1. FC Düren am Bosporus - Trainingslager

. Die erste Mannschaft des 1. FC Düren ist gut in ihr Trainingslager am Bosporus gestartet. Am Montagabend kam das Team von FCD-Coach Giuseppe Brunetto im Limak Atlantis Deluxe an, der Bleibe für diese Woche. Brunetto lobte die bestens gepflegten Naturrasenplätze, die trotz der Winterzeit genügend Festigkeit aufwiesen: „Wir haben optimale Trainingsbedingungen vorgefunden.“

Und auch die erste Trainingseinheit am Dienstagmorgen verlief gut. „Die Jungs zeigen den Willen, den wir von ihnen in jeder Einheit und in den Spielen sehen wollen“, erklärte Brunetto. Lediglich Stefan Baumgart und Nico Schröteler mussten kürzertreten und individuell trainieren. „Es handelte sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da die beiden ein leichtes Ziehen am Oberschenkel bzw. an der Leiste spürten“, so der Trainer.

Der 1. FC Düren ist natürlich nicht der einzige Fußballverein, der sich derzeit in Belek aufhält. Zwei Testspiele sind dadurch kurzfristig möglich. Am Mittwoch spielt das Brunetto-Team gegen den österreichischen Landesligisten SC Retz, der die Tabelle der vierten Liga anführt. Zudem misst sich Düren am Samstag mit dem Zweitplatzierten der Regionalliga Bayern, dem 1. FC Schweinfurt 05.

 Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

„Running for Kids“ startet mit 17 Spenden und 28.841 Euro in das Jahr 2020

 

Weil Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids“,  gleich zu Beginn des neuen Jahres viel  für Kinder in der Region unterwegs war konnte er mit siebzehn Spenden helfen. Wie immer schon seit 1995 überbrachte er jede Spende persönlich.

Eine 5-köpfige Familie in der Eifel durfte sich über 4000 Euro freuen. Hier werden Ferientage an der See helfen für Entspannung und Erholung zu sorgen.

Jeweils 3000 Euro hatte der Sportler für fünf Familien mit ihren Kindern  in Merzenich, Hückelhoven, Jülich, Niederzier und Stolberg zusammen getragen.

Damit die Grundschule in Eschweiler über Feld im Sommer das Mitmachzirkus –Projekt realisieren kann konnte „Running for Kids“ 1750 Euro beisteuern.

Über jeweils 1500 Euro haben sich die Gruppe „Alleen mit Pänz“ für eine Pfingstfreizeit sowie das Thomas-Morus-Haus für eine Herbstferienwoche gefreut.

Zur Brauchtumspflege erhielt der Verein „Kindertollitäten in Düren“1125 Euro.

Einem Kind aus Aachen werden Freizeitaktivitäten, zusammen mit der Mutter über ein schwieriges Familienschicksal hinweg helfen. Hier steuerte Peter Borsdorff mit „Running for Kids“ 1000 Euro bei

Über jeweils 750 Euro freuten  sich Kinder in der Kindertagesstätte „Rather Feldmäuse“ in Nörvenich sowie im Jugendzentrum „Driescher Hof“ in Aachen-Forst.

Den „Startschuß“ für den Dürener Kinderkarnevalszug im Jahr 2021 gab der Sportler mit einer 521 Euro – Spende.

Für die hervorragende, Menschen verbindende, respektvolle  Jugendarbeit des Boxring Düren, unter dem ehemaligen Europameister Ernst Müller, überbrachte Borsdorff an einem Trainingsabend 500 Euro.

45 Kinder hatten im Rur-Eifel-Volkslauf-Cup im Jahr 2019 bemerkenswerte Leistungen gezeigt. Diese zu würdigen steuerte der 76 Jährige 225 Euro mit einem „Verzehrgeld“ bei einem Schwimmbadbesuch bei.

Die Kinder der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Pier freuen sich über 220 Euro. Borsdorff vertritt die Ansicht, dass Tradition und Brauchtum nur über die Kinder gesichert werden kann.

Mit seinen nächsten Vorhaben wird Peter Borsdorff  in den nächsten Wochen u.a. Kindergärten in der Region für Aktivitäten finanziell unterstützen. Nur zu gut weiß der Dürener, dass Ausflüge, Clowns-, Zauberer- oder Theateraufführungen nur mit Spenden zu realisieren sind.  

