SWD powervolleys Düren: Chancen erarbeitet, aber nicht genutzt

Phasenweise gut gespielt, aber nicht gut genug, um dem Favoriten ein Bein zu stellen: Die SWD powervolleys Düren verlieren zum Auftakt in die Volleyball Bundesliga auswärts 0:3 gegen den großen Liga-Favoriten Berlin Recycling Volleys. Nach dem ersten und dritten Satz mussten sich die Gäste über nicht genutzte eigene Chancen ärgern. Im zweiten Durchgang war Düren gegen die dominanten Berliner Aufschläge und den starken Block ohne große Chance.

„Wir sind nach den starken Berliner Aufschlägen im zweiten Satz ruhig geblieben und haben weiter an unsere Chancen geglaubt“, sagte Trainer Rafał Murczkiewicz. „Wir haben uns dann mit viel Charakter und viel Leidenschaft zurück in die Partie gekämpft. Aber leider war das nicht unser Tag“, zog Murczkiewicz ein Fazit, das trotz des 0:3 einige positive Aspekte enthielt. „Wir müssen uns vor Augen führen, gegen wen wir da gespielt haben“, verwies er auf die internationale Klasse des Gegners.

„Da war ein bisschen mehr drin für uns“, sagte Kapitän Michael Andrei. „Wir waren ein bisschen verkrampft. Bei Berlin hat man gemerkt, dass die mit dem Supercup am vergangenen Wochenende schon ein Pflichtspiel absolviert hatten.“ Andrei moniert zudem die Chancenverwertung. „Im ersten Satz hat Berlin ein paar Fehler gemacht, wir lagen drei Punkte vorne. Das hätten wir nutzen müssen. Dann hätte das Spiel mit dem gewonnenen ersten Satz einen anderen Verlauf genommen.“

Am Ende des ersten Satzes mussten die SWD powervolleys ihren nicht genutzten Chancen nachtrauern. Bis dato war die Partie ausgeglichen, Düren konnte gegen das hohe Niveau des Favoriten mithalten und setzte vor allem mit dem Block mehrfach Akzente. Zudem stand die Abwehr. Zum 17:15 blockte Sebastian Gevert, zum 18:15 verteidigt Düren stark und Tobias Brand verwertet den Ball. Beim 19:17 hatten die SWD powervolleys zwei Mal gut verteidigt, konnten die Chance auf das 20:17 aber nicht nutzen. Berlin verkürzte auf 18:19, führte dann nach zwei starken Aufschlägen 20:19. Am Ende ging es dann schnell: Brand wurde geblockt. Danach schockte Berlins Routinier Tuia Düren mit einem sehr schnell ausgeführten Aufschlag, der die SWD powervolleys so stark verunsicherte, dass Berlin den Satzgewinn mit 25:22 feiern konnte.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste nicht lange auf Augenhöhe. Bis zur Satzmitte blockte Berlin sechs Mal. Den jungen deutschen Mittelblocker Anton Brehme bekam Düren im Angriff nie in den Griff. Das US-amerikanische Sprungwunder Benjamin Patch sowieso nicht. Der sorgte von der Aufschlaglinie für die frühe Vorentscheidung: Berlin führte 17:10 - keine Chance mehr für die SWD powervolleys. Zu dominant spielte der große Favorit.

Die BR Volleys nahmen den Schwung mit in Satz drei. Da sah es nicht danach aus, dass sich Düren am Ende wieder über vertane Chance würden ärgern müsste. Aber so kam es dank der guten Moral, die das Team zeigte. 7:5 lag der Gastgeber nach einem Dürener Angriffsfehler vorne. Der zwischenzeitlich eingewechselte Neuzugang Lucas Van Berkel stopfte eine verunglückte Annahme der Berliner zum 9:10 ins Feld. Zum 18:18 stoppte Düren erstmals Brehme, Marcin Ernastowicz verwertete die Angriffschance. Dann stand wieder Patch an der Aufschlaglinie für Berlin, schenkte Düren zwei Mal ein, zudem verzog Michael Andrei im Angriff: 18:21. Die SWD powervolleys steckten aber nicht auf, blocken anschließend gegen Patch, verkürzen auf 20:21 und hätten ausgleichen können. Zwei Mal hatten sie den Ball bei folgenden Punkten nach eigener Abwehr auf ihrer Seite, zwei Mal konnten sie sich nicht für die gute Abwehr belohnen. Die erhoffte Wende funktionierte so nicht, die Gastgeber fuhren den Satz mit 25:23 und damit das Spiel mit 3:0 ein.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

1. FC Düren - weitere Neuverpflichtungen -

Der eine ist polnischer Ex-Nationalspieler. Der andere kann sich nahtlos in die Innenverteidigung einfügen. Adam Matuschyk (31, KFC Uerdingen) und Nico Perrey (Bonner SC) schließen sich Fußball-Mittelrheinligist 1. FC Düren an. Dabei reinvestiert der Verein die Einnahmen aus dem DFB-Pokaleinzug in die Mannschaft.

„Ich bin ein Familienmensch“, sagt Adam Matuschyk. Mit seiner Frau und seinen Kindern Lennox (10) und Luiza (8) lebt er in Kerpen-Buir. Trotz Anfragen aus der 3. Liga entschied sich Matuschyk für den FCD, eben weil es ihm wichtig ist, die Entwicklung seiner Kinder mitzuerleben. „Sie sind in einem spannenden Alter. Die Zeit mit den Kindern ist unbezahlbar.“ Und sein Sohn geht nun in Düren auf die fortführende Schule, das Stiftische Gymnasium. „Es passte einfach, sich dann diesem ambitionierten Verein anzuschließen. Wenn ich meinen Beitrag bei der Entwicklung leisten kann, ist das umso erfreulicher.“ Und er sagt auch: „Die Perspektive nach der Karriere ist in Düren auch gut.“

Aufgrund der schweren Verletzung von Marvin Steiger (Abriss des Außenmeniskus) sah der FCD zudem noch Handlungsbedarf in der Innenverteidigung. Mit Nico Perrey verpflichtete Düren einen Abwehrspieler, der auch schon mit Joran Sobiech und Mario Weber in der Bonner Innenverteidigung spielte. „Ich denke, die Abstimmung ist in der Defensive noch wichtiger als in der Offensive. Von daher ist es gut, dass wir uns schon kennen“, meint Perrey. Für das große Ziel, den Regionalliga-Aufstieg, müsse die Kompaktheit stimmen: „Mit unserer Qualität können wir immer ein Tor machen. Wenn dann die Abwehr steht, ist das mehr als die halbe Miete.“

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

Saisonstart mit Zuschauern weiter möglich

Die Volleyball Bundesliga (VBL) geht weiterhin davon aus, zu Saisonbeginn Spiele vor Zuschauern austragen zu können – vorausgesetzt, die regionale Infektionslage lässt es zu und alle von den Behörden geforderten Auflagen können umgesetzt werden.


So eng werden sie nicht sitzen können, sollten Zuschauer in den Hallen erlaubt sein. (Foto: Conny Kurth)

„Die Entscheidung der Bundesregierung und der Länderchefs hat an den Voraussetzungen für einen Spielbetrieb mit Zuschauern in der Volleyball Bundesliga nichts geändert“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Wir gehen davon aus, dass – je nach Hallenkapazität und aktuellem Infektionsgeschehen – Spiele bis zu einer Zuschauerzahl von 1.000 möglich sind.“

Die von der Politik geforderte Nachverfolgbarkeit der Kontakte sowie die Einhaltung von Mindestabständen und allgemeinen Hygieneregeln sind in den individuellen Konzepten der 77 VBL-Teams geregelt. Viele dieser Papiere liegen von den zuständigen Behörden bereits zur Prüfung vor.

Ein unnötiges Risiko werden die Teams der Volleyball Bundesliga nicht eingehen, um Zuschauer in die Hallen zu bekommen. „Wir fahren weiter auf Sicht“, betont Jung. „Die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler und das Wohlergehen der Bevölkerung haben weiterhin oberste Priorität. Auf der anderen Seite bekommen wir große Probleme, wenn unsere Vereine eine komplette Saison lang ohne Zuschauer auskommen müssten. Daher arbeiten wir eng mit unseren Vereinen zusammen, um für jeden Standort die bestmögliche Lösung zu finden.“

Quelle : VBL Presseservice

 

 

 

 

 

 

Jung. „Die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler und das Wohlergehen der Bevölkerung haben weiterhin oberste Priorität. Auf der anderen Seite bekommen wir große Probleme, wenn unsere Vereine eine komplette Saison lang ohne Zuschauer auskommen müssten. Daher arbeiten wir eng mit unseren Vereinen zusammen, um für jeden Standort die bestmögliche Lösung zu finden.“

9.820 Euro für Kinder und Familien von „Running for Kids“ im Juli

Peter Borsdorff, der langjährige Langstreckenläufer des Dürener Turnverein von 1847 kann weiterhin  nicht mit seiner Sammelbüchse  an Veranstaltungen teilnehmen. Alle Laufveranstaltungen wurden wegen der Pandemie abgesagt.  Irgendwie schafft es der 77-Jährige aber doch Spendengeld für „seine Kinder“ zu generieren.

So hatte er zusammen mit Tomm König, einem jungen Langstreckenläufer aus Eschweiler  zu einem virtuellen „Peter & Paul-Benefizlauf“ aufgerufen.  Viele Sportlerinnen und Sportler konnten motiviert werden, jeder für sich, unter Berücksichtigung aller Vorsichtsregeln Kilometer „für Kindergärten in der Region“ zu laufen. Jeden ihrer Kilometer konnten die Sportler mit einem individuellen „Startgeld“ ausstatten. Diese Kilometerspenden erhielt Peter Borsdorff. Dies führte dazu, dass elf Kindergärten mit insgesamt 5500 Euro Unterstützung rechnen konnten.

So wurden im Monat Juli die ersten sieben Kindergärten mit jeweils 500 Euro beglückt. Freuen konnten sich die Kinder in Birkesdorf (St. Peter), Vossenack (Fatima), Merzenich (St. Marien), Düren (Lollypop), Eschweiler (Familienzentrum Jahnstrasse), Düren (St. Peter-Julian) und Simmerath-Rurberg (Seeparadies). Weitere vier Kindergärten können sich im August auf den Besuch des Sportlers freuen.

Auch in diesem Sommer  versuchte Peter Borsdorff mit seiner „Ferienmäuse“ - Aktion Kindern in der Region zu einem schönen Ferientag zu verhelfen. Für 34 Kinder hatte er 2.950 Euro gesammelt.

Einem jungen Mann wird der Weg in das weitere Leben nach dem bestandenen Abitur mit 1.800 Euro erleichtert. Diese Hilfe bringt besonders unter Berücksichtigung eines körperlichen Handicaps einen willkommenen Anfangsschub.

Derzeit bemüht sich der Dürener um zwei Kinder deren Mutter mit einer Tumorerkrankung derzeit palliativ  behandelt werden muss. Die große Sorge der Mutter gilt ausschließlich ihren Kindern. Zum Start seiner aktuell laufenden Aktion  „Pänz, von nebenan“ überbrachte Peter Borsdorff für kleine Unternehmungen und Freuden  zusammen mit den Kindern vorab 800 Euro. Borsdorff wird einige Wochen für die Kinder unterwegs sein. Weitere Einzelheiten zu dieser Aktion und Fragen zur Hilfe und Unterstützung finden sich auf der  Homepage von „Running for Kids“ oder über Facebook. Ziel des Düreners ist, den Kindern für die Zukunft eine kleine finanzielle Sicherheit zu schaffen.

Nach der Wiederöffnung des Abenteuerspielplatzes im Dürener Osten überbrachte der „Läufer mit der Sammelbüchse“  500 Euro für erste Aktivitäten.

Für ein Kind konnte Borsdorff mit seiner privaten Aktion ein weiteres Mal die Nachilfekosten übernehmen. 270 Euro stellte er bereit.

 Quelle: Pressestelle Peter Borsdorff

VBL legt Konzept für Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs vor

Damit der Aufschlag in die Saison 2020/21 auch in Corona-Zeiten gelingen kann, hat die Volleyball Bundesliga (VBL) ein „Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs“ erarbeitet. Die VBL liefert mit dem Konzept die Grundlage für einen national einheitlichen Spielbetrieb, vergleichbare Bedingungen für Aktive, bestmöglichen Schutz für alle Beteiligten und Regeln für die Zulassung von Zuschauern.


Trotz Corona sicher in die neue Saison: VBL legt Konzept vor (Foto: Sebastian Wells)

„Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Konzept nun die Grundlage vorhanden ist, um die notwendigen Genehmigungen vor Ort einzuholen und den Spielbetrieb im September bzw. Oktober starten zu können. Ich möchte an dieser Stelle an alle Beteiligten appellieren, im Umgang mit der Zulassung von Zuschauern vorsichtig, bedacht und wohl überlegt vorzugehen und sich langsam an die jeweils vorgegebenen Maximalwerte heranzutasten“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung.

