Der bekannte Dürener Buchautor Wilfried Sigi Horrmann hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einen offenen Brief geschrieben. Motto: Bitte lassen sie den Dürener Badesee öffnen…

 

Lieber Herr Laschet, Bitte sorgen Sie dafür, dass unser schönstes Freizeitparadies im Raum Düren/Aachen, der Dürener Badesee in den nächsten Wochen öffnen darf.

Wir dürfen nicht ins Ausland ans Meer reisen, unsere deutschen Inseln sind „geschlossen“, die Hallenbäder sind zu, das ist alles sehr traurig, daher sollten wenigstens unsere Badeseen in NRW öffnen. Man kann ja für „Corona-Abstand“ sorgen, aber man sollte nicht alles verbieten und uns Bürgern die letzte Lebensfreude nehmen.

Der Chef der „Dürener Adria“ Richard Müllejans hat schon versprochen: „Wir können auf unserem riesigen Gelände alle Abstands- und Hygienevorschriften spielend einhalten“.

Dies gilt übrigens auch für die tolle Wasserski-Anlage vor Ort.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass unser Dürener Badesee zeitnah geöffnet werden kann.

Vielen Dank.

Herzliche Grüße: Ihr WILFRIED SIGI HORRMANN

Quelle : Pressestelle 

Meinungsbild zur Saison 2019/20 im Fußball-Verband Mittelrhein: 50,14 Prozent der Vereine sprechen sich für Fortsetzung des Spielbetriebs aus

Mit 50,14 Prozent hat sich eine knappe Mehrheit der Vereine im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) für eine Fortsetzung der Saison 2019/20 frühestens ab Herbst 2020 ausgesprochen. Insgesamt nahmen 696 (82,56%) der am Spielbetrieb teilnehmenden Vereine an der Online-Abstimmung zur Erstellung eines Meinungsbildes innerhalb des FVM teil. Das Ergebnis wurde unter notarieller Aufsicht festgestellt.

 

„Die Corona-Krise stellt auch für den Amateurfußball eine große Herausforderung dar. Der FVM hat von Beginn an transparent und offen in vielen Videokonferenzen mit den Vereinen kommuniziert”, sagte FVM-Präsident Bernd Neuendorf. “Wir haben als Verband Position bezogen und für die Fortsetzung der Saison geworben. Wir danken allen Vereinen, dass sie sich so zahlreich an den Konferenzen und an der Umfrage beteiligt haben“, so Neuendorf. „Präsidium und Beirat des Fußball-Verbandes Mittelrhein sowie Verbandsjugendausschuss und Verbandsjugendbeirat werden sich angesichts des knappen Ausgangs zeitnah mit dem Ergebnis des Meinungsbildes auseinandersetzen und über das weitere Vorgehen entscheiden

Quelle : Pressestelle Fussballverband Mittelrhein 

SWD powervolleys Düren: Egor Bogachev wechselt nach Russland

Außenangreifer Egor Bogachev verlässt den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren nach einem Jahr. Der 23-Jährige wechselt in die russische Superliga und schließt sich Samotlor Niznevartovsk an. „Wir bedauern das, weil wir gerne mit Egor verlängert hätten“, sagt Dürens Gesellschafter Erich Peterhoff. Die SWD powervolleys hatten Bogachev ein Angebot für die kommende Saison gemacht, das an die aktuelle Corona-Problematik angepasst war. Gleichwohl hat sich der Angreifer für einen Wechsel nach Russland entschieden. „Das ist schade. Egor hat sich in der Zeit bei uns gut weiterentwickelt. Sportlich und menschlich hat das gut gepasst“, sagt Peterhoff.

Für den Wechsel in das Land seiner Geburt – Bogachev ist in Moskau zur Welt gekommen und spricht Russisch – wünschen die SWD powervolleys ihm alles Gute. „Die russische Liga ist vielleicht die beste Liga der Welt. Ich kann verstehen, dass Egor diese Chance nutzen will“, führt Peterhoff weiter aus. Bogachev war im vergangenen Sommer nach drei Jahren beim Meister Berlin Recycling Volleys nach Düren gewechselt, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Das Ziel hat er erreicht. Der 2,03 Meter große Spieler stand oft auf dem Feld und hat den SWD powervolleys vor allem mit seinen Angriffen und Aufschlägen weitergeholfen.

Die Spielersuche in Düren läuft also weiter, unter anderem nach einem Außenangreifer, der Bogachevs Platz im Team einnimmt. Hektik herrscht keine angesichts von acht Spielern, die bereits jetzt für die kommende Saison unter Vertrag sind. Trotz der ungewissen Situation aufgrund der Corona-Pandemie sind SWD powervolleys mit ihrer Kaderplanung für die neue Saison sehr weit vorangeschritten.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

CHIO Aachen 2020 abgesagt

Weltfest des Pferdesports wird nur virtuell ausgetragen / World Equestrian Festival only to be staged virtually


Das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, wird in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden können. Aufgrund der Corona-Krise haben sich die Organisatoren zur Absage entschlossen. „Die Gesundheit der Menschen steht über allem“, sagt Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Daher habe man, auch vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Entwicklungen sowie der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen, entschieden, den CHIO Aachen 2020 abzusagen.

„Das war für uns alle eine sehr emotionale und schwere Entscheidung“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART). Der CHIO Aachen sei auch dank seiner starken und verlässlichen Partner sowie der großen Verbundenheit seiner treuen Zuschauer gut aufgestellt, dennoch sei die Situation eine riesengroße Herausforderung, so Mronz. Doch völlig verzichten müssen die Fans und Freunde des CHIO Aachen nicht. „Wir werden einen virtuellen CHIO Aachen 2020 organisieren“, so Michael Mronz. Auf der Webseite und in den sozialen Medien wird es die legendäre CHIO Aachen-Atmosphäre zumindest digital geben. In den nächsten Tagen werden die Organisatoren das Projekt detaillierter vorstellen.

Die Corona-Absage ist die erste Absage des CHIO Aachen. 1898 begann die Geschichte des heute größten Reitturniers der Welt. Der Aachen-Laurensberger Rennverein wurde gegründet, zunächst wurden Pferderennen, später dann kleinere Turniere organisiert. Seit den 1920er Jahren gibt es internationale Reitturniere in Aachen, unterbrochen nur während des Zweiten Weltkriegs von 1940 bis 1945. Doch schon 1946 wurden auf dem Gelände in der Aachener Soers wieder Wettbewerbe ausgetragen, ab 1947 auch wieder international. Rund 350.000 Besucher aus aller Welt kommen inzwischen an den zehn Turniertagen auf das traditionsreiche Turniergelände vor den Toren Aachens.

Und deren Verbundenheit mit dem CHIO Aachen ist groß: Denn die Organisatoren dürfen derzeit eine ganz außergewöhnliche Erfahrung machen: „Die Solidarität der Menschen mit ihrem CHIO Aachen ist in diesen schwierigen Zeiten riesig“, weiß ALRV-Präsident Carl Meulenbergh zu berichten. Viele Karteninhaber haben bereits erklärt, auf die Rückerstattung des Kartenpreises zu verzichten. „Für dieses tolle Zeichen möchten wir von Herzen Danke sagen“, so Meulenbergh, denn: „Der ALRV als gemeinnütziger Verein ist auf diese Unterstützung angewiesen.“ Spender erhalten natürlich eine Spendenquittung.

Gekaufte Karten können in Tickets für den CHIO Aachen 2021 (25. Juni bis 4. Juli) umgewandelt werden, alle Infos und weitere Optionen stehen unter chioaachen.de/tickets. Das Team vom CHIO Aachen nimmt nun Kontakt zu allen registrierten Kartenkunden auf und bittet darum, derzeit von telefonischen Nachfragen abzusehen, da Zeit für die aufwendige Umsetzung benötigt wird. Die Geschäftsstelle des CHIO Aachen bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.