SWD powervolleys Düren: In Innsbruck Boden gutmachen

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Für die SWD powervolleys Düren geht es in der Bundesliga steil bergauf. Topologisch in jedem Fall: Am Sonntag tritt das Team in den Alpen an, die Reise geht nach Innsbruck, wo es ab 18 Uhr in der Olympiahalle gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys geht. „Für uns ist das eine Chance, mit einem Sieg Boden gut zu machen. Die Alpenvolleys sind ein starkes Team, nicht viele Mannschaften werden noch gegen sie gewinnen“, spricht Trainer Stefan Falter von der Gelegenheit, wichtige Punkte einzusammeln.

Düren braucht Punkte, um sich vom aktuell siebten Platz vielleicht noch nach oben zu entwickeln in der Tabelle. Die Hürde ist hoch. „Die Alpenvolleys stehen nicht zufällig da oben. Sie pflegen eine Spielweise, sie sehr auf ihre starke Physis ausgelegt ist“, hat Falter beobachtet. Soll heißen: Vor allem in Aufschlag und Block haben die Alpenvolleys Spieler, die heftig zulangen können. „Wir müssen versuchen, da mit volleyballerischen Mitteln gegenzuhalten: mit guter Technik und Taktik.“ Das Problem: Auch darauf versteht sich die deutsch-österreichische Kombination. Die Herausforderung für Düren ist also hoch.

Aber nicht unmöglich, schließlich konnten die SWD powervolleys das Hinspiel in der Arena Kreis Düren mit 3:1 für sich entscheiden. Bis auf den langzeitverletzten Niklas Seppänen und Abwehrchef Blair Bann treten alle Spiele die lange Reise in die Alpen an. Bann musste aufgrund einer Schleimbeutelentzündung am Ellbogen operiert werden, er wird erneut von Dürens Jüngsten Ivan Batanov vertreten, der auch zuletzt schon überzeugen wusste.
 

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

SWD powervolleys Düren: Die Grizzlys niedergekämpft

Der vierte Heimsieg in Folge ist eingefahren: Nach hartem Kampf ringen die SWD powervolleys Düren die Helios Grizzlys Giesen mit 3:1 nieder. 23:25, 26:25, 25:22, 25:18 lauten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. In der Volleyball Bundesliga belegt Düren damit weiterhin Platz sieben. „Wir haben sehr viel im Training an unserer Block- und Feldabwehr gearbeitet. Und dafür haben wir uns belohnt“, fasste Kapitän Michael Andrei das 3:1 zusammen. „Wir haben heute sicher nicht in jeder Phase einen Schönheitspreis gewonnen. Aber am Ende drei Punkte. Alleine das zählt“, sagte Andrei.

Vor allem das Ende von Satz eins war problematisch: Düren führte 20:17, verlor am Ende aber vier Punkte in Folge, weil die Aufschläge der Grizzlys für Probleme sorgten. „Da haben wir zu spät drauf reagiert. Das war sicherlich frustrierend. Aber wir sind ruhig geblieben“, beschrieb Andrei die Einstellung nach dem plötzlichen Satzverlust. Nerven waren vor allem am Ende von Satz zwei gefragt, als Düren erneut drei Punkte Vorsprung aus der Hand gab und die kämpferischen Grizzlys mit einem Block das 24:24 bejubelten. Kurze Zeit später hieß es trotzdem 1:1 nach Sätzen, weil die Gäste keine Antwort auf Björn Andraes Aufschlag hatten.

Es blieb eine enge Angelegenheit, weil Giesen auch in Satz drei mit guten Aufschlägen und guter Abwehr erfolgreich war. Aber auch die SWD powervolleys waren wach in der Abwehr und ermöglichten Routinier Andrae die Chance zum Gegenangriff, die er zum vorentscheidenden 23:20 nutzte. In der Folge ließ der Widerstand der Gäste nach, die Fehlerquote nahm zu. Zum 12:9 im vierten Satz stopfte Spielmacher Tomas Kocian den Ball in das gegnerische Feld, das 15:10 war erneut ein erfolgreicher Andrae-Gegenangriff, den der starke Libero Ivan Batanov mit seiner Abwehr vorbereitet hatte. Hauptangreifer Philipp Schumann, am Ende zurecht zum wertvollsten Spieler gewählt, legte einen Block zum 20:13 und ein Ass zum 24:16 nach – das Spiel war entschieden.


