Die Aachen Youngstars: Kristallkugel für den Pferdesport

Springreiter küren Hallenchampions

Die Aachen Youngstars sind für den Pferdesport eine echte Kristallkugel – denn hier gelingt er, der Blick in die Zukunft des Spring- und Dressursports. Die erfolgreichsten Nachwuchsreiter starteten an diesem und dem vergangenen Wochenende in der Albert-Vahle-Halle auf dem berühmten CHIO Aachen-Gelände.

„Das Niveau ist überragend gut“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman. Kemperman ist Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), der auch den traditionsreichen CHIO Aachen organisiert. Er weiß folglich, wovon er redet, denn vielen der Nachwuchsreiter, die einst bei den Youngstars starteten, ist der Sprung in den großen Sport und in die Stadien des CHIO Aachen geglückt: Marcus Ehning, Simone Blum, Laura Klaphake und Christian Ahlmann sind nur einige von ihnen.
Seit Jahren baut der ALRV sein Engagement für den Nachwuchs kontinuierlich aus. Die „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“ werden seit mehr als einem Vierteljahrhundert ausgerichtet, seit drei Jahren sind nun auch die Dressurreiter dabei. Auch als Ausrichter von Deutschen Jugendmeisterschaften ist der ALRV in der jüngeren Vergangenheit aufgetreten, zudem wird den besten Nachwuchsreitern über die U25-Tour die Möglichkeit gegeben, frühzeitig CHIO-Luft zu atmen. Aber auch darüber hinaus ist der ALRV aktiv, stellt beispielsweise viele der Nachwuchsreiter auf seinen Social Media-Plattformen vor oder gibt ganz praktische Hilfe – wie am Samstagnachmittag mit dem „Allianz-Talk“, bei dem es für die jungen Reiter einiges zu lernen gab. „Die jungen Leute sind unsere Zukunft“, sagt Frank Kemperman, der versprach: „Wir werden unser Engagement für den Nachwuchs noch weiter ausbauen.“

Dieser zeigt sich am Sonntag in großartiger Form. Allen voran Mylen Kruse, Siegerin im "Großen Preis der Aachener Bank e.G.", im Sattel von "Chaccmo": Die 20-jährige Junge Reiterin aus Norddeutschland war im Stechen fast 1,5 Sekunden flotter als die zweitplatzierte Zoe Osterhoff. Mylen hatte aber auch reichlich Zeit zum Üben, es war bereits ihr sechster Start beim „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“. Und wenn es nach ihr geht, erst der Beginn einer langen Aachen-Karriere: „Klar träumt man vom CHIO, ich war natürlich auch schon drüben im großen Stadion und habe mir vorgestellt, wie es sich wohl anfühlt, über den Rasen zu galoppieren.“ Wenn sie wieder zuhause ist kann sie mal nachfragen bei einer, die es weiß: Mylen Kruse arbeitet als Bereiterin bei Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Siegerin im Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen im Jahr 2011. Mit ihrem Sieg im "Großen Preis der Aachener Bank eG" wurde Mylen gleichzeitig auch Hallenchampionesse – also beste Reiterin über den gesamten Turnierzeitraum.
Auf ganz spezielle Weise bereitete sich Alina Sparwel auf den Höhepunkt am Jahresende vor: „Ich war auf Klassenfahrt“, schmunzelte sie nach ihrem Sieg im "STAWAG-Preis", dem Großen Preis der Junioren. Damit  reichte es für Alina auch zum Titel der Hallenchampionesse. Ebenfalls bis ins Stechen des "STAWAG-Preises" hatte es Malin Reipert geschafft. Für die Ratheimerin war es ein kleines Heimspiel, hatte sie doch eine der kürzesten Anreisen. Letztlich wurde sie im Sattel von Nikita Sechste.
Im „NetAachen-Preis“ der Ponyreiter setzte sich am Finaltag Louis-Fynn Tschischke durch. Nur er und Carlotta Terhörst hatten es in dem anspruchsvollen Parcours ins Stechen geschafft. Als Letztere einen Abwurf fabrizierte, war klar: Louis-Fynn hat bei seiner Aachen-Premiere gleich die wichtigste Prüfung gewonnen. Überragend. Hallen-Championesse der Ponyreiter wurde Lara Tönnissen, die Reiterin aus Lüdinghausen in Westfalen präsentierte sich über alle Turniertage am beständigsten.
Was bereits die Jüngsten zu leisten vermögen, demonstrierte am Vormittag Charlotte Stuppi. Die 13-jährige Springreiterin aus Käshofen in Rheinland-Pfalz siegte in der Altersklasse „Children“. Im Sattel ihres „Asterix“ zeigte sie eine bärenstarke Leistung im „Preis der Familie Ercken“, gewann somit alle drei Wertungsprüfungen und wurde am Ende natürlich völlig verdient auch Hallenchampionesse.

