SWD powervolleys Düren: Ein Sieg bis zum Halbfinale

Der erste Schritt in Richtung Halbfinale ist getan: Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren schlägt die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching im ersten Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:17). Jetzt gilt die volle Konzentration dem Rückspiel am Ostersonntag um 18 Uhr in Innsbruck. Gewinnt Düren auch dann, ist das Ticket für das Halbfinale gebucht. Im Fall einer Niederlage sehen sich beide Mannschaften am 8. April in Düren zu einem Entscheidungsspiel wieder.

Dürens Mittelblocker Tim Broshog macht eine einfache Rechnung auf für das Rückspiel. „Wir haben das Heimspiel in der Liga gegen die Alpen Volleys verloren. Das haben wir jetzt ausgeglichen. In Innsbruck haben wir in der Liga auch verloren. Das müssen wir jetzt auch noch ausgleichen.“ Beide Begegnungen endeten aus Dürener Sicht unglücklich 2:3. „Aber das zählt jetzt überhaupt nicht mehr“, hatte Dürens Trainer Stefan Falter schon vor dem ersten Viertelfinale gesagt. Nach dem 3:1 vom Mittwochabend gelte das erst recht. „Wir nehmen die Eindrücke aus dieser überzeugenden Vorstellung mit nach Innsbruck“, sagte Falter vor dem Rückspiel.

Am grundsätzlichen Kräfteverhältnis zwischen beiden Teams habe sich auch nach der starken Leistung der SWD powervolleys im ersten Viertelfinale laut Falter nichts geändert. Düren und die Alpen Volleys begegneten sich auf Augenhöhe. Zu stark sei der Gegner, um davon ausgehen zu können, dass es ein zweites Mal gelingt, so dominant aufzutreten wie in den Sätzen zwei und vier. Dagegen einzuwenden hätte im Dürener Lager selbstredend keiner was.

Einer der Gründe für den Sieg in Spiel eins findet sich in der Spielstatistik nicht wieder. 16 Aufschlagfehler sind da vermerkt und nur ein direkter Punkt mit dem Aufschlag – eigentlich sehr ungünstige Zahlen. Trotzdem wird Falters Team versuchen, eine ähnliche Leistung im Aufschlag zu bringen. „Wir haben sehr stark und diszipliniert aufgeschlagen“, sagte Mittelblocker Michael Andrei. „Es ist uns immer wieder gelungen, den Spielaufbau des Gegners zu stören.“ Der Spielaufbau der Alpen Volleys funktionierte nicht immer optimal, als Folge fehlte häufiger die Wucht im Angriff. Das konnten die SWD powervolleys für sich nutzen. Für die Qualität des Gegners spricht, dass es den Alpen Volleys gelungen ist, Düren nur einen direkten Punkt mit dem Aufschlag zu gestatten.

Der zweite Unterschied im ersten Viertelfinale ist in der Statistik einfacher zu erkennen. Er lag im Angriff. Nicht in der Quote der verwandelten Angriffe. Da sind für beide Teams gute Zahlen notiert (51 Prozent für Düren, 47 für die Alpen Volleys). Beeindruckend ist die geringe Fehlerzahl auf Dürener Seite. 129 Mal haben die SWD powervolleys angegriffen und dabei nur drei Fehler produziert. 109:12 lauten die Zahlen des Gegners.

Für das Rückspiel am Sonntag ist das Mitwirken von Mittelblocker Jaromir Zachrich fraglich. Im Hinspiel musste der Kapitän krankheitsbedingt aussetzen. Die erneut aufgetretenen Waden-Probleme von Romans Sauss haben zumindest am Mittwochabend keine Rolle gespielt. Beim wichtigen letzten Ligaspiel in Herrsching vier Tage zuvor musste der Lette noch passen. „Wir haben offenbar rechtzeitig reagiert und Romans geschont“, sagte Falter. „Jetzt können wir mit dem guten Gefühl nach Innsbruck fahren, alle vier Außenangreifer spielfähig mit an Bord zu haben.“ Das ist ein Gefühl, dass die SWD powervolleys in der gesamten, vom Verletzungspech geprägten Rückrunde nicht haben konnten.

Toller Start im Viertelfinale - Überzeugend -

Auftakt nach Maß in die Playoffs: Die SWD powervolleys gewinnen das erste Viertelfinale gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching mit 3:1. Damit haben sie die Chance, mit einem Sieg im Rückspiel am Sonntag um 18 Uhr in Innsbruck den Einzug in das Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft klarzumachen. 25:23, 25:18, 23:25, 25:17 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. „Das ist natürlich großartig für unser Selbstvertrauen“, sagte Trainer Stefan Falter. Der zuvor angeschlagene Außenangreifer Romans Sauss konnte wieder spielen und hatte großen Anteil am Erfolg. „Heute kannst du keinen herausheben“, sagte Mittelblocker Tim Broshog. „Das war durch die Bank gut von allen.“ Vor allem im Aufschlag waren die SWD powervolleys dem starken Gegner überlegen. „Unser Konzept hat voll gegriffen“, stellte Falter zufrieden fest. Düren lähmte den Spielaufbau der Gäste oft genug. Und dann war es Marvin Prolingheuer, der nach Vorlagen des zum Sport and Travel MVP gewählten Stijn D‘Hulst ein ums andere Mal im Gegenangriff zuschlug.

Viertelfinale gegen die Alpen Volleys

Die Jahreszeit ist gekommen, auf die die SWD powervolleys Düren die gesamte Saison über hin gearbeitet haben: die Playoffs. Am Mittwoch um 19 Uhr startet Düren zu Hause gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching. Es ist das Duell Vierter gegen Fünfter, beide Teams trennte in der Tabelle nur ein Punkt. Das Rückspiel findet am Sonntag um 18 Uhr in Innsbruck statt. Ein mögliches Entscheidungsspiel ist für Sonntag, 8. April, um 18 Uhr in Düren angesetzt.

In dieser Liga, in der du dir gegen jeden Gegner zwischen Platz eins und neun sehr schwer tust, gibt es keine einfachen Gegner“, sagt Dürens Abwehrchef Blair Bann. Erst recht gelte das für die Alpen Volleys, der einzigen Mannschaft neben dem Tabellenführer VfB Friedrichshafen, gegen die Düren beide Spiele verloren hat. Möglicherweise spricht der Gegner auch deswegen schon seit Wochen von einem Wunschlos Düren.

Die beiden Niederlagen in der Liga gegen den Neuling waren äußerst knapp, beide Spiele endeten 2:3. Beim Rückspiel in Düren hatten die SWD mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. „Das zählt jetzt alles nicht mehr“, sagt Trainer Stefan Falter. „Wir treffen auf ein erfahrenes, gut eingespieltes und kompaktes Team.“ Düren wird sein Bestes abrufen müssen, um den ersten Sieg gegen die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft einfahren zu können. Falter spricht von starken Mittelblockern, einem abgezockten Zuspieler und dem Belgier Igor Grobelny, einem der besten Außenangreifer in der Volleyball Bundesliga. Dazu bieten die Alpen Volleys Rudy Verhoeff auf, einen der Publikumslieblinge in den zwei Spielzeiten zuvor in Düren.

Mit welcher Formation er gegen die Alpen Volleys antreten kann, wird sich laut Stefan Falter erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Der Einsatz von Romans Sauss ist aufgrund erneuter Wadenprobleme sehr fraglich. Mit Dirk Westphal ist der andere Eckpfeiler im Außenangriff zwar wieder voll im Training, aber noch nicht wieder bei 100 Prozent seines Vermögens angekommen. Die jüngsten Trainingseindrücke dürften den Ausschlag geben.

Jetzt zählt es nicht mehr, zu versuchen, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Jetzt musst du mit deinen Stärken punkten“, sagt Falter. Sein Team wird deswegen voll auf Angriff programmiert. Da haben die SWD powervolleys dank ihres Spielmachers Stijn D‘Hulst und Angreifern wie Marvin Prolingheuer, Michael Andrei und Tim Broshog ihre Stärken. Mit gutem Aufschlag und guter Block- und Feldabwehr will Düren das Spiel der Gäste lähmen und dann selbst zuschlagen. Weil das aber auch die Strategie der Alpen Volleys sein dürfte, erwartet Blair Bann einen „intensiven Kampf“. Auf den können sich die Zuschauer freuen, wenn die Playoffs am Mittwoch mit einem Heimspiel starten. „Das ist wichtig für uns. Zu Hause spielen wir immer noch ein paar Prozent besser“, sagt Stijn D‘Hulst. Mit Unterstützung der Fans gilt es, den ersten wichtigen Sieg einzufahren in der wichtigsten Phase der Saison.

