Michael Andrei bleibt in Düren - Verlängerung um 12 Monate

SWD powervolleys Düren: Der Kapitän bleibt an Bord

Saison Nummer acht im Dürener Trikot: Kapitän Michael Andrei hat seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um ein Jahr verlängert. Von 2006 bis 2008 trug der 2,10-Meter-Mann das Dürener Trikot, und seit seiner Rückkehr 2016.Ich fühle mich immer noch richtig fit und habe das Gefühl, dass ich der Mannschaft helfen kann“, sagt der 35-Jährige. Aktuell ist Andrei nach einer Operation am Ringfinger außer Gefecht, allgemein spiele der Körper aber gut mit. Auch an Motivation mangelt dem Mittelblocker nicht. „Da ist noch reichlich Sprit im Tank.“

Trainer Rafał Murczkiewicz begrüßt die Tatsache, dass der Kapitän an Bord bleibt. Andreis Fähigkeiten als Spieler seien unbestritten. „Er ist ein großartiger Volleyballer“, sagt Murczkiewicz. Mindestens genau so wichtig seien die anderen Dinge, die der Kapitän auf und abseits des Spielfelds einbringe. „Michael ist ein Anführer.“ Vor allem in Sachen Motivation gehe der 35-Jährige immer voran mit leidenschaftlicher Spielweise. „Michael gehört auf dem Papier zu unseren älteren Spielern. Was seinen Enthusiasmus angeht, ist er immer noch jung“, schätzt der Trainer seinen Kapitän ein.

Für Andrei waren neben der Fitness andere Punkte ausschlaggebend für die Verlängerung. „Ich will diesen guten Weg, den wir mit starken Routiniers und großen Talenten eingeschlagen haben, weiter mitgehen. Die Arbeit mit der Mannschaft und mit dem Trainer macht mir einfach noch zu viel Spaß.“ Das gilt auch für den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. „Ich habe noch große Freude daran, den jungen Spielern zu zeigen, wo Barthel den Most holt.“

Enorm wichtig sei die persönliche Situation. Andrei ist im vergangenen Jahr Vater geworden. Nach den Wanderjahren in seiner Volleyball-Karriere ist er mit seiner Rückkehr zu den SWD powervolleys wieder in seiner alten Heimat sesshaft geworden und fühlt sich wohl.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

Fussball in der Region - Hoffen auf bald wieder

Fußballer an der Rur hoffen

                                               bald wieder kicken zu dürfen      - Autor Wilfried Sigi Horrmann

 

Die Corona-Inzidenzzahlen in NRW sinken, Impfzentren nehmen ihre Arbeit auf, kein Wunder dass die Fußballer (und ihre Fans) an der Rur hoffen, dass man bald endlich wieder trainieren und spielen darf…

Achim Schiffer, Schatzmeister des FC Düren: „Wir haben die Hoffnung, dass wir Mitte März wieder mit dem Training beginnen- und dass wir Anfang April wieder auflaufen können, wir brennen jedenfalls darauf, wollen doch den sehnlichst angepeilten Aufstieg in die Regionalliga schaffen…“

Doch ist der Optimismus des sympathischen Schatzmeisters des FCD realistisch?

Der sportliche Leiter der Dürener Sportfreunde, Matthias Erdorf  ist skeptisch: „Man bekommt weder vom Verband noch von der Politik klare Aussagen,  die Vereine hängen doch völlig in der Luft,  ich glaube nicht mehr daran, dass es in dieser Saison noch Spiele geben wird, und somit auch keine Auf- und Absteiger.“

Allen Vereinen fehlen die Einnahmen- und es gibt auch bereits Abmeldungen vor allen Dingen im Jugendbereich.

Achim Schiffer: „Für unsere 400 Kinder und Jugendlichen im FCD tut es mir besonders leid, dass sie derzeit weder trainieren noch spielen dürfen, die brauchen doch dringend den Sport in der frischen Luft…“

So bleibt allen nur die Hoffnung auf baldige Besserung. Thomas Virnich, Trainer der Viktoria aus Arnoldsweiler ist guten Mutes, dass man zumindest noch 50 Prozent der Saison ausspielen wird. Virnich: „Ich glaube fest daran, dass man im April/Mai wenigstens den Rest der  Hinrunde durchziehen kann und wird, wir müssen positiv denken, trotz aller Widrigkeiten durch diese Pandemie.“

Und wenn es nichts mehr geben sollte, mit der Aufnahme der abgebrochenen Saison, dann will man in der kommenden wieder angreifen.

