Ein Libero Talent nun in Düren

SWD powervolleys Düren: Ein Libero-Talent für Düren


Zum ersten Mal in seiner Geschichte geht der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren
mit 13 Spielern in eine Saison. Als letzter Spieler stößt der Libero Ivan Batanov zur Mannschaft.
Die Verpflichtung des 19-jährigen Junioren-Nationalspielers war eigentlich schon vor über einem
halben Jahr fix. Allerdings verletzte sich Batanov und musste sich einer schweren Schulter-
Operation unterziehen. Deswegen planten die Dürener Verantwortlichen kurzfristig anders. So kam
die Rückkehr des kanadischen Weltklasse-Liberos Blair Bann zustande.
Trotzdem blieben Düren und Batanov im Gespräch und einigte sich darauf, dass der Spieler seine
Rehabilitation in Düren fortsetzt und anschließend bei den SWD powervolleys in die Saison
einsteigt. Der so geschlossene Vertrag gilt auch bereits für die Saison 2020/21. So lange wird es
aber nicht dauern, bis Batanov auf das Spielfeld zurückkehren kann. Die Rehabilitation läuft
schneller als ursprünglich geschätzt. „Ich hoffe, dass ich noch in der Hinrunde auf dem Feld stehen
kann“, sagt der neue Libero, der mittlerweile nach Düren gezogen ist und mehrere Stunden täglich
am St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf betreut wird auf dem Weg zurück von seiner
Verletzung. „Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und freue mich, dass ich so große Fortschritte
mache.“
Batanovs weitere Ziele zeigen, wie ambitioniert der Abwehrchef des Junioren-Jahrgangs 1999/2000
ist. „Im kommenden Jahr will ich den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen.“ Die Aussage
kommt nicht von ungefähr, schon vor zwei Jahren holte Bundestrainer Andrea Giani den damals
17-Jährigen in den Trainings-Kader, im vergangenen Jahr bestritt er zwei Trainingsspiele mit der
deutschen Auswahl. Das Debüt war für dieses Jahr geplant in der Nations League. Die
Schulterverletzung verhinderte das.
Die SWD powervolleys waren Batanovs Wunsch-Verein, Dürens Verantwortliche hatten das
deutsche Talent auf Platz eins ihrer Libero-Liste stehen. „Das hat damals perfekt geklappt“, sagt
Ivan Batanov über die frühe gegenseitige Zusage, die trotz der Schulterverletzung bestehen blieb.
So geht Düren mit zwei Liberos in die neue Saison: mit dem später verpflichteten Rückkehrer Blair
Bann und mit Batanov. „Ich sehe Blair nicht als Konkurrenten. Er gehört aus meiner Sicht zu den
besten Liberos der Welt. Für mich ist er ein Mentor, von dem ich viel lernen will“, sagt Batanov
über den Abwehrchef der kanadischen Nationalmannschaft.
Ivan Batanov ist 19 Jahre jung, wurde in Moskau geboren. Sein Vater stammt aus Russland, seine
Mutter aus China. Die Familie lebte zunächst in Russland, dann in Belgien, dann in China und ließ
sich schließlich in Deutschland nieder. Mit Volleyball angefangen hat er in Hessen in
Niederjosbach. Sein Vater betreute dort an der Grundschule eine Volleyball-AG. Später wechselte
er in die erfolgreiche Nachwuchsabteilung des TuS Kriftel und von dort ins Volleyball-Internat
Frankfurt, bevor er in der vergangenen Saison mit dem Abitur in der Tasche nach Berlin wechselte,
um mit dem Junioren-Projekt VC Olympia in der Bundesliga zu spielen. Im Sommer hat er ein
Fernstudium in Data Science begonnen.
Jetzt also Düren als erste Profi-Station. „Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, ein großes
deutsches Talent längerfristig für uns zu gewinnen“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Es
dauert zwar noch ein bisschen, bis Ivan voll einsatzfähig ist. Aber dann haben wir erstmals zwei
starke Liberos im Team. Ivan kann Blair dann entlasten, Blair hilft Ivan mit seiner Erfahrung
weiter. Davon profitieren beide Spieler und die Mannschaft.“

DEMONS sind Meister der NRW-Liga

Erster Titel seit 2014 – Knapper Sieg im Rückspiel reicht

 

Die American Footballer des AFC Düren Demons sind NRW-Meister 2019

In einem erneut dramatischen Rückspiel setzte man sich am Ende verdient auf fremden Geläuf gegen die Rheine Raptors in Westfalen mit 14:12 durch.

