Rhenania Mariaweiler startet mit Festkommers ins Jubiläum

Der FC Rhenania Mariaweiler wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird im Rahmen eines Festkommers am Freitag, den 09. August ab 19:19 Uhr (!) in der Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler gebührend gefeiert. Zu dieser Veranstaltungen sind zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Politik, alle Mitglieder der Rhenania, aber auch zahlreiche befreundete Vereine aus dem Fussballkreis Düren herzlich eingeladen. Im würdigen Rahmen wird die Zeitgeschichte der Rhenania durch Leonhard Brück, einem Mariaweiler Urgestein, präsentiert. Zudem werden anlässlich des Jubiläums auch Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen.

Quelle. Pressestelle Robert Wirtz

 

Zwölfter Sieg in Folge für die Niederlande im DHL-Nationenpreis der Fahrer

Die niederländischen Vierspänner-Fahrer und der DHL-Nationenpreis beim CHIO Aachen, das ist allmählich so wie Tempo und Taschentuch. Zum zwölften Mal in Folge siegten die Oranje-Fahrer in der Teamwertung.

Mit gewaltigem Vorsprung holten Koos de Ronde und das Vater-Sohn-Duo Ijsbrand und Bram Chardon den DHL-Nationenpreis in die Niederlande: 330,120 zu 377,430 Punkten des Trios auf Rang zwei. Das kam aus Frankreich: Benjamin Aillaud, Thibault Coudry und Anthony Horde. Rang drei ging mit 381,210 Punkten nach Belgien dank Dries Degrieck, Glenn Geerts und Edouard Simonet – sehr zur Enttäuschung der deutschen Mannschaft!

Das Team um Bundestrainer Karl-Heinz Geiger hatte sich gestern im Marathon von Rang vier auf den dritten Platz vorgearbeitet. Aber heute im Boehringer Ingelheim-Preis verspielten Michael Brauchle, Mareike Harm und Georg von Stein den Vorsprung wieder. Die Mannschaft endete wie sie begonnen hatte auf Platz vier. 383,230 Punkte standen auf der Anzeigentafel. Das war bitter: „Wir sind sehr enttäuscht, ein Platz unter den ersten Drei wäre gut gewesen – nein, eigentlich sogar Pflicht“, so der Bundestrainer.

Anspruchsvoller Boehringer Ingelheim-Preis

Das Kegelfahren um den Boehringer Ingelheim-Preis, zugleich die Entscheidung im Nationenpreis, hatte es in sich, vor allem weil die Zeit so knapp bemessen war. Am besten kam Frankreichs Thibault Coudry durch den Kurs, der auch schon die „Jagd um Punkte“ für sich entschieden hatte. Platz zwei ging an den Australier Boyd Exell, gefolgt von Jérôme Voutaz aus der Schweiz, der mit seinen Freibergern gestern im Lavazza-Preis zum siegreichen Team gehört hatte.

Preis der Familie Richard Talbot

Die Einzelwertung um den Preis der Familie Richard Talbot ging zum neunten Mal an Australiens Weltmeister Boyd Exell. Im vergangenen Jahr hatte er Ijsbrand Chardon den Vortritt lassen müssen, jetzt holte er sich den Sieg zurück. Platz eins nach der Dressur, Dritter im Marathon, Zweiter im Kegelfahren – das war nicht zu toppen. Mit 158,57 Minuspunkten setzte Exell sich gegen Koos de Ronde aus den Niederlanden durch (164,10). Rang drei holte Vorjahressieger Ijsbrand Chardon (166,02). Das beste deutsche Ergebnis lieferte Mareike Harm auf Rang sechs (188,11).

CHIO Aachen - Eröffnungsfeier - 40.000 Zuschauer -

Es lag das gewisse Etwas am Dienstagabend in der Luft der Aachener Soers. Mitten im Hauptstadion wehte die Tricolore, die französische Flagge in blau – weiß – rot. „Bienvenue, la France“ ertönte aus den Lautsprechern. Und das war nur der Anfang einer grandiosen und von Leichtigkeit erfüllten CHIO-Eröffnungsfeier, die von Arnaud Petit und Nathalie Licard, bekannt als „Madame Nathalie“ aus der Harald Schmidt Show, moderiert wurde. In der Tat: Frankreich entpuppte sich als ein phantasiereiches, elegantes, feiertaugliches und kreatives Partnerland! Und eines bewies es obendrein: Als „Pferdenation“ par excellence wird es nicht ohne Grund bezeichnet. Denn Pferde gab es an diesem Abend nicht zu knapp. Ob beritten, angespannt, freilaufend, als edles Schulpferd, als Traber, derber Kaltblüter oder sanftes Camarguepferd. Pferd ist in Frankreich halt nicht gleich Pferd, sondern ein Fächer an Möglichkeiten. Unter das bunt gemischte Ensemble mischten sich bei der Eröffnungsfeier daher natürlich auch französische Reitsportlegenden sowie aktuelle französische Topreiter. Und kennen Sie Horseball? Diese Kombination aus Handball und Basketball zu Pferd wurde ebenfalls in Frankreich erfunden und bei der Eröffnungsfeier eindrucksvoll demonstriert.

Der Star des Abends war ohne Frage der Meister der Freiheitsdressur: Jean-François Pignon. Kaum jemand versteht es besser als er, mittels einfacher Gesten mit seinen Pferden zu kommunizieren. Momente voller Poesie verbreitete er auf dem „Heiligen Rasen“ – 40.000 Zuschauer zog er in seinen Bann. Für Eleganz bekannt ist auch der Cadre Noir de Saumur, die wohl berühmteste Reitschule Frankreichs, die bereits 1814 gegründet wurde. 2019 gab sie in Aachen eine faszinierende Kostprobe ihrer Reitkunst. Und auch sie hinterließen einen bleibenden Eindruck: Die Reiter der Garde Républicaine, das letzte Kavallerie-Regiment Frankreichs. Noch am Sonntag waren sie zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs-Elysées unterwegs, am Dienstagabend patrouillierten sie hoch zu Ross durch das Aachener Hauptstadion. Ein musikalisches Spektakel hingegen lieferte die bretonische Marinekapelle „Le Bagad de Lann-Bighoué”.

Aber natürlich durften auch andere typisch französische Akzente bei der Eröffnungsfeier nicht fehlen. Can-Can-Tänzerinnen waren ebenso mit von der Partie wie Astérix und Obelix als Maskottchen und eine phantasievolle Modenschau, organisiert vom Fashion Design Institut Düsseldorf.

Nicht nur tolle Bilder, sondern auch den einen oder anderen Edith-Piaf-Chanson, live interpretiert durch Noémie Schröder et Les Ricochets, werden die meisten Zuschauer am späten Abend wohl als Erinnerung mit nach Hause genommen haben.


#chioaachen


Das Finale der Eröffnungsfeier.. Es kann in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung rechtefrei verwendet werden (Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl)

 

1. FC Düren - im Kader weitere 3 Neuzugänge - 1 Abgang

 Kurzfristig kam Alexander Hürtgen mit seinem Wechselwunsch zu Viktoria Arnoldsweiler auf FCD-Sportdirektor Frank Rombey zu. „Wir verlieren einen Top-Charakter, für den jederzeit die Türen bei uns offen stehen. Sportlich ist sein Wunsch zur Vertragsauflösung nachvollziehbar, da er leider verletzungsbedingt fast ein ganzes Jahr verpasste und nun die Chance in Arnoldsweiler eher sieht, auf Anhieb Stammspieler zu sein. Wir werden ihn weiter sehr genau beobachten“, meint Rombey.

Gelegenheit dazu hat er erstmals am ersten Spieltag. Denn am Sonntag, 25. August, startet Düren mit dem Derby bei der Viktoria in die Spielzeit. Mit im Gepäck hat der 1. FC Düren dann auch noch drei weitere Neuzugänge.

Musahi Fujiyoshi kommt von Liga-Konkurrent FC Wegberg-Beeck. „Er ist ein kleiner und wendiger Außenstürmer, der im Dürener Stadtteil Gürzenich wohnt und dessen Vertrag in Beeck nicht verlängert wurde. Es wäre fahrlässig gewesen, sich nicht mit ihm zu beschäftigen. Wir freuen uns, mit ihm einen Spielertypen gewonnen zu haben, den wir so bislang nicht im Kader hatten“, gibt Rombey zu Protokoll.

Zwei weitere Akteure kennt Brunetto noch von seiner vorherigen Station in Herkenrath: Gjorgji Antoski und Joran Sobiech. „Schon von seiner Zeit beim VfL Leverkusen kannte ich Gjorgji Antoski als abschlussstarken Zehner, der auch als Achter einsetzbar ist. Er kann durch seine Torgefährlichkeit in Spielen den Unterschied machen“, berichtet Rombey, der noch nach einem erfahrenen Spieler für die Kreativabteilung gefahndet – und mit dem Deutsch-Mazedonier „nun das letzte Puzzleteil“ gefunden hatte.

„Bei Joran Sobiech liegt der Vergleich mit seinem Bruder Lasse nahe, der gerade mit dem 1. FC Köln in die Bundesliga aufgestiegen ist. Er ist ebenso ein robuster, zweikampfstarker Abwehrspieler. Auch in den Gesprächen kam ganz klar durch, was für ein willensstarker Mentalitätsspieler er ist“, so Rombey.

In der Summe haben die Papierstädter damit die Bilanz ausgeglichen. Neun Abgängen folgten neun Zugänge. Für Trainer Giuseppe Brunetto gilt es nun, zügig eine Einheit aus dem 25er-Kader zu formen. Am 7. August steigt man in den Kreispokal ein. Bei erfolgreichem Verlauf könnte es schon am 14. August im Viertelfinale zum Top-Duell mit Borussia Freialdenhoven kommen – nur der Sieger darf auf eine Qualifikation für den Mittelrheinpokal hoffen.

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann