SWD powervolleys Düren: Pokal-Viertelfinale gegen Frankfurt


Im Viertelfinale um den deutschen Pokal trifft der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren auf die United Volleys Frankfurt. Das ist das Ergebnis der Auslosung am Sonntagabend. Düren hat dabei Heimrecht und empfängt die United Volleys am Mittwoch, 20. November ab 19 Uhr. „Das ist erneut ein schweres Los“, sagt Trainer Stefan Falter. Am vergangenen Mittwoch erst kassierten die SWD powervolleys in der Liga ein klares 0:3 in Frankfurt. „Jetzt haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir gegen sie besser spielen können“, erklärt Falter. Wichtig und erfreulich sei, dass Düren diesmal Heimrecht habe.

Aufbauen kann sein Team dabei vor allem auf die starke Leistung aus dem Achtelfinale in Lüneburg am Samstag. Diese schwere Aufgabe konnten die SWD powervolleys mit einer deutlichen Leistungssteigerung souverän mit 3:0 lösen. Der Blick der Dürener richtet sich jetzt aber erst mal auf die Liga. Am kommenden Wochenende treten die SWD powervolleys beim TV Rottenburg an. Der nächste Gegner sorgte für die Überraschung des Pokal-Achtelfinales, weil er den Mitfavoriten Alpenvolleys aus dem Wettbewerb werfen konnte.

SWD powervolleys Düren: Beeindruckend ins Viertelfinale


Im Achtelfinale um den deutschen Volleyball-Pokal landet der Bundesligist SWD powervolleys Düren einen beeindruckend Auswärtssieg. Mit 3:0 schlägt Düren den bekannt heimstarken Bundesliga-Konkurrenten SVG Lüneburg und steht jetzt im Viertelfinale. 25:20, 25:20, 25:21 lauten die Satzverhältnisse einer vom ersten bis zum letzten Ballwechsel überzeugenden Dürener Partie. „Jeder war heute enorm fokussiert und aggressiv“, lobte Kapitän Michael Andrei. „Ich glaube, so deutlich hat schon lange keiner mehr in Lüneburg gewonnen.“

Es fällt schwer, Spieler aus dem Dürener Team herauszuheben. Das verrät auch der Blick auf die Statistik, denn die SWD powervolleys waren in jedem Element besser als Lüneburg. Eine Zahl ist jedoch außergewöhnlich: Sebastian Gevert legte mit 73 Prozent direkt verwandelter Angriffe eine Galavorstellung auf das Lüneburger Parkett. Der Linkshänder wurde immer wieder gut von Spielmacher Tomas Kocian eingesetzt. „Außerdem ist unsere Taktik aufgegangen, das schnelle Lüneburger Spiel mit unseren guten Aufschlägen zu hemmen. Das war der Schlüssel“, sagte Andrei.

Satz eins war ein Start-Ziel-Sieg für die SWD powervolleys: Im Aufschlag hatte Hauptangreifer Sebastian Gevert nicht seinen Sahne-Tag erwischt. Im Angriff dagegen war der 31-Jährige so gut wie nicht zu halten. Und er hatte viele Gelegenheiten, sich auszutoben. Denn seine Mitspieler machten viel Druck von der Aufschlaglinie auf den Spielaufbau der SVG Lüneburg. Die erste längere Serie ging auf das Konto von Spielmacher Tomas Kocian. 10:5 führte Düren nach einem Block von Tim Broshog und einigen Gevert-Gegenangriffen. Den Vorsprung gaben die SWD powervolleys nicht mehr her. Im Gegenteil: 24:17 hieß kurz vor Ende, weil erneut Kocian und Routinier Björn Andrae das Spiel der Gäste mit guten Aufschlägen hemmten.

Der Start in Satz zwei gelang der SVG besser, das war‘s dann aber auch aus Sicht der Gastgeber. Nach 1:3 glich Düren zum 4:4 aus und führte dann 10:7. Gespielt wurde das Lied aus Satz eins: Die SWD powervolleys schlugen besser auf, entweder Block oder Abwehr waren auf Dürener Seite zur Stelle, zum 10:7 vollstreckte Gevert. Zum 15:11 erhöhte der Anfang des Satzes eingewechselte Egor Bogachev per Ass, während Lüneburg im Aufschlag fehlerhaft agierte. Die letzten zwei Punkte gingen auf Andraes Konto: Ass, Block, 25:20.