SWD powervolleys Düren: Episches Duell gewonnen

Mittwochabend, gegen 21.45 Uhr: Hätte Blair Bann verhindern wollen, dass er so breit grinst wie in diesem Moment – es wäre wohl eine Überbeanspruchung seiner Gesichtsmuskulatur gewesen. „Ich laufe gerade über Wolken“, sagte der Abwehrchef des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren nach 3:2-Heimsieg über die United Volleys Frankfurt. 23:25, 20:25, 26:24, 25:21, 15:13 lauteten die Satzergebnisse nach einer großen Abwehrschlacht.

Dabei hatte Bann gar nicht gespielt, sondern wurde geschont, weil er erst einen Tag zuvor aus Kanada zurückgekehrt war. Da hatte er es zum zweiten Mal nach 2016 geschafft, sich mit seiner Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Das entscheidende der insgesamt drei Spiele war der 3:2-Sieg über Kuba, nach einem 0:2-Rückstand. Trotz dieses gerade erlebten Karrierehöhepunkts für Bann und obwohl er gegen Frankfurt keine Sekunde auf dem Spielfeld gestanden hatte, wirkten auch die Geschehnisse vom Mittwochabend auf ihn ein. „Eine unfassbare Team-Leistung“, attestierte er seinen Mitspielern, die gerade eine fast sichere 0:3-Niederlage verhindert und einen 0:2-Rückstand noch gedreht hatten. „Lukas Maase und Tobias Brand haben das Spiel für uns komplett gedreht“, sagte Bann.

Die beiden 21-Jährigen hatten maximalen Einfluss darauf, dass am Ende Düren jubelte. In den ersten beiden Sätzen waren sich beide Teams auf Augenhöhe begegnet, lieferten sich auf gutem Niveau ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit wechselnden Führungen bis zur Ziellinie. Ein Ball machte den Unterschied. Den hämmerte United-Mittelblocker Jean-Philippe Sol beim 24:23 für sein Team ins Dürener Feld. Bis auf die ersten fünf Punkte waren Düren und Frankfurt auch in Satz zwei auf Augenhöhe. Ungünstig für Düren war, dass Frankfurts japanischer Superstar Masahiro Yanagida die ersten fünf Ballwechsel direkt oder indirekt mit seinem Aufschlag für die United Volleys entscheiden konnte. Der Fünf-Punkte-Rückstand hatte bis zum Schluss Bestand.

Es folgte Satz drei, einer der ungewöhnlichsten Durchgänge in der Dürener Volleyball-Geschichte. Die SWD powervolleys lagen schon 3:7 hinten, Yanagida hatte wieder Schaden angerichtet. Düren glich aber schnell aus, weil der spätere MVP Egor Bogachev mit dem Aufschlag konterte, Frankfurt im Angriff verzog und der eingewechselte Tobias Brand im Gegenangriff erfolgreich war. Bis zum 21:20 für Düren ging es Kopf an Kopf weiter. Es folgten drei Punkte für Frankfurt in Folge, wieder war Yanagida am Aufschlag. Philipp Schumann, wie Brand und Maase eingewechselt, bewies starke Nerven, schlug stark auf und sorgte dafür, dass Düren beim 24:24 gleichzog, statt Frankfurt zum Sieg gratulieren zu müssen.

22 Punkte sollten anschließend noch ausgespielt werden, darin enthalten ein Monsterblock von Maase gegen Frankfurts Nationalspieler Tobias Krick und eine Dürener Annahme um Libero Ivan Batanov, die in der Folge auch gegen Yanagidas Kanonen-Aufschläge immer mehr Sicherheit gewann. „Ich war an Anfang schon sehr nervös“, sagte Batanov nach seinem ersten Spiel für die SWD powervolleys von Anfang an. „Aber wir haben uns da Stück für Stück reingearbeitet.“ Dürens starke Abwehr verursachte einen Frankfurter Fehler zum 32:21. Der nächste Fehler der Gäste bedeutete den von 1800 Zuschauern frenetisch gefeierten Gewinn des dritten Satzes mit 36:34.

Satz vier wurde nach dem 18:18 entschieden. Bogachev machte viel Druck mit dem Aufschlag, die ohnehin personell stark angeschlagene Frankfurter Annahme wankte, Düren profitierte mit einem Blockpunkt und zwei erfolgen Gegenangriffen von Tobias Brand, die die entscheidende 22:18-Führung brachte.

Im Tiebreak geriet Düren zunächst schnell ins Hintertreffen. Zwei Blockpunkte und ein Aufschlag, der nach einem Netzroller ins Feld der SWD powervolleys tropfte, brachten Frankfurt die 8:5-Führung. Anschließend punktete Düren fünf Mal in Folge, vier mal vorbereitet von gezielten und druckvollen Aufschlägen von Spielmacher Tomas Kocian. In drei Fällen verwandelte Brand den Gegenangriff, Düren führte 10:8. Zum 12:10 musste Blocker Lukas Maase notgedrungen und ausnahmsweise als Zuspieler ran. Es gelang ihm, den Frankfurter Block komplett zu verladen, Bogchev hämmerte den Freischuss ins Feld. „Danach hat mir sogar Frankfurts Mittelblocker für dieses Zuspiel gratuliert“, berichtete Maase. Die SWD powervolleys brachten den knappen Vorsprung ins Ziel, den letzten Punkt verwandelte Egor Bogachev.

Dieser Sieg hilft uns enorm weiter. Lukas Maase, Philipp Schumann und Tobias Brand sind in die Partie gekommen und haben uns sehr viel Schub verliehen. Es ist für das gesamte Team gut, zu sehen, dass unsere jungen Spieler auf das Feld kommen und ein solch schweres Spiel für uns drehen können“, sagte Trainer Stefan Falter am Ende eines großen Volleyball-Abends.


Zurückziehung Schwarz-Weiß Düren

 

Der Verein Schwarz-Weiß Düren hat seine 1. Mannschaft vom Spielbetrieb der Herren-Landesliga-Staffel 2 zurückgezogen und steht damit als erster Absteiger dieser Staffel fest. Die von Schwarz-Weiß Düren bis jetzt ausgetragenen Spiele werden gemäß § 52 (3) SpO/WDFV nicht gewertet.

SWD powervolleys Düren: Standortbestimmung gegen Frankfurt

Die SWD powervolleys Düren starten mit einem richtungsweisenden Spiel in das Jahr 2020. Am Mittwoch um 19 Uhr empfangen sie die United Volleys Frankfurt in der Arena Kreis Düren. Nach einer durchwachsenen Hinrunde rangiert Düren auf Platz sieben. Die United Volleys sind einen Sieg – also drei Punkte – weiter vorne und belegen Rang vier. Mit anderen Worten: Düren kämpft darum, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten. Die Mannschaft von Trainer Stefan Falter will nahtlos an die überzeugende Leistung im letzten Spiel anknüpfen, dem überzeugenden 3:0 gegen den VfB Friedrichshafen.

Die SWD powervolleys kämpfen aber auch weiterhin mit Personalproblemen: An die Rückkehr von Angreifer Niklas Seppänen nach einem Fußbruch dürfte mittelfristig nicht zu denken sein. Kapitän und Mittelblocker Michael Andrei hat seinen Bänderriss überwunden, trainiert bereits in reduziertem Umfang, ist aber noch weit von seinem Leistungsvermögen entfernt. Zu allem Überfluss haben bzw hatten auch die anderen beiden Mittelblocker Lukas Maase und Tim Broshog Probleme. Broshog fiel zuletzt krankheitsbedingt aus, Maase musste wegen Rückenproblemen pausieren. Mitunter hatte Chefcoach Stefan Falter im Training keinen Mittelblocker zur Verfügung.

Und keinen Abwehrchef Blair Bann. Der wird pünktlich zum Spiel am Mittwoch zurückerwartet in Düren. Im Gepäck hat er die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Tokio. Bann und die Kanadier haben sich am Sonntag mit dem dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel zum zweiten Mal in Folge den Traum von den Olympischen Spielen erfüllt. Bann läuft gegen Frankfurt auf, wird aber noch geschont. Erstmals dürfte der 19-jährige Ivan Batanov als Libero gesetzt sein. „Da habe ich überhaupt keine Probleme mit. Ivan hat zuletzt überzeugt“, sagt Falter.

