CHIO Aachen - Weltfest des Pferdesports

Aachen, 16. September 2021

Schöne Scarlett bezaubert im Preis der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände

Die erste Siegerin auf im Dressurviereck des Deutsche Bank Stadions 2021 heißt Helen Langehanenberg. Im Preis der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände stellte sie eine Aachen-Debütantin vor.

Mit 76,324 Prozent nach einer wunderbar harmonischen Prüfung sicherten sich Helen Langehanenberg und Schöne Scarlett den Preis der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände, den Prix St. Georges, den ersten Teil der kleinen Tour auf dem Dressurviereck im Deutsche Bank Stadion. An zweiter Stelle galoppiere in der Ehrenrunde Frederic Wandres mit Quizmaster (75,059), gefolgt von der Niederländerin Emmelie Scholtens im Sattel von Indian Rock (74,50).

Bildschön mit einem Herz aus Gold und dann auch noch dem Talent für den ganz großen Sport – Helen Langehanenbergs achtjährige Hannoveraner Stute Schöne Scarlett bringt wirklich alles mit, was man sich von einem Pferd wünscht. Die Scolari-Tochter war heute nicht nur zum ersten Mal in Aachen am Start, sie war auch seit fünf Monaten nicht mehr auf einem Turnier gewesen. „Wir haben in der Zeit Grand Prix geübt“, sagt Helen Langehanenberg. Der war heute allerdings nicht gefragt. Heute ging es erstmal um die Lektionen des Prix St. Georges. Das Umswitchen sei Scarlett aber nicht schwergefallen. Und ihr erster Auftritt im Deutsche Bank Stadion? Helen Langehanenberg: „Die war echt unbeeindruckt. Sie ist charakterlich einfach ein Traum!“ Und nicht nur charakterlich, wie das Ergebnis ja zeigt.

Helen Langehanenberg kann sich nun relativ entspannt zurücklehnen. Anders als in vielen Jahren zuvor hat sie kein Pferd für die große Tour mit in Aachen. Anders Frederic Wandres, der Zweitplatzierte. Mit seinem Spitzenpferd Duke of Britain ist er erstmals Teil des deutschen Nationenpreis-Teams beim CHIO Aachen.

Und auch mit der Drittplatzierten, der Niederländerin Emmelie Scholtens, gibt es noch ein Wiedersehen im Grand Prix. Die 35-Jährige erwartet übrigens ihr erstes Kind, das sozusagen schon mitreitet. Früh übt sich, wer eines Tages selbst im Deutsche Bank Stadion an den Start gehen will!


Der Siegerin gartulieren v.l. ALRV-Aufsichtsratsmitglied Peter Weinberg und Alexander Peters, stellv. Vorstandsvorsitzender der VUV - Vereinigte Unternehmerverbände Aachen. Das Bild kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei verwendet und hier hochauflösend heruntergeladen werden (Foto: CHIO Aachen/ Michael Strauch).

Top-Starterfeld beim CHIO Aacben 2021

Olympiasieger in der Soers - Ben Maher kommt mit "Explosion" - Spektakulärer Samstagabend

Es sind die besten Reiter der Welt, die beim CHIO Aachen 2021 (10. bis 19. September) darum kämpfen werden, auf der legendären Siegertafel im Hauptstadion zu stehen. Unter anderem werden alle Einzel-Olympiasieger von Tokio in der Aachener Soers erwartet.

So hat Großbritanniens Ben Maher bereits zugesagt, er konnte mit „Explosion“, den er auch in Aachen satteln wird, überlegen in Japan olympisches Gold im Einzel der Springreiter gewinnen. Ebenfalls dabei ist Scott Brash, der Schotte ist der bislang einzige Reiter, dem es gelang, den „Rolex Grand Slam of Show Jumping“ zu gewinnen. 2015 war das, als er nacheinander die Majors von Genf (2014), Aachen (2015) und Spruce Meadows/Kanada (2015) gewinnen konnte. In Top-Form befindet sich aktuell Österreichs Top-Athlet Max Kühner. Er kommt mit der Empfehlung des Siegs im Rolex Grand Prix im niederländischen 's-Hertogenbosch nach Aachen. „Diese Tafel ist mein Motor“, sagt Portugals Luciana Diniz über ihren Antrieb in Aachen. Zweimal schon verpasste sie den Triumph im Rolex Grand Prix denkbar knapp und wurde Zweite, 2021 soll es mit dem Eintrag auf der Siegertafel endlich klappen. Zweimal Zweiter in Aachen – das kennt auch Daniel Deußer. Die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste führt das Feld der deutschen Starter an. Auch Altmeister Ludger Beerbaum, Marcus Ehning und Christian Ahlmann werden in der Soers starten.

In der Dressur heißt es: Alle Augen auf Isabell Werth und Bella Rose. Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten wird ihr „Herzenspferd“ in Aachen aus dem Sport verabschieden. Doch vorher heißt es nochmal: Attacke! Denn die Rekordsiegerin möchte im Deutsche Bank Preis gerne ihren 14. (!) Triumph einfahren. „Klar wollen wir in Aachen nochmal zeigen, was wir können“, so Isabell Werth.  Gespannt sein dürfen die Zuschauer auch auf die CDI-Tour: Hier wird Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl am Donnerstag im HAVENS Pferdefutter-Preis und in der Grand Prix Kür am Samstagabend ihren „Ferdinand“ vorstellen.

Apropos Samstagabend: Im Hauptstadion wird es spektakulär werden: Beim „porta-Cup“, dem rasanten Mix aus Springreiten, Vielseitigkeit und Vierspänner-Rennen wird Vielseitigkeits-Olympiasiegerin Julia Krajewski an den Start gehen – und auf prominente Konkurrenz treffen, denn neben Team-Olympiasiegerin Laura Collett (GBR) und Einzel-Bronzemedaillengewinner Andrew Hoy (AUS) wird auch die genese Ingrid Klimke versuchen, ihren Titel aus dem Jahr 2019 zu verteidigen. Damals gewann sie im Team mit dem Schweizer Springreiter Pius Schwizer und Jerome Voutaz, dem ebenfalls aus der Schweiz stammenden Vierspänner-Pilot.

Auch im SAP-Cup wird Ingrid Klimke starten. Insbesondere auf den Geländeritt am Samstagvormittag freuen sich die Zuschauer. Hier ist die Münsteranerin sogar Rekordsiegerin, gewann bereits dreimal, zuletzt 2019 mit SAP Hale Bob. Doch trifft sie wieder auf starke Konkurrenz. Aus Deutschland wollen ihr Michael Jung und Sandra Auffarth den Titel streitig machen, aus Neuseeland kommen Jonelle und Tim Price, Nummer 2 und 7 der Weltrangliste und natürlich gehen auch Collett und Hoy auf die Geländestrecke gleich neben dem Turniergelände. Auch eine alte Bekannte wird in Aachen an den Start gehen: Zara Tindall. Die Tochter der britischen Prinzessin Anne hat allerbeste Erinnerungen an die Strecke, 2006 wurde sie hier in Aachen Weltmeisterin.

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1. FC Düren verpflichtet Zwillinge für den Mittelrheinligisten

Der 1. FC Düren hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die südkoreanischen Zwillinge Sangyoon und Chang­yoon Woo kommen aus der U 19 des FC Hürth und verstärken das Mittelfeld des Mittelrheinligisten. FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig freut sich über die beiden 19-jährigen Talente: „Sie bieten uns weitere Alternativen im Mittelfeld. Changyoon ist vielseitig einsetzbar, aber vor allem für die rechte Seite vorgesehen. Sangyoon ist etwas defensiver veranlagt.“

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

1. FC Düren - weitere Verpflichtungen für die Mittelrheinliga

Das Ziel ist klar formuliert. Der 1. FC Düren möchte den Aufstieg in die Regionalliga am Ende der neuen Saison feiern. Für dieses Vorhaben hat der Verein von der Rur jetzt noch zwei Spieler verpflichtet.
Zehner Dennis Brock (26) kommt von Regionalligist Fortuna Köln und spielte schon in der 3. Liga für die Sportfreunde Lotte. Sechser Ndriqim Krasniqi (19) hat den Weg aus der U19 des Bonner SC an die Westkampfbahn gefunden. In dieser Altersklasse lief er auch schon für die Bundesliga-Mannschaft von Alemannia Aachen auf.
Brock spielte aufgrund von muskulären Verletzungen in der vergangenen Spielzeit nur vier Mal in der Liga und ein Mal im Mittelrheinpokal. „Er hat bei uns zwei Wochen mittrainiert und einen überragenden Eindruck hinterlassen“, begründet FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig den Transfer. Ähnlich verhält es sich beim talentierten Krasniqi. „Den Vertrag bei uns hat er sich verdient. Auch er hat einige Wochen mittrainiert und sich aufgedrängt“, sagt Ruhrig.

Quelle : Pressesprecher Kevin Teichmann