der 1. FC Düren verpflichtet Doğukan Türkmen kurz bevor das Transferfenster schließt.

 1. FC Düren ist eine Last-Minute-Verpflichtung gelungen. Doğukan Türkmen heißt der Neuzugang, durch den der Kader auf 24 Spieler erweitert wird. Türkmen spielte zuletzt für die A-Junioren von Alemannia Aachen, die den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga – auch dank 13 Treffern und sechs Assists von Türkmen – packten. Zuvor schnürte der Baesweiler die Fußballschuhe für Borussia Mönchengladbach, Germania Dürwiß und den SC Setterich.

Doğukan Türkmen sagt über die neue Aufgabe beim FCD: „Mir hat das Projekt hier sehr gut gefallen. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf.“

Sportdirektor Frank Rombey erklärt die Verpflichtung: „Wir haben Doğukan Türkmen im Training beobachtet. Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und ist ein Offensivspieler, der relativ flexibel einsetzbar ist. Ein klarer Perspektivspieler, der in das Kadergefüge passt.

Quelle: Pressestelle 1. FC Düren - Teichmann

 

„Running for Kids“sammelt im August 2018: 34.340 Euro Spendengeld

Mit Riesenschritten steuert Peter Borsdorff mit seiner 1995 ins Leben gerufenen Aktion „Running for Kids“ der 2 Mio-Spendensumme entgegen. Aktueller Stand: 1.993.200 Euro.

So war der Ausdauersportler des Dürener Turnverein auch im August wieder „laufend“ für Kinder in der Region unterwegs gewesen.

Vor, sowie im Rahmen des Monschau-Marathonlaufes hatte der Sportler für ein Geschwisterpaar Spenden gesammelt. Die beiden hatten in unter tragischen Umständen ihre Eltern verloren. Um für die Zeit nach dem angestrebten Abitur den finanziellen Hintergrund für Studium und Ausbildung zu schaffen konnten jeweils 8.000 Euro auf Sparkonten festgelegt werden.

Beim Straßenlauf in Eschweiler-Dürwiß konnte Borsdorff für drei kleine Kinder, deren Vater wenige Tage zuvor beim Umbau des Hauses an einem Herzinfarkt gestorben war Spendengeld bereitstellen. Das Geld in Höhe von 10.000 Euro nahm der Kollege des Verstorbenen entgegen, der Peter Borsdorff um Unterstützung für die Kinder gebeten hatte. Anschl. überbrachte er das Geld der Mutter.

Dem Verein KoKoBe Nordeifel, der sich um Menschen mit Handicap und Problemen kümmert, stellte der Dürener 2.500 Euro für ein besonderes Projekt zur Verfügung.

Damit zwei Kinder mit besonderen Handicaps mobil werden können, wird für ein Auto gespart. Die Eltern durften sich über 2.000 Euro freuen

Jeweils 750 Euro hatte der 75-Jährige für zwei Kindergärten in Eschweiler, eine Kindertagesstätte in Jülich-Broich und die Jugendheimgruppe der Arbeiterwohlfahrt in Düren gesammelt.

Für die Wiederinbetriebnahme eines defekten Treppenliftes konnte „Running for Kids“ 500 Euro bereitstellen. Nun kann der 13-Jährige wieder ohne Vaters Hilfe im Haus mobil sein.

Mit 340 Euro „Annakirmesgeld“ konnte Borsdorff fünf Kindern aus einem Dürener Stadtteil ein Kirmesvergnügen bescheren.

Quelle: Pressestelle Peter Borsdorff

1. FC Düren - mehrere Ehrenamtler verlassen den Verein

Der 1. FC Düren bedauert das Ausscheiden von sechs verdienten Ehrenamtlern. Es gab generell unterschiedliche Auffassungen zwischen Senioren-Abteilung und Präsidium hinsichtlich der Einstellung eines Sportdirektors beziehungsweise dessen Kompetenzen.

Nach offenem und gutem Austausch gab es am Mittwochabend eine klare und einstimmige Präsidiumsentscheidung in diesem Zusammenhang. Karsten Schümann, Sandra Röwekamp, Luc Schoenmakers, Gerd Gretza, Eddy Bander und Markus Spanka – allesamt Mitglieder des Abteilungsvorstands Senioren – zogen daraufhin ihre Konsequenzen aus der Entscheidung und verkündeten nun ihren Rücktritt.

Der 1. FC Düren bedauert dies ausdrücklich und zeigt Verständnis für das Handeln der sechs verdienten Ehrenamtler, denen großer Dank für ihren Einsatz für den Verein gilt. Sie haben den FCD mit auf einen erfolgsversprechenden Weg gebracht. Privat wie sportlich wünscht der Klub ihnen alles erdenklich Gute.

Weiterhin ist der 1. FC Düren voll handlungsfähig. Udo Markgraf und sein Stellvertreter Wim Vranken haben die Abteilungsleitung kommissarisch übernommen.

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

SWD powervolleys Düren: 12 Wochen Saisonvorbereitung

Die erste Team-Maßnahme war laut und bunt: Die neue Mannschaft des Volleyball-Bundesligisten SWD
powervolleys Düren hat die Annakirmes besucht, eines der größten Volksfeste im Rheinland. Seit Mittwoch
fliegen die Volleybälle wieder: Trainer Stefan Falter hat zur ersten Trainingseinheit der Saison 2018/19
gebeten. Zu Beginn fehlten allerdings noch sechs Spieler: Michael Andrei, Rückkehrer Tomas Kocian, die
drei kanadischen Neuzugänge Irvan Brar, Lucas Coleman und Jordan Or sowie der Lette Romans Sauss
stoßen in den kommenden Tagen und Wochen zum Team. Am 24. August ist die Mannschaft dann komplett.
„Wir haben das Team damit recht frühzeitig zusammen. Das gibt uns die Chance, schon vor der Saison viel
an unserer neuen Spielweise zu arbeiten“, sagt Falter. Wie genau die aussehen wird, soll sich im Training
zeigen, wenn das Zusammenkommen der Stärken der Spieler ein Ganzes ergibt. Knapp zwölf Wochen Zeit
bleiben, bis die Saison für die SWD powervolleys beginnt. Das Team ist zum Bundesligastart spielfrei und
startet dann am 18. Oktober mit einem Auswärtsspiel gegen den Meister Berlin Recycling Volleys in die
Saison. „Da freue ich mich jetzt schon drauf“, sagt der französische Neuzugang Florian Lacassie. „Wir
starten in einer riesigen Disco vor einem großen Publikum“, spielt er auf die größte Halle der Bundesliga an,
die Berliner Schmeling-Halle.
Spielmacher Daniel Ford (USA) ist schon seit einer Woche in Düren. „Ich habe die Zeit bisher sehr
genossen“, sagt er und erzählt von Schwimmbadbesuchen bei Sonnenschein. Darauf, dass die Freizeit jetzt
weniger wird, freut er sich genau so. „Ich bin nach Deutschland gewechselt, weil die Liga hier sehr stark ist.
Das sieht man schon daran, dass wir in unserem Team eine ganze Reihe international erfahrener Spieler
haben.“
Dazu gehören die beiden Jüngsten nicht. Lukas Maase (19) und Rudy Schneider (17) sind nach Düren
gewechselt, weil sie die Bundesliga kennenlernen und möglichst viel Spielpraxis sammeln wollen. „Ich freue
mich auf eine geile Saison“, sagt Maase, der gespannt erwartet, was ihn in seiner ersten Saisonvorbereitung
als Vollprofi erwartet. Genau wie Schneider hat er sich vorgenommen, von den erfahrenen Spielern zu
lernen, gleichzeitig aber auch den Konkurrenzkampf in der Mannschaft zu beleben.
„Jetzt gilt es, aus den Spielern ein Team zu formen. Wenn uns das gelungen ist und wir unsere Stärken und
Schwächen genau kennen, dann können wir uns über Saisonziele unterhalten“, sagt der sportliche Leiter
Goswin Caro, der davon ausgeht, dass sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzt: Die Bundesliga wird
immer stärker. Vorsichtig optimistisch gibt sich das Dürener Volleyball-Urgestein trotzdem: „Ich glaube, wir
haben da eine gute Mischung zusammengestellt.“ Eckpunkte der Vorbereitung werden ein Trainingslager in
Warendorf Anfang September sowie ein Kurz-Turnier mit drei Gegner in der Arena Kreis Düren am 16.
September sein. Mehr Informationen dazu folgen zeitnah.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

„Running for Kids“ im Juli 2018: 29.671 Euro Spendengeld

Auch nach dem 20. Peter & Paul-Benefizlauf gab es weiterhin viel zu tun - Peter Borsdorff war viel unterwegs und konnte helfen.
Für einen 11-jährigen Jungen, bei dem die Leukämieerkrankung erneut ausgebrochen war stellte er zur Sicherstellung einer bestmöglichen Betreuung nochmals 7500 Euro zur Verfügung.
Für ein späterblindetes Mädchen stellte „Running for Kids“ bei ihren großen Schritt in die Berufswelt 7000 Euro bereit.

Einundzwanzig Kinder unterstützte Peter Borsdorff (75) mit 3.324 Euro für einen „schönen Ferientag“.
Für ein an den Rollstuhl gefesseltes Mädchen konnte die Sportlerinitiative 2500 Euro zur rollstuhlgerechten Ausstattung des Zimmers beisteuern
Für ein Kleinkind aus dem Kinderheim St. Josef in Düren konnte der Läufer die Kosten für einen Therapiehelm mit 1900 Euro übernehmen. Für den Sportler, der in zwei ähnlichen Fällen bereits erfolgreich helfen konnte, völlig unverständlich, dass die Krankenkasse diese Kosten nicht übernehmen wollte.
Damit im Frühjahr 2019 viele Kinder beim Dürener Karnevalszug mitgehen und mit Wurfmaterial ausgestattet können, stellte „Running for Kids“ dem Verein Dürener Kinderkarnevalszug 1.519 Euro im Rahmen eines Benefizkonzertes zur Verfügung.

Für einundzwanzig Kinder gab es von Peter Borsdorff 1.428 Euro „Annakirmesmäuse“.

Bevor die Schulen wieder beginnen benötigt das Freiwilligenzentrum verstärkt Unterstützung für die Aktion „Dürener Ranzen“. Hier half „Running for Kids“ mit 1.250 Euro.

Mit jeweils 1.000 Euro konnten ein besonders begabter Schüler sowie die Kindertagesstätte „Schlingeltreff“ in Düren-Echtz unterstützt werden.

Beim 30. Birkesdorfer 3-Brückenlauf lief Peter Borsdorff für den Förderverein der Kinderklinik am St. Marien-Hospital. Anschl. konnte der Oberarzt 750 Euro erfreut entgegennehmen.

Rechtzeitig zum Kirmesbeginn konnten sich Kinder aus dem Kinderheim St. Josef über 500 Euro Annakirmesmäuse freuen.

Quelle : Pressestelle Peter Borsdorff - Merzenich

 

 

Marcus Ehning siegt im Rolex Grand Prix: “Das bleibt für immer!”

Was Marcus Ehning heute im Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen 2018 gezeigt hat, war nicht nur der Ritt zum Sieg. Es war eine Demonstration schönen Springreitens, Werbung für den Pferdesport und ein bisschen auch der Verdienst des „besten Publikums der Welt“, wie Ehning die Aachener bezeichnet.

Unter den 40 Paaren auf der Starterliste für den Rolex Grand Prix 2018 waren elf deutsche. Drei schafften es in den zweiten Umlauf: das Rolex Grand Prix-Siegerpaar 2016, Philipp Weishaupt und L.B. Convall, sowie die Nationenpreishelden Marcus Ehning mit Pret a Tout und Maurice Tebbel auf Chacco’s Son. Marcus Ehning musste als erster ran und lieferte schon hier einen fehlerfreien Ritt fürs Lehrbuch. Philipp Weishaupt und Convall hatten einen ärgerlichen Fehler gleich im ersten Drittel des Parcours. Maurice Tebbel und Chacco’s Son hatten einen perfekten Lauf und sahen schon wie das sechste Paar fürs Stechen aus. Doch am letzten Sprung traf Tebbel die falsche Entscheidung, analysierte Bundestrainer Otto Becker anschließend. Sein Hengst kam etwas zu dicht ans Hindernis, die Stange fiel. Aus der Rolex-Traum.

Das Stechen

Da waren es nur noch fünf im Stechen. Außer Ehning, dessen bislang einziger Sieg im Großen Preis von Aachen zwölf Jahre her ist, noch der Ire Darragh Kenny auf Babalou, der Brasilianer Pedro Veniss auf Quabri de L’Isle, der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat mit Bianca und die Vorjahres-Zweite Luciana Diniz auf ihrer Superstute Fit For Fun. Darragh Kennys Oldenburger Balou du Rouet-Tochter Babalou hatte ihren Reiter im zweiten Umlauf an der zweifachen Kombination gerettet, als der sich beim Anreiten verschätzt hatte und die Stute anscheinend 1000 Beine bekam, um sich über die Sprünge zu retten. Sie schaffte es. Aber im Stechen schien sie die Kraft verlassen zu haben: drei Abwürfe.
Pedro Veniss und Quabri de L’Isle waren nach ihrem Sieg im Rolex Major von Genf 2016 als Anwärter auf den Rolex Grand Slam zum CHIO Aachen 2017 gereist. Sie konnten aber im Grand Prix nicht antreten, weil der Hengst sich während des Turniers verletzt hatte. Jetzt standen sie im Stechen und hatten die Chance, den Grand Slam erneut in Angriff zu nehmen. Das gelang: fehlerfrei in 41,62 Sekunden. Eine Zeit, die zu schlagen sein würde? Die Antwort gaben rund eine Minute später Marcus Ehning und Pret a Tout.
Die beiden wurden mit frenetischem Applaus im Stadion begrüßt. Rhythmisch klatschend begleiteten die Aachener den Publikumsliebling an den Start. Womöglich hatte das einen Anteil am späteren Erfolg, denn Pret a Tout liebt die Aufmerksamkeit, verriet Marcus Ehning später: „Wenn er in den Parcours reinkommt und hört das Publikum, ist das ein Ansporn für ihn.“ Es hat gewirkt. Wie an der Schnur gezogen cruisten Ehning und der 15-jährige Selle Français-Wallach Pret a Tout über den Stechparcours – eben Ehning-Style: Unaufgeregt, einfach zügiges Galoppieren auf den kürzesten Wegen. Bei 38,34 Sekunden stoppte die Uhr. Aber noch war nichts entschieden.
Olympiasieger Steve Guerdat ist schließlich nicht gerade bekannt dafür, auf Sicherheit zu reiten. Und mit seiner schwedischen Balou du Rouet-Tochter Bianca hat er ein grundschnelles Pferd unter dem Sattel. Doch schon am dritten Oxer bekam die Stute eine Stange zwischen die Beine.
Dann Luciana Diniz und Fit For Fun. Es gehört zum Ritual der beiden, dass sie im Schritt am hingegebenen Zügel zum Start reiten. Ein letzter Moment der Stille, der Konzentration. Im vergangenen Jahr waren sie schon Zweite. Nun wollten sie es wissen. Sie wussten, was zu tun war. Luciana Diniz: „Ich habe Marcus reiten sehen und mir vorgenommen, so mache ich es auch.“ Das klappte bedingt. Die Stangen blieben liegen. Aber an die Zeit von Pret a Tout kam Diniz‘ kleines Springwunder heute nicht heran: 40,96 Sekunden. Diniz trug es mit Fassung: „Ich bin sehr glücklich über Platz zwei. Und es gibt mir Motivation, es weiter zu versuchen.“

Ein Sieg für die Ewigkeit

Und Marcus Ehning? Der hat nun seinen Kindeskindern etwas zu erzählen: „Das ist eine Sache, die für immer bleibt!“ Ansonsten ist er eben ein echter Horseman: „Mein Dank gilt in erster Linie meinem Pferd. Er hat einen unglaublich guten Charakter und kennt seinen Job!“ Üblicherweise bedanken die erfolgreichen Sportler sich dann auch noch beim Sponsor, dank dem Marcus Ehning heute 330.000 Euro mit nach Hause nimmt. Er tat das auch, gab aber zu: „Da bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite bin ich Rolex sehr dankbar, dass sie das hier ermöglichen. Auf der anderen Seite fallen die Stangen an den Rolex-Hindernissen einfach viel zu leicht!“ Das nächste Mal kann er sein Glück an den grün-gelben Sprüngen versuchen, wenn er Ende September in Spruce Meadows als Anwärter im „Rolex Grand Slam of Show Jumping“ an den Start gehen sollte. Das hatte er eigentlich gar nicht geplant gehabt. Nun muss umdisponiert werden. Aber das hat Zeit. Jetzt wird erst mal dieser Erfolg genossen nach einem CHIO Aachen mit insgesamt 362.000 Zuschauern und fantastischem Sport.

Unter den 40.000, die sich heute mit Marcus Ehning gefreut haben, war einer, der besonders mitgefiebert hat: Bundestrainer Otto Becker. „Ich gönne es Marcus! Er ist unheimlich wichtig fürs Team und war Donnerstag ein wichtiger Baustein“, spielte er auf den Sieg im Mercedes-Benz Nationenpreis an (dem dritten in Folge, jedesmal mit Marcus Ehning und Pret a Tout in der Mannschaft). „Außerdem macht er das mit dem Management der Pferde vom Allerfeinsten!“
Es soll ja Leute gegeben haben, die vor Aachen von einer Krise des deutschen Springsports gesprochen haben. Otto Becker: „Die Krise kann weitergehen!“ Zum Beispiel in Spruce Meadows beim nächsten Major des Jahres.

Quelle 

Pressestelle ALRV - Aachen


Preis von Nordrhein-Westfalen in die USA

2017 hatte der US-Amerikaner McLain Ward Clinta beim CHIO Aachen unter Philip Rüping entdeckt. Sieben Monate hat er mit Vorbesitzer Paul Schockemöhle verhandelt. Nun reitet er die Superstute selbst hier und sicherte sich heute den Preis von Nordrhein-Westfalen.

Der Preis von Nordrhein-Westfalen wird über zwei Umläufe entschieden. Die besten 25 Paare aus Runde eins dürfen noch einmal gegen die Uhr antreten, nehmen die Strafpunkte aus dem ersten Umlauf aber mit. McLain Wards Oldenburger Stute Clinta hatte eine reine Weste als sie zum zweiten Mal das Stadion in der Soers betrat (wie bislang in jedem Großen Preis, den McLain Ward mit ihr geritten ist, seitdem er sie im Frühjahr 2018 übernahm). Und sie ließen sich auch gegen die Uhr nichts zu Schulden kommen. Außerdem waren sie blitzschnell: 46,95 Sekunden. Für McLain Ward keine Überraschung: „Sie ist wirklich ein spektakulärer Springer. Und so vorsichtig, dass wir am Anfang gar nicht sicher waren, ob sie die ganz schweren Springen überhaupt gehen würde. Aber sie hat bewiesen, dass sie alles kann!“

Auf diese Art und Weise zeigte die elfjährige Schimmelstute dem erfahrenen 17-jährigen Reveur de Hurtebise unter Kevin Staut die Eisen. Die beiden Mannschaftsolympiasieger von Rio 2016 kamen nach 48,16 Sekunden ins Ziel, die zweitbeste Zeit. Kevin Staut nutzte die Gelegenheit hier in Aachen, um etwas klarzustellen: Es ist nicht so, dass Reveur de Hurtebise nach einem etwas unglücklichen Auftritt beim Weltcup-Finale in Paris nicht mehr im Sport gehen sollte. „Das haben wir vielleicht etwas missverständlich kommuniziert. Er soll keine Championate mehr gehen und nicht mehr den Druck haben.“ Darum setzt Staut am Sonntag im Rolex Grand Prix auch nicht auf den blitzschnellen Fuchs, sondern auf sein Nationenpreispferd Silver Deux de Virton – räumt aber auch ein: „Mit Reveur hätte ich wohl die besseren Chancen.“