Virnich: „Wir planen derzeit schon den Kader für die neue Spielzeit, irgendwann muss und wird es doch weitergehen…“

QUELLE: NRW PRESSE-SERVICE HORRMANN

Volleyball Bundesliga - Düren auf Platz 2 !!

SWD powervolleys Düren: Tabellenplatz zwei erobert

Erfolgreiches Wochenende für die SWD powervolleys in der der Volleyball Bundesliga: Die doppelte Mission hat Düren mit der optimalen Ausbeute beendet. Nach drei Punkten aus der Partie bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee am Samstag folgten am Sonntag drei weitere Zähler auswärts, diesmal beim VC Olympia Berlin. Mit 25:19, 25:17, 25:18 hat Düren die Partie für sich entschieden.

Die erfreuliche Folge: Die SWD powervolleys ziehen in der Tabelle vorbei an den Berlin Recycling Volleys auf Platz zwei. Nach der Niederlage der Berliner in Frankfurt hat Düren aus eigenen Kräften die Chance, als zweiter in die Playoffs zu gehen. Voraussetzung: Drei Siege in den drei verbleibenden Spielen.

Ich bin wirklich stolz auf das gesamte Team. Vor allem auf die Spieler, die bisher nicht so viele Einsatzzeiten hatten und die jetzt gezeigt haben, dass wir uns auf sie verlassen können. Wir sind 14“, sagte Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. „Das ist nicht einfach. Viel trainieren, wenig spielen und genau dann die Leistung abrufen, wenn die Chance kommt. Aber das haben alle getan.“

Mit Blick auf die Tabelle sprach Murczkiewicz von einer großartigen Situation für sein Team. „Wir liegen jetzt zwei Punkte vor Berlin auf Platz zwei und werden alles daran setzen, den Platz zu verteidigen.“

Darauf lag direkt nach dem zweiten Sieg am zweiten Tag aber nicht das Hauptaugenmerk, sondern auf dem Wintereinbruch, der eine Rückreise nach Düren am Sonntagabend unmöglich machte. „Unser Management hat wirklich alles versucht: Zug, Flug. Das hat nicht funktioniert.“ Also fiel die Entscheidung, die Rückfahrt per Bus am Sonntagabend angesichts glatter Straßen nicht zu riskieren und stattdessen in Berlin zu bleiben.

Zum Spiel gegen den VC Olympia Berlin: In den ersten beiden Sätzen leistete sich Düren jeweils einen kleinen Fehlstart und lag mit 1:4 beziehungsweise 2:4 im Hintertreffen. Die Sätze waren im Verlauf fast gleich. Zu den ersten technischen Auszeiten hatten die SWD powervolleys die Führung schon wieder übernommen. In Satz eins punktete Murczkiewiczs Mannschaft während einer Aufschlagserie von Marcin Ernastowicz vier Mal in Folge. Ernastowicz steuerte selbst ein Ass und einen Gegenangriff aus dem Hinterfeld zum 11:7 bei. Der Pole war mit einer tollen Abwehr zur Stelle, der folgende Fehler des VC Olympia bedeutete das 20:14 und die Vorentscheidung.

Einen Satz später blockte Tim Broshog zum 14:9. Zwei Fehler der jungen Berliner brauchten Düren einen 23:17-Vorsorung ein. Es folgte ein Block von Philipp Schumann, der von Anfang bis Ende als Hauptangreifer durchspielte. Den Schlusspunkt in Satz zwei setzte Jordan Deshane, der im Mittelblock längere Einsatzzeiten erhielt und mutig ein Ass servierte.

Den Dürener Fehlstart gab es in Satz drei nicht. Von Anfang an drückte vor allem der ebenfalls eingewechselte Craig Ireland dem Spiel im letzten Abschnitt seinen Stempel mit starken Angriffen auf. Sein Gegenangriff bedeutete das 3:1, zum 13:9 war er erneut mit einem hart diagonal geschlagenen Angriff zur Stelle. Kanadisch war auch das Satzende. Lucas VanBerkel blockte zum 24:18, Ireland legte ein Ass nach. Das war der Schlusspunkt unter einem erfolgreichen Wochenende in doppelter Mission. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Heimreise am Montag glückt.
Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

"Running for Kids" Monat Januar 2021

„Running for Kids“ startet mit 21 Spenden und 28.217 Euro in das Jahr 2021

 

Auch im Jahr 2021 möchte Peter Borsdorff (77) weiterhin mit seiner „Running for Kids“-Aktion Kindern in der Region helfen. Kindern, denen es in dieser „besonderen“ Zeit (Corona-Pandemie) in vielerlei Hinsicht nicht gut geht. Dafür muss der Dauerläufer immer wieder auf neue Ideen kommen die weitere Hilfen möglich machen.