Zuletzt, das war in den Testspielen gegen die belgischen Spitzenteams aus Maaseik und Aalst. Das erste gewannen die SWD powervolleys 3:1, im zweiten hieß es 2:2. „Die Stimmung und die Moral in der Mannschaft sind wirklich gut“, blickt Falter trotz der Personalprobleme auf zwei Trainingswochen mit vielen guten Eindrücken zurück

Gegen die United Volleys muss Düren sein oberstes Niveau abrufen. Vor allem der Aufschlag muss passen. „Wir müssen direkt von Anfang an dafür sorgen, dass der Druck hoch ist“, erklärt der Trainer. Das könnte dabei helfen, dem Gegner das Leben schwerzumachen. Frankfurt ist stark besetzt, unter anderem mit Spielern, die die Olympia-Qualifikation für ihre Länder gespielt und - wie das deutsche Team leider auch – nicht geschafft haben. Die SWD powervolleys wollen konsequent dafür sorgen, dass bei dem hochklassig besetzten Gegner erst gar keine Spielfreude aufkommt. „Das wird uns alles abverlangen. Unser Fokus liegt darauf, unsere beste Leistung abzurufen. Wofür das reicht gegen einen auf jeder Position stark besetzten Gegner, das bleibt abzuwarten“, sagte Stefan Falter mit Blick auf Mittwochabend.

Quelle:  Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Running for Kids, die private Hilfsaktion im Jahr 2019, 25-jähriges Jubiläum am 14. Januar 2020

Seinen letzten Marathonwettkampf (42,2 KM)  mit der zeitlichen  Zielsetzung unter 3 Stunden zu laufen, absolvierte Peter Borsdorff im Alter von 49 Jahren. Den letzten Marathon insgesamt nahm der Dürener zusammen mit seiner Frau Doris 1994 in New York unter die Laufschuhe.


Seit Anfang 1995 geht es für den Sportler des Dürener Turnvereins nicht mehr um „Zeiten“.
Seit dem setzt sich der 76-Jährige für Kinder in der Region ein. Er bittet bei seinen Läufen und weiteren Unternehmungen um Spendengeld für Kinder. Kinder die krank, behindert, oft auch arm sein können.

Seinerzeit, beim Start der Initiative nahm Borsdorff sich vor, jede Spende persönlich zu überbringen.

Dies war auch im Jahr 2019 so. Borsdorff übergab insgesamt 256 Spenden in 58 Orten.

Wer durfte sich über Spenden und Besuche freuen? Viele Kinder, Familien, Kindergärten, Schulen, Jugendheime, Sportgruppen, Initiativen, Kinder im Brauchtum sowie immer wieder auch das Jugendamt seiner Heimatstadt Düren.

Fördern und unterstützen  konnte „der Läufer mit der Sammelbüchse“ u.a. die unterschiedlichsten Hilfeleistungen, Ferienmaßnahmen, Aktionen, Anschaffungen, Therapien, Betreuungen, Essenzuschüsse, Fahrgelder, eilige Notfälle u.v.m.

Niemals „Rekorde“ anstrebend konnte der Initiator der Aktion „Running for Kids“ im abgelaufenen Jahr eine Spendensumme von 328.275,82 Euro zusammentragen und persönlich übergeben.  

Auch im vergangenen Jahr  wurde der ehemalige Ausdauersportler großartig unterstützt. Sportler und ihre Fans der unterschiedlichsten Sportarten, Karnevalisten, Kommunionskinder, Schulen, Musiker, Initiativen in Orten, Unternehmen, bei Jubiläen, bei Geburtstagen, nach Sterbefällen, Menschen nach Erkrankungen  u.v.m. halfen dem Dürener  bei seinen vielen  Vorhaben, Kindern  Hilfe, Unterstützung, Freude, Zuversicht u. Kraft  zu bereiten.

Mangels  Zeitmangel konnte Borsdorff mit seinem „Laufhobby“ selbst  nur noch  knapp 750 Kilometer „laufend“ zurücklegen. Nur noch zur Teilnahme an wenigen Wettkämpfen reichte die Zeit.

Im Zusammenhang mit seiner Spendensammelaktion legt der Ruheständler fast  11.000 Kilometer mit dem PKW zurück. 

Borsdorffs Aktivitäten erfolgen weiterhin ehrenamtlich.  Startgelder, Fahrtkosten, Bürokosten  usw. fallen für seine Initiative nicht an. Diese Hobbykosten trägt Borsdorff selbst.

Zwischenzeitlich  stehen 148 selbstgebastelte Sammelbüchsen, alle mit einem getragenen Kinderschuh darauf ausgestattet, in vielen Geschäften und Unternehmen der Region.

Immer wieder gibt es für Borsdorff besonders „bewegende“ Hilfsaktionen und Begegnungen.

So etwa mit der 6-köpfigen Familie, die in der Silvesternacht 2018/19  durch einen Brand ihr Haus verlor. Schnell konnte „Running for Kids“ unter Rückgriff auf den „Doris-Borsdorff-Fonds“ 10.000 Euro als „erste Hilfe“ bereitstellen.

11.111 Euro hatte der Dürener nach dem plötzlichen Tod des Vaters zur ersten Notlinderung für ein Kleinkind sammeln können.

Eine auf den Rollstuhl angewiesene junge Frau  konnte mit einem anklemmbaren Antriebsgerät für die Aufnahme ihres Studiums mobil gemacht werden. 5200 Euro hatte Borsdorff gesammelt.

Der Brand in einem Kinderzimmer macht kurzfristig die Anschaffung von neuen Betten, Bettzeug usw. notwendig.  Mit 1.000 Euro war „Running for Kids“ dabei.

In der Vorweihnachtszeit durften sich 125 Kinder über insgesamt 7.460 Euro zur Erfüllung von Weihnachtswünschen freuen.

In einigen Fällen halfen 50-250 Euro als Fahrgeldzuschüsse  um kranke Kinder  in einer auswärtigen Klinik besuchen zu können.

Beim Peter & Paul-Benefizlauf konnten noch am Veranstaltungstag 38.000 Euro an Kinder und Einrichtungen überreicht werden.

Aber auch mit weitaus kleineren Beträgen, etwa 50 Euro für eine Therapiemaßnahme oder 49 Euro für die Kostenübernahme an einem Schwimmkurs war Kindern zu helfen.

 

Am Dienstag, dem 14. Januar 2020 startet Borsdorff mit seiner „Running for Kids“-Initiative, dem „schönsten Hobby der Welt“, wie er immer betont, in das sechsundzwanzigste  Jahr.

Die mit der Sammelbüchse in 25 Jahren „erlaufene“ Spendensumme beläuft sich aktuell auf 2.473.880  Euro.

Der Dürener Sportler wird weiterhin, um Spenden bittend,  für Kinder und junge Menschen unterwegs sein.

Ein Höhepunkt im Jahr 2020  wird der 22. Peter & Paul-Benefizlauf, am Freitag, dem 26. Juni im Stadion des Dürener Turnverein sein.

 

Dezember 2019 - 34.160 Euro Spendengeld "Running for Kids"

Auch im letzten Monat des Jahres war Peter Borsdorff, Langstreckenläufer seit 39 Jahren und Initiator der ehrenamtlichen, privaten Aktion „Running for Kids“, wieder für Kinder in der Region unterwegs gewesen. Wie immer schon überbrachte er die Spenden persönlich.

Mit der „Adventskalenderaktion“ suchte er die Briefkästen von 120 Kindern auf. Insgesamt 7.460 Euro steckte er dabei für ein Weihnachtsgeschenk zu.

Mit 5.200 Euro konnte Borsdorff ein auf den Rollstuhl angewiesene junge Dame für ihr Studium mobil machen. Ein Antriebsgerät konnte nach verschiedenen  Tests angeschafft werden.

Damit beim Kinderkarnevalszug 2020 in Düren viele Kinder beim Kinderkarnevalszug im Januar teilnehmen können stellte „Running for Kids“ 3.600 Euro bereit.

Dem Jugendamt der Stadt Düren konnten für die „Vormünder“ sowie für die Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“ jeweils 3.500 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Für die Aktion „Dürener Ranzen“ des „Freiwilligen Zentrums e.V.“ hatte Borsdorff bei seinen Einsätzen in den letzten Monaten 2.150 Euro gesammelt.

Einer sechsköpfigen Familie konnte mit 1.500 Euro aus einer großen Notlage geholfen werden.

Nach einem Zimmerbrand konnte Peter Borsdorff mit der Bereitstellung von 1.000 Euro

„erste Hilfe“ leisten. Auf verschiedene Aktivitäten können sich die Kinder in der Kindertagesstätte „St. Martin“ in Jülich-Stetternich freuen. Bei seinem Besuch konnte er den Förderverein und die Kita-Leitung mit 1.000 Euro überraschen.

Jeweils 750 Euro stellte „Running for Kids“ für Kinder im „Papst-Johannes-Haus“, den Kindern im Satellitenviertel über den Bürgerverein, der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg e.V., der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost sowie der integrativen Kindertagesstätte Fatima in Hürtgenwald-Vossenack zu Verfügung.

Über jeweils 500 Euro konnten sich ein an einem Tumorleiden erkranktes Kind sowie ein Heranwachsender für notwendige Maßnahmen freuen.

Mit jeweils 250 Euro konnte „Running for Kids“ einem Geschwisterpaar und einem weiteren Kind  in der Vorweihnachtszeit Freude bereiten.

 Quelle :  Pressestelle Peter Borsdorff

SWD powervolleys Düren: Hammer-Sieg zum Jahresabschluss


Das war restlos überzeugend: In der Volleyball Bundesliga schlagen die SWD powervolleys Düren im letzten Spiel des Jahres den VfB Friedrichshafen mit 3:0. 25:20, 25:12, 25:22 lauteten die Satzergebnisse vor 2000 begeisterten Zuschauern in der Arena Kreis Düren. „Ich würde sagen, dass das unser bestes Spiel in dieser Saison war“, sagte Dürens Angreifer Tobias Brand. Während er das kundtat, lächelte er von einem Ohr zum anderen. Denn Brand war im mutmaßlich besten Dürener Spiel der beste Spieler, da er zum MVP gewählt wurde. „Er hat richtig viel Verantwortung übernommen“, sagte der verletzte Kapitän Michael Andrei über den 21-Jährigen. Und er bestätigte die starke Dürener Leistung.

Normalerweise sei der VfB eine lautstarke Mannschaft, die viel kämpft und Gas gibt. „Wir haben sie komplett kalt gestellt“, berichtete Andrei seine Sichtweise. „Aufschlag stark, Block stark und in der Annahme sicher – das heute viel gepasst.“ Das erkannte auch Friedrichshafens Co-Trainer Patrick Steuerwald an. „Wir haben es nicht geschafft, mit der notwendigen Aggressivität zu spielen, die du haben musst, um in Düren zu gewinnen.“

Der Start in die Partie war lange ausgeglichen, zur zweiten technischen Auszeit waren Düren und Friedrichshafen auf Augenhöhe. Dann packte Tim Broshog im Block zu und servierte anschließend derart, dass der VfB den Ball nicht aufbauen konnte. Es folgte ein Blockpunkt von Sebastian Gevert und Düren führte 19:15. Gevert bereitete mit seinem Aufschlag anschließend einen erfolgreichen Gegenangriff von Egor Bogachev vor, um dann noch ein Ass nachzulegen: 21:16, die Vorentscheidung.

Die fiel im zweiten Durchgang direkt zu Beginn: 10:2 führten komplett im Rausch spielende SWD powervolleys. Bis dahin hatten sie einige Bälle gespielt, die die Zuschauer von ihren Sitzen rissen. Beispielsweise den zum 10:2, als das gesamte Team mehrfach stark verteidigte und Gevert am Ende aus dem Hinterfeld kontrolliert einen Ball tief im Friedrichshafener Feld versenkte. Zum 20:8 blockte Brand. Die Hallte tobte, die Häfler wirkten ratlos.

Abschreiben darf man den VfB nie, auch nicht, wenn sie bis dato keinen Fuß auf den Boden bekommen hatten und im dritten Satz bereits 2:6 im Hintertreffen waren. Bogachev und Gevert hatten mit ihren Aufschlägen Schaden angerichtet. Dann schlug der VfB zurück, arbeitete sich mit guter Abwehr und cleveren Gegenangriffen zurück, führte sogar 11:10. „Wir konnten dann aber nochmal nachlegen“, fasste Tobias Brand zusammen, was folgte. Zunächst ein Block von Lukas Maase zum 17:15, dann ein Bogachev-Gegenangriff zum 20:17. Diesen Vorsprung spielten starke SWD powervolleys ins Ziel.

Darauf können wir aufbauen“, sagte Brand. „Unser Ziel ist es, uns jetzt immer weiter zu steigern und am Ende in den Playoffs stark zu sein. Andrei sprach von ersten Früchten, die die Mannschaft nach vielen konstruktiven Gespräche nach den starken Leistungsschwankungen zuletzt ernten konnte.

Düren bleibt in der Tabelle auf Platz sieben, Rang vier ist aktuell nur zwei Punkte entfernt.