Alle Infos: www.aachenyoungstars.de
#aachenyoungstars

Jens Ulrich Meyer, Vorstand der Aachener Bank eG und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh (rechts) gratulieren der Siegerin. Foto: Aachen Youngstars/ Alexander Marx. 

Aachen Jumping Youngstars gestartet

200 Sportler, 287 Pferde – ClipMyHorse.TV überträgt

Seit heute kämpfen Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter auf dem CHIO Aachen-Gelände um die Titel der Hallenchampions. Bei den Aachen Jumping Youngstars stehen bis Sonntag knapp 20 Prüfungen in vier Altersklassen an – der Eintritt in die Albert-Vahle-Halle ist frei.

Weihnachtsmarkt-Atmosphäre in der Halle schnuppern und dabei Spitzen-Pferdesport live erleben – das sind die Aachen Jumping Youngstars, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert die allerbesten jungen Springreiter nach Aachen locken. In den vier Altersklassen Children (12 bis 14 Jahre, auf Großpferden), Ponys (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) werden ab heute die Hallenchampions gesucht – die Besten über alle vier Turniertage. 200 Sportler sind mit 287 Pferden nach Aachen gekommen. Besonderer Tipp: Der Turniersamstag, der traditionelle Familientag mit Hunderennen, Führzügelklasse, CHIO-Maskottchen „Karli“ und Besuch des Weihnachtsmanns.

Um 14 Uhr starteten heute die Junioren und Jungen Reiter im Springreiten. Und um 14 Uhr startete auch „ClipMyHorse.TV“ mit der Live-Übertragung der Wettbewerbe aus der Albert-Vahle-Halle. Der Internet-TV-Sender ist an allen Tagen live dabei. Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“ wird noch bis Sonntag ausgetragen. Unter www.clipmyhorse.tv können alle Prüfungen live verfolgt werden. „Wer nicht vor Ort sein kann, wird von unseren erfahrenen Partnern von ClipMyHorse.TV bestens versorgt“, sagt Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV).

Der Eintritt ist frei. Geparkt werden kann ebenfalls kostenlos auf Areal A an der Albert-Servais-Allee. Und für Geschenkideen zu Weihnachten gibt es einige Aussteller in der Halle – vom Reit-Handschuh bis zum offiziellen Mobilitätspartner Mercedes-Benz. 


Alle Ergebnisse und Infos: www.aachenyoungstars.de

200 Sportler, knapp 20 Prüfungen, 287 Pferde: Die Aachen Jumping Youngstars haben begonnen. Foto: Alexander Marx. 

„Running for Kids“ übergibt im November 23.035 Spendengeld

 

Viel unterwegs war Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids“  auch im  Monat November.

Für verschiedene Vorhaben in vierzehn Kindertagesstätten in Birkesdorf, Arnoldsweiler, Berzbuir, Vettweiß, Froitzheim, Langerwehe und Düren hatte er insgesamt 10.500 Euro gesammelt.