Einem Kind - familiär ganz hart betroffen - half er mit 6000 Euro. Nach einem Brand wurde Peter Borsdorff um Hilfe für einen 5-Jährigen und seine Mutter gebeten. Nach einer „Ersten Hilfe“ bereits im Vormonat konnte „Running for Kids“ nun noch einmal 3860 Euro bereitstellen.

Der Gruppe „Alleen mit Pänz“ stellte der Dürener für die Planung einiger unbeschwerter Ferientage 
2700 Euro zur Verfügung. Damit eine Familie, nach der Flucht aus einem Kriegsgebiet und jahrelanger Trennung, nach Hunger, Zerstörung und unendlichem Leid wieder zusammen finden kann, hatte Borsdorff über Monate hinweg Spenden gesammelt. Nun konnte er 2500 Euro übergeben.

Nach der Pandemie wird „unser“ Leben weitergehen, davon ist der Sportler überzeugt! Deshalb stellte Peter Borsdorff dem Verein  „Dürener Kinderkarnevalszug“ 2000 Euro zur Verfügung. Damit wird vielen Kindern Freude bereitet werden können.

Über jeweils 1000 Euro können sich Kinder in den Tagesstätten „Schlingeltreff“ in Düren-Echtz, dem „Lärchenhof“ in Düren-Merken, „St. Martin“ in Jülich-Stetternich, der „Arche Noah“ in Simmerath, „St. Ursula“ in Monschau und dem Jugendfreizeitzentrum in Düren-Rölsdorf freuen.

Nach einem Brand in Linnich stellte „Running for Kids“ als „Erste Hilfe“ für die betroffenen Kinder
1000 Euro zur Verfügung.

Mit 785 Euro unterstützte Peter Borsdorff mit seiner „Familienmäuse-Aktion Januar“ acht Familien mit
ihren  27 Kindern durch Einkaufsgutscheine und kleinem Taschengeld für die Kinder.

Mit 521 Euro wertschätzte „Running for Kids“ einen Dürener der sich mit Herz und Engagement um die „ärmsten der Armen Kinder“  kümmert.

Mit jeweils 500 Euro konnte einem 1 ½ -jährigem Kind in Heinsberg, zwei Projekte im Kinderheim „St. Josef“ in Düren, einem Vorhaben in der „Stephanusschule“ in Jülich-Selgersdorf und einem Kind in Düren geholfen werden.


Einem kleinen Familienzirkus mit seinen 4 Kindern, pandemiebedingt in Schmidt/Eifel zum Nichtstun gezwungen, überbrachte der Initiator von „Running for Kids“ bei seinem zweiten Besuch noch einmal 200 Euro.

Einer Mutter von 4 Kindern hatte Borsdorff vor längerer Zeit ein spezielles Lastenfahrrad anschaffen können. Alle Erledigungen der Mutter, einschl. der Kinder, erfolgen ausschließlich mit diesem Rad. Das Rad wurde der Mutter gestohlen, obwohl angekettet. Nach Einschaltung der Polizei und der Suche von Ortsansässigen konnte das Rad gefunden und der Mutter übergeben werden. „Running for Kids“ stellte der Mutter nun das massivste Schloss welches zu bekommen war im Wert von 151 Euro zur Verfügung.  

Quelle : Pressestelle Büro Borsdorff

Volleyball Bundesliga - Wochenende mit Erfolg für Düren

SWD powervolleys Düren: Den nächsten Verfolger distanziert

In der Volleyball Bundesliga festigen die SWD powervolleys ihren Platz in den Top 3. Mit einem 3:0-Heimsieg über die SVG Lüneburg bleibt Düren Dritter und distanziert mit der SVG auch den nächsten Verfolger. 25:18, 25:19, 25:21 lauteten die Satzergebnisse.

Vor allem mit der Wucht von Sebastian Gevert hatten die Gäste aus Niedersachsen große Mühe. In den entscheidenden Momenten aller drei Sätze stand Gevert entweder am Aufschlag und punktete direkt für sein Team, oder er bereitete die Chancen zum Gegenangriff vor. Beim Stand von 19:17 in Satz eins servierte Gevert. Und er war erst fertig, als ihm nach vier Wirkungstreffern der erste Fehler passierte. 25:18 hieß es am Ende.

17:13 hieß es nach zwei Gevert-Gegenangriffen in Satz zwei. Mit zwei starken Abwehraktionen bereitete er dann das 22:17 vor. „Wir funktionieren als Team stark“, sagte Gevert. „Wenn ich eine starke Aktion habe, dann findet sich immer jemand, der eine starke Aktion nachlegt. Marcin zum Beispiel.“ Marcin Ernastowicz ist im Aufschlag immer direkt hinter Gevert an der Reihe. Und er servierte ein Ass zum 23:17 – die Vorentscheidung in Satz zwei.

Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz lobte sein komplettes Team für zweieinhalb dominant gestaltete Sätze. Und dafür, dass es noch einmal das Gaspedal finden konnte, als Lüneburg sich im dritten Satz in die Partie zurückgekämpft hatte. „Da hat Lüneburg sehr stark verteidigt. Und wie haben wir geantwortet? Mit starker Verteidigung.“ Beispielsweise die von Blair Bann, der diesmal nicht als Libero auflief, sondern aufgrund der Verletzung von Tobias Brand als Auswechselspieler in der Annahme. Einen starken Abwehrchef gab erneut Ivan Batanov.

Bann verteidigte einen starken Ball, Ernastowicz nutzt die Chance im Gegenangriff zum 20:19. 22:20 führte Düren dann nach einem starken Gevert-Aufschlag, den Ernastowicz erneut nutzte. Auch das nächste Gevert-Service war für Lüneburg zu viel, diesmal stopfte Lucas VanBerkel den Ball zum 23:20 ins Feld. Den Schlusspunkt setze dann Björn Andrae, der mit seinem Aufschlag einen Punkt vorbereitete.

„Das ganze Team spielt sehr fokussiert. Das war unser Ziel. Und das gelingt uns im Moment gut“, sagte Gevert.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Volleyball Bundesliga - Düren zu Gast in Friedrichshafen

SWD powervolleys Düren: Mit voller Kapelle an den Bodensee


Gute Nachrichten für die SWD powervolleys Düren: Nach einigen Personalproblemen zuletzt tritt der Volleyball-Bundesligist die Fahrt zum Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit allen Spielern an. Auch die beiden zuletzt schmerzlich vermissten Liberos Ivan Batanov und Blair Bann sind zurück und bereit für das Auswärtsspiel am Samstag ab 19.30 Uhr am Bodensee. Mit Düren tritt der Tabellendritte beim Spitzenreiter Friedrichshafen an. „Wir sind das einzige Team, das den VfB in dieser Bundesliga-Saison bisher geschlagen hat“, sagt Trainer Rafał Murczkiewicz. „Warum sollen wir das nicht noch einmal machen?“

Früh in der Saison besiegten die SWD powervolleys den VfB zu Hause recht glatt mit 3:0. Auf der anderen Seite des Netzes stehe zwar immer noch dasselbe Team, merkt Murczkiewicz an. „Aber Friedrichshafen spielt schon lange sehr stark und hat viel Selbstvertrauen.“ Genau wie sein Team, daran hätten die zwei schmerzhaften Niederlage zuletzt nichts geändert. Im Training habe die Mannschaft hart an den Dingen gearbeitet, die nach den 2:3-Niederlagen gegen Berlin und Giesen verbessert werden können. „Wir haben da deutliche Fortschritte gemacht“, blickt der Coach auf eine starke Trainingswoche zurück.

Co-Trainer Björn-Arne Alber und ich hatten sehr viel Spaß im Training“, berichtet Murczkiewicz von einer hohe Trainingsintensität mit einem harten Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft um die Plätze in der Startaufstellung. Richtig geknallt habe es unter der Woche, im sehr positiven Sinn. Düren ist bereit für das Duell mit einem äußerst starken Gegner.

Der VfB habe durch die Bank Spieler mit viel internationaler Routine und klangvollen Namen. „Dazu kommt mit Linus Weber auf der Diagonalen ein aufregender junger deutscher Spieler“, sagt der Dürener Trainer. Direkt fügt er hinzu, dass neben Weber auch der Ex-Dürener Lukas Maase nicht vergessen werden dürfe, der angesichts seiner Umschulung vom Mittelblock auf die Diagonale schon beachtliche Partien abgeliefert habe. „Der VfB ist ein Team, das zusammengestellt wurde, um die Meisterschaft zu gewinnen. Dass sie das können, haben sie bisher gezeigt“, erwartet Murczkiewicz einen Gastgeber auf sehr hohem Niveau.

Im Dürener Team sind alle Spieler fit und gesund. Bei den mehrfach in der Woche vorgenommenen Corona-Tests hat es weiterhin kein positives Ergebnis bei den SWD powervolleys gegeben. Deswegen macht sich das Team mit einer 14 Mann starken, vollen Kapelle auf den Weg ins tiefste Schwabenland.

'Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Running for Kids - Jahresbilanz 2020 - 273.286 Euro

die ehrenamtliche, private  Hilfsaktion übergibt im Jahr 2020 insgesamt 273.286 Euro

Bis zum 14. Januar 1995 war Peter Borsdorff über knapp 10 Jahre hinweg ein ambitionierter Langstreckenläufer. Die Marathonstrecke (42,195 km) schneller als in 3 Stunden zu laufen war sein Vorhaben. Wiederholt war dies mit Erfolg gekrönt. .

Seit diesem Tag im Jahr 1995 setzte Peter Borsdorff sich ausschließlich „laufend“ für Kinder in der Region ein.

Dies war auch im Jahr 2020 der Fall. Allerdings konnte der Initiator der „Running for Kids“-Aktion nicht mehr an Veranstaltungen teilnehmen. Sie wurden alle pandemiebedingt abgesagt. Borsdorff nutzte seine Bekanntheit und das Vertrauen der Menschen auf anderen Wegen um Spendengelder zu bitten.

Wo und wem konnte mit „Running for Kids“ geholfen werden?

In 47 Orten der Region konnten sich 33 Kindertagesstätten, 24 Offene Ganztagsschulen, Schulen und Jugendzentren über Unterstützung freuen.

Freuen über Spenden konnten sich Sportgruppen, Initiativen, Kinder im Brauchtum sowie wiederholt das Jugendamt der Stadt Düren für verschiedene Aktionen. Stets kann hier die „Running for Kids“-Hilfe, dies als Vorgabe des Läufers,  ohne langwierige Formalitäten auf den Weg gebracht werden.

Bei fünf namentlichen, gezielten   Spendenaktionen für Kinder in Alsdorf, Stolberg, Roetgen und Birkesdorf konnte Borsdorff insgesamt 77.100 Euro bereitstellen. Nötig waren hier Unterstützungen um bei schwersten Erkrankungen, der besonderen Betreuung sowie dem Tod von Elternteilen „erste Hilfen“ auf den Weg zu bringen.   

Der Dürener Sportler, 77 Jahre, strebte mit seiner Initiative niemals  „Rekorde“ an. Auch wenn der traditionelle „Peter & Paul“-Benefizlauf  abgesagt werden musste, stellte „Running for Kids“ im Jahr 2020 273.286,- Euro bereit. In der Regel überbrachte Borsdorff die Spenden persönlich. In Zeiten der Pandemie selbstverständlich unter Einhaltung  der entsprechenden Auflagen.

Auch im abgelaufenen Jahr  wurde der ehemalige Langstreckenspezialist großartig unterstützt. Sportler und ihre Fans der unterschiedlichsten Sportarten, Karnevalisten, Kommunionskinder, Schulen, Musiker, Initiativen in Orten, Unternehmen, bei Jubiläen, bei Geburtstagen, nach Sterbefällen, Menschen nach Erkrankungen  u.v.m. halfen dem Dürener  bei seinen vielen  Vorhaben  Kindern  Hilfe, Unterstützung, Freude, Zuversicht u. Kraft  zu bereiten.

Infolge von Zeitmangel konnte Borsdorff mit seinem „Laufhobby“ selbst  nur noch  knapp 600 Kilometer „laufend“ zurücklegen.

Im Zusammenhang mit seiner Spendensammelaktion legte der Ruheständler zusammen mit seiner Lebensgefährtin knapp  12.000 Kilometer mit dem PKW zurück.

Borsdorffs Aktivitäten erfolgen weiterhin ehrenamtlich. Fahrtkosten, Bürokosten  usw. fallen für seine Initiative nicht an. Diese Kosten seines „Hobbys“ trägt Borsdorff selbst.

Weiterhin stehen ca. 150 selbstgebastelte Sammelbüchsen, alle mit einem getragenen Kinderschuh ausgestattet, in vielen Geschäften und Unternehmen der Region.

Am Donnerstag, dem 14. Januar 2021 startet Peter Borsdorff mit seiner „Running for Kids“-Initiative, dem - wie er stets betont -  „schönsten Hobby der Welt“, in das siebenundzwanzigste Jahr.

Die mit der Sammelbüchse in sechsundzwanzig Jahren „erlaufene“ Spendensumme beläuft sich aktuell auf 2.798.098 Euro.

Der 77-Jährige wird weiterhin, um Spenden bittend,  für Kinder und junge Menschen in der Region  „unterwegs“ sein.

Der „laufende“ Dürener freut sich weiterhin über jede Unterstützung. Informationen zu „Running for Kids“ finden sich auf der  „Running for Kids“-Homepage.

