Fussball - Trainer Brunetto zum Dürener Traumstart

       „Wir müssen weiter hart arbeiten…“

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

Dem 1. FC Düren ist mit zwei Siegen und einem Remis ein absoluter Traumstart in der Regionalliga gelungen. Trainer Pepe Brunetto (49) ist stolz auf seine Jungs, sagt aber auch: „Sieben Punkte nach drei Spielen als Aufsteiger zu holen ist prima, aber wir wissen es realistisch einzuschätzen, müssen weiter demütig bleiben und weiter hart arbeiten…“

Am Wochenende geht`s zum SV Straelen, auch  beim Club von Hermann Tecklenburg (ist der Ehemann unserer Damen-Nationaltrainerin Martina Tecklenburg-Voss) will sich der tolle Aufsteiger etwas Zählbares holen.

Pepe Brunetto, der sensationelle Arbeit beim FCD leistet: „Wieder ein Spiel auf Augenhöhe, leichte Spiele gibt es in dieser Klasse ohnehin nicht, ein Punkt wäre schon eine gute Sache“, so der Coach, der auf dem besten Weg ist, sich mit seinen Jungs in der neuen Liga zu etablieren. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für ihn am Ende der Saison eine sehr gute Sache.

Die großen Favoriten sind für den sympathischen Cheftrainer, der bestens unterstützt wird von seinen  Co-Trainern Faton Popova, Alex Stolz, Arno Klein und Sven Schaffrath: Rödínghausen, Wuppertal, Münster und Oberhausen. „Brunetto: „Die werden wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen, aber wir wollen auch so lange wie möglich da oben mitmischen…“

Die Stimmung im Team ist prima, die Neuen sind besten integriert. Brunetto: „Nach dem Sieg gegen Mönchengladbach haben wir alle zusammen auf der Annakirmes noch ein Bierchen getrunken und gefeiert.“

Gut so, das stärkt den Mannschaftsgeist, schweißt zusammen und macht Mut für die kommenden Aufgaben…

 

 

 

Die Bundesliga startet in die neue Saison

 

Warum ich Edin Terzic und

dem BVB die Daumen drücke

AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

Die Bundesliga feiert Geburtstag, sie wird 60 Jahre jung und startet am Wochenende in ihre neue Saison. Nach dem „Bayern-Durchmarsch“ seit 2013 in Sachen Meisterschaft, muss nun endlich mal wieder ein anderer Verein die „Kuchenschale“ holen. Ich drücke Edin Terzic und dem BVB dafür kräftig die Daumen…

Wie kommt es, dass ein „Dürener Jong“, der mitten im rheinischen Dreieck Köln, Leverkusen, Mönchengladbach wohnt, sein Herz an Borussia Dortmund verloren hat? Meine westfälische Mutter nahm mich als kleiner Junge mal mit in ihre Heimat- mein Onkel nahm mich mit zu einem Spiel des BVB ins Stadion „Rote Erde“. Ich verlor gleich mein Herz an die Jungs, die in so schönen goldfarbenen Glanztrikots aufliefen. Die Liebe zum BVB ist bis heute geblieben- auch als Sportreporter…

In (finanziell) schweren Zeiten habe ich Firmen angeschrieben, sie möchten den BVB unterstützen, ich habe Geld gesammelt und an den klammen BVB überwiesen, bei der BVB- Stadion-Zeitung habe ich kostenlos mitgeholfen (obwohl ich selber jeden Pfennig hätte gebrauchen können) was meine wunderbaren Freunde Reinhard Rauball und Aki Watzke übrigens bis heute nicht vergessen haben. Ich liebe diesen Verein, auch wegen seiner malochenden, ehrlichen, fairen Fans.

