BTV Handball - AmWochenende in der Festhalle Birkesdorf

 

Meisterschaft perfekt machen!

TV Birkesdorf vs. SG Ollheim-Straßfeld

21.04.2018, 19:45 Uhr Festhalle Birkesdorf

 

Am Samstag kann auch rechnerisch die Verbandsliga-Meisterschaft klar gemacht werden! Ziel: Die letzten vier Spieltage zu Feiertagen machen!  

Die Trainingswoche wurde, trotz Aufstiegsfeier bis Montag, genutzt. Es wurde zweimal trainiert und sich gewissenhaft auf das Spiel gegen Ollheim vorbereitet: „Nachdem wir das große Ziel letztes Wochenende erreicht haben, haben wir uns nun ein neues Ziel gesetzt. Wir wollen in der Rückrunde die weiße Weste behalten“, formuliert Trainer Lietz ein neues Ziel. Mit 8 Punkten Vorsprung auf den 2. Tabellenplatz kann gegen Ollheim die Meisterschaft klar gemacht werden: „Wir hoffen auf eine volle Halle und wollen mit unseren Fans ein weiteres Handballfest in der Festhalle feiern“, freut sich Jakob Ernst auf das Wochenende.

 

Ein besonderes Spiel wird es für Marcell Falk, der zur neuen Saison wieder beim kommenden Gegner spielen wird: „Ich freue mich richtig auf das kommende Spiel. Bei Ollheim spielen noch viele Freunde von mir. Trotzdem zählt am Wochenende nur der Sieg für uns“, zeigt sich “Mafal13” entschlossen. Auf die Abwehr der Birkesdorfer wird am Wochenende viel Arbeit zu kommen, die Ollheimer stellen eine der stärksten Offensivreihen der Liga: „Das wird nochmal ein Prüfstein für uns. Wir werden, auch aus Respekt zu unseren Gegnern und der allgemeinen Ligasituation, alles reinwerfen. Wir wollen uns in keinster Weise nachsagen lassen, den Wettbewerb verzerrt zu haben“, verspricht Co-Trainer Maxi Czazabat vollen Einsatz.

 

SWD powervolleys Düren: Michael Andrei bleibt in Düren


Eine große Stütze bleibt: Michael Andrei hat seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um zwei Jahre verlängert. Der 32-Jährige zählt seit Jahren zu den besten deutschen Mittelblockern, holte im vergangenen Jahr mit der Nationalmannschaft Silber bei der Europameisterschaft und ist einer der wichtigen Stützen im Dürener Team. 2,10 Meter groß, beispielsweise. Und noch mehr. „Über das, was Michael sportlich in eine Mannschaft einbringt, müssen wir nicht mehr groß reden. Das weiß in der Bundesliga jeder“, sagt Trainer Stefan Falter. Eine Stütze ist Andrei aus seiner Sicht auch aufgrund seiner Art. „Für ihn ist es wichtig, dass alle immer daran arbeiten, besser zu werden. Dafür treibt er seine Mitspieler mit seiner positiven Art an“, erklärt der Trainer Andreis Rolle.

Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung haben nicht lange gedauert. Schnell waren sich die Verantwortlichen und der Spieler einig, weiter zusammenzuarbeiten. Denn neben der sportlichen und menschlichen Komponente bringt Michael Andrei noch etwas mit, was ihn zu einer der Gallionsfiguren bei den SWD powervolleys macht: Dürener Wurzeln. Der 32-Jährige hat seine Bundesliga-Karriere vor elf Jahren in Düren begonnen, hat vorher hier das Volleyballspielen gelernt und kehrte 2016 zu seinen Wurzeln zurück. „Ich bin hier wieder sesshaft geworden und fühle mich sehr wohl.“ Aber das ist nicht der einzige Grund für die Verlängerung. Andrei freut sich auf die Herausforderung, Düren in einer immer stärker werdenden Bundesliga weiter in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

Um das zu schaffen ist harte Arbeit notwendig. Und Identifikation. „Ich will dabei mithelfen, dass auch in der kommenden Saison jeder Spieler versteht, dass es eine Ehre ist, das Dürener Trikot zu tragen“, betont Andrei, dass Volleyball in Düren für ihn eine persönliche Angelegenheit ist. Was die harte Arbeit angeht, plant Andrei den kommenden Sommer anders als den vergangenen. „Das war ein langes Jahr mit der Europameisterschaft und bald danach der Saison. In diesem Sommer gehe ich nicht zur Nationalmannschaft.“

Stattdessen beabsichtigt der 32-Jährige, gezielt an den Punkten zu arbeiten, die bei einer Dauerbelastung über lange Zeit zu kurz kommen. „Ich will topfit in die nächste Saison gehen und mich körperlich und spielerisch verbessern“, sagt Andrei. Ein paar Zentimeter höher springen, ein paar Hundertstelsekunden schneller reagieren – das sind die Ziele, die sich der 2,10-Meter-Mann für den Sommer gesetzt hat. Der Mittelblocker der SWD powervolleys will an vielen kleinen Dingen arbeiten, um Großes zu erreichen.

Mit Michael Andrei stehen bisher vier Spieler für die nächste Saison unter Vertrag. Mittelblocker Tim Broshog hat unlängst erst ebenfalls für zwei Jahre verlängert, die Verträge der Außenangreifer Romans Sauss und Julius Firkal gelten bis 2019.

Aus - Aus - Endstation Viertelfinale in der Arena Kreis Düren

Die SWD powervolleys Düren haben das Halbfinale verpasst. Im dritten und entscheidenden Spiel im Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft unterliegen sie den Hypo Tirol AlpenVolley Unterhaching mit 1:3. 18:25, 28:30, 25:20, 19:25 lauteten die Sätze. Düren verpasst damit den Sprung in das Halbfinale. Die Vorbereitungen auf die neue Saison können jetzt beginnen.

Wir haben heute Volleyball auf hohem Niveau gesehen“, sagte ein niedergeschlagener Dürener Mittelblocker Michael Andrei. „Leider haben wir am Anfang und am Ende ein paar Fehler zu viel gemacht gegen einen sehr starken Gegner.“ Wie schon vor einer Woche beim Spiel in Innsbruck überzeugten die AlpenVolleys vor allem mit ihrer starken Abwehr, mit der sie Düren im ersten und vierten Satz den Zahn zogen. „Wir haben mutig begonnen im Angriff, dann haben sie aber immer mehr Bälle verteidigt und wir haben angefangen, ein wenig zu zögern“, fasste Trainer Stefan Falter die Partie zusammen.

Knackpunkt der Partie war der knapp verlorene zweite Satz, in dem sich Düren nach Rückstand wieder zurückgekämpft hatte. Am Ende des Satzes wechselte die Führung ständig, beide Teams lieferten sich einen spektakulären Ballwechsel nach dem anderen. Der eine entscheidende Fehler passierte am Ende aber den SWD powervolleys, als ein Angriff im Netz endete.

Trotz dieses Rückschlags ließ Düren sich nicht hängen. Am Ende des dritten Satzes bereitet Spielmacher Stijn D‘Hulst mit seinen Aufschlägen den Satzgewinn vor. Die Hoffnung lebte, dass die SWD powervolleys doch noch einmal zurückkommen könnten. Doch die AlpenVolleys schlugen ihnen mit konsequentem, fehlerfreien Spiel schmerzhaft die Tür vor der Nase zu. Mehrere gute Blockaktionen der Gäste ließen den Vorsprung in Satz vier auf 15:9 wachsen. „Da waren sie wirklich überzeugend“, erkannte Falter an. Zwar kämpfte Düren weiter. Allerdings ließ der Gegner kein Zurückkommen mehr zu. Wie schon im Rückspiel in Innsbruck waren es vor allem die Angriffe des Ex-Düreners Rudy Verhoeff und von Igor Grobelny, die Düren nicht kontrollieren konnte.

Das Saisonende ist bitter“, sagte Michael Andrei. „Aber vielleicht dient es auch als Motivation, in der nächsten Saison noch stärker zurückzukommen.“

Tim Broshog verlängert in Düren

Der Tower bleibt in Düren: Mittelblocker und Nationalspieler Tim Broshog verlängert seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um zwei Jahre. „Damit haben wir einen Eckpfeiler für das neue Team stehen“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. Düren kann damit einen der dominierenden deutschen Blockspieler weiter längerfristig an sich binden.