Unterstützung ist möglich über das Sonderkonto: Peter Borsdorff, c/o Running for Kids,
IBAN DE78 3955 0110 0000 5421 00 sowie per Paypal über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
Fernmündlich ist Peter Borsdorff  unter 02421/33 723 u. 0171/54 708 71 zu erreichen. Täglich aktuelle Informationen unter www.runningforkids  sowie in Facebook/Peter Borsdorff.

 Quelle: Pressestelle Peter Bordorff

Anhang

Volleyball Bundesliga: Bittere Pille für die SWD Powervolleys Düren

Die SWD powervolleys Düren legen keinen guten Start in die Rückrunde der Volleyball Bundesliga hin. Nach dem 2:3 im Heimspiel gegen die Berlin Recycling Volleys verlieren sie auch auswärts bei den Helios Grizzlys Giesen mit 2:3. 20:25, 25:22, 20:25, 25:19, 15:10 lauteten die Satzergebnisse. Vorerst bleibt das Team auf Platz zwei, kann aber aus eigener Kraft nicht verhindern, dass Berlin sich vorbeischiebt.

Düren kämpfte mit Problemen auf der Liberoposition. Blair Bann war zwar wieder im Kader, musste nach seiner Wadenverletzung aber noch geschont werden. Ivan Batanov fiel erkrankt aus. Also musste Außenangreifer Craig Ireland auf der ungewohnten Libero-Position auflaufen. Die Helios Grizzlys Giesen wussten die nicht eingespielte Dürener Annahme oft mit druckvollen Aufschlägen unter Druck zu setzen. In den zwei gewonnenen Sätzen konnte Düren sich mit eigenem druckvollen Service befreien.

Dazu kam eine Aussetzer-Phase der SWD powervolleys am Ende des Tiebreaks. Düren hatte sich nach einem Drei-Punkt-Rückstand zurück gearbeitet und hätte zum 11:11 ausgleichen müssen. Das Schiedsgericht fällte eine höchst strittige Entscheidung gegen Düren, Giesen führte 12:10. Die Gäste verlor jetzt völlig den Faden und machte von nun an keinen Punkt mehr.

Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz gratulierte den Grizzlys zu einem verdienten Sieg. „Es war ein Duell zweiter Mannschaften, die stark gekämpft haben. Giesen war letztlich etwas besser. Und wir müssen am Ende des Tiebreaks nicht drei Mal in den Block schlagen.“ Ein Kompliment machte er Ireland, der mit voller Hingabe versucht hatte, die ungewohnte Position auszufüllen. Zum umstrittenen Ball beim 10:11 im Tiebreak merkte er an, dass er in dieser Saison noch nicht gesehen habe, dass eine solche Situation so entschieden wird. „Das spielt im Tiebreak natürlich eine Rolle, wenn es 10:12 steht statt 11:11. Trotzdem waren wir es, die danach dreimal von Giesen geblockt worden sind.“

Zu Beginn der Partie verursachten die Grizzlys Abstimmungsschwierigkeiten und Ungenauigkeiten im Dürener Spielaufbau. In Folge fehlte der Druck im Dürener Angriff, die Gastgeber sammelten viele Bälle wieder ein und punkteten im Gegenangriff. 11:18 lag Düren so schon im Hintertreffen. Zwar kam das Team noch einmal mit viel Einsatz auf 19:20 heran. Ein Block gegen Sebastian Gevert zum 19:22 bedeutete die Vorentscheidung.

Düren stabilisierte sich jetzt, vor allem im Aufschlag konnten die SWD powervolleys die Giesener unter Druck setzen. Marcin Ernastowicz punktete mit einem Ass (3:2), Tobias Brand erhöhte mit einem sehenswerten Einerblock auf 4:2. Gevert legte einen Ass zum 10:7 nach, die Dürener dominierten den Satz. Zum 18:11 landete eine Abwehraktion von Ernastowicz ganz hinten im Eck im Giesener Feld. Trotzdem wurde es ganz schnell ganz eng, weil der Ex-Dürener Hauke Wagner den SWD powervolleys vier Asse in Folge um die Ohren prügelte. Allerdings blieben Murczkiewicz Mannen cool und brachten den Satz anschließend trotzdem mit 25:22 nach Hause.

Zunächst blieb Düren das tonangebende Team, führte nach einem stark erkämpften Punkt 5:2. Der Drei-Punkte-Vorsprung hielt bis zur Satzmitte, dann leistete sich Düren einen Übertritt und einen technischen Fehler. Im Satzfinale konnten die SWD powervolleys keinen Druck mit dem Aufschlag aufbauen, sondern produzierten Fehler, während die Grizzlys es schafften, den Dürener Spielaufbau zu bremsen. Drei Blockpunkte der Gastgeber in Folge machten den Unterschied, die SWD powervolleys gerieten mit 1:2 nach Sätzen ins Hintertreffen.

Satz vier dominierte Düren dann mit dem Aufschlag, zudem brachte der im Zuspiel eingewechselte Eric Burggräf frischen Wind ins Team. Höhepunkt war ein einhändiger Block von Lucas van Berkel zum 12:8. Die SWD powervolleys marschierten jetzt unbeirrt und konsequent in Richtung Tiebreak. Da lag die Mannschaft schnell 4:7 hinten, weil die Grizzlys jetzt die besseren Argumente mit dem Aufschlag hatten. Ein raffinierter Aufschlag von Burggräf und ein krachender Block von Tim Broshog brachten die Gäste zurück. Dann war der Faden gerissen. Das Team beschäftigte sich zu sehr mit der strittigen Entscheidung und ballerte die nächsten drei Angriffe kopflos in den Giesener Block
Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

Dezember 2020 - Tolles Ergebnis - "Running for Kids" - Glückwunsch

Im Dezember 2020 stellte „Running for Kids“ 30.625 Euro für Kinder in der Region zur Verfügung

In einem weiteren Monat mit den pandemiebedingten Einschränkungen musste Peter Borsdorff weiterhin nach neuen Wegen der Hilfe für bedürftige Kinder und deren Familien suchen.

Einem in Not befindlichen geratenen Kind konnte „Running for Kids“ zweimal mit jeweils 3000 Euro beiseite stehen.

Dem Jugendamtsleiter der Stadt Düren, Herrn Ansgar Kieven, übergab der Sportler im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich, jeweils 2000 Euro für die Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“, für die Betreuung der „Vollmünder“ sowie für den „Feuerwehrtopf“. Der Amtsleiter führte aus wie wertvoll diese Hilfen seien, können sie doch schnell ohne formalistische Hürden eingesetzt werden. Beklagt wurde, dass das Spendenaufkommen für diese Bedarfsfelder stark zurückgegangen ist.

Mit seiner auch im Jahr 2020 wieder aufgelebten „Adventskalenderaktion“ konnte der Dürener einundfünfzig Kindern in 27 Familien mit insgesamt 4150 Euro Weihnachtsfreuden bereiten.

Zwei jungen Menschen aus Monschau/Eifel konnte Peter Borsdorff mit „Running for Kids“ mit 2500 Euro ein wenig in einer sehr schwierigen Familienlage beistehen.

Nach einem Brand in Aldenhoven konnte Peter Borsdorff unter Rückgriff auf den „Doris-Borsdorff-Fonds“ für fünf betroffene Kinder ebenfalls 2500 Euro bereitstellen.

Dem Freiwilligenzentrum Düren e.V. helfen 2225 Euro bei der „Dürener Ranzen“-Aktion. Ohne diese Aktion wäre der Schulstart im nächsten Sommer für viele Kinder und ihren Eltern mit erheblichen Schwierigkeiten erschwert.

Einem 5-jährigen Kind und seiner Mutter konnte Borsdorff nach einem Hausbrand mit 1750 Euro eine „Erste Hilfe“ zuteilwerden lassen.

Zweimal konnte Peter Borsdorff Kindern in Aachen helfen. Es hatte ihn erschreckt, als er durch eine Flyer-Information davon Kenntnis erhielt, dass in einem Aachener Bereich die Kinderarmut höher als 40 % beträgt.
Somit stellte der Dürener dem Verein „Driescher Hof e.V.“ sowie der AWO Kindertagesstätte „Abenteuerland“ jeweils 1500 Euro zur Verfügung.

Über Spenden von jeweils 500 Euro freuen konnten sich Kinder in Linnich zur Anschaffung eines rollstuhlgeeigneten Spielgerätes sowie in der Kindertagesstätte „Bachpiraten“, ebenfalls in Linnich.

Weitere 500 Euro-Spenden überbrachte der Sportler des Dürener Turnverein von 1847 der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg zwecks „Weihnachtstütchen“ für viele Kinder, sowie der Offenen Ganztagsschule in Arnoldsweiler zur Anschaffung eines Fußballkickerspiels.

Ebenfalls zur Befüllung von „Weihnachtstütchen“ übergab Borsdorff jeweils 250 Euro an rührigen Helferinnen und Helfer der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost sowie dem Papst-Johannes-Haus.

Im Januar wird Peter Borsdorff versuchen Familien mit ihren Kindern mit seiner „Kinderwohl/Gutscheinaktion“-Aktion durch die schwere Zeit zu bringen.

Quelle : Pressestelle Peter Borsdorff 

Volleyball Bundesliga - Am Sonntagabend in der Arena Kreis Düren - 150 Minuten Spitzensport

SWD powervolleys Düren: Serie reißt in Wahnsinns-Spiel

Nach neun Siegen in Folge gehen die SWD powervolleys Düren erstmals wieder als Verlierer vom Feld: Sie unterliegen in einem nervenzerreißendem Spiel dem Pokalsieger Berlin Recycling Volleys nach fast zweieinhalb Stunden mit 2:3. 20:25, 20:25, 27:25, 31:29, 10:15 lauteten die Satzergebnisse. In der Tabelle bleibt Düren trotzdem Zweiter, weil das Team sich einen Punkt erkämpft hat und so verhindert, dass der große Favorit aus Berlin, der aufgrund des Siegs im Tiebreak zwei Zähler mitnimmt, vorbeizieht.

Den Unterschied machte am Ende der später zum wertvollsten Spieler gewählte Timothee Carle, der Düren im Tiebreak drei starke Aufschläge einschenkte und den vorentscheidenden 9:6-Vorsprung für sein Team herausholte. „Berlin hat viele starke Spieler, von denen jeder den Unterschied machen. Heute war es Carle. Das müssen wir akzeptieren. Und wir können das akzeptieren. Denn wir haben sehr stark gespielt. Berlin war am Ende einfach ein bisschen besser“, sagte Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz.

In der ersten Stunde der Partie hatte der Pokalsieger aus Berlin die Oberhand im Aufschlag-Annahme-Spiel. Während Düren von der Aufschlaglinie Ladehemmungen hatte und zu wenig Druck auf die Hauptstädter ausüben konnten, fanden die Recycling Volleys hier die bessere Mischung. In beiden Sätzen brachten sie das Dürener Angriffsspiel hier rund da ins Wanken. Die starken Angreifer Ben Patch und Cody Kessel nutzen die Berliner Punktchancen oft. Die SWD powervolleys ließen diese Konsequenz bei ihren wenigen Chancen vermissen. Zwar kämpften sich die Gastgeber in beiden Sätzen nach Vier- oder Fünf-Punkt-Rückständen bis in Schlagweite zurück. Den großen Favoriten brachte das aber nicht ins Wanken.

Die SWD powervolleys stellten um. „Unsere harten Aufschläge haben nicht funktioniert. Deswegen haben wir weniger Risiko genommen und uns auf unsere Block- und Feldabwehr verlassen. Da spielen wir schon die ganze Saison über stark“, sagte Murczkiewicz. „Wir kämpfen so lange, bis der Ball auf dem Boden ist. Deswegen konnten wir die Sätze drei und vier gewinnen.“

Die SWD powervolleys erhielten so Zugriff im Block. Zuerst blockte Tim Broshog erfolgreich gegen Patch, dann tat es ihm Björn Andrae zum 23:20 gleich. Auch Berlin kann blocken, Carle - der zuvor schon einen Gegenangriff erfolgreich verwandelt hatte – pflückte Andraes Angriff zum 23:23. Düren hatte sogar Matchball gegen sich beim 24:25. Murczkiewiczs Mannen blieben cool. Sebastian Gevert nutzte den Gegenangriff nach einer Chance, die der eingewechselte Philipp Schumann mit seinem Aufschlag vorbereitet hatte: 26:25. Der nächste Berliner Angriff landete im Aus, Düren verkürzte auf 1:2.

Der anschließende vierte Satz war an Volleyball-Wahnsinn kaum zu überbieten. Bis zum Ende gab es wechselnde Führungen und spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten. Satzbälle für Düren und Matchbälle für Berlin wechselten sich munter ab. Broshog, später als Dürens Bester geehrt, machte dem Drama ein Ende: Ein Block zum 29:28 und kurze Zeit später ein erfolgreicher Gegenangriff zum 31:29 sicherten Düren einen Punkt. Laut Murczkiewicz klar ein gewonnener Punkt. Nicht nur, weil Düren in der Tabelle vor Berlin bleibt, sondern auch, weil das Team sich für seine große Leidenschaft und das enorme Niveau in der Abwehr belohnt hat.

Im Tiebreak schlug dann die Stunde von Carle. Und als der brasilianische Olympiasieger Eder die SWD powervolleys anschließend mit zwei weiteren Aufschlägen aushebelte, war die Dürener Serie gerissen. Patch und Kessel punkteten sicher und ließen Düren keine Chance, den 7:12-Rückstand noch aufzuholen.

Quelle : Pressestelle SWD PowrvolleysDüren