Als mein guter Freund Jürgen Klopp- nach wieder mal schweren Zeiten- uns BVB-Freunde alle sooo glücklich machte mit den Meisterschaften und dem legendären 5:2-Erfolg im DFB-Pokalfinale gegen die Bayern, kullerten bei mir in Berlin die Tränen der Freude. Ich habe die wunderbare Klopp-Ära damals (in einem längst ausverkauften) Buch („Jürgen Klopps Husarenstreiche mit Borussia Dortmund“) festgehalten.

Nun ist an der Zeit, dass der Herzblut-Borusse Edin Terzic die Kuchenschale wieder nach Dortmund holt. Edin hätte gleich bei einem halben Dutzend BL-Vereinen Cheftrainer werden können, sogar Co. von Nationaltrainer Hansi Flick. Edin lehnte alles ab- sein Herz schlägt halt für den BVB, darum gönne ich Ihm und der Borussia so sehr die Meisterschaft in diesem Jahr. Auch wenn es mal nicht laufen sollte, er hat jede Unterstützung der Fans verdient…

WILFRIED SIGI HORRMANN


 

Endllich wieder Box-Challenge auf der Annakirmes

 

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

Vor genau 50 Jahren wurde mein alter Freund, Dürens großer Boxstar Ernst Müller (68) zum ersten Mal Deutscher Meister, bei den Junioren im Leichtgewicht. Seit Jahren ist der sympathische Europameister (1979 in Köln) als Trainer des Boxring Düren erfolgreich tätig.

Nun präsentiert er mit seinem Club nach zweijähriger (Corona)Pause wieder einen „Leckerbissen“ für die vielen Freunde des Boxsports: Am kommenden Sonntag (11 Uhr) auf der Dürener Annakirmes tritt im Festzelt die Staffel des Boxring Düren gegen den BC Marburg an.

Endlich wieder Boxen auf der Annakirmes“ freut sich nicht nur Schwergewichtler und Ex-Militärweltmeister Josef Herpertz auf die schon traditionelle Veranstaltung, zu der in der Vergangenheit stets zahlreiche Boxfreunde aus der ganzen Region angereist waren.

Trainer Ernst Müller, der siebenmalige Deutsche Meister, verspricht: „Es wird wohl zehn spannende Kämpfe geben, der Eintritt wurde nicht erhöht, bleibt wie in den Jahren zuvor bei 10 Euro, alle Boxsportfreunde sind herzlich willkommen…“

 

Fussball - 1. FC Düren startet am Wochenende in die Regionalliga

 

 

AUTOR:  WILFRIED SIGI HORRMANN

  1. FC Düren Coach Pepe Brunetto: „Wir freuen

uns riesig auf den Start gegen den FC Bocholt…“

 

Für den 1. FC Düren beginnt am kommenden Samstag (14 Uhr) das Abenteuer Regionalliga mit dem Heimspiel gegen den FC Bocholt. FCD-Coach Pepe Brunetto:  „Wir fiebern dem Start entgegen, freuen uns riesig auf das Spiel gegen den starken FC Bocholt, wollen natürlich gleich einen Sieg einfahren…“

Doch der sympathische Dürener Trainer weiß natürlich wie schwer diese Aufgabe ist: „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, der FC Bocholt ist mit uns vergleichbar, sie haben sich gut verstärkt und haben eine Mannschaft mit herausragenden Spielern wie Obst, Platzek, Grund, Güll  oder Schumacher, da dürfen die Fans ein spannendes Match erwarten.“

Doch Pepe Brunetto ist auch selbstbewusst genug, vertraut seiner Truppe die alle Testspiele, unter anderem gegen den MSV Duisburg,  gewinnen konnte.