SWD powervolleys Düren: Platz vier verteidigt

Die Playoffs in der Volleyball Bundesliga können kommen: Die SWD powervolleys Düren haben in einer wahren Nervenschlacht Platz vier im Fernduell gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching verteidigt. Gelungen ist das mit einem Angriff von Marvin Prolingheuer aus schwieriger Situation und einem Block von Michael Andrei. Diese beide Punkte brachten Düren letztlich über die Ziellinie. Sie bedeuteten nach 1:2 Rückstand nach Sätzen beim TSV Herrsching den Satzausgleich zum 2:2 und damit den einen Punkt, der noch nötig war, um Platz vier zu sichern.

Die Partie in Herrsching endete 2:3 aus Dürener Sicht. 25:22, 30:32, 25:27, 25:21, 8:15 lauteten die Satzergebnisse. Am Mittwochabend empfängt Düren jetzt im ersten Viertelfinale die Alpen Volleys in der Arena Kreis Düren. „Das war verdammt wichtig für uns. Ohne diesen Punkt in Herrsching wäre das Viertelfinale für uns noch schwerer geworden als es ohnehin schon ist“, sagte Dürens Trainer Stefan Falter. Schließlich bedeutet der Heimvorteil gegen die Alpen Volleys auch, dass die SWD powervolleys bis Mittwoch einschließlich 600 und nicht 2100 Kilometer auf der Autobahn abspulen müssen.

Wir sind Vierter nach der Normalrunde. Das sollte man mit einem Ausrufezeichen versehen, weil wir das trotz dieser von Verletzungen gekennzeichneten Rückrunde geschafft haben“, betonte Falter. Zumal das Verletzungspech treu bleibt: Romans Sauss, in der Hinrunde der beste Punktesammler, musste in Herrsching erneut aufgrund muskulärer Probleme passen. Eine Untersuchung steht noch aus.

Die Partie beim TSV Herrsching hielt von Anfang an das, was sie versprach: Sie war ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum 16:15 für Herrsching wechselte die Führung ständig. Dann packte Düren zweimal im Block zu, zweimal war Tim Broshog zur Stelle: 18:16. Spielmacher Stijn D‘Hulst erhöhte mit einem Ass auf 20:17. Zum 23:19 für Düren landete ein Herrschinger Angriff im Aus. Nach einem Block der Herrschinger zum 22:24 nahm Düren seine erste Auszeit. Danach verwandelte Karli Allik den nächsten Angriff sicher.

War der erste Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen, folgte im zweiten ein Wechselbad der Gefühle. Die SWD powervolleys begannen ihn oben, führten schnell 6:2 mit druckvollen D‘Hulst-Aufschlägen, einer spektakulären Abwehraktion von Allik, die Julius Firkal sofort verwertete. Danach war Düren aber fünfmal nicht der Lage, gegen die Aufschläge von Herrschings Mittelblocker Brown ein sicheres eigenes Spiel aufzuziehen. Die Gastgeber nutzten das zur 9:7-Führung. Mit einem guten Aufschlag glich Allik zum 12:12 aus. Trotzdem schien der Satz wenig später so gut wie verloren, als Düren 18:22 im Hintertreffen lag. Den SWD powervolleys fehlte die Sicherheit im Spielaufbau. Allerdings gab sich Falters Team nicht auf. Ein Broshog-Block und Firkals Aufschläge wehrten die ersten Satzbälle ab. Insgesamt sollten es neun werden, die Düren zunichtemachen konnte. Beim zehnten reichte es nicht. Herrsching konnte einen nicht optimal vorbereiteten Dürener Angriff verteidigen und zurückschlagen. Das 30:32 aus Dürener Sicht bedeutete den Satzausgleich.

Es blieb eng anschließend, die Führung wechselte weiter häufig. Mal lag Düren 9:7 vorne nach einem Prolingheuer-Aufschlag, mal brachte Herrschings Zuspieler Michal Sladecek sein Team mit einem Netzroller 16:14 in Führung. Wie schon in Satz zwei leistete sich Düren dann kurz vor 20 zwei Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die die Gastgeber in eine 20:17-Führung umwandeln konnten. „Hier hat man die fehlende Erfahrung bei unseren jungen Außenangreifern gemerkt“, sagte Falter. Er nahm Allik vom Feld und stelle Routinier Dirk Westphal an Firkals Seite, obwohl der nach einer langen Verletzungspause noch nicht wieder voll im Tritt ist.

Wieder hatte Herrsching drei Satzbälle, wieder gewann Düren die nächsten drei Bälle, den Ausgleich zum 24:24 besorgte Prolingheuer im Block. Diesmal sollte es aber schneller gehen, die Gastgeber verwandelten ihren fünften Satzball mit einem Gegenangriff.

Düren stand jetzt mit dem Rücken zur Wand: den nächsten Satz gewinnen oder Platz vier verlieren – das waren die Optionen. Und die schien das Team lange zu beschäftigen. Viele leichte Fehler erlaubten es dem Gastgeber immer wieder, kleine Rückstände in Satz vier aufzuholen. Das 23:21 für Düren resultierte dann aber aus einem Herrschinger Fehler, das 24:21 bereitete der Westphal mit einer tollen Abwehr vor, es folgte der eingangs erwähnte Prolingheuer-Punkt aus schwerer Situation und dann einen Ball später Andreis Block. Düren feierte den hart erkämpften wichtigen Punkt.

Danach ließ die Konzentration nach. Sechs einfache Fehler im Tiebreak auf Dürener Seite machten deutlich, dass nach der Nervenschlacht in den vier Sätzen zuvor und dem erreichten Punkt die Luft im Dürener Team raus war. So reichte es nicht mehr, um die Normalrunde mit einem Sieg abzuschließen.

Quelle: Pressestelle SWD Düren

 

Fernduell mit den Alpen Volleys

Entscheidung vertagt in der Volleyball-Bundesliga: Ob es den SWD powervolleys Düren gelingt, den wichtigen vierten Platz als Ausgangsbasis für die Playoffs zu erreichen, steht erst nach dem letzten Spieltag fest. Der Grund ist der 3:2-Auswärtssieg des Fünften Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching beim Dritten United Volleys Rhein Main am Sonntag. Damit haben die Alpen Volleys sich trotz des deutlichen Dürener Siegs am Samstagabend gegen den TV Rottenburg die Chance erhalten, die SWD powervolleys noch zu überholen.

Um alle komplizierten Rechenspiele abzukürzen: Düren muss beim schweren Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Herrsching (19 Uhr) mindestens einen Punkt holen. Der wäre erreicht, wenn die SWD powervolleys zwei Sätze in Herrsching gewinnen. Mit einem Punkt wäre Düren für die Alpen Volleys außer Reichweite. Holt Düren nichts, dann kann der Verfolger mit einem Sieg im letzten Spiel gleichziehen und in der Tabelle überholen, weil die Alpen Volleys dann einen Sieg mehr auf dem Konto hätten; wenn sie ihr Heimspiel gegen den TV Rottenburg gewinnen. Da sind die Alpen Volleys aber ebenso Favorit wie Düren am jüngsten Spieltag. Die SWD powervolleys gewannen deutlich mit 3:0.

Eine Sache steht jetzt allerdings fest: Der Gegner im Viertelfinale sind auf jeden Fall die Alpen Volleys. Zu klären ist nur noch, wer in einem möglichen dritten Spiel als Vierter nach der Normalrunde Heimrecht hätte.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

aktuell - Fussball am Wochenende - nur vereinzelt

am Wochenende fanden nur einige wenige Spiele in den Ligen statt. Durch diesen plötzlichen Wintereinbruch mit Schnee und vor allem Frost konnte man

die Spiele nicht stattfinden lassen.

Wo Kunstrasen vor Ort war, ist noch gespielt wurden und die Ergebnisse sprechen teilweise von Überraschungen. In Niederau, Wenau oder Langerwehe.

Wir haben aufgrund dieser Tatsache nur insgesamt 2 Spiele auf dem Bildschirm - und zwar in Düren 77 oder Wenau.

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gez. Thomas Dienst - Redaktion - 

Souveräner Sieg über Rottenburg - Gute Zuschauerkulisse


Das letzte Heimspiel vor dem Beginn der Playoffs war eine Demonstration der Dürener Stärke. Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren schlägt den TV Rottenburg mit 3:0. 25:16, 25:17, 25:21 lauten die Satzergebnisse vor 2000 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Düren festigt damit seine gute Ausgangsposition im Kampf um Platz vier als Ausgangspunkt für die Playoffs.

Mir hat Spaß gemacht, dass wir das wieder mit viel Freude und spielerischer Leichtigkeit gelöst haben“, sagte Dürens Trainer Stefan Falter. Das gelte für die gesamte Mannschaft, die in den ersten zwei Sätzen deutlich überlegen war und der es gelang, im dritten Satz, als die Gäste sich mit viel Einsatz zum 20:20 zurück kämpften, noch einmal das Gaspedal fanden. „Es ist schwer, heute einen Spieler zum Wertvollsten zu wählen. Mir haben viele gefallen“, sagte Falter. Die Wahl für den Sports and Travel MVP war letztlich auf Marvin Prolingheuer gefallen.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Vorentscheidung gegen Rottenburg?


Das letzte Heimspiel in der Volleyball Bundesliga ist ein besonders wichtiges für die SWD powervolleys Düren. Am Samstag um 19.30 Uhr empfängt Düren den Tabellenvorletzten TV Rottenburg in der Arena Kreis Düren. Für die SWD powervolleys bedeutet das Spiel die Chance, einen großen Schritt in Richtung von Platz vier als bestmöglichen Ausgangspunkt für die Playoffs zu machen.

Mit ein bisschen Mathematik wird deutlich, welche Bedeutung das Duell für beide Teams haben kann. Die SWD powervolleys können mit einem Sieg wenigstens Platz fünf sichern. Im Fall eines Siegs wäre Düren am letzten Spieltag der Normalrunde außerhalb der Reichweite der Teams ab Platz sechs. Und sollten die Hypo Tirol Alpen Volleys Haching als Tabellenfünfter nicht auswärts beim Dritten, den Rhein Main Volleys, gewinnen, dann hätte Düren sogar Platz vier sicher. Für Rottenburg geht es darum, sicherzustellen, dass der Letzte aus Solingen mit einem Schlussspurt nicht doch noch vorbeiziehen kann.

Unser Ziel ist es, ohne Druck in den letzten Spieltag gehen zu können“, sagt Trainer Stefan Falter. „Diese Chance müssen wir uns mit einer guten Leistung gegen Rottenburg verdienen.“ Die Partie gegen Rottenburg am Samstag könnte das erste Spiel seit Anfang Januar sein, in dem Falter alle zwölf Volleyballer zur Verfügung hat. Dirk Westphal ist nach seinem Daumenbruch erstmals wieder einsatzfähig. Für den Routinier gilt es jetzt, vor den Playoffs Spielpraxis zu sammeln. Stefan Falter lässt offen, ob das schon gegen Rottenburg der Fall sein wird.

Wir spielen gegen einen Gegner, der genau wie wir um jeden Punkt kämpft“, erklärt Dürens Trainer, dass sich beide Teams am Samstag nichts schenken werden. Eine Mahnung, den Gegner nicht zu unterschätzen, spart sich Falter. Sein Team hat am vergangenen Spieltag mit viel Freude und Einsatz gegen den Letzten aus Solingen gezeigt, dass es ihm nicht an Motivation mangelt. „Jedem bei uns ist klar, dass es um wichtige Punkte geht“, sagt Routinier Michael Andrei.

Auch das Hinspiel haben die SWD powervolleys nicht vergessen. Zwar konnte Düren auswärts 3:1 gegen Rottenburg gewinnen, hatte aber phasenweise schwer zu kämpfen mit der verschworenen Gemeinschaft um Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger. Um zu verhindern, dass die Schwaben sich in das Spiel kämpfen, müssen die SWD powervolleys erneut zeigen, dass sie effektiv aufschlagen können. Dann kann Düren die nächste Stärke um so besser ausspielen: die Block- und Feldabwehr. All diese Elemente sind notwendig, um in der bald folgenden entscheidenden Phase der Saison erfolgreich zu sein.
Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Vertrag mit Co-Trainer Justin Wolff verlängert


Die erste Vertragsverlängerung für die nächste Saison ist fix: Co-Trainer Justin Wolff arbeitet auch in der kommenden Saison für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. „Ich fühle mich in Düren sehr wohl. Vom Team, von Trainer Stefan Falter und von den Verantwortlichen – von allen Seiten erhalte ich sehr viel Vertrauen und Anerkennung“, erklärt der 25-Jährige. Deswegen hat Wolff, der im vergangenen Sommer vom Liga-Konkurrenten aus Solingen nach Düren gewechselt war, das Angebot zur Vertragsverlängerung angenommen. „Für mich ist das auch weiterhin eine tolle Chance, auf höchstem Niveau zu arbeiten. Ich nehme alles mit, was ich hier kriegen kann.“ Besonders positiv aufgefallen sei ihm das Arbeitsklima in Düren. Vor dem Beginn habe er Respekt gehabt vor der Arbeit mit großen Namen im Dürener Team. „Am Anfang habe ich festgestellt, dass wir keinen Spieler in unserem Team haben, der in seinem Land nicht Nationalspieler ist oder war. Das ist eine Ansage.“ Schnell habe er gemerkt, was diese Spieler auszeichnet. Trotz aller Erfolge und Erfahrungen sei kein Spieler im Team, der sich als fertig betrachte. „Jeder will lernen. Und ich kann Dinge mit einbringen, für die ich ein gutes Auge habe. Wir haben da ziemlich schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden.“

Neben seiner Arbeit in Düren verfolgt Justin Wolff zwei weitere ehrgeizige sportliche Ziele. An der Deutschen Sporthochschule in Köln arbeitet er nach seinem Bachelor-Abschluss am Master-Titel. Zudem steht Wolff kurz davor, seine Ausbildung zum A-Trainer abzuschließen. Bei beiden Vorhaben profitiert er von seiner Arbeit in Düren. „Wir haben sehr geringes Gefälle im Team. Jeder hilft jedem. Das ist ein optimales Verhältnis von Fordern und Fördern.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Große Kulisse in der Birkesdorfer Festhalle - BTV erfolgreich

Vor einer überragenden Kulisse in der Birkesdorfer Festhalle konnte man Revanche für die Hinspielniederlage nehmen. Big-Points im Aufstiegskampf gehen aufs Schwarz-Gelbe Konto! 

Die Marschroute vor dem Spiel war klar: Stabile Abwehr stellen und aus dieser mit schnellen Gegenstößen für einfache Tore sorgen- gesagt, getan.

Die Schwarz-Gelbe Defensive war von Beginn an präsent und giftig in den Zweikämpfen. Aber nicht nur der Gegenstoß funktionierte sondern auch das gebundene Spiel: „Damit war in dieser Art und Weise nicht unbedingt zu rechnen. Im Hinspiel haben wir uns noch unglaublich schwer getan gegen die Deckung der Rheinbacher. Es freut mich umso mehr und zeigt unsere gute Entwicklung“, so Boris Lietz. Vorallem die Rückraumachse Ernst, Ernst, Botz zeigte sich immer wieder für einfache Tore aus der Distanz verantwortlich. Auch die Wurfausbeute mit insgesamt nur 9 Fehlwürfen war gegen Rheinbach bemerkenswert gut. Als nach der Pause dann auch noch eine gute Torwartleistung von Tobi Höschen hinzu kam war klar: An diesem Tag wird es nur einen Sieger geben. Getragen von rund 350 Zuschauern lies der BTV nichts mehr anbrennen und spielte im Stile einer Spitzenmannschaft: „Das war heute ein richtig geiles Spiel mit einer unfassbar guten Kulisse. Es gibt manch Drittligamannschaft die sich über 350 Zuschauer freuen würde“, so Abteilungsleiter Marco Kreutz.

Da im Parallelspiel Nippes überraschend gegen MTV 2 verlor, beträgt der Vorsprung auf Platz 2 nun 6 Punkte. Gratulationen zum Aufstieg möchte in den Schwarz-Gelben Reihen allerdings keiner entgegennehmen: „Wir haben noch richtige Brocken vor der Brust. Nächstes Wochenende wartet in Aachen ein Auswärtsspiel mit besonderen Rahmenbedingungen auf uns- darauf liegt nun der Fokus.

Natürlich sind wir auf einem guten Weg, mehr aber auch nicht“, zeigt sich Kapitän Michael Pelzer fokussiert. 

Quelle : Pressestelle BTV