Dezember 2019 - 34.160 Euro Spendengeld "Running for Kids"

Auch im letzten Monat des Jahres war Peter Borsdorff, Langstreckenläufer seit 39 Jahren und Initiator der ehrenamtlichen, privaten Aktion „Running for Kids“, wieder für Kinder in der Region unterwegs gewesen. Wie immer schon überbrachte er die Spenden persönlich.

Mit der „Adventskalenderaktion“ suchte er die Briefkästen von 120 Kindern auf. Insgesamt 7.460 Euro steckte er dabei für ein Weihnachtsgeschenk zu.

Mit 5.200 Euro konnte Borsdorff ein auf den Rollstuhl angewiesene junge Dame für ihr Studium mobil machen. Ein Antriebsgerät konnte nach verschiedenen  Tests angeschafft werden.

Damit beim Kinderkarnevalszug 2020 in Düren viele Kinder beim Kinderkarnevalszug im Januar teilnehmen können stellte „Running for Kids“ 3.600 Euro bereit.

Dem Jugendamt der Stadt Düren konnten für die „Vormünder“ sowie für die Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“ jeweils 3.500 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Für die Aktion „Dürener Ranzen“ des „Freiwilligen Zentrums e.V.“ hatte Borsdorff bei seinen Einsätzen in den letzten Monaten 2.150 Euro gesammelt.

Einer sechsköpfigen Familie konnte mit 1.500 Euro aus einer großen Notlage geholfen werden.

Nach einem Zimmerbrand konnte Peter Borsdorff mit der Bereitstellung von 1.000 Euro

„erste Hilfe“ leisten. Auf verschiedene Aktivitäten können sich die Kinder in der Kindertagesstätte „St. Martin“ in Jülich-Stetternich freuen. Bei seinem Besuch konnte er den Förderverein und die Kita-Leitung mit 1.000 Euro überraschen.

Jeweils 750 Euro stellte „Running for Kids“ für Kinder im „Papst-Johannes-Haus“, den Kindern im Satellitenviertel über den Bürgerverein, der Interessengemeinschaft Miesheimer Weg e.V., der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost sowie der integrativen Kindertagesstätte Fatima in Hürtgenwald-Vossenack zu Verfügung.

Über jeweils 500 Euro konnten sich ein an einem Tumorleiden erkranktes Kind sowie ein Heranwachsender für notwendige Maßnahmen freuen.

Mit jeweils 250 Euro konnte „Running for Kids“ einem Geschwisterpaar und einem weiteren Kind  in der Vorweihnachtszeit Freude bereiten.

 Quelle :  Pressestelle Peter Borsdorff

SWD powervolleys Düren: Hammer-Sieg zum Jahresabschluss


Das war restlos überzeugend: In der Volleyball Bundesliga schlagen die SWD powervolleys Düren im letzten Spiel des Jahres den VfB Friedrichshafen mit 3:0. 25:20, 25:12, 25:22 lauteten die Satzergebnisse vor 2000 begeisterten Zuschauern in der Arena Kreis Düren. „Ich würde sagen, dass das unser bestes Spiel in dieser Saison war“, sagte Dürens Angreifer Tobias Brand. Während er das kundtat, lächelte er von einem Ohr zum anderen. Denn Brand war im mutmaßlich besten Dürener Spiel der beste Spieler, da er zum MVP gewählt wurde. „Er hat richtig viel Verantwortung übernommen“, sagte der verletzte Kapitän Michael Andrei über den 21-Jährigen. Und er bestätigte die starke Dürener Leistung.

Normalerweise sei der VfB eine lautstarke Mannschaft, die viel kämpft und Gas gibt. „Wir haben sie komplett kalt gestellt“, berichtete Andrei seine Sichtweise. „Aufschlag stark, Block stark und in der Annahme sicher – das heute viel gepasst.“ Das erkannte auch Friedrichshafens Co-Trainer Patrick Steuerwald an. „Wir haben es nicht geschafft, mit der notwendigen Aggressivität zu spielen, die du haben musst, um in Düren zu gewinnen.“

Der Start in die Partie war lange ausgeglichen, zur zweiten technischen Auszeit waren Düren und Friedrichshafen auf Augenhöhe. Dann packte Tim Broshog im Block zu und servierte anschließend derart, dass der VfB den Ball nicht aufbauen konnte. Es folgte ein Blockpunkt von Sebastian Gevert und Düren führte 19:15. Gevert bereitete mit seinem Aufschlag anschließend einen erfolgreichen Gegenangriff von Egor Bogachev vor, um dann noch ein Ass nachzulegen: 21:16, die Vorentscheidung.

Die fiel im zweiten Durchgang direkt zu Beginn: 10:2 führten komplett im Rausch spielende SWD powervolleys. Bis dahin hatten sie einige Bälle gespielt, die die Zuschauer von ihren Sitzen rissen. Beispielsweise den zum 10:2, als das gesamte Team mehrfach stark verteidigte und Gevert am Ende aus dem Hinterfeld kontrolliert einen Ball tief im Friedrichshafener Feld versenkte. Zum 20:8 blockte Brand. Die Hallte tobte, die Häfler wirkten ratlos.

Abschreiben darf man den VfB nie, auch nicht, wenn sie bis dato keinen Fuß auf den Boden bekommen hatten und im dritten Satz bereits 2:6 im Hintertreffen waren. Bogachev und Gevert hatten mit ihren Aufschlägen Schaden angerichtet. Dann schlug der VfB zurück, arbeitete sich mit guter Abwehr und cleveren Gegenangriffen zurück, führte sogar 11:10. „Wir konnten dann aber nochmal nachlegen“, fasste Tobias Brand zusammen, was folgte. Zunächst ein Block von Lukas Maase zum 17:15, dann ein Bogachev-Gegenangriff zum 20:17. Diesen Vorsprung spielten starke SWD powervolleys ins Ziel.

Darauf können wir aufbauen“, sagte Brand. „Unser Ziel ist es, uns jetzt immer weiter zu steigern und am Ende in den Playoffs stark zu sein. Andrei sprach von ersten Früchten, die die Mannschaft nach vielen konstruktiven Gespräche nach den starken Leistungsschwankungen zuletzt ernten konnte.

Düren bleibt in der Tabelle auf Platz sieben, Rang vier ist aktuell nur zwei Punkte entfernt.

Japan beim CHIO Aachen

Yabusame und Taiko Drums, Manga und Olympische Spiele

Atemberaubende Landschaften, eine reiche Tradition, Hochgeschwindigkeitszüge, Tempel und Popkultur: Japan hat viele Facetten. Ganz viel davon wird beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2020, zu erleben sein – insbesondere bei der Eröffnungsfeier am Abend des 2. Juni 2020.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. „Olympia wird ein bestimmendes Element der Eröffnungsfeier sein – fröhlich, bunt, sportlich“, so der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), Frank Kemperman.

Aus Japan werden unter anderem eine 130-köpfige Marching Band sowie berittene Bogenschützen erwartet. Die Bogenschützen – „Yabusame“ – schicken eine traditionelle Gruppe ebenso wie eine moderne „Ladies Group“. Freuen dürfen sich die Besucher auf ganz viel Musik, unter anderem auf die „Taiko Drums“, aber auch auf die traditionelle japanische Laute, die „Shamise“. Japanische Traditionen werden eine große Rolle spielen, die spektakuläre Kirschblüte wird dargestellt werden, ebenso wie japanische Popkultur mit Manga und Cosplay.

Japan wird auch im CHIO-Village mit einem eigenen Bereich sehr präsent sein, unter anderem präsentieren die Gäste aus Fernost die traditionelle Teezeremonie und eine Kimono-Ausstellung. Tickets für das Eröffnungsspektakel (2. Juni 2020, 20 Uhr) gibt es online oder aber an der Ticket-Hotline: (0241) 917-1111.

#chioaachen

So war's bei der Eröffnungsfeier 2019.. Foto: CHIO Aachen/ Arnd Bronkhorst


SWD powervolleys Düren: Enttäuschung in Bühl

Mit einer schmerzhaften Niederlage im Gepäck sind die SWD powervolleys Düren von ihrer Auswärtsaufgabe gegen die Volleyball Bisons Bühl zurückgekehrt. 2:3 unterlag Düren in der Volleyball Bundesliga im Schwarzwald, 17:25, 23:25, 25:18, 25:19, 9:15 lauteten die Satzergebnisse am Samstagabend. „Wir hinken im Moment in der Bundesliga hinter unseren Erwartungen her“, sagte Trainer Stefan Falter nach der sechsten Niederlage im zehnten Spiel. „Von unserem Ziel, wenigstens Platz vier zu erreichen und damit im Viertelfinale Heimrecht zu haben, brauchen wir erst mal nicht mehr zu reden.“ Düren rangiert auf Platz sieben.

Zwei generelle Probleme benannte Falter als Ursache für die Niederlage. Zum einen die Verletzten-Situation. Neben den Langzeitverletzten Michael Andrei und Niklas Seppänen fiel kurzfristig auch der zuletzt so starke Egor Bogachev aus, der sich beim Aufwärmen eine Blockade im Rücken eingehandelt hatte. „Das alleine kann ich aber nicht gelten lassen. Uns fehlt in vielen Spielen die nötige Fokussierung. Offenbar empfinden wir Siege gegen Teams, von denen wir denken, dass wir sie schlagen sollten, als nicht so belohnend“, kritisiert Falter. „Da müssen wir ernsthafte Gespräche führen.“

Die Konsequenz in den ersten beiden Sätzen: Die Mannschaft setzte die zuvor besprochenen taktischen Maßgaben zu selten um. Beispielsweise wurde mit dem eigenen Aufschlag nicht immer das besprochene Ziel angespielt, im Angriff wählten die Spieler häufiger andere Schlagrichtungen und Varianten. Das nutzte Bühl vor allem in Satz eins aus, führte von Anfang an deutlich, während die SWD powervolleys nicht in die Partie fanden. Durchgang zwei startete ähnlich schlecht, allerdings arbeitete sich Düren zurück ins Spiel, am Satzende entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Aber dann belohnen wir uns nicht dafür, sondern scheitern im Angriff an einem Ein-Mann-Block und verlieren so den Satz“, schilderte Falter.

Anschließend lief es besser, die SWD powervolleys arbeiten sich über den Aufschlag in die Partie, auch die Angriffe saßen jetzt. Überhaupt war Düren im Element Angriff an diesem Abend besser, in den Sätzen drei und vier sogar erdrückend dominant. Geholfen hat das am Ende aber nicht viel. Denn Bühl war in zwei anderen Bereichen deutlich effektiver: Aufschlag und Block. Die Gastgeber fuhren ihre Risikobereitschaft im Tiebreak deutlich nach oben und wurden dafür belohnt. Auf das druckvolle Service hatten die Gäste zu Beginn keine gute Antwort, Bühl führte 6:1 und die SWD powervolleys kamen nicht mehr zurück.

„Es hilft uns nicht, der Meinung zu sein, dass wir die Favoriten in der Bundesliga schlagen können, wenn wir dann gegen Teams, die nicht zu den Favoriten zählen, nicht abliefern. Ich dachte, dass wir dieses Muster überwunden hätten. Offenbar ist das nicht der Fall“, sagte Falter.

Quelle : PressestelleSWD Powervolleys Düren