Brunetto: „Wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet, täglich trainiert, jetzt wollen wir uns dafür auch belohnen, wir sind guter Dinge.“

Richtig so. Die Neuzugänge Durgun, Lela, Theißen Kühnel, Salman usw. sind gut integriert, fühlen sich an der Seite der Dürener Stars wie:  Weber, Becker, Geimer, Brasnic, Bors, Simon oder Matuschyk pudelwohl. Der FCD ist also bestens gerüstet, alles ist angerichtet für ein großes Fußballfest auf der altehrwürdigen Westkampfbahn…

 

1. Family Day auf dem CHIO Aachen Campus

 

Mit der Premiere des „Family Day“ am 7. August 2022 bietet der CHIO Aachen CAMPUS nicht nur jungen Nachwuchsreiter die Chance, auf dem wohl berühmtesten Reitsportgelände der Welt ihr Können unter Beweis zu stellen, sondern jede Menge Attraktionen für die ganze Familie.

Nur wenige Wochen nach dem Weltfest des Pferdesports, bei dem traditionell die besten Pferdesportler der Welt in fünf Disziplinen an den Start gehen, steht das Gelände des CHIO Aachen ganz im Zeichen der jüngsten Reitsporttalente. Im Rahmen des 1. Family Days des CHIO Aachen CAMPUS erwartet Teilnehmer und Besucher aller Altersklassen ein buntes Rahmenprogramm aus Sport und Mitmach-Aktionen.

In der Einsteiger-Kids-Tour können die Kleinsten im Sattel ihr Können im Rahmen eines Springreiter-Wettbewerbs unter Beweis stellen. Die E-Tour bietet Pony-Stilspringprüfungen und für Ponyreiterinnen und -reiter der Altersklasse U15 steht eine Qualifikation für die neue bundesweite Horst-Gebers-Ponytour auf der Agenda. Für die Besten dieses Springens führt der Weg von Aachen aus zum Finale im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Springen in Verden (15.-18.09.). Aber auch die ganz Kleinen kommen bei der Veranstaltung des CHIO Aachen CAMPUS auf ihre Kosten. Neben Hobby Horsing, bei dem Bewegungsabläufe aus Springen und Dressur mit Steckenpferden imitiert werden, können die jungen Talente in einer Führzügelklasse zeigen, welch gute Figur sie schon auf dem richtigen Pony oder Großpferd machen – wer mag, kann diese Prüfung sehr gerne auch im Kostüm absolvieren. Ansprechpartnerin für diese Rahmenprüfungen ist Nina Strang (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Keine Frage, dass auch CHIO Aachen Maskottchen Karli an diesem Tag vorbeischauen wird – ebenso wie auch bekannte Persönlichkeiten aus dem Pferdesport, die für Autogrammstunden zur Verfügung stehen. Dazu gibt es tolle Attraktionen für die ganze Familie. Neben Ponyreiten, einer Hüpfburg und vielen weiteren abwechslungsreichen Angeboten werden auch die Teilnehmer des CHIO Aachen Kids Camps mit einer Aufführung für Stimmung sorgen. „Die Förderung des Reitsport-Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen des CHIO Aachen CAMPUS“, erklärt Stefan Knopp, Leiter des CHIO Aachen CAMPUS. „Wir wollen junge Talente fördern und unser Gelände für die kleinsten Pferdesportfans öffnen, der Family Day ist dafür eine hervorragende Möglichkeit.“

Weitere Informationen zum CHIO Aachen CAMPUS Family Day gibt es auf der Webseite des CHIO Aachen CAMPUS und bei Nennung Online

Das Foto zeigt CHIO Aachen CAMPUS Family Day-Teilnehmer Jaycen Schlesinger (@jaycen_liebt_gluecksbaer) beim Soerser Sonntag. 
Das Bild von CHIO Aachen - Andreas Steindl

CHIO Aachen 2022 - Sensation im Grossen Preis von Aachen

Aachen, 3. Juli 2022

Sensation im Rolex Grand Prix

Sensationssieger beim traditionsreichen Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen 2022: Gerrit Nieberg aus Deutschland gewinnt das prestigeträchtigste Springen in einem hochdramatischen Stechen. Zweiter wurde Scott Brash (GBR), auf Platz 3 kam Nicola Philippaerts (BEL).

40.000 Zuschauer im pickepackevollen Hauptstadion hielt es nicht mehr auf den Sitzen: Jubel, Kreischen, Schreien, einfach Begeisterung pur, als Gerrit Nieberg (Deutschland) die letzte Linie ritt und dann im Sattel von Ben fehlerfrei und in der schnellsten Zeit über den Rolex-Oxer flog. Solch‘ eine Begeisterung hat die Aachener Soers in ihrer langen Geschichte selten erlebt.

Fünf Reiter hatten es ins Stechen des Rolex Grand Prix geschafft: McLain Ward (USA) auf HH Azur, der Vorjahressieger und Anwärter auf den Rolex Grand Slam Daniel Deußer mit Killer Queen, der bislang einzige Rolex Grand Slam Gewinner der Geschichte, Scott Brash (GBR) mit Hello Jefferson, Nicola Philippaerts (BEL) mit Katanga V/H Dingeshof und Gerrit Nieberg mit Ben. Jeder einzelne von ihnen weltklasse und mit zahlreichen nationalen und internationalen Titeln im Gepäck. Jeder einzelne, bis auf einen: Gerrit Nieberg. Doch der 29-jährige Springreiter aus Sendenhorst fand den schnellsten Weg, ritt einen fantastischen letzten Galopp zum Oxer, überwand diesen fehlerfrei und ist nun nach diesem unglaublichen Sieg Anwärter auf den Rolex Grand Slam of Show Jumping.

„Fantastisch, unglaublich, ich finde keine Worte“, so Nieberg, dessen Vater Lars zweifacher Mannschaftsolympiasieger ist. Der Vater ist auch sein Trainer, „er kennt mich und mein Pferd in- und auswendig, es ist auch sein Sieg hier heute in Aachen“, strahlte der Junior. Die Atmosphäre habe er als total unwirklich empfunden, „ich habe einfach nur versucht, mich total auf mich und Ben zu fokussieren.“ Seinen flotten Weg im Stechen beschrieb Nieberg mit einer gehörigen Portion Understatement: „Ich hab auf dem Abreiteplatz Steve Guerdat gefragt, ob man die Abkürzung nehmen kann. Steve meinte, kannste machen. Also habe ich das gemacht und das war gut.“ 

Scott Brash wurde Zweiter, „happy and disappointed“ sei er, schmunzelte er, also „glücklich und enttäuscht zugleich, aber Gerrit hat es hier und heute absolut verdient, zu gewinnen.“ Da mochte auch der Drittplatzierte Nicola Philippaerts nicht widersprechen, „Gerrit hat es einfach nur unglaublich gut gemacht“, so der Belgier.

Wie unglaublich der Sieg war, bewies auch die ARD-Live-Kommentierung von Carsten Sostmeier: „Alles oder nichts, alles oder nichts, Nieberg oder Brash, Nieberg oder Brash, Niiiiiiiiiiiieeeeeberg“, schrie die Kommentatorenlegende bei den letzten Metern dieses denkwürdigen Rolex Grand Prix anno 2022 ins Mikrofon, ehe ihm beim Kommentieren die Freudentränen kamen, schließlich „kenne ich den Burschen seit seiner Geburt und habe den Kerl schon im Kinderwagen hier übers Turniergelände geschoben.“ Was für ein Tag!

Für Gerrit Nieberg beginnt nun sein persönlicher Grand Slam of Show Jumping. Beim kommenden Spruce Meadows Masters im kanadischen Calgary (7. bis 11. September) kann er nun mit dem zweiten Sieg bei einem Major in Folge den nächsten Schritt auf dem Weg zur Legende machen.

Rémi Corpataux,Geschäftsführer Rolex Deutschland GmbH, Laurence Gros und ALRV-Präsidentin Stefanie Peters gratulieren Gerrit Nieberg. Foto: CHIO Aachen/ Michael Strauch.

1. FC Düren - weitere Neuverpflichtungen für die Regionalliga

Der 1. FC Düren hat zwei weitere Spieler für die kommende Regionalliga-Saison unter Vertrag genommen: Cenk Durgun und Finn Stromberg – beide kommen vom bisherigen Mittelrheinliga-Konkurrenten SV Bergisch Gladbach. Cenk Durgun, bislang Kapitän der 09er, kennt die Regionalliga West bereits. Der 30-jährige Routinier lief dort 56 Mal für Bergisch Gladbach im defensiven Mittelfeld auf.

„Cenk ist ein Spieler, der auf seiner Position enorm polarisiert. Er hat bislang nur selten den Verein gewechselt, was für seinen Charakter spricht“, sagt FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig. Durgun begeistert die Entwicklung des 1. FC Düren: „Ich bin von dem Konzept und dem Werdegang des Vereins überzeugt und hatte gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Ich möchte meinen Teil dazu leisten, dass der Club seine Ziele erreicht.“ Er freue sich, wieder in der Regionalliga zu spielen.

Mit Finn Stromberg wechselt ein verheißungsvolles Sturmtalent an die Westkampfbahn. Der 20-Jährige kam in Bergisch Gladbach in jedem Spiel zum Einsatz. Dabei erzielte er sechs Treffer und kommt auf zehn Vorlagen.

Ruhrig freut sich, dass es gelungen ist, ihn vom 1. FC Düren als nächsten Schritt zu überzeugen: „Viele Vereine waren hinter ihm her. Glücklicherweise hat er sich für uns entschieden. Wir sehen enormes Potenzial in ihm.“ Stromberg blickt der Aufgabe positiv entgegen: „Düren ist ein Top-Verein und ich bin vom Konzept und dem Trainerteam überzeugt und beeindruckt. Ich möchte hier den nächsten Schritt gehen und dem Team helfen, das erste Jahr in der Regionalliga bestmöglich zu bewältigen.“

Quelle : 'Pressesprecher Kevin Teichmann

SWD Powrvolleys Düren wieder in der Champions League


Nach 15 Jahren kehrt der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren in die Königsklasse
zurück. Als Dritter der vergangenen Bundesliga-Saison ist Düren direkt qualifiziert für die
Gruppenphase der CEV Champions League Volley. Möglich wurde das aufgrund einer politischen
Entscheidung. Der europäische Verband CEV hat Russland aufgrund des Krieges in der Ukraine
das Startrecht entzogen. Einer der drei frei gewordenen Plätze im höchsten europäischen
Wettbewerb geht an die Bundesliga und damit an Düren. Die CEV hat den Termin der
Gruppenauslosung noch nicht festgelegt. Fest steht das Startdatum: Die Gruppenphase beginnt am
8. November. Jede Gruppe besteht aus vier Teams. Das bedeutet mit Heim- und Auswärtsspiel
sechs Spiele in der Gruppenphase.
„Für uns ist das eine großartige Chance, um uns auf allerhöchsten Niveau zu präsentieren“, sagt
Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. „Vor allem unsere jungen Spieler werden in ihrer Entwicklung
sehr von den Spielen profitieren.“ Murczkiewicz spricht zudem von einer großen Ehre. „Bisher
spielen für Deutschland immer nur Berlin und Friedrichshafen im Konzert der ganz Großen mit.
Jetzt gehören wir auch diesem exklusiven Klub an. Unsere Spieler und unsere Fans können sich auf
Duelle mit den Top-Stars des internationalen Volleyballs freuen.“ Dürens Neu-Nationalspieler
Tobias Brand reagiert erfreut auf die Neuigkeit. Den Traum, Nationalspieler zu werden, hat er sich
gerade erst erfüllt. „Es war immer eines meiner großen Ziele, in der Champions League zu spielen.
Dass das jetzt mit Düren klappt ist großartig.“
Aus Dürener Sicht war die Champions League lang eine problematische Angelegenheit. Von 2005
bis 2007 nahm das Team schon einmal am stärksten europäischen Wettbewerb teil. Die
Nachwirkungen in Form von Schulden waren lange spürbar. Keine Prämien, eine kostspielige TV-
Produktion und die zu kaufenden Sendeplätze sowie hohe Reisekosten haben damals einen
Schuldenberg verursacht, den Dürens Volleyballer bis vor wenigen Jahren abgezahlt haben. „Die
Vorzeichen sind dieses Mal anders“, sagt Erich Peterhoff, Gesellschafter der SWD powervolleys
Düren. „Die CEV übernimmt die Liveübertragungen im Internet auf einer eigenen Plattform selbst.
Dieser große Kostenfaktor fällt also weg.“ Zudem, so ergänzt Geschäftsführer Benjamim Kaulen,
zahlt der europäische Verband mittlerweile Antrittsgelder. „Das wiegt die Kosten, die uns mit der
Teilnahme entstehen, bei weitem nicht auf. Aber es hilft und hat uns die Entscheidung erleichtert,
die Teilnahme zuzusagen.“ Weiter sei wirtschaftlich zu bedenken, dass mit dem Ausschluss der
russischen Teams die längsten Reisen und teuersten Auswärtsfahrten wegfallen.
All diese Gründe haben dazu geführt, dass die Verantwortlichen der SWD powervolleys sich
entschieden haben, den Namen ihrer Stadt und ihres Kreises zum insgesamt 12. Mal in Europa zu
vertreten. Auch, wenn der finanzielle und planerische Aufwand für die kommende Saison damit
 

