Japan beim CHIO Aachen

Yabusame und Taiko Drums, Manga und Olympische Spiele

Atemberaubende Landschaften, eine reiche Tradition, Hochgeschwindigkeitszüge, Tempel und Popkultur: Japan hat viele Facetten. Ganz viel davon wird beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2020, zu erleben sein – insbesondere bei der Eröffnungsfeier am Abend des 2. Juni 2020.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. „Olympia wird ein bestimmendes Element der Eröffnungsfeier sein – fröhlich, bunt, sportlich“, so der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), Frank Kemperman.

Aus Japan werden unter anderem eine 130-köpfige Marching Band sowie berittene Bogenschützen erwartet. Die Bogenschützen – „Yabusame“ – schicken eine traditionelle Gruppe ebenso wie eine moderne „Ladies Group“. Freuen dürfen sich die Besucher auf ganz viel Musik, unter anderem auf die „Taiko Drums“, aber auch auf die traditionelle japanische Laute, die „Shamise“. Japanische Traditionen werden eine große Rolle spielen, die spektakuläre Kirschblüte wird dargestellt werden, ebenso wie japanische Popkultur mit Manga und Cosplay.

Japan wird auch im CHIO-Village mit einem eigenen Bereich sehr präsent sein, unter anderem präsentieren die Gäste aus Fernost die traditionelle Teezeremonie und eine Kimono-Ausstellung. Tickets für das Eröffnungsspektakel (2. Juni 2020, 20 Uhr) gibt es online oder aber an der Ticket-Hotline: (0241) 917-1111.

#chioaachen

So war's bei der Eröffnungsfeier 2019.. Foto: CHIO Aachen/ Arnd Bronkhorst


SWD powervolleys Düren: Enttäuschung in Bühl

Mit einer schmerzhaften Niederlage im Gepäck sind die SWD powervolleys Düren von ihrer Auswärtsaufgabe gegen die Volleyball Bisons Bühl zurückgekehrt. 2:3 unterlag Düren in der Volleyball Bundesliga im Schwarzwald, 17:25, 23:25, 25:18, 25:19, 9:15 lauteten die Satzergebnisse am Samstagabend. „Wir hinken im Moment in der Bundesliga hinter unseren Erwartungen her“, sagte Trainer Stefan Falter nach der sechsten Niederlage im zehnten Spiel. „Von unserem Ziel, wenigstens Platz vier zu erreichen und damit im Viertelfinale Heimrecht zu haben, brauchen wir erst mal nicht mehr zu reden.“ Düren rangiert auf Platz sieben.

Zwei generelle Probleme benannte Falter als Ursache für die Niederlage. Zum einen die Verletzten-Situation. Neben den Langzeitverletzten Michael Andrei und Niklas Seppänen fiel kurzfristig auch der zuletzt so starke Egor Bogachev aus, der sich beim Aufwärmen eine Blockade im Rücken eingehandelt hatte. „Das alleine kann ich aber nicht gelten lassen. Uns fehlt in vielen Spielen die nötige Fokussierung. Offenbar empfinden wir Siege gegen Teams, von denen wir denken, dass wir sie schlagen sollten, als nicht so belohnend“, kritisiert Falter. „Da müssen wir ernsthafte Gespräche führen.“

Die Konsequenz in den ersten beiden Sätzen: Die Mannschaft setzte die zuvor besprochenen taktischen Maßgaben zu selten um. Beispielsweise wurde mit dem eigenen Aufschlag nicht immer das besprochene Ziel angespielt, im Angriff wählten die Spieler häufiger andere Schlagrichtungen und Varianten. Das nutzte Bühl vor allem in Satz eins aus, führte von Anfang an deutlich, während die SWD powervolleys nicht in die Partie fanden. Durchgang zwei startete ähnlich schlecht, allerdings arbeitete sich Düren zurück ins Spiel, am Satzende entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Aber dann belohnen wir uns nicht dafür, sondern scheitern im Angriff an einem Ein-Mann-Block und verlieren so den Satz“, schilderte Falter.

Anschließend lief es besser, die SWD powervolleys arbeiten sich über den Aufschlag in die Partie, auch die Angriffe saßen jetzt. Überhaupt war Düren im Element Angriff an diesem Abend besser, in den Sätzen drei und vier sogar erdrückend dominant. Geholfen hat das am Ende aber nicht viel. Denn Bühl war in zwei anderen Bereichen deutlich effektiver: Aufschlag und Block. Die Gastgeber fuhren ihre Risikobereitschaft im Tiebreak deutlich nach oben und wurden dafür belohnt. Auf das druckvolle Service hatten die Gäste zu Beginn keine gute Antwort, Bühl führte 6:1 und die SWD powervolleys kamen nicht mehr zurück.

„Es hilft uns nicht, der Meinung zu sein, dass wir die Favoriten in der Bundesliga schlagen können, wenn wir dann gegen Teams, die nicht zu den Favoriten zählen, nicht abliefern. Ich dachte, dass wir dieses Muster überwunden hätten. Offenbar ist das nicht der Fall“, sagte Falter.

Quelle : PressestelleSWD Powervolleys Düren 

1. FC Düren - 2. Nachwuchscup - Sporthalle Burgau Gymnasium

Sich einmal mit Kickern messen, die ihre Schuhe bei Klubs mit ganz großen Namen schnüren. Davon dürfen die F- und E-Junioren beim Dürener Nachwuchscup träumen. Wieder einmal präsentieren sich dabei die Junioren diverser Profi- und Jugendleistungsklubs. So zum Beispiel der 1. FC Köln, Bayer Leverkusen oder VfL Bochum, die sich am Samstag, 25. Januar, in der Festhalle Birkesdorf die Ehre geben.

Schon diesen Samstag, 14. Dezember, haben hiesige Teams in der Halle des Burgau-Gymnasiums, Karl-Arnold-Straße, die Chance, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Im F-Jugend-Turnier (ab 9 Uhr) kämpfen die Sportfreunde Düren, der SC Merzenich, die SG Titzer Land, Rhenania Mariaweiler und die U 8 des Ausrichters 1. FC Düren in der einen sowie Viktoria Birkesdorf, der SV Niederzier, der BSV Gey, der FC Golzheim und der TuS Schmidt in der anderen Gruppe um den Einzug in das Hauptturnier. Bei der E-Jugend (ab 14.45 Uhr) rechnen sich in der einen Gruppe der SV Niederzier, der FC Golzheim, Düren 77, die SG Heideland und die U 10 des FCD Chancen aus – in der anderen sind es die SG Schwarz-Weiß Düren/Alemannia Lendersdorf, die Sportfreunde Düren, die SG Titzer Land, Rhenania Mariaweiler und die SG Neffeltal.

Quelle Pressestelle Kevin Teichmann

Die Aachen Youngstars: Kristallkugel für den Pferdesport

Springreiter küren Hallenchampions

Die Aachen Youngstars sind für den Pferdesport eine echte Kristallkugel – denn hier gelingt er, der Blick in die Zukunft des Spring- und Dressursports. Die erfolgreichsten Nachwuchsreiter starteten an diesem und dem vergangenen Wochenende in der Albert-Vahle-Halle auf dem berühmten CHIO Aachen-Gelände.

„Das Niveau ist überragend gut“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman. Kemperman ist Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), der auch den traditionsreichen CHIO Aachen organisiert. Er weiß folglich, wovon er redet, denn vielen der Nachwuchsreiter, die einst bei den Youngstars starteten, ist der Sprung in den großen Sport und in die Stadien des CHIO Aachen geglückt: Marcus Ehning, Simone Blum, Laura Klaphake und Christian Ahlmann sind nur einige von ihnen.
Seit Jahren baut der ALRV sein Engagement für den Nachwuchs kontinuierlich aus. Die „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“ werden seit mehr als einem Vierteljahrhundert ausgerichtet, seit drei Jahren sind nun auch die Dressurreiter dabei. Auch als Ausrichter von Deutschen Jugendmeisterschaften ist der ALRV in der jüngeren Vergangenheit aufgetreten, zudem wird den besten Nachwuchsreitern über die U25-Tour die Möglichkeit gegeben, frühzeitig CHIO-Luft zu atmen. Aber auch darüber hinaus ist der ALRV aktiv, stellt beispielsweise viele der Nachwuchsreiter auf seinen Social Media-Plattformen vor oder gibt ganz praktische Hilfe – wie am Samstagnachmittag mit dem „Allianz-Talk“, bei dem es für die jungen Reiter einiges zu lernen gab. „Die jungen Leute sind unsere Zukunft“, sagt Frank Kemperman, der versprach: „Wir werden unser Engagement für den Nachwuchs noch weiter ausbauen.“

Dieser zeigt sich am Sonntag in großartiger Form. Allen voran Mylen Kruse, Siegerin im "Großen Preis der Aachener Bank e.G.", im Sattel von "Chaccmo": Die 20-jährige Junge Reiterin aus Norddeutschland war im Stechen fast 1,5 Sekunden flotter als die zweitplatzierte Zoe Osterhoff. Mylen hatte aber auch reichlich Zeit zum Üben, es war bereits ihr sechster Start beim „Aachen Jumping Youngstars – Salut Festival“. Und wenn es nach ihr geht, erst der Beginn einer langen Aachen-Karriere: „Klar träumt man vom CHIO, ich war natürlich auch schon drüben im großen Stadion und habe mir vorgestellt, wie es sich wohl anfühlt, über den Rasen zu galoppieren.“ Wenn sie wieder zuhause ist kann sie mal nachfragen bei einer, die es weiß: Mylen Kruse arbeitet als Bereiterin bei Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Siegerin im Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen im Jahr 2011. Mit ihrem Sieg im "Großen Preis der Aachener Bank eG" wurde Mylen gleichzeitig auch Hallenchampionesse – also beste Reiterin über den gesamten Turnierzeitraum.
Auf ganz spezielle Weise bereitete sich Alina Sparwel auf den Höhepunkt am Jahresende vor: „Ich war auf Klassenfahrt“, schmunzelte sie nach ihrem Sieg im "STAWAG-Preis", dem Großen Preis der Junioren. Damit  reichte es für Alina auch zum Titel der Hallenchampionesse. Ebenfalls bis ins Stechen des "STAWAG-Preises" hatte es Malin Reipert geschafft. Für die Ratheimerin war es ein kleines Heimspiel, hatte sie doch eine der kürzesten Anreisen. Letztlich wurde sie im Sattel von Nikita Sechste.
Im „NetAachen-Preis“ der Ponyreiter setzte sich am Finaltag Louis-Fynn Tschischke durch. Nur er und Carlotta Terhörst hatten es in dem anspruchsvollen Parcours ins Stechen geschafft. Als Letztere einen Abwurf fabrizierte, war klar: Louis-Fynn hat bei seiner Aachen-Premiere gleich die wichtigste Prüfung gewonnen. Überragend. Hallen-Championesse der Ponyreiter wurde Lara Tönnissen, die Reiterin aus Lüdinghausen in Westfalen präsentierte sich über alle Turniertage am beständigsten.
Was bereits die Jüngsten zu leisten vermögen, demonstrierte am Vormittag Charlotte Stuppi. Die 13-jährige Springreiterin aus Käshofen in Rheinland-Pfalz siegte in der Altersklasse „Children“. Im Sattel ihres „Asterix“ zeigte sie eine bärenstarke Leistung im „Preis der Familie Ercken“, gewann somit alle drei Wertungsprüfungen und wurde am Ende natürlich völlig verdient auch Hallenchampionesse.

Alle Infos: www.aachenyoungstars.de
#aachenyoungstars

Jens Ulrich Meyer, Vorstand der Aachener Bank eG und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh (rechts) gratulieren der Siegerin. Foto: Aachen Youngstars/ Alexander Marx.