Kinder in acht Kindertagesstätten in Woffelsbach, Einruhr, Rurberg, Simmerath, Lammersdorf, Mützenich, Imgenbroich und Monschau  durften sich für Aktivitäten über 6.000 Euro freuen.

Damit die Kinder einer Tagesmutter-Einrichtung in Mariaweiler mobiler werden können, stiftete "Running for Kids" 1.600 Euro für einen sogenannten Kinderbus

Um den Traum vieler Kinder der Willy-Fährmann-Schule in Stolberg wahrmachen zu können,  im kommenden Jahr einmal einen Tag an der Nordsee erleben zu dürfen, übergab der Dürener im Rahmen des Stolberger Weihnachtslaufes der Schulleiterin, Frau Sabine Seifert  1.500 Euro.

Jeweils 750 Euro helfen der Gemeinde Niederzier bei der Integration von Kindern, sowie Kindern aus der Dürener Nordstadt beim Zusammenkommen bei  der „Weihnachtsdisco“.

Einem, an einer seltenen Krankheit  leidenden Jungen aus Aldenhoven überbrachte Peter Borsdorff 500 Euro. Er hofft, dass dem Jungen mit gewissen Anschaffungen ein bisschen geholfen werden kann.

Mit 300 Euro stellte der sechsundsiebzigjährige Sportler Fahrgeld bereit, damit ein 16-Jähriger an Fanconi-Anemie erkrankter Junge in einer Klinik in Düsseldorf besucht werden kann.

Bei der Sessionseröffnung am 11. November hatte Borsdorff für die „Dürener Kindertollitäten“ zwecks  Brauchtumspflege  250 Euro dabei.

Das Schulprojekt der Bürgewaldschule in Düren  „Schule ohne Rassismus“, wobei es auch um „Vorurteile und  Courage“ geht, unterstützt „Running for Kids“ mit der Übernahme der Schirmherrschaft  durch Peter Borsdorff zunächst mit 225 Euro. Dieses Projekt wird von „Running for Kids“ weiterhin gefördert. .

Bei Einladungen zu Karnevalsveranstaltung in Düren, Birkesdorf und Lendersdorf, jeweils mit der Sammelbüchse erbeten, hatte der ehemalige Langlaufspezialist jeweils  220 Euro für die Vereinsjugend im Gepäck.

 

Nachwuchs-Dressurreiter schnuppern bei den Aachen Dressage Youngstars CHIO-Luft

Na klar haben sie alle mal nach nebenan ins Deutsche Bank Stadion geschielt. Es sind nur ein paar Schritte aus dieser weltberühmten Arena, in der beim renommierten CHIO Aachen die Dressurwettbewerbe ausgetragen werden bis in die Albert Vahle-Halle, in der nun das „Aachen Dressage Youngstars“ ausgerichtet wurde. Viele der besten Dressur-Nachwuchsreiter Europas suchten hier vier Tage lang in vier Altersklassen ihre Besten. Und für eine von ihnen ging an diesem Wochenende ein Traum in Erfüllung – sie darf im Sommer ein paar Meter weiter im Deutsche Bank Stadion dabei sein. 

„Das ist der tollste Preis, den ich jemals erhalten habe. Ein absoluter Traum!“ So wirklich fassen kann Kimberly Pap nicht, was ihr da gerade widerfahren ist. Dabei hat die niederländische Nachwuchs-Dressurreiterin ein perfektes Wochenende bei den „Aachen Dressage Youngstars“ hingelegt. Erfolge in allen drei Wertungsprüfungen des Preises der Familie Hans-Peter Simons und damit logischerweise der Gesamtsieg im Preis der Familie Klaus Peters. Dass sie sich damit aber nicht nur Hallenchampionesse der Jungen Reiter (bis 21 Jahre) nennen darf, sondern auch eine Wildcard für den CHIO Aachen erhält, war ihr vor der Siegerehrung gar nicht bewusst. „Nein, das war wirklich eine Überraschung. Ich kann es noch gar nicht glauben“, so die überglückliche 19-Jährige, die 2020 dann erstmals im Deutsche Bank Stadion an den Start gehen wird. 

Genauso erfolgreich verliefen die Tage in Aachen auch für ein anderes Nachwuchstalent aus den Niederlanden. Micky Schelstraete konnte bei den Junioren (bis 18 Jahre) ebenfalls alle Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Auch in der abschließenden Kür, dem WOTAX-Preis, siegte die 15-Jährige auf Grand-Charmeur souverän und sicherte sich damit den Gesamterfolg. „Ich hatte nicht mal damit gerechnet, eine Prüfung zu gewinnen und dann am Ende gleich alle drei. Ich bin einfach nur glücklich“, strahlte Schelstraete. 

Dass es nicht nur im niederländischen, sondern auch im deutschen Lager etwas zu feiern gab, lag an den jüngsten Teilnehmern der „Aachen Dressage Youngstars“. Im erstmals ausgetragenen Children Youngstars Cup, präsentiert von der Hengsthaltung Kemper GmbH, kürte sich die 13-jährige Emma Blatt mit zwei zweiten Plätzen zur allerersten Children Hallen-Championesse überhaupt. Die Schülerin des renommierten Aachener Dressurausbilders Ton de Ridder konnte ihr Glück kaum fassen: "Die Atmosphäre hier ist toll und es hat super viel Spaß gemacht, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft.“  

Auch bei den abschließenden Ponyreitern triumphierte ein deutsches Nachwuchstalent. Rose Oatley aus Lütjensee in Schleswig-Holstein gewann nach zwei ersten und einem zweiten Platz die Gesamtwertung, den Preis der Familie Klaus Peters. „Am ersten Tag lief es nicht so optimal, daher bin ich überglücklich, dass wir uns so verbessern konnten. Ausgerechnet hier in Aachen zu gewinnen, ist ein Traum. Hier wollte ich immer schonmal reiten“, so die 12-Jährige, die gleichzeitig die Hoffnung anschloss, es auch einmal ins große Deutsche Bank Stadion gleich nebenan zu schaffen. 

Das würde dann wohl auch Turnierdirektor Frank Kemperman erfreuen, der begeistert war vom Niveau der „Aachen Dressage Youngstars“. „Wir haben hier so viele tolle Talente gesehen, dass wir uns um den Dressur-Nachwuchs keine Sorgen machen müssen“, so Kemperman, der sich ebenso begeistert von der gut besuchten „Aachen Late Night, präsentiert von der Allianz“ am Samstag zeigte. „Das war ein schöner Abend mit einer schönen Mischung. Unterhaltend und gleichzeitig informativ.“ 

Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“ findet vom 5. bis zum 8. Dezember statt, eine Woche nach den „Aachen Dressage Youngstars“, der Eintritt ist an allen Tagen frei. 

Alle Ergebnisse und Infos: www.aachenyoungstars.de
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Kimberly Pap (NED) freut sich über den Pokal und die Gratulationen von Klaus Peters und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: Alexander Marx. 

 

SWD powervolleys Düren: Lüneburg ist nicht zu stoppen


In der Volleyball-Bundesliga müssen die SWD powervolleys Düren die dritte 0:3-Niederlage in Folge hinnehmen. Das Heimspiel gegen die SVG Lüneburg endete 16:25, 22:25, 23:25 aus Dürener Sicht. Entscheidend war die Lüneburger Überlegenheit in Aufschlag und Annahme. „Da war Lüneburg besser als wir“, musste Dürens Trainer Stefan Falter anerkennen. Mit drei Siegen aus acht Spielen stehen die SWD powqervolleys jetzt auf Platz sieben der Tabelle.

Einen zweiten Unterschied hatte Falter ausgemacht: Lüneburgs Außenangreifer Lindberg und Ronkainen verstanden es regelmäßig, sich gegen den Dürener Block durchzusetzen. Viele Bälle berührte Düren zwar, aber ohne davon zu profitieren. In Satz eins war die Überlegenheit der Gäste drückend. Sie erzwangen Fehler in der Dürener Annahme, zudem verzogen die Gastgeber einige Angriffe. Lüneburg dagegen blieb konsequent und machte weniger Fehler. Die Folge: Das Team von Trainer Stefan Hübner zog von Anfang an weg, führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten.

Anschließend erkämpften sich die SWD powervolleys mehr Zugriff auf die Partie, nach einem 7:11-Rückstand kamen sie auf 13:13 heran. Dann zeigte sich ein Muster, das den Rest der Partie über immer wieder zu sehen war: Immer, wenn Düren im Begriff war, die Gäste zu stellen, standen entweder Lindberg oder Ronkainen am Aufschlag, immer wieder setzten sie Düren so unter Druck, dass die SVG punkten konnte. 16:13 hieß es im zweiten Satz für die Gäste. Beim 21:22 hatte Düren die Chance auf den Ausgleich, der Angriff verfehlte das Feld. Danach sorgte Ronkainen mit seinem Aufschlag für den entscheidenden Punkt des Satzes.

Lüneburg legte auch in der Folge konstant vor, getragen von Ronkainen und Lindberg. Zudem punktete SVG-Hauptangreifer Scheerhoorn mit großer Präzision. Trotzdem konnten die SWD powervolleys zum 18:18 ausgleichen. Es folgte ein Netzfehler, Lüneburg führte 20:18 und brachte den Vorsprung durch. Bitter für Düren: Den zweiten Matchball hätte die Mannschaft nach starker Abwehrleistung verteidigen können, allerdings tropfte der Lüneburger Block ins Feld. „Dieser Punkt war symptomatisch heute: Wir kämpfen und dann fällt so ein Ball rein“, monierte Falter. „Das darf nicht passieren.“

Genau so wie die Tatsache, dass die Mannschaft die im Training erarbeiteten Vorsätze im Angriff nicht umsetzen konnte. Im Gegensatz zu Lüneburg, dass genau das machte, was die SWD powervolleys sich vorgenommen hatten: den gegnerischen Block benutzen, um zu punkten, wenn schon kein direkter Weg ins Feld frei war.

Nach einer enorm stressigen Phase mit vielen Spiele und Krankheit in kurzer Zeit haben die SWD powervolleys jetzt Zeit, am eigenen Spiel zu arbeiten. Erst am 5. Dezember geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Eltmann.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

1.FC Düren - Achtelfinale - Bitburger Pokal - in Hohkeppel

 

Das Achtelfinale im Bitburger-Pokal bescherte dem 1. FC Düren nicht irgendeinen Bezirksligisten. Der SV Eintracht Hohkeppel verstärkte sich vor der Spielzeit hochkarätig und nahm unter anderem die Dürener Mahmut Temür (Alemannia Aachen) und Narciso Lubaca (VfL Oldenburg) unter Vertrag. Beide spielten zuletzt in der Regionalliga West respektive Nord. Selbstredend, dass das Ziel der Aufstieg in die Landesliga ist.

Am Samstag, 23. November, geht der FCD als Favorit in das Pokalspiel. Und doch ist ein High Noon zu erwarten – sicherlich nicht nur, weil die Partie bereits um 12 Uhr angepfiffen wird. Zuletzt schaltete Hohkeppel das Landesliga-Spitzenteam SV Rott im Pokalwettbewerb aus.

Quelle : PR Kevin Teichmann

SWD powervolleys Düren: Mit voller Kraft gegen Frankfurt?


Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Im Viertelfinale um den deutschen Pokal treffen am Mittwoch die Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren und United Volleys Frankfurt aufeinander. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Für das Dürener Team stellen sich zwei Fragen: Ist der Virus endlich weg? Und falls ja: Haben die SWD powervolleys die richtigen Schlüsse aus der 0:3-Niederlage vor drei Wochen in Frankfurt gezogen?

Die erste Frage kann Trainer Stefan Falter nicht mit Sicherheit beantworten. „Der Virus ist einmal durch das ganze Team durch. Ich hoffe, dass wir wieder im Vollbesitz unserer Kräfte sein werden.“ Zu Beginn der Woche war das noch nicht der Fall. Kraft ist aber notwendig, um die United Volleys unter Druck zu setzen. Kraft, um beispielsweise Druck mit dem Aufschlag aufbauen zu können. „Wir brauchen im Aufschlag unseren Rhythmus mit viel Druck, damit wir den Frankfurter Spielaufbau stören können“, erklärt Falter. Wirkungsvolle Aufschläge können bedeuten, dass die United Volleys nicht aus allen Rohren feuern können.

Sie haben viele kraftvolle Angreifer. Wenn die alle zur Verfügung stehen, dann haben wir einen schweren Stand“, schildert Falter weiter. Frankfurter Optionen reduzieren – das ist das Ziel mit Aufschlag, Block und Abwehr. Im Hinspiel war das genau umgekehrt. Die United Volleys erzielten mehr Wirkungstreffer mit dem Aufschlag. Dazu kam, dass die Dürener Angreifer zu viele unglückliche Entscheidungen trafen. „Wir haben das Spiel analysiert und ich bin überzeugt, dass wir einige Dinge anders machen. Eine solche Partie wie die in Frankfurt wird es nicht mehr geben.“

Damit trifft Falter keine Aussage über den Ausgang der Partie. Fakt ist, dass Frankfurt das Potenzial hat, jedes Team der Liga zu schlagen. „Und wenn man ihrem Zuspieler nicht die Möglichkeit nimmt, auf alle Angreifer zu verteilen, dann wird es schwer“, sagt der Dürener Trainer. Also: Die SWD powervolleys brauchen volle Kraft und einen guten Tag, um das Pokal-Halbfinale zu erreichen.



SWD powervolleys Düren: Gegenwehr reicht nicht gegen den Meister

In der Volleyball Bundesliga verlieren die SWD powervolleys Düren auswärts beim deutschen Meister Berlin Recycling Volleys mit 0:3. 16:25, 20:25, 22:25 lauten die Satzverhältnisse einer Partie, die erneut unter schlechten Vorzeichen stand. Denn es gab schon vor dem Spiel wenig gute Nachrichten: Diagonalangreifer Sebastian Gevert war erkrankt und musste komplett passen, mit Philipp Schumann war der zweite Diagonale nach überstandenem Virus noch nicht komplett fit, wurde aber später eingewechselt. Also lief Mittelblocker Lukas Maase zunächst auf der ungewohnten Position auf. Die Bälle legte Eric Burggräf im Zuspiel auf. Vor allem im zweiten und dritten Satz war die immer wieder neu formierte Dürener Mannschaftsaufstellung in der Lage, Berlin zu fordern. Zu mehr reichte es aber nicht.

Unser Auftreten heute war in Ordnung, wir können uns selbst sagen, dass wir trotz großer Probleme hier nicht untergegangen sind“, sagte Spielmacher Tomas Kocian nach der Partie. „Wir sind immer noch angeschlagen und haben deshalb viel gewechselt. So konnten wir Kräfte sparen und jeder konnte vor dieser tollen Kulisse hier spielen.“

Anfangs ging die Rechnung mit der improvisierten Aufstellung noch auf, beim 5:5 im ersten Satz war Düren auf Augenhöhe. Dann machte der Meister Schluss mit lustig, blockte innerhalb kurzer Zeit dreimal, es hieß 9:12. Wie schon in der vergangenen Saison hatte Düren danach große Probleme mit den taktischen Aufschlägen von Jeffery Jendryk, der so eine 15:9-Fürhung vorbereitete, unter tatkräftiger Mithilfe der Netzkante. Die BR Volleys blieben konsequenter, der Aufschlagdruck war höher und der Satzgewinn nicht mehr zu verhindern.

Im Gegensatz zur Partie gegen Herrsching passierte es den angeschlagenen SWD powervolleys diesmal nicht, dass sie verkrampften. Im Gegenteil: Sie ließen sich trotz der Probleme den Spaß nicht nehmen und eröffneten Satz zwei mit einem krachenden Block gegen Berlins Star-Angreifer Benjamin Patch, Eric Burggräf brachte sein Team mit einem Ass 8:6 in Führung. Die war nicht von langer Dauer, Berlin blockte sich einen vor und ging mit einem Ass von Samuele Tuia mit 16:13 in die zweite technische Auszeit. Zwei Eigenfehler, einer im Angriff, einer in der Annahme, sorgten dafür, dass Düren keinen Kontakt halten konnte und 15:20 ins Hintertreffen geriet. Tomas Kocian, mittlerweile im Zuspiel eingewechselt, bereitete mit starken Aufschlägen einen Berliner Fehler und einen erfolgreichen Gegenangriff von Egor Bogachev vor, es stand nur noch 20:22. Zu mehr reichte es nicht, beim Berliner Satzball scheiterte Bogachev an der Netzantenne.

Jetzt war Düren im Spiel: Philipp Schumann, ebenfalls eingewechselt, und Bogachev, sorgten von der Aufschlaglinie für viel Druck. Der Meister hatte Probleme und Düren Mut im Gegenangriff. Es stand 8:2. Den BR Volleys gelang es, das Gaspedal wieder durchzudrücken. Düren agierte ein paar Mal zu zögerlich im Angriff, Berlin glich zum 12:12 aus. Bis zum Finale blieb der Satz eine enge Angelegenheit, Düren führte nach einem Block von Kapitän Michael Andrei sogar 20:19. Zum 21:22 wurde er geblockt. Bitter für Düren: Die letzten zwei Punkte der Partie resultierten aus Fehlern der SWD powervolleys, die Chance, wenigstens einen Satzgewinn zu feiern, war vertan.

SWD powervolleys Düren: Pokal-Viertelfinale gegen Frankfurt


Im Viertelfinale um den deutschen Pokal trifft der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren auf die United Volleys Frankfurt. Das ist das Ergebnis der Auslosung am Sonntagabend. Düren hat dabei Heimrecht und empfängt die United Volleys am Mittwoch, 20. November ab 19 Uhr. „Das ist erneut ein schweres Los“, sagt Trainer Stefan Falter. Am vergangenen Mittwoch erst kassierten die SWD powervolleys in der Liga ein klares 0:3 in Frankfurt. „Jetzt haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir gegen sie besser spielen können“, erklärt Falter. Wichtig und erfreulich sei, dass Düren diesmal Heimrecht habe.

Aufbauen kann sein Team dabei vor allem auf die starke Leistung aus dem Achtelfinale in Lüneburg am Samstag. Diese schwere Aufgabe konnten die SWD powervolleys mit einer deutlichen Leistungssteigerung souverän mit 3:0 lösen. Der Blick der Dürener richtet sich jetzt aber erst mal auf die Liga. Am kommenden Wochenende treten die SWD powervolleys beim TV Rottenburg an. Der nächste Gegner sorgte für die Überraschung des Pokal-Achtelfinales, weil er den Mitfavoriten Alpenvolleys aus dem Wettbewerb werfen konnte.

SWD powervolleys Düren: Beeindruckend ins Viertelfinale


Im Achtelfinale um den deutschen Volleyball-Pokal landet der Bundesligist SWD powervolleys Düren einen beeindruckend Auswärtssieg. Mit 3:0 schlägt Düren den bekannt heimstarken Bundesliga-Konkurrenten SVG Lüneburg und steht jetzt im Viertelfinale. 25:20, 25:20, 25:21 lauten die Satzverhältnisse einer vom ersten bis zum letzten Ballwechsel überzeugenden Dürener Partie. „Jeder war heute enorm fokussiert und aggressiv“, lobte Kapitän Michael Andrei. „Ich glaube, so deutlich hat schon lange keiner mehr in Lüneburg gewonnen.“

Es fällt schwer, Spieler aus dem Dürener Team herauszuheben. Das verrät auch der Blick auf die Statistik, denn die SWD powervolleys waren in jedem Element besser als Lüneburg. Eine Zahl ist jedoch außergewöhnlich: Sebastian Gevert legte mit 73 Prozent direkt verwandelter Angriffe eine Galavorstellung auf das Lüneburger Parkett. Der Linkshänder wurde immer wieder gut von Spielmacher Tomas Kocian eingesetzt. „Außerdem ist unsere Taktik aufgegangen, das schnelle Lüneburger Spiel mit unseren guten Aufschlägen zu hemmen. Das war der Schlüssel“, sagte Andrei.

Satz eins war ein Start-Ziel-Sieg für die SWD powervolleys: Im Aufschlag hatte Hauptangreifer Sebastian Gevert nicht seinen Sahne-Tag erwischt. Im Angriff dagegen war der 31-Jährige so gut wie nicht zu halten. Und er hatte viele Gelegenheiten, sich auszutoben. Denn seine Mitspieler machten viel Druck von der Aufschlaglinie auf den Spielaufbau der SVG Lüneburg. Die erste längere Serie ging auf das Konto von Spielmacher Tomas Kocian. 10:5 führte Düren nach einem Block von Tim Broshog und einigen Gevert-Gegenangriffen. Den Vorsprung gaben die SWD powervolleys nicht mehr her. Im Gegenteil: 24:17 hieß kurz vor Ende, weil erneut Kocian und Routinier Björn Andrae das Spiel der Gäste mit guten Aufschlägen hemmten.

Der Start in Satz zwei gelang der SVG besser, das war‘s dann aber auch aus Sicht der Gastgeber. Nach 1:3 glich Düren zum 4:4 aus und führte dann 10:7. Gespielt wurde das Lied aus Satz eins: Die SWD powervolleys schlugen besser auf, entweder Block oder Abwehr waren auf Dürener Seite zur Stelle, zum 10:7 vollstreckte Gevert. Zum 15:11 erhöhte der Anfang des Satzes eingewechselte Egor Bogachev per Ass, während Lüneburg im Aufschlag fehlerhaft agierte. Die letzten zwei Punkte gingen auf Andraes Konto: Ass, Block, 25:20.

Keine Änderung in Sicht im dritten Satz, und das war eine gute Nachricht für die SWD powervolleys Düren. Tim Broshog machte mit dem Block zweimal das Dach drauf und stellte klar, dass auf Dürener Seite mit keinem Nachlassen zu rechnen war. Düren führte 3:0. Später war das 17:16 der engste Spielstand der gesamten Partie, als Andrae am gegnerischen Block scheiterte. Lüneburgs Versuch, in die Partie zu finden, erstickte Andrae aber gleich im Keim mit einem Ass zum 20:17. Michael Andreis Block bedeutete das 24:20. Und als wenig später ein Lüneburger Aufschlag ins Aus flog, war er perfekt, der dominanteste Sieg, den Düren bisher gegen die Norddeutschen feiern konnte.

Die Auslosung für das Viertelfinale erfolgt am Sonntag. „Wir müssen weiter auf uns schauen, fokussiert bleiben und auf diese Leistung aufbauen“, forderte Andrei.