größer wird als zunächst vorgesehen. „Wir freuen uns sehr auf diesen Wettbewerb. Unser Team hat
die Teilnahme mit den tollen Leistungen in den vergangenen beiden Jahren verdient. Das ist der
Lohn“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Wir beginnen gerade damit, Sympathie-Aktionen
zu planen, die unseren Freunden und Fans die Möglichkeit geben, uns bei diesem sportlichen
Abenteuer zu unterstützen.“ Informationen dazu folgen.
Die politischen Entscheidungsträger der Region begrüßen die Entscheidung der SWD powervolleys
zur Teilnahme an der CEV Champions League Volley. Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich
blickt mit Vorfreude auf den Wettbewerb. „Die SWD powervolleys nach einer langen Zeit endlich
wieder in der Champions League - das ist wirklich eine tolle Nachricht. Auch wenn der Hintergrund
natürlich nicht so erfreulich ist. Die Mannschaft kann sich und unsere Stadt auf allerhöchstem
internationalen Niveau präsentieren und ich bin mir sicher, ganz viele Dürenerinnen und Dürener
werden der Mannschaft die Daumen drücken und in der Halle wird es bestimmt noch einmal lauter
werden als es eh schon immer ist.“
Landrat Wolfgang Spelthahn schließt sich für den Kreis Düren an. „Der Sport ist insgesamt ein
wichtiger Botschafter für die Stadt Düren, den Kreis und weit darüber hinaus. Dass die SWD
powervolleys in der Champions League spielen werden, führt dazu, dass die gesamte Region
national und international bekannter wird und über sie gesprochen wird. Ich freue mich sehr über
diesen tollen Erfolg der Volleyballer und wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg

Voileyball Bundesliga - Tomas Kocian -Falkenbach verlängert

SWD powervolleys Düren: Tomas Kocian-Falkenbach verlängert in Düren
Der Regisseur bleibt in Düren: Zuspieler Tomas Kocian-Falkenbach verlängert seinen Vertrag beim
Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um ein weiteres Jahr. „An meiner Motivation,
für Düren zu spielen, hat sich nichts geändert“, sagt der 34-Jährige. „Ich fühle mich hier zu Hause,
Düren ist mein Verein. Ich will den guten Weg, den wir als Team gehen, weiter begleiten. Und ich
will mit Düren um Titel mitspielen.“
Trainer Rafał Murczkiewicz begrüßt die Vertragsverlängerung mit seinem routinierten Zuspieler.
„Auf der einen Seite ist Tomas sehr ehrgeizig und ein harter Arbeiter. Auf der anderen Seite
unterstützt er unser Vorhaben, seinen jungen Kollegen Eric Burggräf weiterzuentwickeln. Auch,
wenn das bedeutet, dass seine Konkurrenz im Team immer stärker wird“, attestiert der Trainer
seinem Regisseur einerseits den für einen Zuspieler notwendigen Eigensinn als auch das
Bewusstsein dafür, dass der Team-Erfolg am Ende wichtiger ist. „Wir müssen uns alle nichts
vormachen. Niemand wird jünger, ich auch nicht. Irgendwann werde ich meine Karriere beenden.
Und dann will ich das mit der Gewissheit tun, dass ich dem Team dabei geholfen habe, sich
weiterzuentwickeln.“
Um allen Gerüchten vorzubeugen, dass Kocian-Falkenbach sein Karriereende schon plant,
entgegnet er: „Ich fühle mich körperlich weiter sehr gut und meine Motivation ist ungebrochen. Im
Moment ist Aufhören für mich kein Thema.“ Sein Trainer nimmt das erfreut zu Kenntnis. „Wir
müssen nicht darüber reden, dass Tomas seit Jahren einer der besten Zuspieler der Liga ist. Eine
Sache, die ihn für das Team so wichtig macht, können viele gar nicht sehen. Er tut auch abseits des
Spielfelds viel dafür, dass die Mannschaft Fortschritte macht. Er ist ein Typ, der an 24 Stunden und
an sieben Tagen in der Woche Volleyball lebt.“
Der Kader für die Saison 2022/23: Ivan Batanov (Libero), Eric Burggräf, Tomas Kocian-
Falkenbach (Zuspiel), Filip John, Sebastian Gevert (Diagonal), Marcin Ernastowicz, Erik Röhrs,
Tobias Brand (Außenangriff), Michael Andrei, David Pettersson, Luuc van der Ent (Mittelblock),
Rafał Murczkiewicz (Trainer)
Quelle : PressestelleSWD Powervolleys Düren

1. FC Düren - die ersten Verträge nun verlängert

der 1. FC Düren hat die Verträge von gleich zwei Spielern verlängert.

Zwei Leistungsträger des 1. FC Düren haben ihre Verträge verlängert. Sowohl Außenbahnspieler Markus Wipperfürth als auch Stürmer David Bors bleiben dem Fußball-Mittelrheinligisten ein weiteres Jahr erhalten. Ihre Verträge sind nun bis zum Sommer 2023 datiert. „Wir sind von beiden Spielern absolut überzeugt und freuen uns, dass wir eine Verlängerung erzielen konnten“, sagt FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig.

Wipperfürth schlug im Mittelrheinpokalfinale 2020 gegen Alemannia Aachen die entscheidende Flanke zum 1:0-Siegtreffer und ist damit unweigerlich mit dem bis dato größten Vereinserfolg verbunden. Darüber hinaus ist der 26-Jährige auch einer der Leistungsträger der laufenden Saison, die mit dem Aufstieg in die Regionalliga gekrönt werden soll.

Seinen Anteil am Erfolg hat auch der 27-jährige Bors, der in 20 Spielen auf 15 Tore und fünf Vorlagen kommt. Mit seiner Spielweise, so erhoffen es sich die Verantwortlichen beim 1. FC Düren, könnte er eine Etage höher noch wertvoller für das Team werden. „Nach seiner Verletzung hat er allen gezeigt, dass mit einem David Bors zu rechnen ist“, erklärt Ruhrig. Einen Vorgeschmack hätte etwa das Pokalspiel gegen Regionalligist Fortuna Köln gegeben, in dem der Offensivspieler stark spielte, nur letztlich keinen Torerfolg verbuchen konnte.

'Quelle : Pressesprecher Kevin Teichmann