Keine Änderung in Sicht im dritten Satz, und das war eine gute Nachricht für die SWD powervolleys Düren. Tim Broshog machte mit dem Block zweimal das Dach drauf und stellte klar, dass auf Dürener Seite mit keinem Nachlassen zu rechnen war. Düren führte 3:0. Später war das 17:16 der engste Spielstand der gesamten Partie, als Andrae am gegnerischen Block scheiterte. Lüneburgs Versuch, in die Partie zu finden, erstickte Andrae aber gleich im Keim mit einem Ass zum 20:17. Michael Andreis Block bedeutete das 24:20. Und als wenig später ein Lüneburger Aufschlag ins Aus flog, war er perfekt, der dominanteste Sieg, den Düren bisher gegen die Norddeutschen feiern konnte.

Die Auslosung für das Viertelfinale erfolgt am Sonntag. „Wir müssen weiter auf uns schauen, fokussiert bleiben und auf diese Leistung aufbauen“, forderte Andrei.

Fussball - Spitzenspiel Mittelrheinliga am Mittwochabend in Düren Niederau

Wenn der 1. FC Düren den FC Wegberg-Beeck am Mittwoch, 30. Oktober, im Niederauer Franz-Josef-Keimes-Sportpark empfängt, liegt ein Hauch von Regionalliga in der Luft. Das Gipfeltreffen der Mittelrheinliga dürfte einen Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf geben. Können sich die Beecker um sechs Punkte absetzen? Oder schieben sich die Dürener an den Gästen vorbei auf Rang eins? Ursprünglich für 20 Uhr angesetzt, ertönt der Anpfiff an diesem Abend etwas früher – nämlich schon um 19.45 Uhr. Der große Parkplatz ist über die Zufahrt Kreuzauer Straße erreichbar. Alternativ kann auch auf den Parkplatz von Schloss Burgau ausgewichen werden.

 

 

SWD powervolleys Düren: Ausrufezeichen gegen die Alpenvolleys

Die SWD powervolleys Düren feiern in der Volleyball Bundesliga den zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel. Mit 3:1 ringt Düren das Spitzenteam der Hypo Tirol Alpenvolleys nieder. 25:23, 25:21, 24:26, 25:17 lauten die Satzergebnisse.

Nach zwei durchwachsenen Spielen präsentierte sich die Mannschaft diesmal restlos überzeugend und ließ sich auch vom unglücklichen Verlust des dritten Satzes nicht aus der Bahn bringen. „Kompliment an das gesamte Team. Jeder Einzelne war heute ungemein fokussiert“, sagte Routinier Björn Andrae.

Vor allem habe die Mannschaft gezeigt, dass sie den Schuss vor dem Bug in Form der Auswärtsniederlage bei den Helios Grizzlys Giesen verstanden hat, stellte Andrae fest. „Wir sind mit ein paar Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet. Das bedeutet aber gar nichts und bringt keine Punkte. Die müssen wir uns erarbeiten, indem wir immer mindestens 100 Prozent geben“, schilderte er. Eben wie im Spiel gegen die favorisierten Alpenvolleys. Der Gast hat für sich selbst das Ziel Finale ausgegeben, die SWD powervolleys setzten ein Ausrufezeichen und zeigten, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Die Entscheidung der Partie, in der 1700 begeisterte Zuschauer viele spektakuläre Ballwechsel erlebten, fiel zu Beginn von Satz vier, in der Phase, als die Gefahr drohte, dass Düren das Heft aus der Hand geben könnte. Ende des dritten Satzes war es den Gästen um den kämpferisch überzeugenden Libero Florian Ringseis gelungen, einen Matchball der SWD powervolleys abzuwehren und dann doch noch den Satz zu gewinnen. Das schien Wirkung auf Dürener Seite hinterlassen zu lassen. Nach einigen leichten Fehlern lag das Team von Trainer Stefan Falter schnell 1:4 hinten.

Dann war es Dürens Kapitän Michael Andrei, der dem Spiel die entscheidende Wende gab. Er erzielte zwei spektakuläre Blockpunkte, die Halle tobte, die Verunsicherung war weg. Damit initiierte Andrei einen bemerkenswerten Lauf seines Teams. Alleine acht Punkte erzielte Düren im vierten Satz mit dem Block, neben Andrei war vor allem dessen Mittelblocker-Kollege Tim Broshog zur Stelle. 16 Blockpunkte standen am Ende insgesamt in der Dürener Statistik. Die SWD powervolleys holten auf, glichen aus, zogen vorbei. Die endgültige Entscheidung passierte dann mit einer Aufschlagserie von Spielmacher Tomas Kocian. Der erzielte einen Punkt direkt, übte aber so viel Druck aus, dass die Alpenvolleys entweder Fehler produzierten oder von Düren gestoppt werden konnten. 17:9 hieß es am Ende der imposanten Serie.

Trainer Stefan Falter betrachtete einen anderen wichtigen Aspekt. „Wir haben alle gesehen, dass wir einen tief besetzten Kader haben, in dem jeder jedem vertrauen kann“, sagte Falter. Das gelte beispielsweise für Neuzugang Egor Bogachev, der bisher nicht viele Spielanteile hatte. Gegen die Alpenvolleys startete er, war im Angriff mutig und wurde am Ende als bester Spieler der Partie geehrt. Philipp Schumann kam im vierten Satz für Sebastian Gevert als Hauptangreifer in die Partie und fügte sich nahtlos in die starke Teamleistung ein. Eric Burggräf, der neue junge Spielmacher, kam zwar nur zu Kurzeinsätzen am Aufschlag, setzte den Gegner aber jedes Mal unter Druck. „Es sollte langsam jedem klar sein, dass wir mehr haben als nur Ersatzspieler, die wir nur bringen, wenn alles entschieden ist. Jeder macht uns stärker“, lobte Falter die Team-Leistung.

SWD powervolleys Düren: Enttäuschung in Giesen


Das war nicht das erste Auswärtsspiel, das die SWD powervolleys Düren sich vorgestellt hatten. Als Favorit in die Volleyball Bundesliga-Partie bei den Helios Grizzlys Giesen gestartet, wurde Düren dem Anspruch nicht gerecht. 1:3 endete das Spiel, 20:25, 25:23, 20:25, 20:25 lauteten die Satzergebnisse aus Dürener Sicht.

Uns ist es eigentlich die gesamte Partie über nicht gelungen, unseren Rhythmus zu finden“, stellte Trainer Stefan Falter fest. Entweder zu risikofreudig und damit zu ineffizient oder zu passiv und damit für die Abwehr der Grizzlys kontrollierbar – so spielten die SWD powervolleys vor allem in Angriff und Aufschlag. Die Gastgeber dagegen fanden von Anfang bis Ende das rechte Maß.

Die Entscheidung fiel in der Mitte von Satz drei. Gerade war es den SWD powervolleys gelungen, einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Den zweiten Satz hatte die Mannschaft mit Nervenstärke und Mut am Ende noch gewonnen, zu Beginn von Satz drei führte Düren 9:7. Trotzdem übernahm Giesen die Kontrolle. Der Dürener Aufschlagdruck war jetzt deutlich zu gering, die Grizzlys hatten weniger Probleme, aus der eigenen Annahme zu punkten. Und sie punkteten auch oft, wenn die SWD powervolleys eigentlich die erste Angriffsmöglichkeit hatten. „Sie waren uns da in der Abwehr überlegen“, blickte Falter auf die wichtige Phase zurück.

Die Gastgeber verteidigten mit Leidenschaft und griffen mit Mut an, während Düren zermürbt wirkte von der Tatsache, dass der eigene Angriff zu oft entschärft wurde. So drehten die Grizzlys den Rückstand, führten schließlich mit 22:16, hatten den Satz im Sack und das Spiel im Griff. Düren kämpfte, hatte aber nicht mehr die Möglichkeit, den Rausch-Zustand des vermeintlichen Außenseiters zu unterbrechen – bis zum enttäuschenden Ende der Partie.

SWD powervolleys Düren: Erste Auswärtsaufgabe in Giesen

In der Volleyball Bundesliga steht die erste Auswärtsaufgabe für die SWD powervolleys Düren an. Am Donnerstag tritt das Team von Trainer Stefan Falter auswärts bei den Helios Grizzlys Giesen an. Anpfiff ist um 19.10 Uhr. Sport1 überträgt die Partie live.

Mit welcher Startsechs Düren in die Partie starten kann ist unklar und wird sich möglicherweise erst kurz vor Anpfiff entscheiden. „Wir wissen nicht, ob unser Libero Blair Bann nach seinem Bänderriss schon wieder so weit ist“, sagt Falter. Ziel sei es, den kanadischen Weltklasse-Libero bald auf das Feld zu bringen. „Wir werden aber kein Risiko eingehen und wir wissen, dass wir einen gute andere Möglichkeit haben“, erklärt der Trainer. Neuzugang Tobias Brand habe beim 3:1-Heimsieg gegen die Netzhoppers einen starken Eindruck als Libero hinterlassen.

Zu Beginn der Saison sei es noch schwer, konkrete Aussagen über die Spielweise der Gegner zu treffen, vor allem, wenn wie bei den Grizzlys Schlüsselpositionen neu besetzt sind. „Auf mich macht das Team einen starken Eindruck. Ein neuer Außenangreifer mit Stärken in der Annahme, einer mit Stärken im Angriff. Das ergänzt sich gut. Auch der neue Mann auf der Diagonalen scheint eine Verstärkung zu sein“, hat Falter beobachtet. Abzuwarten bleibe, ob sich in Giesen ein neuer starker Mann herauskristallisiere wie der Franzose Jerome Clere in der der vergangenen Saison, der jetzt bei den Alpenvolleys spielt.

Abwarten ist allerdings nicht die Dürener Devise. Die SWD powervolleys wollen Rhythmus aufnehmen. „Konstanz ist das wichtige Stichwort“, sagt Falter. Beim 3:1 über die Netzhoppers habe sein Team starke Phase gehabt, in denen es immer wieder Vorsprünge aufbauen habe aufbauen können. Allerdings seien die Momente, in denen noch nicht alles gepasst habe, noch zu oft vorgekommen. „Das ist normal für ein erstes Spiel. Jetzt gilt es, die Höhen in unserem Spiel auszubauen und die Tiefen zu verringern“, erklärt der Trainer. In Giesen will das Team einen Schritt in diese Richtung machen und drei Punkte einfahren.

: Auftakt gelungen, 3:1 gegen die Netzhoppers

ie SWD powervolleys Düren können einen gelungenen Start in die neue Saison der Volleyball Bundesliga feiern. Mit 3:1 bezwingen sie vor 1800 Zuschauern die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee. Die Satzergebnisse von 22:25, 25:17, 25:22, 25:20 verraten es: „Das war ein typisches erstes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen“, sagte Spielmacher Tomas Kocian. „Am Ende zählt, dass wir gewonnen haben.“

So setzte sich Düren durch, weil es in Angriff, Aufschlag und Block besser war als die intensiv kämpfenden Gäste aus Brandenburg. In Satz eins verspielten die SWD powervolleys noch einen 20:17-Vorsprung, weil sie Probleme mit den Aufschlägen des Ex-Düreners Dirk Westphal hatten. Auch danach stabilisierte sich das Dürener Spiel nicht, obwohl sich die Mannschaft darum bemühte. Das Fehlen des verletzten Abwehrchefs Blair Bann machte sich bemerkbar.

Also kämpfen: Das kann Düren. In einem hart umkämpften zweiten Satz drehten die Gastgeber einen 8:10-Rückstand in eine 19:15-Führung. Gerade der Punkt zum 19:15 war wichtig, weil Neuzugang Tobias Brand als Libero einen Ball in der Abwehr rettete, der über das Netz flog und zu einem direkten Dürener Punkt wurde. „Ich war schon schwer nervös“, gestand Brand. Erstes Erstliga-Spiel, dann gleich in so wichtiger Rolle – das beeindruckte. Bis zu jenem 19:15. „Da habe ich Sicherheit gewonnen“, erklärte der 21-Jährige. Auch, weil Tim Broshog danach blockte und Sebastian Gevert den Satz mit zwei Assen sicherte.

Trotzdem blieb es ein Kampf, die Netzhoppers führten 10:7, bis Gevert und der eingewechselte Debütant Philipp Schumann mit druckvollen Aufschlägen eine 13:11-Führung herausholten. Die Partie blieb eng, die Netzhoppers kamen auf 18:19 heran. Zu mehr reichte es für die Gäste nicht, Broshog blockte zum 25:22. Anschließend gelang es weiter keinem der beiden Teams, sich deutlich abzusetzen. Die SWD powervolleys wählten die Strategie der kleinen Schritte und sammelten hier einen Punkt in der Abwehr ein, da einen mit dem Block. Das bedeutete den Sieg.

Wir haben schon noch einiges zu tun. Da waren ein paar einfache Fehler zu viel dabei. Aber es war unser erstes Spiel. Die Netzhoppers hatten schon eine Partie gespielt. Deswegen gibt es am Ende nicht viel zu meckern“, sagte Tim Broshog, der zum besten Spieler der Partie gewählt wurde.

16. Oktober 2019 Keine politischen Gesten oder Statements auf Fußballplätzen

 

Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) weist darauf hin, dass die Fußballplätze frei von politischen Gesten und Statements bleiben müssen. „Politisch motivierte Stellungnahmen haben auf unseren Fußballplätzen nichts zu suchen“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „In der FVM-Satzung ist verankert, dass der FVM und seine Vereine parteipolitisch und weltanschaulich neutral sind. Daher appellieren wir dringend an unsere Vereine, auf politische Gesten und Statements auf dem Fußballplatz zu verzichten.“

 

Im Fußball-Verband Mittelrhein ist bisher keine Nachahmung der politisch motivierten Jubel-Geste der türkischen Nationalspieler bekannt. „Sollten wir dazu Kenntnis erlangen, werden wir kurzfristig Stellungnahmen der Vereine einholen und über eine Abgabe an das Verbandssportgericht entscheiden“, so Neuendorf.

Quelle : Fussball Verband Mittelrhein PR

SWD Powervolleys Düren - Saisoneröffnung in der Arena Kreis Düren -

SWD powervolleys Düren: Der lang ersehnte Start in die Saison

Alle Spieler des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren sind einer Meinung: Es ist Zeit, dass es los geht. „Zweieinhalb Monate Vorbereitung waren lang. Wir sind alle heiß auf das erste Spiel, die Lunte brennt“, sagt Neuzugang Egor Bogachev. Düren startet am Donnerstag um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee in die Saison. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft ist groß. Für die Hälfte der Spieler ist das Duell mit den Netzhoppers die erste Pflichtaufgabe im Dürener Trikot.

Trainer Stefan Falter stellt seinem Team zum Abschluss der Vorbereitung ein gutes Zeugnis aus. Jeder Spieler habe sich im Verlauf der Vorbereitung gesteigert. „Ich habe auf jeder Position gute Alternativen zur Verfügung“, sagt Falter. „Die Tagesform entscheidet, wer in der Startaufstellung steht.“ Im tief besetzten Kader liege die Stärke der Mannschaft. Für jede Position seien Wechselmöglichkeiten vorhanden, die ihre eigenen Stärken in das Spiel einbringen.

Zum Auftakt treffen die SWD powervolleys Düren auf einen eingespielten Gegner. Die Stammkräfte der Netzhoppers sind geblieben. Das Team des ehemaligen Dürener Trainers Mirko Culic hat schon früh bewiesen, dass es für Überraschungen gut ist. Am ersten Spieltag – Düren setzte aus, weil die Partie gegen Frankfurt auf Wunsch des Gegners verlegt wurde – gewannen die Netzhoppers zu Hause gleich den ersten Satz gegen den Meister Berlin Recycling Volleys, unterlagen letztlich 1:3. „Das ist sicher ein unangenehmer Gegner“, stellt Falter fest.

Ansatzpunkt Nummer eins für die SWD powervolleys soll der erste eigene Ballkontakt sein. „Wir wollen mit dem Aufschlag möglichst viel Druck auf den Gegner ausüben. Dann können wir unsere Stärken in der Abwehr zur Geltung bringen“, sagt Falter. Denn je weniger Optionen der Gegner im Angriff hat, desto mehr Zugriff erhalten die SWD powervolleys mit ihrer Abwehr. Das ist das Ziel: Düren will möglichst viele Angriffe der Netzhoppers im Spiel halten, um dann selbst zum Gegenangriff ausholen zu können. Und zwar mit Wucht: „Jeder ist heiß darauf, endlich von der Leine gelassen zu werden“, sagt Egor Bogachev.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Ein Libero Talent nun in Düren

SWD powervolleys Düren: Ein Libero-Talent für Düren


Zum ersten Mal in seiner Geschichte geht der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren
mit 13 Spielern in eine Saison. Als letzter Spieler stößt der Libero Ivan Batanov zur Mannschaft.
Die Verpflichtung des 19-jährigen Junioren-Nationalspielers war eigentlich schon vor über einem
halben Jahr fix. Allerdings verletzte sich Batanov und musste sich einer schweren Schulter-
Operation unterziehen. Deswegen planten die Dürener Verantwortlichen kurzfristig anders. So kam
die Rückkehr des kanadischen Weltklasse-Liberos Blair Bann zustande.
Trotzdem blieben Düren und Batanov im Gespräch und einigte sich darauf, dass der Spieler seine
Rehabilitation in Düren fortsetzt und anschließend bei den SWD powervolleys in die Saison
einsteigt. Der so geschlossene Vertrag gilt auch bereits für die Saison 2020/21. So lange wird es
aber nicht dauern, bis Batanov auf das Spielfeld zurückkehren kann. Die Rehabilitation läuft
schneller als ursprünglich geschätzt. „Ich hoffe, dass ich noch in der Hinrunde auf dem Feld stehen
kann“, sagt der neue Libero, der mittlerweile nach Düren gezogen ist und mehrere Stunden täglich
am St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf betreut wird auf dem Weg zurück von seiner
Verletzung. „Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und freue mich, dass ich so große Fortschritte
mache.“
Batanovs weitere Ziele zeigen, wie ambitioniert der Abwehrchef des Junioren-Jahrgangs 1999/2000
ist. „Im kommenden Jahr will ich den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen.“ Die Aussage
kommt nicht von ungefähr, schon vor zwei Jahren holte Bundestrainer Andrea Giani den damals
17-Jährigen in den Trainings-Kader, im vergangenen Jahr bestritt er zwei Trainingsspiele mit der
deutschen Auswahl. Das Debüt war für dieses Jahr geplant in der Nations League. Die
Schulterverletzung verhinderte das.
Die SWD powervolleys waren Batanovs Wunsch-Verein, Dürens Verantwortliche hatten das
deutsche Talent auf Platz eins ihrer Libero-Liste stehen. „Das hat damals perfekt geklappt“, sagt
Ivan Batanov über die frühe gegenseitige Zusage, die trotz der Schulterverletzung bestehen blieb.
So geht Düren mit zwei Liberos in die neue Saison: mit dem später verpflichteten Rückkehrer Blair
Bann und mit Batanov. „Ich sehe Blair nicht als Konkurrenten. Er gehört aus meiner Sicht zu den
besten Liberos der Welt. Für mich ist er ein Mentor, von dem ich viel lernen will“, sagt Batanov
über den Abwehrchef der kanadischen Nationalmannschaft.
Ivan Batanov ist 19 Jahre jung, wurde in Moskau geboren. Sein Vater stammt aus Russland, seine
Mutter aus China. Die Familie lebte zunächst in Russland, dann in Belgien, dann in China und ließ
sich schließlich in Deutschland nieder. Mit Volleyball angefangen hat er in Hessen in
Niederjosbach. Sein Vater betreute dort an der Grundschule eine Volleyball-AG. Später wechselte
er in die erfolgreiche Nachwuchsabteilung des TuS Kriftel und von dort ins Volleyball-Internat
Frankfurt, bevor er in der vergangenen Saison mit dem Abitur in der Tasche nach Berlin wechselte,
um mit dem Junioren-Projekt VC Olympia in der Bundesliga zu spielen. Im Sommer hat er ein
Fernstudium in Data Science begonnen.
Jetzt also Düren als erste Profi-Station. „Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, ein großes
deutsches Talent längerfristig für uns zu gewinnen“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Es
dauert zwar noch ein bisschen, bis Ivan voll einsatzfähig ist. Aber dann haben wir erstmals zwei
starke Liberos im Team. Ivan kann Blair dann entlasten, Blair hilft Ivan mit seiner Erfahrung
weiter. Davon profitieren beide Spieler und die Mannschaft.“