Nachwuchs-Dressurreiter schnuppern bei den Aachen Dressage Youngstars CHIO-Luft

Na klar haben sie alle mal nach nebenan ins Deutsche Bank Stadion geschielt. Es sind nur ein paar Schritte aus dieser weltberühmten Arena, in der beim renommierten CHIO Aachen die Dressurwettbewerbe ausgetragen werden bis in die Albert Vahle-Halle, in der nun das „Aachen Dressage Youngstars“ ausgerichtet wurde. Viele der besten Dressur-Nachwuchsreiter Europas suchten hier vier Tage lang in vier Altersklassen ihre Besten. Und für eine von ihnen ging an diesem Wochenende ein Traum in Erfüllung – sie darf im Sommer ein paar Meter weiter im Deutsche Bank Stadion dabei sein. 

„Das ist der tollste Preis, den ich jemals erhalten habe. Ein absoluter Traum!“ So wirklich fassen kann Kimberly Pap nicht, was ihr da gerade widerfahren ist. Dabei hat die niederländische Nachwuchs-Dressurreiterin ein perfektes Wochenende bei den „Aachen Dressage Youngstars“ hingelegt. Erfolge in allen drei Wertungsprüfungen des Preises der Familie Hans-Peter Simons und damit logischerweise der Gesamtsieg im Preis der Familie Klaus Peters. Dass sie sich damit aber nicht nur Hallenchampionesse der Jungen Reiter (bis 21 Jahre) nennen darf, sondern auch eine Wildcard für den CHIO Aachen erhält, war ihr vor der Siegerehrung gar nicht bewusst. „Nein, das war wirklich eine Überraschung. Ich kann es noch gar nicht glauben“, so die überglückliche 19-Jährige, die 2020 dann erstmals im Deutsche Bank Stadion an den Start gehen wird. 

Genauso erfolgreich verliefen die Tage in Aachen auch für ein anderes Nachwuchstalent aus den Niederlanden. Micky Schelstraete konnte bei den Junioren (bis 18 Jahre) ebenfalls alle Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Auch in der abschließenden Kür, dem WOTAX-Preis, siegte die 15-Jährige auf Grand-Charmeur souverän und sicherte sich damit den Gesamterfolg. „Ich hatte nicht mal damit gerechnet, eine Prüfung zu gewinnen und dann am Ende gleich alle drei. Ich bin einfach nur glücklich“, strahlte Schelstraete. 

Dass es nicht nur im niederländischen, sondern auch im deutschen Lager etwas zu feiern gab, lag an den jüngsten Teilnehmern der „Aachen Dressage Youngstars“. Im erstmals ausgetragenen Children Youngstars Cup, präsentiert von der Hengsthaltung Kemper GmbH, kürte sich die 13-jährige Emma Blatt mit zwei zweiten Plätzen zur allerersten Children Hallen-Championesse überhaupt. Die Schülerin des renommierten Aachener Dressurausbilders Ton de Ridder konnte ihr Glück kaum fassen: "Die Atmosphäre hier ist toll und es hat super viel Spaß gemacht, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so gut läuft.“  

Auch bei den abschließenden Ponyreitern triumphierte ein deutsches Nachwuchstalent. Rose Oatley aus Lütjensee in Schleswig-Holstein gewann nach zwei ersten und einem zweiten Platz die Gesamtwertung, den Preis der Familie Klaus Peters. „Am ersten Tag lief es nicht so optimal, daher bin ich überglücklich, dass wir uns so verbessern konnten. Ausgerechnet hier in Aachen zu gewinnen, ist ein Traum. Hier wollte ich immer schonmal reiten“, so die 12-Jährige, die gleichzeitig die Hoffnung anschloss, es auch einmal ins große Deutsche Bank Stadion gleich nebenan zu schaffen. 

Das würde dann wohl auch Turnierdirektor Frank Kemperman erfreuen, der begeistert war vom Niveau der „Aachen Dressage Youngstars“. „Wir haben hier so viele tolle Talente gesehen, dass wir uns um den Dressur-Nachwuchs keine Sorgen machen müssen“, so Kemperman, der sich ebenso begeistert von der gut besuchten „Aachen Late Night, präsentiert von der Allianz“ am Samstag zeigte. „Das war ein schöner Abend mit einer schönen Mischung. Unterhaltend und gleichzeitig informativ.“ 

Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“ findet vom 5. bis zum 8. Dezember statt, eine Woche nach den „Aachen Dressage Youngstars“, der Eintritt ist an allen Tagen frei. 

Alle Ergebnisse und Infos: www.aachenyoungstars.de
#aachenyoungstars
#chioaachen

Kimberly Pap (NED) freut sich über den Pokal und die Gratulationen von Klaus Peters und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: Alexander Marx. 

 

SWD powervolleys Düren: Lüneburg ist nicht zu stoppen


In der Volleyball-Bundesliga müssen die SWD powervolleys Düren die dritte 0:3-Niederlage in Folge hinnehmen. Das Heimspiel gegen die SVG Lüneburg endete 16:25, 22:25, 23:25 aus Dürener Sicht. Entscheidend war die Lüneburger Überlegenheit in Aufschlag und Annahme. „Da war Lüneburg besser als wir“, musste Dürens Trainer Stefan Falter anerkennen. Mit drei Siegen aus acht Spielen stehen die SWD powqervolleys jetzt auf Platz sieben der Tabelle.

Einen zweiten Unterschied hatte Falter ausgemacht: Lüneburgs Außenangreifer Lindberg und Ronkainen verstanden es regelmäßig, sich gegen den Dürener Block durchzusetzen. Viele Bälle berührte Düren zwar, aber ohne davon zu profitieren. In Satz eins war die Überlegenheit der Gäste drückend. Sie erzwangen Fehler in der Dürener Annahme, zudem verzogen die Gastgeber einige Angriffe. Lüneburg dagegen blieb konsequent und machte weniger Fehler. Die Folge: Das Team von Trainer Stefan Hübner zog von Anfang an weg, führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten.

Anschließend erkämpften sich die SWD powervolleys mehr Zugriff auf die Partie, nach einem 7:11-Rückstand kamen sie auf 13:13 heran. Dann zeigte sich ein Muster, das den Rest der Partie über immer wieder zu sehen war: Immer, wenn Düren im Begriff war, die Gäste zu stellen, standen entweder Lindberg oder Ronkainen am Aufschlag, immer wieder setzten sie Düren so unter Druck, dass die SVG punkten konnte. 16:13 hieß es im zweiten Satz für die Gäste. Beim 21:22 hatte Düren die Chance auf den Ausgleich, der Angriff verfehlte das Feld. Danach sorgte Ronkainen mit seinem Aufschlag für den entscheidenden Punkt des Satzes.

Lüneburg legte auch in der Folge konstant vor, getragen von Ronkainen und Lindberg. Zudem punktete SVG-Hauptangreifer Scheerhoorn mit großer Präzision. Trotzdem konnten die SWD powervolleys zum 18:18 ausgleichen. Es folgte ein Netzfehler, Lüneburg führte 20:18 und brachte den Vorsprung durch. Bitter für Düren: Den zweiten Matchball hätte die Mannschaft nach starker Abwehrleistung verteidigen können, allerdings tropfte der Lüneburger Block ins Feld. „Dieser Punkt war symptomatisch heute: Wir kämpfen und dann fällt so ein Ball rein“, monierte Falter. „Das darf nicht passieren.“

Genau so wie die Tatsache, dass die Mannschaft die im Training erarbeiteten Vorsätze im Angriff nicht umsetzen konnte. Im Gegensatz zu Lüneburg, dass genau das machte, was die SWD powervolleys sich vorgenommen hatten: den gegnerischen Block benutzen, um zu punkten, wenn schon kein direkter Weg ins Feld frei war.

Nach einer enorm stressigen Phase mit vielen Spiele und Krankheit in kurzer Zeit haben die SWD powervolleys jetzt Zeit, am eigenen Spiel zu arbeiten. Erst am 5. Dezember geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Eltmann.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

1.FC Düren - Achtelfinale - Bitburger Pokal - in Hohkeppel

 

Das Achtelfinale im Bitburger-Pokal bescherte dem 1. FC Düren nicht irgendeinen Bezirksligisten. Der SV Eintracht Hohkeppel verstärkte sich vor der Spielzeit hochkarätig und nahm unter anderem die Dürener Mahmut Temür (Alemannia Aachen) und Narciso Lubaca (VfL Oldenburg) unter Vertrag. Beide spielten zuletzt in der Regionalliga West respektive Nord. Selbstredend, dass das Ziel der Aufstieg in die Landesliga ist.

Am Samstag, 23. November, geht der FCD als Favorit in das Pokalspiel. Und doch ist ein High Noon zu erwarten – sicherlich nicht nur, weil die Partie bereits um 12 Uhr angepfiffen wird. Zuletzt schaltete Hohkeppel das Landesliga-Spitzenteam SV Rott im Pokalwettbewerb aus.

Quelle : PR Kevin Teichmann

SWD powervolleys Düren: Mit voller Kraft gegen Frankfurt?


Es ist das wichtigste Spiel der Saison bisher: Im Viertelfinale um den deutschen Pokal treffen am Mittwoch die Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren und United Volleys Frankfurt aufeinander. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Für das Dürener Team stellen sich zwei Fragen: Ist der Virus endlich weg? Und falls ja: Haben die SWD powervolleys die richtigen Schlüsse aus der 0:3-Niederlage vor drei Wochen in Frankfurt gezogen?

Die erste Frage kann Trainer Stefan Falter nicht mit Sicherheit beantworten. „Der Virus ist einmal durch das ganze Team durch. Ich hoffe, dass wir wieder im Vollbesitz unserer Kräfte sein werden.“ Zu Beginn der Woche war das noch nicht der Fall. Kraft ist aber notwendig, um die United Volleys unter Druck zu setzen. Kraft, um beispielsweise Druck mit dem Aufschlag aufbauen zu können. „Wir brauchen im Aufschlag unseren Rhythmus mit viel Druck, damit wir den Frankfurter Spielaufbau stören können“, erklärt Falter. Wirkungsvolle Aufschläge können bedeuten, dass die United Volleys nicht aus allen Rohren feuern können.

Sie haben viele kraftvolle Angreifer. Wenn die alle zur Verfügung stehen, dann haben wir einen schweren Stand“, schildert Falter weiter. Frankfurter Optionen reduzieren – das ist das Ziel mit Aufschlag, Block und Abwehr. Im Hinspiel war das genau umgekehrt. Die United Volleys erzielten mehr Wirkungstreffer mit dem Aufschlag. Dazu kam, dass die Dürener Angreifer zu viele unglückliche Entscheidungen trafen. „Wir haben das Spiel analysiert und ich bin überzeugt, dass wir einige Dinge anders machen. Eine solche Partie wie die in Frankfurt wird es nicht mehr geben.“

Damit trifft Falter keine Aussage über den Ausgang der Partie. Fakt ist, dass Frankfurt das Potenzial hat, jedes Team der Liga zu schlagen. „Und wenn man ihrem Zuspieler nicht die Möglichkeit nimmt, auf alle Angreifer zu verteilen, dann wird es schwer“, sagt der Dürener Trainer. Also: Die SWD powervolleys brauchen volle Kraft und einen guten Tag, um das Pokal-Halbfinale zu erreichen.