Tim Broshog ist 2,05 Meter groß, 30 Jahre alt und hat sein Debüt in der Bundesliga 2006 beim VC Olympia Berlin gegeben. Seitdem gehört er immer zu besten Blockern und Angreifern der Liga. Mit einer Ausnahme: 2014 bis 2016 spielte Broshog beim belgischen Spitzenclub Maaseik, von dort wechselte er nach Düren. „Ich fühle mich hier in Düren wohl, ich habe keine Probleme mit irgendwem. Und sportlich passt es auch“, sagt der 73-fache Nationalspieler. Aus sportlicher Sicht sieht Broshog zudem die Perspektive, dass Düren sich noch weiter steigern kann. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist das entscheidende dritte Spiel im Viertelfinale gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching am Sonntag um 14.30 Uhr in der Arena Kreis Düren. „Darauf liegt jetzt die ganze Konzentration“, sagt der ‚Tower‘.

Ein weiterer Faktor, der laut Broshog wichtig war: das Private. Mit seiner Frau lebt er am Niederrhein. Der Lebensmittelpunkt lässt sich mit Düren gut verbinden. Zudem schätzt er die Atmosphäre bei den SWD powervolleys. „Da sind so viele Menschen rund um das Team, die sich kümmern und sehr herzlich sind – da fühle ich mich wohl.“ Das passt offenbar sehr gut, denn Goswin Caro bescheinigt dem aktuellen und zukünftigen Mittelblocker, „nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine Bereicherung“ zu sein. Dem stimmt Trainer Stefan Falter zu. „Tim ist als erfolgreicher Nationalspieler zu uns gekommen und hat sich hier noch mal weiter entwickelt. Das ist ein Gewinn, wen man mit einem solchen Spieler arbeiten kann.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Fussball am Ostermontag in der Region

Ostermontag wurde nicht nur der Osterhase gesucht, sondern in allen Ligen der Region Fussball angeboten.

Ausführliche Interviews von den Spielen u. a. aus Titz, Kreisliga A - Bezirkligst TuS 08 Langewehe in Welldorf Güsten,

der Tabellenzweite Hambacher Spielverein zuhause gegen den Letzten der Kreisliga, GFC Düren II auswärts im Grüngürtel

und der Bezirksligst Jugendsport Wenau zuhause in der eigenen Arena gegen Mechernich.

Der Landesligist GFC Düren heute zu Gast in Nierfeld, am Ende die Ostereier mit nach Hause genommen.

 

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gez. Thomas Glück - Redaktion

Viertelfinal - Endspiel am kommenden Sonntag in der Arena Kreis Düren

Auf Wiedersehen am kommenden Sonntag in der Arena Kreis Düren: Dann fällt im Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft die Entscheidung zwischen den SWD powervolleys Düren und den Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching. Nach dem 3:1 im Hinspiel hat Düren das Rückspiel in Innsbruck mit 1:3 verloren. 12:25, 18:25, 27:25, 19:25 lauteten die Sätze im zweiten Duell.

Wir haben es nicht geschafft, so dominant aufzutreten, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte Trainer Stefan Falter. Dominant sei der Gegner gewesen, vor allem in den ersten beiden Sätzen. Im Angriff habe sein Team da zu oft keine guten Lösungen gefunden. „Unser Spielmacher Stijn D‘Hulst wusste teilweise nicht mehr, wo er noch hinspielen konnte. Wir haben im Angriff einfach die nötige Entschlossenheit vermissen lassen“, analysierte Falter.

Egal, wohin Düren mit dem Angriff zielte, die Alpen Volleys waren da und nahmen ihrem Gegner von Anfang an konsequent den Wind aus den Segeln. Sie verteidigten Angriffe von Tim Broshog und Romans Sauss mehrfach. Dürens ehemaliger Spieler Rudy Verhoeff machte mit zwei Blockpunkten gegen Marvin Prolingheuer schon beim Stand von 15:7 für die Gastgeber den Sack in Satz eins zu. Am klaren Kräfteverhältnis änderte sich nichts mehr, denn das deutsch-österreichische Team legte mit mehreren direkten Aufschlagpunkten von Igor Grobelny konsequent nach. Viel zu oft aus Dürener Sicht konnte der Gegner die Angriffe verteidigen und dann im Gegenangriff zurückschlagen. Das 12:25 spiegelte den Satzverlauf wieder.

Bis zum 8:7 in Durchgang zwei hatten die mitgereisten Dürener Fans dann die Hoffnung, dass ihre Mannschaft den ersten Abschnitt aus den Beinen geschüttelt hatte. Doch diese Hoffnung zerschellte schnell am Block der Alpen Volleys: Drei Blockpunkte und einen Verhoeff-Gegenangriff später führte der Gastgeber wieder 13:9 und ließ sich in der Folge nicht mehr von seinem Weg abbringen. Jetzt verlor auch die Dürener Annahme, das Element, das bis dahin noch passabel funktioniert hatte, ihre Sicherheit. Der Gegner erhöhte so auf 18:12, auch Satz zwei war aus Dürener Sicht schnell weg.

Genau so ging es weiter: In Satz drei führte Düren nach zwei Blockpunkten 4:2. Zum 5:5 glichen die Gastgeber mit einem Missverständnis zwischen Stijn D‘Hulst und Michael Andrei aus, danach nutzten sie einen Dürener Annahmefehler und verteidigten stark gegen Prolingheuer. Beide Male verwandelten die Alpen Volleys den Gegenangriff: 7:10 aus Dürener Sicht. Doch diesmal konnten sich die SWD powervolleys zurückkämpfen. Nach starker Abwehr stellte Prolingheuer mit einem Block den 16:17-Anschluss her. 20:19 führte Düren dann, weil Prolingheuer, der eingewechselte Dirk Westphal und Julius Firkal im Angriff auch aus schweren Situationen erfolgreich waren. Prolingheuer stellte mit einem Gegenangriff auf 22:20, zum 23:23 wurde Michael Andrei geblockt. Nach dem 25:25 entschieden dann zwei Dürener Blockpunkte den Satz.

Vorentscheidend in Satz vier und damit letztlich im Spiel war ein Zwischenspurt der Alpen Volleys mit einem Block gegen Westphal, einen Verhoeff-Gegenangriff und einem Angriffsfehler von Firkal, der die Gastgeber auf 20:15 enteilen ließ. Diesen Rückstand konnte Düren nicht mehr aufholen.

Jetzt gilt der Fokus dem Entscheidungsspiel am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Arena Kreis Düren. Der Sieger zieht ins Halbfinale ein. „Wir müssen aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse ziehen und uns in der Trainingswoche das Selbstvertrauen zurückerarbeiten, das wir im ersten Spiel gezeigt haben“, sagte Falter.

SWD powervolleys Düren: Ein Sieg bis zum Halbfinale

Der erste Schritt in Richtung Halbfinale ist getan: Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren schlägt die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching im ersten Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:17). Jetzt gilt die volle Konzentration dem Rückspiel am Ostersonntag um 18 Uhr in Innsbruck. Gewinnt Düren auch dann, ist das Ticket für das Halbfinale gebucht. Im Fall einer Niederlage sehen sich beide Mannschaften am 8. April in Düren zu einem Entscheidungsspiel wieder.

Dürens Mittelblocker Tim Broshog macht eine einfache Rechnung auf für das Rückspiel. „Wir haben das Heimspiel in der Liga gegen die Alpen Volleys verloren. Das haben wir jetzt ausgeglichen. In Innsbruck haben wir in der Liga auch verloren. Das müssen wir jetzt auch noch ausgleichen.“ Beide Begegnungen endeten aus Dürener Sicht unglücklich 2:3. „Aber das zählt jetzt überhaupt nicht mehr“, hatte Dürens Trainer Stefan Falter schon vor dem ersten Viertelfinale gesagt. Nach dem 3:1 vom Mittwochabend gelte das erst recht. „Wir nehmen die Eindrücke aus dieser überzeugenden Vorstellung mit nach Innsbruck“, sagte Falter vor dem Rückspiel.

Am grundsätzlichen Kräfteverhältnis zwischen beiden Teams habe sich auch nach der starken Leistung der SWD powervolleys im ersten Viertelfinale laut Falter nichts geändert. Düren und die Alpen Volleys begegneten sich auf Augenhöhe. Zu stark sei der Gegner, um davon ausgehen zu können, dass es ein zweites Mal gelingt, so dominant aufzutreten wie in den Sätzen zwei und vier. Dagegen einzuwenden hätte im Dürener Lager selbstredend keiner was.

Einer der Gründe für den Sieg in Spiel eins findet sich in der Spielstatistik nicht wieder. 16 Aufschlagfehler sind da vermerkt und nur ein direkter Punkt mit dem Aufschlag – eigentlich sehr ungünstige Zahlen. Trotzdem wird Falters Team versuchen, eine ähnliche Leistung im Aufschlag zu bringen. „Wir haben sehr stark und diszipliniert aufgeschlagen“, sagte Mittelblocker Michael Andrei. „Es ist uns immer wieder gelungen, den Spielaufbau des Gegners zu stören.“ Der Spielaufbau der Alpen Volleys funktionierte nicht immer optimal, als Folge fehlte häufiger die Wucht im Angriff. Das konnten die SWD powervolleys für sich nutzen. Für die Qualität des Gegners spricht, dass es den Alpen Volleys gelungen ist, Düren nur einen direkten Punkt mit dem Aufschlag zu gestatten.

Der zweite Unterschied im ersten Viertelfinale ist in der Statistik einfacher zu erkennen. Er lag im Angriff. Nicht in der Quote der verwandelten Angriffe. Da sind für beide Teams gute Zahlen notiert (51 Prozent für Düren, 47 für die Alpen Volleys). Beeindruckend ist die geringe Fehlerzahl auf Dürener Seite. 129 Mal haben die SWD powervolleys angegriffen und dabei nur drei Fehler produziert. 109:12 lauten die Zahlen des Gegners.

Für das Rückspiel am Sonntag ist das Mitwirken von Mittelblocker Jaromir Zachrich fraglich. Im Hinspiel musste der Kapitän krankheitsbedingt aussetzen. Die erneut aufgetretenen Waden-Probleme von Romans Sauss haben zumindest am Mittwochabend keine Rolle gespielt. Beim wichtigen letzten Ligaspiel in Herrsching vier Tage zuvor musste der Lette noch passen. „Wir haben offenbar rechtzeitig reagiert und Romans geschont“, sagte Falter. „Jetzt können wir mit dem guten Gefühl nach Innsbruck fahren, alle vier Außenangreifer spielfähig mit an Bord zu haben.“ Das ist ein Gefühl, dass die SWD powervolleys in der gesamten, vom Verletzungspech geprägten Rückrunde nicht haben konnten.

Toller Start im Viertelfinale - Überzeugend -

Auftakt nach Maß in die Playoffs: Die SWD powervolleys gewinnen das erste Viertelfinale gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching mit 3:1. Damit haben sie die Chance, mit einem Sieg im Rückspiel am Sonntag um 18 Uhr in Innsbruck den Einzug in das Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft klarzumachen. 25:23, 25:18, 23:25, 25:17 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. „Das ist natürlich großartig für unser Selbstvertrauen“, sagte Trainer Stefan Falter. Der zuvor angeschlagene Außenangreifer Romans Sauss konnte wieder spielen und hatte großen Anteil am Erfolg. „Heute kannst du keinen herausheben“, sagte Mittelblocker Tim Broshog. „Das war durch die Bank gut von allen.“ Vor allem im Aufschlag waren die SWD powervolleys dem starken Gegner überlegen. „Unser Konzept hat voll gegriffen“, stellte Falter zufrieden fest. Düren lähmte den Spielaufbau der Gäste oft genug. Und dann war es Marvin Prolingheuer, der nach Vorlagen des zum Sport and Travel MVP gewählten Stijn D‘Hulst ein ums andere Mal im Gegenangriff zuschlug.

Viertelfinale gegen die Alpen Volleys

Die Jahreszeit ist gekommen, auf die die SWD powervolleys Düren die gesamte Saison über hin gearbeitet haben: die Playoffs. Am Mittwoch um 19 Uhr startet Düren zu Hause gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching. Es ist das Duell Vierter gegen Fünfter, beide Teams trennte in der Tabelle nur ein Punkt. Das Rückspiel findet am Sonntag um 18 Uhr in Innsbruck statt. Ein mögliches Entscheidungsspiel ist für Sonntag, 8. April, um 18 Uhr in Düren angesetzt.

In dieser Liga, in der du dir gegen jeden Gegner zwischen Platz eins und neun sehr schwer tust, gibt es keine einfachen Gegner“, sagt Dürens Abwehrchef Blair Bann. Erst recht gelte das für die Alpen Volleys, der einzigen Mannschaft neben dem Tabellenführer VfB Friedrichshafen, gegen die Düren beide Spiele verloren hat. Möglicherweise spricht der Gegner auch deswegen schon seit Wochen von einem Wunschlos Düren.

Die beiden Niederlagen in der Liga gegen den Neuling waren äußerst knapp, beide Spiele endeten 2:3. Beim Rückspiel in Düren hatten die SWD mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. „Das zählt jetzt alles nicht mehr“, sagt Trainer Stefan Falter. „Wir treffen auf ein erfahrenes, gut eingespieltes und kompaktes Team.“ Düren wird sein Bestes abrufen müssen, um den ersten Sieg gegen die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft einfahren zu können. Falter spricht von starken Mittelblockern, einem abgezockten Zuspieler und dem Belgier Igor Grobelny, einem der besten Außenangreifer in der Volleyball Bundesliga. Dazu bieten die Alpen Volleys Rudy Verhoeff auf, einen der Publikumslieblinge in den zwei Spielzeiten zuvor in Düren.

Mit welcher Formation er gegen die Alpen Volleys antreten kann, wird sich laut Stefan Falter erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Der Einsatz von Romans Sauss ist aufgrund erneuter Wadenprobleme sehr fraglich. Mit Dirk Westphal ist der andere Eckpfeiler im Außenangriff zwar wieder voll im Training, aber noch nicht wieder bei 100 Prozent seines Vermögens angekommen. Die jüngsten Trainingseindrücke dürften den Ausschlag geben.

Jetzt zählt es nicht mehr, zu versuchen, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Jetzt musst du mit deinen Stärken punkten“, sagt Falter. Sein Team wird deswegen voll auf Angriff programmiert. Da haben die SWD powervolleys dank ihres Spielmachers Stijn D‘Hulst und Angreifern wie Marvin Prolingheuer, Michael Andrei und Tim Broshog ihre Stärken. Mit gutem Aufschlag und guter Block- und Feldabwehr will Düren das Spiel der Gäste lähmen und dann selbst zuschlagen. Weil das aber auch die Strategie der Alpen Volleys sein dürfte, erwartet Blair Bann einen „intensiven Kampf“. Auf den können sich die Zuschauer freuen, wenn die Playoffs am Mittwoch mit einem Heimspiel starten. „Das ist wichtig für uns. Zu Hause spielen wir immer noch ein paar Prozent besser“, sagt Stijn D‘Hulst. Mit Unterstützung der Fans gilt es, den ersten wichtigen Sieg einzufahren in der wichtigsten Phase der Saison.

SWD powervolleys Düren: Platz vier verteidigt

Die Playoffs in der Volleyball Bundesliga können kommen: Die SWD powervolleys Düren haben in einer wahren Nervenschlacht Platz vier im Fernduell gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching verteidigt. Gelungen ist das mit einem Angriff von Marvin Prolingheuer aus schwieriger Situation und einem Block von Michael Andrei. Diese beide Punkte brachten Düren letztlich über die Ziellinie. Sie bedeuteten nach 1:2 Rückstand nach Sätzen beim TSV Herrsching den Satzausgleich zum 2:2 und damit den einen Punkt, der noch nötig war, um Platz vier zu sichern.

Die Partie in Herrsching endete 2:3 aus Dürener Sicht. 25:22, 30:32, 25:27, 25:21, 8:15 lauteten die Satzergebnisse. Am Mittwochabend empfängt Düren jetzt im ersten Viertelfinale die Alpen Volleys in der Arena Kreis Düren. „Das war verdammt wichtig für uns. Ohne diesen Punkt in Herrsching wäre das Viertelfinale für uns noch schwerer geworden als es ohnehin schon ist“, sagte Dürens Trainer Stefan Falter. Schließlich bedeutet der Heimvorteil gegen die Alpen Volleys auch, dass die SWD powervolleys bis Mittwoch einschließlich 600 und nicht 2100 Kilometer auf der Autobahn abspulen müssen.

Wir sind Vierter nach der Normalrunde. Das sollte man mit einem Ausrufezeichen versehen, weil wir das trotz dieser von Verletzungen gekennzeichneten Rückrunde geschafft haben“, betonte Falter. Zumal das Verletzungspech treu bleibt: Romans Sauss, in der Hinrunde der beste Punktesammler, musste in Herrsching erneut aufgrund muskulärer Probleme passen. Eine Untersuchung steht noch aus.

Die Partie beim TSV Herrsching hielt von Anfang an das, was sie versprach: Sie war ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum 16:15 für Herrsching wechselte die Führung ständig. Dann packte Düren zweimal im Block zu, zweimal war Tim Broshog zur Stelle: 18:16. Spielmacher Stijn D‘Hulst erhöhte mit einem Ass auf 20:17. Zum 23:19 für Düren landete ein Herrschinger Angriff im Aus. Nach einem Block der Herrschinger zum 22:24 nahm Düren seine erste Auszeit. Danach verwandelte Karli Allik den nächsten Angriff sicher.

War der erste Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen, folgte im zweiten ein Wechselbad der Gefühle. Die SWD powervolleys begannen ihn oben, führten schnell 6:2 mit druckvollen D‘Hulst-Aufschlägen, einer spektakulären Abwehraktion von Allik, die Julius Firkal sofort verwertete. Danach war Düren aber fünfmal nicht der Lage, gegen die Aufschläge von Herrschings Mittelblocker Brown ein sicheres eigenes Spiel aufzuziehen. Die Gastgeber nutzten das zur 9:7-Führung. Mit einem guten Aufschlag glich Allik zum 12:12 aus. Trotzdem schien der Satz wenig später so gut wie verloren, als Düren 18:22 im Hintertreffen lag. Den SWD powervolleys fehlte die Sicherheit im Spielaufbau. Allerdings gab sich Falters Team nicht auf. Ein Broshog-Block und Firkals Aufschläge wehrten die ersten Satzbälle ab. Insgesamt sollten es neun werden, die Düren zunichtemachen konnte. Beim zehnten reichte es nicht. Herrsching konnte einen nicht optimal vorbereiteten Dürener Angriff verteidigen und zurückschlagen. Das 30:32 aus Dürener Sicht bedeutete den Satzausgleich.

Es blieb eng anschließend, die Führung wechselte weiter häufig. Mal lag Düren 9:7 vorne nach einem Prolingheuer-Aufschlag, mal brachte Herrschings Zuspieler Michal Sladecek sein Team mit einem Netzroller 16:14 in Führung. Wie schon in Satz zwei leistete sich Düren dann kurz vor 20 zwei Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die die Gastgeber in eine 20:17-Führung umwandeln konnten. „Hier hat man die fehlende Erfahrung bei unseren jungen Außenangreifern gemerkt“, sagte Falter. Er nahm Allik vom Feld und stelle Routinier Dirk Westphal an Firkals Seite, obwohl der nach einer langen Verletzungspause noch nicht wieder voll im Tritt ist.

Wieder hatte Herrsching drei Satzbälle, wieder gewann Düren die nächsten drei Bälle, den Ausgleich zum 24:24 besorgte Prolingheuer im Block. Diesmal sollte es aber schneller gehen, die Gastgeber verwandelten ihren fünften Satzball mit einem Gegenangriff.

Düren stand jetzt mit dem Rücken zur Wand: den nächsten Satz gewinnen oder Platz vier verlieren – das waren die Optionen. Und die schien das Team lange zu beschäftigen. Viele leichte Fehler erlaubten es dem Gastgeber immer wieder, kleine Rückstände in Satz vier aufzuholen. Das 23:21 für Düren resultierte dann aber aus einem Herrschinger Fehler, das 24:21 bereitete der Westphal mit einer tollen Abwehr vor, es folgte der eingangs erwähnte Prolingheuer-Punkt aus schwerer Situation und dann einen Ball später Andreis Block. Düren feierte den hart erkämpften wichtigen Punkt.

Danach ließ die Konzentration nach. Sechs einfache Fehler im Tiebreak auf Dürener Seite machten deutlich, dass nach der Nervenschlacht in den vier Sätzen zuvor und dem erreichten Punkt die Luft im Dürener Team raus war. So reichte es nicht mehr, um die Normalrunde mit einem Sieg abzuschließen.

Quelle: Pressestelle SWD Düren