Nach dem Krimi des Hinspiels konnten die gut 50 miitgereisten Demons-Fans nur auf eine knappe 5-Punkte-Führung der Dämonen setzen. Und gleich im ersten Drive konnten die Gastgeber durch ein Fieldgoal mit 3:0 in Führung gehen.

Doch die Demons um Trainer Sebastian Granderath konterten im Gegenzug überlegt und erliefen sich einen Touchdown durch Henning Meyer zur 7:3-Führung. Diese konnte die Dürener Verteidigung um Defense-Coordinator Eric Maddox bis zum Halbzeittee verteidigen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Raptors den dämonischen Quaterback Michel Venzke in seiner eigenen Endzone zu Fall bringen – ein sogenannter „Safety“, der den Gastgebern 2 Punkte bescherte.

Die Vorentscheidung fiel dann durch eine Interception von Sven Appelt, den dieser mit einem 70Yard-Return-Touchdown krönte und somit auf 14:5 erhöhen konnte. Appelt konnte bereits im Hinspiel mit 2 Touchdowns spielentscheidende Akzente setzen und nun sah alles nach der ersten Meisterschaft seit 2014 für die Rheinländer aus.

Rheine konnte durch einen Touchdown noch auf 14:12 herankommen, am Ende aber siegten die Dämonen im Rückspiel und feierten ausgelassen den Titegewinn, mit dem der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse einhergeht.

„Es war ein sehr enges Spiel mit einem gut eingestellten Gegner“, so Cheftrainer Sebastian Granderath.

„Die Raptors haben sich nach dem Hinspiel gut auf unsere Schwächen eingestellt und hart gekämpft. Ein echtes Finale eben. Wir danken auch unseren fans, die uns auswärts so toll unterstüptt haben.“

3. Köln Marathon - Schüler laufen wie die Grossen

 
 

3. Auflage des Schülerlaufs: Laufen wie die Großen!

 
Am 13. Oktober 2019 findet im Rahmen des Köln Marathon die 3. Auflage des RheinEnergie Schülerlauf statt.

Die rund vier Kilometer lange Strecke ist das von zahlreichen Zuschauern gesäumte Herzstück der Marathonstrecke. Gestartet wird um 11:25 Uhr in Deutz vor dem Ottoplatz. Die Schülerinnen und Schüler laufen über die Deutzer Brücke, um den Neumarkt herum zum Zieleinlauf auf der Komödienstraße am Kölner Dom.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2000 bis 2009, das Teilnehmerlimit liegt bei 2.500.

Gewertet werden neben den Einzelstartern (nach Alter und Geschlecht) auch die schnellsten Schulteams, die sich aus den jeweils fünf schnellsten Schülerinnen und Schüler zusammensetzen. Zusätzlich bekommt die Schule mit den meisten Finishern einen Preis in Höhe von 500 Euro für Sportmaterial.

Ende des Jahres werden alle Siegerinnen und Sieger bei einem Eishockeyspiel der Kölner Haie in der LANXESS arena geehrt.

 

Düren Demons im Finale gegen Rheine

Am 14. September steigt das Meisterschaftsfinale der NRW-Liga am Veldener Hof

 

Mit dem erwarteten 26:0-Auswärtserfolg bei den Erfstadt Bravehearts endete am vergangenen Wochenende die reguläre Saison der American Footballer aus Düren.

In einem einseitigen Match konnte das Team um Cheftrainer Sebastian Granderath durch Touchdowns von Michel Ventzke und Erol Tekindag (beide Laufspielzüge) sowie Marvin Becker und Felix Völlmecke (jeweils Passfänge) zuzüglich der konstanten Leistung der Defense den Gruppensieg und damit das Erreichen der Finals klarmachen.

In seiner ersten Saison als Cheftrainer zeigte sich Granderath nach dem Match schon voll auf die Endspiele fokusiert: „Es ist unser erses Ziel gewesen und das haben wir ungeschlagen und somit hochverdient erreicht. Und jetzt müssen wir uns auf das schwere Hinspiel zu Hause konzentrieren.“

Das die Dämonen alls Favorit in die Finalspiele gehen, sieht man nicht. „Das wird ein Match auf Augenhöhe“, so Teammanager Dominik Böddrich. „Um so wichtiger wird die Unterstützung durch unsere Fans beim Heimspiel sein um das Team zu Höchstleistung zu pushen“.

Für die Demons könnte es die dritte Meisterschaft der Vereinshistorie werden. Verbunden mit der Meisterschaft wäre auch der Aufstieg in die nächst höhere Liga. „Der Aufstieg wäre wichtig, da wir dann auch mehr Spiele in der nächsten Saison haben  werden und somit noch mehr Spaß an unserem Sport vermitteln können.“, so Granderath weiter.

Das Hinspiel der Meisterschaft der NRW-Liga findet am Samstag, dem 14. September 2019 um 14.45h auf der heimischen Sportanlage am Veldener Hof in Düren statt. Die Dämonen rechnen mit vollem Haus und bieten zum Saisonabschluß auch einige Sonderaktionen. So wird u.a. ein Deadpool-Darsteller für das besondere Flair und ein tolles Fotomotiv sorgen, die Tombolla wartet mit speziellen Preisen auf und die Cheerleader der Demoniacs werden sich auch wieder in Topform präsentieren.

Das Rückspiel findet dann eine Woche später bei den Rheine Raptors im Münsterland statt.

„Running for Kids“ stellt im August 10.969 Euro an Spenden bereit

Auch im Sommermonat August war Peter Borsdorff (76), Initiator der Aktion „Running for Kids – Leichtathleten helfen Kindern mit Beeinträchtigungen“  für seine Hilfsaktion „laufend“ unterwegs. Die Hilfe war sehr gefragt.

Über je 2000 Euro konnten sich eine Familie mit ihren Kindern, sowie der Verein „Schwerkranke Kinder e.V.“ freuen.

Mit jeweils 1250 Euro konnten einem Jungen weitere Therapien  zur Gesundung ermöglicht werden, ein Jugendheim der Arbeiterwohlfahrt  wird mit der Unterstützung mobil werden können.

Nach seinem Start beim Straßenlauf in Eschweiler-Dürwiß konnte Peter Borsdorff den ortsansässigen Kindertagesstätten Katharina Fey und Käte Strobel jeweils 1000 Euro für Projekte übergeben.

Über einen 750 Euro Zuschuß für die Ferienspiele freute sich der „Bürgerverein Satelittenviertel Düren e.V.“.

Drei Kindern einer Familie konnten  mit 600 Euro die Teilnahmen an Therapien ermöglicht werden.

Mit jeweils 500 Euro konnten fünf  und vierzehn Jahre alten Kindern Therapiemaßnahmen  und  unterstützende Hilfsmittel ermöglicht werden.

Einem Mädchen konnte mit 119 Euro ein Geburtstagswunsch ermöglicht werden.

 

In diesen Tagen war Peter Borsdorff von verschiedenen Seiten um Unterstützung für einen 3-jährigen Jungen gebeten worden. Das Kind einer 5-köpfigen Familie ist an Leukämie erkrankt. In dieser Familie ist schlagartig  alles anders geworden. Das Leben muss völlig neu organisiert werden. Der Dürener Läufer ist nun für den Jungen gestartet. Unterstützung ist möglich wie folgt: Peter Borsdorff c/o Running for Kids, IBAN DE78 3955 0110 0000 5421 00, Kennwort: Kraft für Kalle  – Täglich aktuelle Information zu der Laufaktion unter: http://www.tv-huchem-stammeln.de/running-for-kids/kalle3.html

 Quelle: Pressestelle Peter Borsdorff

Fussball - 1. FC Düren - Ausrichter - KreisChampions-Cup an der Mariaweiler Strasse

Vor gut einem Jahr heimste der 1. FC Düren seinen ersten Titel ein. Das Finale im Kreis-Champions-Cup (KCC) gewann der Fusionsklub gegen Schwarz-Weiß Düren, das zuvor überraschend Borussia Freialdenhoven düpiert hatte, mit 3:0.

Am Samstag, 10. August, richtet der FCD nun die neunte Auflage des Turniers an der Westkampfbahn, Mariaweilerstraße 81, 52349 Düren, aus. Mit dabei sind natürlich auch wieder die beiden anderen Mittelrheinligisten des Kreises Düren, Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler. Hinzu stoßen die Sportfreunde Düren, die sich gleich im ersten Spiel ab 15 Uhr gegen Freialdenhoven beweisen dürfen. „Es ist das erste Mal der Fall, dass bei diesem Turnier ein Klub teilnimmt, der in der vergangenen Saison in der Bezirksliga gespielt hat“, sagt Fußballkreis-Vorsitzender Manfred Schultze über den Landesliga-Aufsteiger. In der abgelaufenen Spielzeit gab es nämlich nur einen Landesligisten aus dem Kreisgebiet - und das war die Zweitvertretung des 1. FC Düren, die selbstverständlich beim KCC nicht antreten darf. Die erste Mannschaft der Dürener tritt ab 16.15 Uhr gegen Viktoria Arnoldsweiler an. Das Elfmeterschießen um Platz drei wird ab 17.40 Uhr erwartet. Ab 18 Uhr steigt dann das Finale.

Schultze freut sich auf „hoffentlich packende Spiele“: „Ich bin gespannt, in welcher Form sich die Mannschaften rund zwei Wochen vor dem Ligastart präsentieren.“ Auch bei Schirmherr Wolfgang Spelthahn steigt die Spannung: „Ich freue mich, dass der Champions-Cup der vier kreisbesten Mannschaften ein fester Bestandteil der Saisonvorbereitung geworden ist. Und da der Erlös des Cups zu 100 Prozent einem guten Zweck zugeführt wird, gibt es nur Gewinner bei dieser Sportveranstaltung.“ Bedacht wird vom Fußballkreis Düren in diesem Jahr die Christophorus-Förderschule in Düren. „Ich wünsche mir, dass wieder ein möglichst großer Betrag zusammenkommt“, meint Schultze, dem noch ein Detail aufgefallen ist: „Vor dem Erfolg des 1. FC Düren im Vorjahr haben die Vorgängervereine je einmal gewonnen.“ 2017 war es der GFC Düren 99, 2016 der FC Düren-Niederau. Gelingt nun der „vierte“ Titel in Folge?

Quelle: Pressestelle Kevin Teichmann

 

Rhenania Mariaweiler startet mit Festkommers ins Jubiläum

Der FC Rhenania Mariaweiler wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird im Rahmen eines Festkommers am Freitag, den 09. August ab 19:19 Uhr (!) in der Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler gebührend gefeiert. Zu dieser Veranstaltungen sind zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Politik, alle Mitglieder der Rhenania, aber auch zahlreiche befreundete Vereine aus dem Fussballkreis Düren herzlich eingeladen. Im würdigen Rahmen wird die Zeitgeschichte der Rhenania durch Leonhard Brück, einem Mariaweiler Urgestein, präsentiert. Zudem werden anlässlich des Jubiläums auch Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen.

Quelle. Pressestelle Robert Wirtz

 

Zwölfter Sieg in Folge für die Niederlande im DHL-Nationenpreis der Fahrer

Die niederländischen Vierspänner-Fahrer und der DHL-Nationenpreis beim CHIO Aachen, das ist allmählich so wie Tempo und Taschentuch. Zum zwölften Mal in Folge siegten die Oranje-Fahrer in der Teamwertung.

Mit gewaltigem Vorsprung holten Koos de Ronde und das Vater-Sohn-Duo Ijsbrand und Bram Chardon den DHL-Nationenpreis in die Niederlande: 330,120 zu 377,430 Punkten des Trios auf Rang zwei. Das kam aus Frankreich: Benjamin Aillaud, Thibault Coudry und Anthony Horde. Rang drei ging mit 381,210 Punkten nach Belgien dank Dries Degrieck, Glenn Geerts und Edouard Simonet – sehr zur Enttäuschung der deutschen Mannschaft!