Dritter wurde der Ire Cameron Hanley auf der zehnjährigen Tinka’s Boy-Tochter Eis Isaura nach fehlerfreien 48,49 Sekunden. Auch sie wird während des Rolex Grand Prix im Stall bleiben. Ihr Reiter betont aber, für die Zukunft sehe er in ihr auf jeden Fall ein zukünftiges Grand Prix Pferd.

Einen super Eindruck haben auch Maurice Tebbel und der neunjährige Rheinländer Hengst Don Diarado v. Diarado in dem Springen hinterlassen. Die Familie Müter hatte den Hengst gerade für den frisch gebackenen Wiederholungstäter im Mercedes-Benz Nationenpreis gesichert. Gute Entscheidung, wie der heutige vierte Platz im Preis von Nordrhein-Westfalen noch einmal unterstrich (0/49,29). Im vergangenen Jahr waren die beiden noch Sieger im U25 Springpokal gewesen.


Das Foto kann hier heruntergeladen werden. Dem Sieger gratulieren NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh (rechts).


CHIO Aachen - Mercedes Benz Nationenpreis

Ein Sommernachtstraum im Mercedes-Benz Nationenpreis

Sie traten als Titelverteidiger an – aber ob es erneut etwas werden würde mit dem Sieg der deutschen Springreiter im Mercedes-Benz Nationenpreis beim CHIO Aachen? Nach den Ergebnissen der Nationenpreise zu Jahresanfang gab es Zweifel. Doch drei Hoffnungsträger des deutschen Springsports und ein Leitfuchs haben alle Unkenrufer eines Besseren belehrt.

Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, flachste in der anschließenden Pressekonferenz: „Anders als beim Fußball sehen wir hier, wie es klappt, Jung und Alt zu mixen.“ Laura Klaphake, Simone Blum, Maurice Tebbel und Routinier Marcus Ehning haben den Sommernachtstraum in der Soers wahr werden lassen. Mit lediglich vier Strafpunkten aus beiden Umläufen siegten sie vor den Teams aus Irland (6 Strafpunkte) und den Niederlanden (9). Und wie sie siegten! Laura Klaphake hatte mit ihrer Stute Catch Me If You Can zwei fehlerfreie Runden in der Soers gedreht, die als Exempel für schönes Springreiten hätten herhalten können. Für sie war der Nationenpreis in Aachen ebenso Premiere wie für Simone Blum und Alice. Die hatten einen Fehler im ersten Umlauf, lieferten aber eine super Nullrunde im zweiten.
Maurice Tebbel hatte auf Chacco’s Son 2017 Aachener Nationenpreis-Premiere – und feierte so schon seinen zweiten Triumph in der Soers nach einer tollen fehlerfreien Runde eins und einem Abwurf im zweiten Umlauf, den er sich so erklärte, dass sein sonst so vorsichtiger Hengst leicht weggerutscht war im Absprung und nicht genügend Halt hatte, um sich kraftvoll vom Boden abzudrücken.
Marcus Ehning witzelte in der Pressekonferenz, er sei schon so alt, er könne nicht mehr zählen, wie oft er in Aachen schon für Deutschland geritten ist. Fest steht, er war die letzten beiden Male dabei als der Mercedes-Benz Nationenpreis nach Deutschland ging. Und heute lieferte er den entscheidenden Ritt zum Sieg.

Der Ritt zum Sieg

Als erfahrenster Reiter spielte Ehning mit seinem französischen Fuchs Pret a Tout eine Schlüsselrolle fürs Team. So hatte Bundestrainer Otto Becker ihn als Schlussreiter auserkoren, der ja nicht selten über Sieg oder Niederlage zu entscheiden hat. Das war auch heute so. Als Ehning einritt, lag Deutschland mit einem Punkt Vorsprung in Führung. Bliebe er null, wäre dem Team der Sieg sicher. Auf der Teilnehmertribüne hielten sich Simone Blum und Laura Klaphake eng umschlungen und zitterten bei jedem Hindernis – hier geht’s zum Facebook-Video. In der ersten Runde hatten Ehning und sein Hiram Chambertin-Sohn einen Abwurf. Würde es diesmal klappen? 40.000 Zuschauer wurden mucksmäuschenstill. Ein Hindernis nach dem anderen gelang fehlerfrei. Aber so ein Nationenpreisparcours ist lang! Als Ehning die dreifache Kombination problemlos hinter sich gebracht hatte und auf das letzte Hindernis zusteuerte, wurden die ersten Stimmen laut. Zischen von allen Seiten: „Pssssst!“ Konzentration! Schließlich kann auch hier noch eine Stange fallen! Doch Pret a Tout kennt seinen Job. Auch das letzte Hindernis meisterte er ohne die geringsten Probleme. Ein Aufschrei ging durch die Soers. Ohrenbetäubender Applaus, Deutschlandfahnen, Riesenfreude! Geschafft!

Coole Youngster

Als er zum Abreiteplatz kam, platzte es aus Bundestrainer Otto Becker heraus: „Geile Truppe!!! Wie die zusammenhalten, wie die kämpfen – einfach toll! Und wie die Youngster das hier gemacht haben – so etwas von cool!“ Der deutsche Springsport ist in einer Umbruchphase. Altbewährte Kräfte stehen aktuell nicht zur Verfügung, dafür aber die Kraft der Jugend. Der Anfang der Saison war „etwas holprig“, gab Otto Becker zu. Dann folgte ein zweiter Platz beim CHIO Rotterdam, wo ebenfalls Laura Klaphake – die übrigens seit drei Jahren Mitglied der von Rolex initiierten European Young Riders Academy ist und im Rahmen dessen regelmäßig mit Franke Sloothaak trainiert – und Catch Me If You Can mit zwei fehlerfreien Runden die beste Teamleistung geliefert hatten. Das war also alles andere als eine Eintagsfliege heute. Hat sie ein Erfolgsgeheimnis? „Ich küsse mein Pferd vor dem Einritt!“ Ob es daran liegt oder daran, dass die Stute derzeit einfach „in der Form ihres Lebens ist“ (Laura Klaphake) weiß man nicht, aber feststeht: So sehen Sieger aus! Klaphakes Fazit nach ihrem ersten Nationenpreis in Aachen: „Ein Traum ist wahr geworden, erstens, weil ich überhaupt im Team reiten durfte, zweitens, weil wir dann auch noch gewonnen haben.“

Simone Blum und Alice, die vor Aachen nur ein Turnier zur Vorbereitung hatte, weil sie im Frühjahr ein paar Wochen hatte pausieren müssen, hinterließen ebenfalls einen hervorragenden Eindruck. Eine völlig überwältigte Simone Blum meinte: „Ich kann es einfach nicht glauben! Das war ein fantastischer Tag, ein fantastisches Team und ich bin stolz auf uns alle!“ Und ein Marcus Ehning, der hier schon so oft in der Soers unterwegs war, dass er es gar nicht mehr zählen kann, betonte: „Wenn man einmal hier gewinnt, dann möchte man immer wieder hier gewinnen! Nun ist uns das dreimal hintereinander gelungen. Da ist man einfach nur glücklich!“ Und mit einem Seitenblick auf seine Mannschaftskollegen lobte der Olympiasieger mit der Mannschaft: „Die jungen Reiter haben wirklich eine tolle Leistung abgelegt!“

Eine gute Nachricht hatte noch Dr. Carsten Oder mitgebracht: „Mercedes-Benz ist hier seit 64 Jahren Partner, wir haben entschieden, auch noch das 65., 66. und 67. Jahr zu bleiben.“

Dieser Sieg war auch dem verstorbenen Hans Günter Winkler gewidmet. Alle vier Reiter trugen eine schwarze Armbinde in Gedenken an die Legende des Springsports. Der große „HGW“ hätte ganz sicher seine Freude an diesem Abend in der Soers gehabt.


Hier gibt es das Foto zum Download. Ein legendärer Abend findet einen würdigen Abschluss. Dem siegreichen Team und Bundestrainer Otto Becker (Mitte) gratulieren Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, (links) und Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. Foto: CHIO Aachen/ Michael Strauch


SWD powervolleys Düren: Coleman ersetzt Firkal

Der Kader ist komplett. Das kann der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren jetzt vermelden.
Der kanadische Angreifer Lucas Coleman ersetzt Julius Firkal, mit dem Düren unlängst den Vertrag
aufgelöst hat. Coleman ist 23 Jahre alt, 1,94 Meter groß und spielte in den vergangenen fünf Jahren für die
Ryerson Rams, das Hochschulteam der kanadischen Ryerson Universität. „Wir sind froh, dass wir mit Lucas
so schnell einen guten Ersatz gefunden haben“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro.
Coleman, der den zwölften und letzten Vertrag für das Team der Saison 2018/19 unterschrieben hat, war wie
Neuzugang Irvan Brar Leistungsträger bei einem kanadischen Hochschulteam. Beide Spieler kennen sich,
haben sich in der Hochschul-Liga duelliert und bei der kanadischen B-Nationalmannschaft gemeinsam auf
dem Feld gestanden. Lucas Coleman wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten in die Auswahl der besten
Hochschulliga-Spieler gewählt, 2016/17 hatte er den besten Aufschlag der Liga, zudem war er in der
vergangenen Saison der Angreifer mit dem fünftmeisten Punkten.
„Ich freue mich sehr darauf, meine Profikarriere bei einem so namhaften Klub wie Düren zu beginnen“,
sagte Coleman. Die SWD powervolleys sind ihm ein Begriff aufgrund der langen Kanada-Tradition in
Düren. Von vielen ehemaligen Dürener Spielern aus Kanada habe er Gutes über das Team und die Stadt
gehört. „Ich weiß, dass die Fans in Düren zu den besten in der Bundesliga gehören“, sagt der Neuzugang.
Auf Deutschland freut er sich noch aus einem anderen Grund: Seine Mutter hat deutsche Vorfahren, rund 15
Verwandte leben in Deutschland. „Ich freue mich darauf, sie kennenzulernen.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Frank Rombey - Sportdirektor - 1.FC Düren

 Der 1. FC Düren verpflichtet mit Frank Rombey einen Sportdirektor. Damit konnte der Verein auch diese wichtige Personalie adäquat besetzen.

Rombey ist in der Fußball-Mittelrheinliga kein unbeschriebenes Blatt. Der 38-Jährige erreichte als Spieler mit Viktoria Arnoldsweiler die Mittelrheinliga, führte das Team als Kapitän an. Nach der aktiven Laufbahn wechselte er zur Saison 2012/2013 ins Traineramt bei der Zweitvertretung der Viktoria und meisterte den Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga. Den 2015 scheidenden Arnoldsweiler Trainer Bernd Lennartz beerbte er und zeichnete bis zum Ende der vergangenen Saison für die 1. Mannschaft in der Mittelrheinliga verantwortlich. Im März verlängerte er seinen Vertrag bei den Kleeblättern nach zwölf Jahren Vereinszugehörigkeit nicht mehr.

Von nun an wird Rombey als Sportdirektor beim 1. FC Düren wirken. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt er. „Es ist eine tolle Herausforderung für mich, meine bisherigen Erfahrungen einbringen und bei der Entwicklung der sportlichen Strategie sowie der dazugehörigen Ziele und Maßnahmen Impulse setzen zu können“, unterstreicht Rombey. Er betont: „Der Verein strebt ehrgeizige Ziele an. Und ich werde versuchen, bestmöglich an der Realisierung mitzuwirken.

Quelle: Pressestelle Kevin Teichmann - 1. FC Düren