Die endgültige Entscheidung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs liegt bei den Landesregierungen und den lokalen Behörden. Die Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern treffen die Vereine in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden. Dabei wird vereinsseitig ein Schutz- bzw. Hygienekonzept für den Zuschauerbereich in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen und der Infrastruktur der Hallen vorgelegt.

Wichtiger Bestandteil bei der Konzepterarbeitung war die enge Abstimmung zwischen der VBL und ihren Vereinen. Durch den konstruktiven Austausch können die Vereine mit Informationen zu Abstandsregelungen, Kontaktnachverfolgung oder Hallen-Belüftung ein standortspezifisches Vereinskonzept entwickeln. Dabei kann in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden für jeden Verein eine angepasste Anzahl von Zuschauern in der Halle zugelassen werden.

Oberste Priorität: Risikominimierung

Das Konzept kann jedoch keine 100-prozentige Sicherheit für Vereine und Aktive bieten. Es wurde erarbeitet, um die Aufnahme des Spielbetriebs in der VBL 2020/21 unter Berücksichtigung der anhaltenden Covid-19-Pandemie sicherzustellen. Die Minimierung des Risikos aus gesellschaftlicher und medizinischer Sicht hat dabei oberste Priorität.

Das vorgelegte Konzept entstand in einer Taskforce aus DEL2, DBBL, BBL2, TTBL, HBF und VBL auf Grundlage der Initiative Profisport Deutschland (IDP) und greift auf die „Konzeption eines Leitfadens für die Wiederzulassung von Besuchern“ zurück, die HBL, BBL und DEL dem Bundesministerium für Gesundheit bereits vorgelegt haben. Grund für das jeweils eigene Konzept sind die Abweichungen in den Spielbetriebs-Anforderungen zwischen den Ligen.

Der Saisonauftakt für die 2. Bundesliga ist für den 12. September 2020 geplant. Am 3. Oktober 2020 soll die 1. Bundesliga Frauen folgen, am 17. Oktober 2020 die 1. Bundesliga Männer. „Da der Verlauf der Corona-Pandemie trotz aller risikominimierender Maßnahmen unvorhersehbar ist, werden wir mit dem Konzept auf Sicht fahren und im Saisonverlauf prüfen, ob Anpassungen, in die eine oder andere Richtung notwendig bzw. möglich sind“, sagt VBL-Geschäftsführer Jung.

Quelle : Pressestelle VBL 

Unterstützer in schwierigen Zeiten: Allianz Deutschland AG wird Partner der Volleyball Bundesliga

Die Allianz Deutschland AG wird für die Saison 2020/21 Partner der Volleyball Bundesliga (VBL). Die Allianz wird mit dem Slogan „Gemeinsam. Stark.“ zum Saisonstart 2020/21 auf der Brust und auf dem Rücken aller Schiedsrichter-Trikots sowie einem Bodenaufkleber in jeder Erstliga-Spielhalle sichtbar sein. Zudem tritt der Versicherer bei den 45 TV-Spielen der neuen Bundesliga Saison auf Sport1 als Co-Presenter auf und wird damit sowohl im direkten Spielumfeld als auch im Rahmen der sendereigenen Programmtrailer zu sehen sein.

Volleyballfans jubeln ihrer Mannschaft beim DVV-Pokalfinale 2020 zu. (Foto: Sebastian Wells)

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Allianz in der Volleyball Bundesliga – gerade in diesen aktuell für den Sport schwierigen Zeiten“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Durch die Partnerschaft werden die Vereine in der Krise finanziell unterstützt;  sie hilft ihnen aber auch dabei, strukturelle Verbesserungen in der Medialisierung und Digitalisierung voran zu treiben.“

„Als Partner und Versicherer des Sports ist es uns ein Anliegen, dem Volleyballsport mit allen Vereinen durch eine schwierige Zeit zu helfen und so für die sportbegeisterten Zuschauer mit unserer Marke sichtbar zu sein“, sagt Nathalie Vogt, Head of Sponsoring bei der Allianz Deutschland AG.  „Gemeinsam blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns, wenn der Ball bald wieder fliegt.“

Quelle: Pressestelle VBL 

Die Partnerschaft soll helfen, die negativen Folgen der Corona-Pandemie bei den Vereinen der 1. Bundesliga abzumildern. Das Engagement der Allianz hilft allen Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen und Männer in gleichem Maße. Gemeinsam wurden Bereiche identifiziert, in denen die Unterstützung den größten Mehrwert für die Vereine bietet.

So entlastet die Allianz die Vereine signifikant bei den Kosten für die Schiedsrichter. Auch in die Nachwuchsförderung wird investiert. Hier übernimmt die Allianz die Kosten für Auditverfahren, die zur Verbesserung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen führen.

Darüber hinaus ermöglicht die Partnerschaft jedem Verein die Erstellung einer eigenen App für Android und iOS. In Zusammenarbeit mit dem französischen Unternehmen bFan entwickeln die Teams dabei auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene App-Angebote, die zur neuen Saison gelauncht werden sollen.

Im Bereich Livestream unterstützt die Allianz die Kommentierung aller Partien der 1. Bundesliga der Frauen und Männer auf der VBL-Partner-Plattform sporttotal.tv durch die Anschaffung der notwendigen Hardware.

„Die gezielte Unterstützung der Allianz erleichtert den Vereinen die Planungen für die kommende Saison“, sagt VBL-Präsident Michael Evers. „Mich freut es dabei besonders, dass es nicht um eine rein finanzielle Hilfe geht, sondern dass damit sinnvolle strukturelle Maßnahmen finanziert werden, die langfristige Verbesserungen einleiten können.“

1. FC Düren - Mittelrheinligist - 7 Neuverpflichtungen - Auftakt

Der 1. FC Düren hat sieben Spieler für die neue Saison verpflichtet. Dabei setzt der ambitionierte Fußball-Mittelrheinligist überwiegend auf Akteure, die bereits eine Etage höher in der Regionalliga Erfahrungen gesammelt haben: David Pütz (23), David Bors (25, beide Alemannia Aachen), Mario Weber (30, Bonner SC), Patrick Bade (23, Rot-Weiß Oberhausen), Marvin Steiger (26, Blau-Weiß Friesdorf), Marc Brasnic (23, Berliner AK) und Yuta Tateno (19, eigene Jugend).
Das Ziel ist klar, gesteht FCD-Trainer Giuseppe Brunetto: „Wenn wir nach dem zweiten Platz in der abgebrochenen Saison sagen würden, wir wollen oben mitspielen, würden wir an Glaubwürdigkeit verlieren.“ Gemeinsam mit Dürens Sportdirektor Dirk Ruhrig führte er die Gespräche mit den Neuzugängen. Ruhrig betont: „Das Ziel ist der Aufstieg.“
Pütz bringt auf den Punkt, was den Reiz der neuen Aufgabe ausmacht: „Ich glaube, in Düren einen Verein gefunden zu haben, der große Ziele verfolgt aber trotzdem ein familiäres Umfeld schafft. Ein ambitionierter Verein, der aber nicht zu verbissen ist, sondern ein langfristiges Ziel verfolgt.“ Der Sechser erklärt zudem: „Nach meinen vier Jahren in Aachen habe ich nach etwas gesucht, wo ich studieren und auf höchstmöglichem Niveau Fußball spielen kann zugleich. Die fußballerische Perspektive die mir der Coach geboten hat mit viel Ballbesitz und offensiver Verteidigung, hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe in dieser Hinsicht noch mehr aus mir herausholen zu können.“
Stürmer Bors, der ebenfalls vom Aachener Tivoli an die altehrwürdige Dürener Westkampfbahn wechselt, sagt: „Ich habe mich für Düren entschieden, da ich sehr viel von dem Projekt halte. Man hat gespürt, dass der Verein professionell arbeitet und so schnell wie möglich in die Regionalliga möchte, um sich dort ebenfalls zu etablieren. Das ist für mich kein klassischer Fünftligist. Düren gehört in die Regionalliga und ich möchte helfen, den Klub dort hinzuführen, wo er auch hingehört.“
Brasnic, ebenfalls Stürmer und zurück in seiner Heimat in Herzogenrath, unterstreicht: „Ich habe Bock auf das Projekt und bin der festen Überzeugung, dass wir den Aufstieg in die Regionalliga alle gemeinsam schaffen können.“
Mittelfeldspieler und Eigengewächs Tateno möchte vor allem eins: „Viel lernen.“ Der Japaner freut sich schon auf die Herausforderung und hofft schon bald für den FCD sein erstes Spiel bestreiten zu dürfen. Er sagt: „Ich freue mich auf unsere Fans.“
Außenverteidiger Steiger, der mit Herkenrath Regionalliga-Erfahrung sammelte, erklärt: „Mit den Zielen, die der Verein hat, kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren, und ich werde alles daran setzen, unser großes Ziel in der kommenden Saison zu erreichen. Des Weiteren finde ich es genial, dass sich in Düren so viele Menschen für den 1. FC Düren interessieren und immer
wieder zahlreiche Fans zu den Spielen kommen. Ich glaube, für jeden Fußballer ist es ein Genuss, vor Fans zu spielen.“
Und Innenverteidiger Weber, der trotz seiner 30 Jahre bislang erst zwei Vereine in seiner Vita stehen hatte, gibt zu Protokoll: „Ich freue mich, noch einmal einen neuen Verein kennenzulernen und möchte mit meiner Erfahrung der Mannschaft helfen, ihr Ziel zu erreichen.“
Torwart Patrick Bade meint: „Neben der sportlichen Perspektive hat mich auch der sehr familiäre Eindruck überzeugt. Ich finde es sehr spannend, was alles in Düren entstehen soll – auf und neben dem Platz. Da wird man sich in der Region vor niemandem verstecken müssen – und vor einer sehr guten Zukunft stehen.“
Nicht nur die Kaderplanung begeistert Bade und Co., sondern auch die Bauvorhaben, die der FCD auf seiner Pressekonferenz am Mittwochabend vorstellte. So werden die Sportanlagen an den beiden Standorten an der Westkampfbahn und im Niederauer Franz-Josef-Keimes-Sportpark weiter aufgewertet. An der Westkampfbahn soll sukzessive ein für die Regionalliga taugliches Stadion wachsen, das 12.000 Zuschauer Fassungsvermögen haben wird. Dafür wird die älteste Fußball-Holztribüne Deutschlands saniert und weitere Plätze geschaffen. Außerdem stehen Hybrid-Rasenplätze an Westkampfbahn und für das Jugendleistungszentrum „Niederauer Mühle“ auf der Agenda.
Quelle : Pressesprecher Kevin Teichmann 

DEMONS müssen auf die Saison verzichten

Corona-Krise bremst auch den amtierenden Meister aus

2019 war für die American Footballer der Düren Demons ein überaus erfolgreiches Jahr: ungeschlagen holte man mit dem neuen Cheftrainer Sebastian Granderath den Meistertitel der NRW Liga.

Daher fieberten alle Spieler und Trainer auf den Saisonstart 2020 hin, welcher sich „coronabedingt“ verzögerte. Seit Kurzem steht jedoch fest: es wird keine Football-Saison für die Demons in 2020 geben!

„Unser Verband hat eine Rumpfliga auf freiwilliger Basis angeboten“, so Vorstandssprecher Christian Kramer. „Ob die Spiele ab September überhaupt stattfinden können, bleibt jedoch fraglich“. Eine andere Variante wurde den Vereinen in NRW durch den zuständigen Dachverband vorgeschlagen: es können auch nur einige Freundschaftsspiele stattfinden. Und für diese Variante entschiedenen sich die Dämonen.

„Derzeit wird unser Hauptplatz an der Malteser Straße durch die Errichtung einer neuen Berieselungsanlage ertüchtigt“, so Kramer weiter. „Diese Arbeiten hätten uns sehr behindert und auch daher werden wir lediglich auswärts ein oder zwei Spiele bestreiten“. Der Verband entschied auch, daß alle derzeitigen Ligen eingefroren werden, es steigt also kein Team ab oder auf. Es wird der gesamte Ligaspielbetrieb für ein Jahr ausgesetzt.

„Es ist schade für unsere Jungs“, so Trainer Granderath. „Aber wir wollen eine sichere Liga spielen, da blieb keine andere Lösung für uns übrig.“ Die beiden Verantwortlichen Dämonen lobten ausdrücklich die Arbeit des Dachverbandes AFCV-NRW. „Da wurde uns eine sehr unbürokratische, sportlich faire Möglichkeit angeboten – da können sich viele andere Sportarten sicher eine Scheibe abschneiden“, so Kramer.

 Quelle: Pressestelle Demons - 

19.940 Euro stellt „Running for Kids“ im Juni Kindern und Familien zur Verfügung

Mit seiner Sammelbüchse laufen kann Peter Borsdorff weiterhin nicht. Das Coronavirus macht Laufveranstaltungen unmöglich. Folglich muss der Dürener Sportler andere Wege suchen um Spendengeld für seine Hilfsinitiative zu generieren.

Der Tatsache und seine Bekanntheit, dass Borsdorff bereits seit mehr als 25 Jahren für seine Aktion steht und authentisch unterwegs ist, helfen ihm Spender zu finden.

In dieser besonderen, für alle Menschen schweren Zeit, ist Hilfe und Unterstützung mehr denn je gefragt.

Alle Register zur Unterstützung zog der frühere Ausdauersportler für vier Kinder in der Eifel.

Der Vater der Kinder war zu Beginn des Monats bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Borsdorff umhörte sich, machte sich sachkundig und suchte nach Möglichkeiten zur Unterstützung.

Per Facebook suchte der Dürener mit seiner Aktion „4 Kinder aus der Eifel“ Unterstützung.

Eine „Erste Hilfe“ in Höhe von 2500 Euro konnte Borsdorff bereits wenige Tage nach dem Start unter Rückgriff auf den „Doris-Borsdorff-Fonds“ seiner verstorbenen Frau leisten.
Diese, wie auch eine abschließende Spende in Höhe von 11.500 Euro konnte der Dürener jeweils über die Schulleiterin sowie die Sozialarbeiterin einer Schule in Simmerath der Mutter und ihren Kindern zuleiten. Peter Borsdorff hatte sich vorgenommen den Kindern für die nächste schwere  Zeit ein wenig finanziellen Hintergrund zu verschaffen.

Mit der „Einkaufsgutschein/Eis“-Aktion versuchte „Running for Kids“ dreizehn Familien das Durchkommen bis zum Monatsende zu erleichtern. Borsdorff hatte erfahren müssen, dass Kinder die nicht in die Schule/OGS  gehen können, daheim mehr essen…..! 940 Euro hatte der 76-Jährige dafür gesammelt.

Nach dem wochenlangen Stillstand lief auch die Arbeit in den Jugendeinrichtungen wieder an. Geld für Aktivitäten in den Sommerferien war sehr gefragt. Über jeweils 500 Euro konnten sich freuen das Thomas-Morus-Haus, die Interessengemeinschaft Miesheimer Weg, die Mobile Jugendarbeit Düren-Ost, das Jugendzentrum St. Bonifatius (Juzebo), das Papst-Johannes-Haus, der Bürgerverein Sattelitenviertel, die Offene Ganztagsschule St. Joachim, das Jugendzentrum Multikuli, das Jugendheim Düren-Ost sowie das Jugendheim der AWO in Rölsdorf.  

Quelle : Pressestelle Peter Borsdorff 

 

VBL-Präsident Evers lobt geplantes Hilfspaket für Profiklubs

Mit großer Zufriedenheit hat Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, die Nachrichten über die Einigung der Arbeitsgruppen der Koalitionsfraktionen auf ein Nothilfepaket des Bundes aufgenommen, das auch die Topligen im Volleyball einschließt.


VBL-Präsident Michael Evers zeigt sich über das Nothilfepaket des Bundes zufrieden. (Foto: Conny Kurth)

„Diese Entscheidung gibt den Vereinen der Volleyball Bundesliga die Möglichkeit, die Saison 2020/21 mit einer größeren Sicherheit zu planen“, sagt Evers. „Die Anpassung der Unterstützung an die spezifischen Bedürfnisse der Profisportligen mindert die wirtschaftliche Angst vor Spielen ohne Zuschauer oder mit nur wenigen Fans in den Hallen.“

CDU-Politiker Frank Steffel hatte zuvor der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, die Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball würden vom Bund eine Nothilfe von 200 Millionen Euro erhalten. Das Paket, das Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden soll, sieht vor, den Vereinen die ausbleibenden Zuschauereinnahmen in den Monaten April bis Dezember 2020 mit 80 Prozent der Nettoerlöse nach Abzug der Verkaufsgebühren und Mehrwertsteuer zu erstatten. „Wenn ein Verein 100.000 Euro Einnahmen gehabt hätte, würde er 80.000 Euro bekommen”, wird Steffel in der dpa-Meldung zitiert. Die Regelung soll für alle Klubs der 1. und 2. Ligen plus der 3. Fußball-Ligen gelten.

Quelle : Pressestelle VBL