Das Team um Bundestrainer Karl-Heinz Geiger hatte sich gestern im Marathon von Rang vier auf den dritten Platz vorgearbeitet. Aber heute im Boehringer Ingelheim-Preis verspielten Michael Brauchle, Mareike Harm und Georg von Stein den Vorsprung wieder. Die Mannschaft endete wie sie begonnen hatte auf Platz vier. 383,230 Punkte standen auf der Anzeigentafel. Das war bitter: „Wir sind sehr enttäuscht, ein Platz unter den ersten Drei wäre gut gewesen – nein, eigentlich sogar Pflicht“, so der Bundestrainer.

Anspruchsvoller Boehringer Ingelheim-Preis

Das Kegelfahren um den Boehringer Ingelheim-Preis, zugleich die Entscheidung im Nationenpreis, hatte es in sich, vor allem weil die Zeit so knapp bemessen war. Am besten kam Frankreichs Thibault Coudry durch den Kurs, der auch schon die „Jagd um Punkte“ für sich entschieden hatte. Platz zwei ging an den Australier Boyd Exell, gefolgt von Jérôme Voutaz aus der Schweiz, der mit seinen Freibergern gestern im Lavazza-Preis zum siegreichen Team gehört hatte.

Preis der Familie Richard Talbot

Die Einzelwertung um den Preis der Familie Richard Talbot ging zum neunten Mal an Australiens Weltmeister Boyd Exell. Im vergangenen Jahr hatte er Ijsbrand Chardon den Vortritt lassen müssen, jetzt holte er sich den Sieg zurück. Platz eins nach der Dressur, Dritter im Marathon, Zweiter im Kegelfahren – das war nicht zu toppen. Mit 158,57 Minuspunkten setzte Exell sich gegen Koos de Ronde aus den Niederlanden durch (164,10). Rang drei holte Vorjahressieger Ijsbrand Chardon (166,02). Das beste deutsche Ergebnis lieferte Mareike Harm auf Rang sechs (188,11).

CHIO Aachen - Eröffnungsfeier - 40.000 Zuschauer -

Es lag das gewisse Etwas am Dienstagabend in der Luft der Aachener Soers. Mitten im Hauptstadion wehte die Tricolore, die französische Flagge in blau – weiß – rot. „Bienvenue, la France“ ertönte aus den Lautsprechern. Und das war nur der Anfang einer grandiosen und von Leichtigkeit erfüllten CHIO-Eröffnungsfeier, die von Arnaud Petit und Nathalie Licard, bekannt als „Madame Nathalie“ aus der Harald Schmidt Show, moderiert wurde. In der Tat: Frankreich entpuppte sich als ein phantasiereiches, elegantes, feiertaugliches und kreatives Partnerland! Und eines bewies es obendrein: Als „Pferdenation“ par excellence wird es nicht ohne Grund bezeichnet. Denn Pferde gab es an diesem Abend nicht zu knapp. Ob beritten, angespannt, freilaufend, als edles Schulpferd, als Traber, derber Kaltblüter oder sanftes Camarguepferd. Pferd ist in Frankreich halt nicht gleich Pferd, sondern ein Fächer an Möglichkeiten. Unter das bunt gemischte Ensemble mischten sich bei der Eröffnungsfeier daher natürlich auch französische Reitsportlegenden sowie aktuelle französische Topreiter. Und kennen Sie Horseball? Diese Kombination aus Handball und Basketball zu Pferd wurde ebenfalls in Frankreich erfunden und bei der Eröffnungsfeier eindrucksvoll demonstriert.

Der Star des Abends war ohne Frage der Meister der Freiheitsdressur: Jean-François Pignon. Kaum jemand versteht es besser als er, mittels einfacher Gesten mit seinen Pferden zu kommunizieren. Momente voller Poesie verbreitete er auf dem „Heiligen Rasen“ – 40.000 Zuschauer zog er in seinen Bann. Für Eleganz bekannt ist auch der Cadre Noir de Saumur, die wohl berühmteste Reitschule Frankreichs, die bereits 1814 gegründet wurde. 2019 gab sie in Aachen eine faszinierende Kostprobe ihrer Reitkunst. Und auch sie hinterließen einen bleibenden Eindruck: Die Reiter der Garde Républicaine, das letzte Kavallerie-Regiment Frankreichs. Noch am Sonntag waren sie zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs-Elysées unterwegs, am Dienstagabend patrouillierten sie hoch zu Ross durch das Aachener Hauptstadion. Ein musikalisches Spektakel hingegen lieferte die bretonische Marinekapelle „Le Bagad de Lann-Bighoué”.

Aber natürlich durften auch andere typisch französische Akzente bei der Eröffnungsfeier nicht fehlen. Can-Can-Tänzerinnen waren ebenso mit von der Partie wie Astérix und Obelix als Maskottchen und eine phantasievolle Modenschau, organisiert vom Fashion Design Institut Düsseldorf.

Nicht nur tolle Bilder, sondern auch den einen oder anderen Edith-Piaf-Chanson, live interpretiert durch Noémie Schröder et Les Ricochets, werden die meisten Zuschauer am späten Abend wohl als Erinnerung mit nach Hause genommen haben.


#chioaachen


Das Finale der Eröffnungsfeier.. Es kann in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung rechtefrei verwendet werden (Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl)

 

1. FC Düren - im Kader weitere 3 Neuzugänge - 1 Abgang

 Kurzfristig kam Alexander Hürtgen mit seinem Wechselwunsch zu Viktoria Arnoldsweiler auf FCD-Sportdirektor Frank Rombey zu. „Wir verlieren einen Top-Charakter, für den jederzeit die Türen bei uns offen stehen. Sportlich ist sein Wunsch zur Vertragsauflösung nachvollziehbar, da er leider verletzungsbedingt fast ein ganzes Jahr verpasste und nun die Chance in Arnoldsweiler eher sieht, auf Anhieb Stammspieler zu sein. Wir werden ihn weiter sehr genau beobachten“, meint Rombey.

Gelegenheit dazu hat er erstmals am ersten Spieltag. Denn am Sonntag, 25. August, startet Düren mit dem Derby bei der Viktoria in die Spielzeit. Mit im Gepäck hat der 1. FC Düren dann auch noch drei weitere Neuzugänge.

Musahi Fujiyoshi kommt von Liga-Konkurrent FC Wegberg-Beeck. „Er ist ein kleiner und wendiger Außenstürmer, der im Dürener Stadtteil Gürzenich wohnt und dessen Vertrag in Beeck nicht verlängert wurde. Es wäre fahrlässig gewesen, sich nicht mit ihm zu beschäftigen. Wir freuen uns, mit ihm einen Spielertypen gewonnen zu haben, den wir so bislang nicht im Kader hatten“, gibt Rombey zu Protokoll.

Zwei weitere Akteure kennt Brunetto noch von seiner vorherigen Station in Herkenrath: Gjorgji Antoski und Joran Sobiech. „Schon von seiner Zeit beim VfL Leverkusen kannte ich Gjorgji Antoski als abschlussstarken Zehner, der auch als Achter einsetzbar ist. Er kann durch seine Torgefährlichkeit in Spielen den Unterschied machen“, berichtet Rombey, der noch nach einem erfahrenen Spieler für die Kreativabteilung gefahndet – und mit dem Deutsch-Mazedonier „nun das letzte Puzzleteil“ gefunden hatte.

„Bei Joran Sobiech liegt der Vergleich mit seinem Bruder Lasse nahe, der gerade mit dem 1. FC Köln in die Bundesliga aufgestiegen ist. Er ist ebenso ein robuster, zweikampfstarker Abwehrspieler. Auch in den Gesprächen kam ganz klar durch, was für ein willensstarker Mentalitätsspieler er ist“, so Rombey.

In der Summe haben die Papierstädter damit die Bilanz ausgeglichen. Neun Abgängen folgten neun Zugänge. Für Trainer Giuseppe Brunetto gilt es nun, zügig eine Einheit aus dem 25er-Kader zu formen. Am 7. August steigt man in den Kreispokal ein. Bei erfolgreichem Verlauf könnte es schon am 14. August im Viertelfinale zum Top-Duell mit Borussia Freialdenhoven kommen – nur der Sieger darf auf eine Qualifikation für den Mittelrheinpokal hoffen.

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann