SWD powervolleys Düren: Auf Platz sechs abgerutscht

Die Ausgangslage vor den Playoffs hat sich verschlechtert: In der Volleyball Bundesliga rutschen die SWD powervolleys Düren am vorletzten Spieltag vor Beginn der Endrunde auf Platz sechs ab. Grund ist die 2:3-Niederlage beim Tabellenzweiten Hypo Tirol Alpenvolleys. Düren fällt damit trotz starker Leistung in Innsbruck nachträglich auch der Punktverlust aus der Vorwoche bei den Volleyball Bisons Bühl auf die Füße. Die Resultate aus beiden Spielen erlauben es den United Volleys Frankfurt, noch vorbeizuziehen. Am letzten Spieltag hat Düren es nicht mehr in der eigenen Hand, noch auf Platz fünf zu springen. Das ist bitter angesichts einer starken und von aufopferungsvollem Kampf geprägten Leistung bei den Alpenvolleys. 25:19, 17:25, 25:18, 22:25, 10:15 endet die Partie.

Wir haben ein gutes und in Teilen sogar sehr gutes Spiel in Innsbruck abgeliefert“, sagte Co-Trainer Jaromir Zachrich. „Die Alpenvolleys haben vor dem Spiel kommuniziert, dass sie uns nicht als Hürde sehen. Da haben wir sie wohl eines Besseren belehrt“, merkte Zachrich an. Und das, obwohl die SWD powervolleys kurzfristig erhebliche personelle Probleme zu bewältigen hatten.

Mit Lukas Maase und Tim Broshog mussten gleich zwei Mittelblocker mit muskulären Problemen passen. Michael Andrei blieb damit der einzig gelernte Mann der Mitte auf dem Feld und bekam Unterstützung von Außenangreifer Florian Lacassie. Der Franzose führte sich gleich gut ein auf einer Position, auf er noch nie gespielt hat. Zwei seiner Angriffe fanden in Satz eins schnell ihr Ziel. „Wir müssen Flo ein großes Lob für die gesamte Partie aussprechen. Er hat das bravurös gemacht“, sagte Justin Wolff, der Stefan Falter erneut als Trainer vertrat.

Bis zur Mitte des Durchgangs blieb der Spielverlauf offen. Zwei Angriffsfehler der Gastgeber brachten effizient spielenden Dürenern das 16:14. Bis dato war es vor allem Sebastian Geverts Aufschlag, der den Alpenvolleys zu schaffen machte. Dann war er zweimal im Block zur Stelle, sein Team führte 22:17 und ließ nichts mehr anbrennen. Gevert beendete den Satz mit seinem vierten Ass.

Durchgang zwei war von Anfang an eine andere Nummer, die Alpenvolleys-Außenangreifer Halaba und Da Silva schraubten ihrerseits den Aufschlagdruck enorm nach oben. 6:2 führten die Alpenvolleys mit Halabas Aufschlägen, den Rest besorgte Da Silva mit einer Serie zum 20:12 in einem Satz, der nie spannend war.

Davon zeigten sich die SWD powervolleys allerdings nicht beeindruckt, sondern kamen ebenbürtig zurück in Satz drei. Zwei Asse von Björn Andrae brachten die 11:9-Führung, zwei Gegenangriffe über Gevert bedeuteten das 18:14. Als Kapitän Michael Andrei einen langen Ballwechsel mit seinem Block zum 20:15 beendete, war der Satz zu Dürener Gunsten entschieden.

Anschließend blieben die Gäste auf Augenhöhe. Nur ein Element, in dem Düren über die gesamte Partie über betrachtet besser sein sollte, hing jetzt durch: der Aufschlag. Der kam in Satz vier nicht, die SWD powervolleys wurden nicht für ihr Risiko belohnt, sondern produzierten neun Fehler in einem Satz. Vor allem in der Mitte des Durchgangs gelang es nicht, den nötigen Druck aufzubauen, um die Alpenvolleys in Bedrängnis zu bringen. „Wir hätten da früher umschalten und das Risiko reduzieren müssen. Das haben wir leider nicht geschafft. Schade, weil es uns in Satz eins und drei so gut gelungen ist, die Alpenvolleys unter großen Druck zu setzen“, merkte Zachrich an. So arbeiteten sich die Gastgeber auch aufgrund des fehlenden Dürener Aufschlagdrucks in kleinen Schritten auf den Tiebreak zu.

In dem blieb Düren zum Leidwesen der mitgereisten Fans nach dem 7:7 hängen. Gerade hatte die Mannschaft sich nach 4:7-Rückstand auf 7:7 zurück gekämpft. Ab dann dominierten aber nur die Alpenvolleys, weil sie viel Druck mit dem Aufschlag ausübten und die Gäste zur Unzeit mit einigen Fehlern im Angriff reagierten. Drei Punkte in Folge gingen an die Gastgeber, nach dem 7:11 gelang es Düren nicht mehr, noch einmal Zugriff auf die Partie zu finden.

Wir werden die Partie jetzt analysieren. Ich bin mir sicher, dass wir dabei sehr viel Positives finden werden, das wir mitnehmen können in das letzte Spiel zu Hause gegen Giesen und dann auch in die Playoffs. Wenn wir dann wieder alle an Bord haben, gehen wir optimistisch in die Playoffs“, sagte Wolff

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

1. FC Düren - offene Probetrainingstage

Düren. Der 1. FC Düren bietet in nächster Zeit wieder Termine im Franz-Josef-Keimes-Sportpark (Parkmöglichkeiten: Höhe Kreuzauer Straße 132, 52355 Düren) zum offenen Probetraining für die Jahrgänge 2006 bis 2013 an. Der erste ist bereits am Sonntag, 17. März, von 12.15 bis 14 Uhr. Weitere Termine stehen am Sonntag, 31. März, 12.30 bis 14 Uhr, und am Sonntag, 28. April, 11 bis 12.30 Uhr an. Letztgenannte Möglichkeit inklusive speziellem Torwart-Training. In jedem Fall soll eine Anmeldung im Vorfeld unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Lutz Altmann, Leiter des Jugendleistungszentrums „Niederauer Mühle“, erfolgen. Eine Trainingsfreigabe vom aktuellen Verein ist zum Probetraining mitzubringen.

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

Kicken für krebskranke Kinder Finale des E-Jugend-Cups 2018/19 im Fußball-Verband Mittelrhein

Am Sonntag, 17. März 2019, wird in der Sportschule Hennef das Finale des E-Jugend-Cups zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) ausgetragen. Ab 10.00 Uhr spielen hier die besten 18 Mannschaften aus den Qualifikationsturnieren der Kreise um den Titel des Verbandssiegers. Unterstützt wird der nunmehr 17. E-Cup im Verbandsgebiet erneut durch die IKK classic, unter anderem erhält dadurch jeder Spieler ein „E-Jugend-Cup T-Shirt“ als Erinnerung an seine Teilnahme. Für jedes im Zuge der Turnierserie erzielte Tor spendet zudem die Kreissparkasse Köln wieder einen Euro an die Deutsche KinderKrebshilfe.

Im Rahmen der Finalrunde in Hennef findet um 14.30 Uhr erneut ein Einlage-Spiel mit ehemaligen Bundesliga-Spielern statt. In der Prominenten-Mannschaft spielen unter anderem Wolfgang Overath, Stephan Engels und Matthias Hönerbach. Sie treten an gegen ein Team aus Vertretern der IKK classic, des FVM und der Deutschen Krebshilfe. Der diesjährige Erlös aus der 1-Euro-Spendenaktion wird von Peter Schaffrath, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, Regionaldirektion Hennef, um ca. 14.50 Uhr an Wolfgang Overath, Schirmherr des Cups, und Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, übergeben. Die Siegerehrung des Turniers ist um 17.15 Uhr.

In der Fußballsaison 2018/19 richten fünf Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes den E-Jugend-Cup zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe aus: die Fußballverbände Mittelrhein und Rheinland sowie der Niedersächsische, der Hessische und der Berliner Fußball-Verband. Mannschaften, Vereine, Fußballkreise, Fußballverbände und Sponsoren setzen sich bei den E-Jugend-Cup-Veranstaltungen mit Sammlungen und Benefiz-Aktionen für krebskranke Kinder ein. Seit 2002 sind hierdurch bereits 732.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen, hiervon alleine 111.500 Euro im Fußball-Verband Mittelrhein.

Folgende Mannschaften aus den Kreisen haben sich qualifiziert:

Köln: 1. Jugendfußballschule Köln, CfB Ford Niehl

Bonn: BSV Roleber, Bonner SC

Sieg: VfJ TuS Altenrath, FC Hennef

Berg: SV Frömmersbach, FV Wiehl

Euskirchen: JSG Erft 01, SSV Weilerswist

Rhein-Erft: FC Rheinsüd Köln, SF Glückauf Habbelrath-Grefrath

Aachen: Alemannia Aachen, SV Rhenania Würselen / Euchen

Düren: Play-it Juniors, 1. FC Düren

Heinsberg: FC Wegberg-Beeck, Ay-Yildizspor Hückelhoven

SWD powervolleys Düren: Erst dominiert, dann gezittert

n der Volleyball-Bundesliga gewinnen die SWD powervolleys Düren ihr Auswärtsspiel bei den Volleyball Bisons Bühl mit 3:2. 25:22, 25:17, 22:25, 25:27, 18:16 lauten die Satzverhältnisse einer Partie, in der Düren einen sicher geglaubten Sieg beinahe noch aus der Hand gegeben hat und am Ende kämpfen und zittern musste. „Wir haben da bewiesen, dass wir uns auch in schweren Situationen behaupten können“, sagte Co-Trainer Justin Wolff.

In der Tabelle bleibt Düren Fünfter, die Karten im Rennen um Platz fünf haben sich mit dem Punktverlust allerdings etwas verschlechtert, da der Sechste aus Frankfurt theoretisch mit einem Spiel mehr und einem leichteren Programm noch vorbeiziehen kann. „Wir haben das trotzdem in der eigenen Hand, wenn wir die restlichen zwei Spiele gewinnen“, schilderte Wolff. Am kommenden Wochenende wartet die schwere Aufgabe auswärts bei den Alpenvolleys. „Wenn wir an die Leistung aus den ersten zwei Sätzen in Bühl anknüpfen und uns kritisch damit auseinandersetzen, was danach nicht so gut war, dann sehe ich das optimistisch“, sagte Wolff.

Satz 1 endet mit Blick auf die Punkte am Ende enger aus Dürener Sicht, als es dem Verlauf nach hätte sein müssen. 18:12 führt Düren, nachdem Sebastian Gevert im Aufschlag zwei kleine Serien hingelegt hat und seine Mitspieler vor allem im Block zur Stelle waren. Danach kämpfen sich die Bisons heran, nach einem Block gegen Gevert steht es 23:21. Enger wird es nicht mehr, Michael Andrei fährt den Satz mit einem kompromisslosen Angriff ein.

Anschließend ist Spielmacher Tomáš Kocian der Mann, der das Geschehen von der Aufschlaglinie aus dominiert. Von 6:6 zieht Düren auf 12:6 davon, Kocian bereitet die meisten Punkte direkt oder indirekt mit seinem Aufschlag vor. Dass Bühl noch einmal auf 15:13 und 19:16 verkürzen kann, ändert nichts am klaren Satzgewinn der SWD powervolleys, die im Gegensatz zum Gegner so gut wie keine Fehler machen.

Das setzt sich bis in die Mitte des dritten Satzes fort. Düren führt 13:9. Allerdings zeigen die Aufschläge der Bisons in der Folge mehr Wirkung, der Spielaufbau der Gäste funktioniert nicht mehr wie zuvor, der Spielfluss ist dahin. Bis zum 19:19 bleibt es ausgeglichen, danach produziert Düren die entscheidenden Fehler, während Bühl sich zurück in die Partie gekämpft hat. „Unser Aufschlag war nicht mehr so druckvoll, dadurch haben wir nicht mehr so viel Zugriff auf die Bühler Angriffe gehabt. Gleichzeitig hat Bühl besser aufgeschlagen und wir haben Probleme bekommen“, schilderte Wolff den Unterschied.

So liegen die Bisons im vierten Satz lange vorne. Zum 20:20 gleicht Düren erstmals aus und führt sogar 21:20, weil Kocian erneut Druck mit dem Aufschlag aufbaut. Zum 22:22 vergibt Gevert eine Chance im Gegenangriff, danach blockt Bühl. Trotzdem führt Düren 25:24, weil Gevert stark aufschlägt. Dürens Hauptangreifer begeht anschließend einen Übertritt, danach scheitert er am gut postierten Block der Gastgeber und es steht 2:2 nach Sätzen. „Da hatten wir am Ende Pech gegen einen Gegner, der mutig auf alles drauf gehauen hat“, analysierte Wolff. „Im Tiebreak haben wir uns dann aus dieser schwierigen Situation heraus gekämpft.“

Zunächst haben aber die Bisons Oberwasser, führen 5:2 im Tiebreak, weil sie erneut im Block zur Stelle sind. Die SWD powervolleys kontern mit Routine, Björn Andrae ist zweimal im Gegenangriff erfolgreich: 5:5. 9:7 führt Düren, weil der eingewechselte Romans Sauss zwei Gegenangriffe verwertet, die Gevert zuvor mit guter Abwehr ermöglicht hat. Trotzdem wechselt die Führung noch einige Male, weil auch Bühl in der Abwehr zur Stelle ist. 14:13 führt Düren nach einem Angriffsfehler des Gegners. Sauss erlöst die SWD powervolleys schließlich mit einem erfolgreichen Gegenangriff zum 18:16.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren