfahrenen Spielern stimmt“, sagt der neue Trainer Stefan Falter. Der Dürener Kader
umfasst jetzt zwölf Spieler und ist damit komplett.
Dirk Westphal bringt die Erfahrung aus 13 Jahren als Profi mit nach Düren, 2004 debütierte er als
Junioren-Nationalspieler beim VC Olympia Berlin. Zehn Jahre später feierte er einen seiner größten
Erfolge, als er mit der Nationalmannschaft beim der WM in Polen die Bronzemedaille gewann;
übrigens an der Seite der Dürener Mittelblocker Michael Andrei und Tim Broshog. In der
vergangenen Saison war der 31-Jährige der erste deutsche Volleyballer, der in der enorm starken
iranischen Liga gespielt hat. „Dirk ist ein sehr kompletter Spieler, der in keinem Bereich
Schwächen hat. Er hilft uns weiter, weil er Verantwortung übernimmt und Druck von den jungen
Spielern nimmt“, beschreibt Falter die Rolle des Neuzugangs.
„Nach acht Jahren im Ausland war es an der Zeit, in meine Heimat-Liga zurückzukehren“, sagt
Dirk Westphal. „Düren hat für mich dabei gut ins Bild gepasst.“ Zum einen kennt Westphal Düren
noch aus seiner Zeit beim SCC Berlin (heute BR Volleys) und erinnert sich gerne an heiße Duelle
und tolle Stimmung in der ARENA Kreis Düren. „Die Fans haben schon so lange eine Freundschaft
mit den Berlinern. Die gute und faire Stimmung ist mir in Erinnerung geblieben.“
Für die SWD powervolleys habe weiter gesprochen, dass er auf ein paar alte Bekannte trifft. Mit
Kapitän Jaromir Zachrich hat er die Zeit in der Junioren-Nationalmannschaft verbracht, mit
Broshog und Andrei gewann er WM-Bronze. Und mit Spielmacher Stijn d'Hulst hatte er eine
erfolgreiche Saison im belgischen Roeselare. „Ich sehe nicht viele Fragezeichen. Auch von den
anderen Spielern kenne ich einige. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Mischung gefunden
haben.“
Der Außenangreifer zählt auf Anhieb zu den Stützen der neuen Mannschaft. „Ich habe im Volleyball
ja schon das eine oder andere erlebt und teile meine Erfahrung gerne. Aber ich sehe mich da nicht
alleine. Wir haben einige erfahrene Spieler, die den jüngeren talentierten Spielern helfen können.
Wie gesagt: Die Mischung stimmt.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

SWD powervolleys Düren: Zwei verlassen Düren

Die Planungen beim Volleyball-Bundesligsten SWD powervolleys Düren stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Mittlerweile steht fest, dass zwei Spieler aus der vergangenen Saison in der neuen Runde nicht mehr das Dürener Trikot tragen. Rudy Verhoeff (Kanada, Diagonal) hat seinen Wechsel zu den Hypo Tirol Alpen Volleys bereits bekanntgegeben. Zudem kehrt auch Ossi Rumpunen (Außenangriff, Finnland) nicht zurück. Wohin es Rumpunen zieht, ist den Dürener Verantwortlichen noch nicht bekannt. Beide kommen damit nicht mehr für den letzten freien Platz im Team der SWD powervolleys infrage.

Rudy Verhoeff hat zwei Jahre in Düren gespielt. Nach seiner ersten Saison als Mittelblocker hat der Kanadier sich selbst neu erfunden und auf der Diagonalen für frischen Wind gesorgt. Seine rasant schnelle Spielweise und Variabilität waren zwei der wesentlichen Faktoren, die das Dürener Spiel für die Gegner so schwer berechenbar gemacht haben. Verhoeff war in beiden Jahren ein Führungsspieler auf und abseits des Feldes. Jetzt muss das Dürener Team sich Gedanken machen, wie es den Kanadier stoppen kann, wenn die Alpen Volleys der Gegner sind.

Ossi Rumpunen hat dem Dürener Spiel oft neuen Schwung verliehen. Starke Aufschläge, große Sprungkraft und eine heftige Schlaghärte zeichneten den Finnen aus. Leider warf ihn eine Verletzung in der Mitte der vergangenen Saison lange zurück. Aber hier zeigte Ossi Rumpunen eine weitere seiner Stärken: Mit Ehrgeiz und Disziplin arbeitete er sich zurück in die Mannschaft. Im so wichtigen ersten Viertelfinale gegen Lüneburg hatte der Finne seine Finger im Spiel, als Düren einen 0:2-Rückstand noch drehen konnte.

„Mit Rudy und Ossi verlassen uns leider zwei Spieler, die uns sportlich und menschlich weitergebracht haben“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Wir bedanken uns bei allen ihnen für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren