Endlich gewonnen

Das war höchste Zeit: In der Volleyball Bundesliga haben die SWD powervolleys Düren das Team
geschlagen, gegen das sie bisher nicht einen Satz gewinnen konnten. Mit 3:1 schlägt Düren die
United Volleys Rhein Main vor 1700 begeisterten Zuschauern in der Arena Kreis Düren. 25:16,
18:25, 25:18, 25:22 lauteten die Satzergebnisse. Düren schlägt damit zu Hause das zweite
Spitzenteam. In der Tabelle ist Düren nach drei Spieltagen Vierter.
„Wir haben das heute sehr gut gemacht. Die Niederlage in Lüneburg war schnell raus aus den
Köpfen“, sagte Trainer Stefan Falter, der von einer starken Trainingswoche berichtete. „So haben
gegen die United Volleys wieder unsere Stärken gezeigt.“ Im Bereich Aufschlag und Annahme
spielte Düren druckvoll und stabil. „Im Angriff haben wir nicht immer nur spektakulär gepunktet,
sondern auch oft sehr clevere Lösungen gefunden. Vor allem Marvin Prolingheuer hat das wieder
stark gemacht.“
Die Entscheidung fiel im vierten Satz, als Düren einen 5:8-Rückstand in eine 15:12-Führung drehen
konnte. Zwei Aufschläge von Tim Broshog verwertete Michael Andrei direkt im Angriff.
Prolingheuer steuerte einen Aufschlagpunkt bei, zum 15:12 setzte Spielmacher Stijn D'Hulst einen
laut bejubelten Blockpunkt und brachte Düren damit auf die Siegerstraße. Mit stehenden Ovationen
feierte das Publikum jeden Punkt, bis der erste Sieg gegen die starken United Volleys endlich
geschafft war.
Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Ein Sieg gegen die United Volleys

Gewinnen ist immer das Ziel. Aber diesmal gilt das ganz besonders für die SWD powervolleys
Düren. Denn in der Volleyball Bundesliga trifft Düren am Sonntag ab 14.30 Uhr zu Hause in der
Arena Kreis Düren auf das einzige Team, gegen das es bisher noch nicht gewinnen konnte: die
United Volleys Rhein Main. Für die SWD powervolleys setzt sind damit das mit Top-Teams
gespickte Auftaktprogramm fort. Das Ziel für Düren: an die Leistung aus dem ersten Spiel gegen
Meister Berlin anknüpfen und so den nächsten Großen in der Arena zu Fall bringen.
Dass Düren noch nie gegen die United Volleys gewonnen konnte klingt dramatischer also es ist.
Denn das im Rhein-Main-Gebiet ansässige Team um Trainer Michael Warm stieg 2015 in die
Bundesliga auf. Und es hat sich sofort in der Spitzengruppe festgesetzt. Da gehören die United
Volleys auch in dieser Saison wieder hin. „Für mich sind sie eines der Teams, die um die
Meisterschaft mitspielen“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter. Mit dem Australier Lincoln Williams
haben die United Volleys einen großen, wuchtigen Angreifer als Nachfolger von Christian Dünnes
verpflichtet. In der Annahme steht das Team von Michael Warm mit jungen Spielern da. „Jungen,
aber sehr guten Spielern“, fügt Stefan Falter hinzu. Die Außenangreifer verfügten beide über
bemerkenswerte Athletik. „Und als Libero bieten sie mit Julian Zenger den Libero auf, mit dem
Deutschland bei der EM Silber gewonnen hat“, sagt Falter.
Regie führt seit diesem Jahr Patrick Steuerwald, seit über einem Jahrzehnt einer der besten
Deutschen auf dieser Position. „Wir müssen mit unseren Aufschlägen so oft wie möglich dafür
sorgen, dass er die Bälle nicht optimal vorne bei sich hat. Wenn er alle Möglichkeiten hat, dann
wird es schwer, eine wirksame Taktik gegen seine Passverteilung zu entwickeln.“ Also ist es eines
der Ziele, dem Gegner mit guten Aufschlägen Möglichkeiten wegzunehmen. An diesem Ziel
arbeiten alle Dürener Spieler mit. Zwölf Mann sind fit und motiviert auf das nächste Duell mit
einem Spitzenteam.

Quelle: SWD Pressestelle Powervolleys Düren

Aktuelle Berichte aus den Fussball Klassen der Region

Bei uns können Sie in unserer Rubrik "Youtube oder Facebook Onlineradio Düren" wieder interessante O-Töne von den Spielplätzen in der Region erfahren.

Mehr u. a. aus Langerwehe, Huchem Stammeln, Jugendsport Wenau, SC Jülich 10, G'FC Düren II, Kurdistan SV und SG Voreifel.

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gez. Redaktion - Thomas Dienst

Nichts zu melden in Lüneburg

In der Volleyball Bundesliga feiert die SVG Lüneburg eine sehr gelungene Heimpremiere. Die Gäste der SWD powervolleys konnten dazu nur gratulieren. Mit einem 0:3 im Gepäck trat Düren die Heimreise an. 21:25, 16:25, 17:25 - die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Nur im ersten Satz waren die SWD powervolleys auf Augenhöhe. Da entschieden auch zwei unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen zu Gunsten der SVG. Danach dominierte Lüneburg mit enorm druckvollem Aufschlagspiel, Dürens Spiel war nachhaltig gestört, die Augenhöhe war weg und kam nicht mehr wieder. „Unsere Leistung im Aufschlag war heute nicht diskutabel. 15 Fehler, drei Asse – so kannst du in Lüneburg nicht bestehen“, fasste Trainer Stefan Falter das Spiel zusammen.

Nach dieser deutlichen Niederlage sah es in Satz eins lange nicht aus. Zwar lag Falters Team zwischenzeitlich mit 11:14 hinten. Mit einem starken Aufschlag von Romans Sauss glich Düren aber zum 17:17 aus. Nach einem Netzroller des ehemaligen Düreners Matthias Pompe hatte die SVG die Chance zum Gegenangriff, produzierte jedoch einen Antennenfehler, den das Schiedsgericht zum 17:19 übersah. Beim 20:24 reklamierte Düren einen berührten Ball der Lüneburger – wieder vergeblich. Zwei Bälle später machte Lüneburg den ersten Satz klar. Und damit im Prinzip die gesamte Partie. „Diese Bälle zu diskutieren ist von wenig Interesse“, sagte Falter. „Lüneburg hat sehr heute sehr stark aufgeschlagen, wir im Umkehrschluss überhaupt nicht. Das passt nicht, wenn du da gewinnen willst.“

Satz zwei dagegen war von Anfang an eine klare Sache: Die SVG blieb im Aufschlag enorm druckvoll, stellte Düren im Spielaufbau immer wieder vor große Probleme. Viele Angriffe der SWD powervolleys konnten die Gastgeber spektakulär abwehren. Im Gegenangriff war Lüneburg mutig, fast jeder Ball saß. Im Dürener Spiel blieb dagegen viel Stückwerk, zudem konnte das Team von Stefan Falter das Niveau beim eigenen Aufschlag nicht halten. Folgerichtig setzte sich die SVG kontinuierlich weiter ab, von 8:6 auf 14:8. Beim 17:9 für Lüneburg war der Satz früh entschieden.

Wer auf Dürener Seite nach der Zehn-Minute auf eine Änderung gehofft hatte, der sah sich getäuscht. Der Lüneburger Druck im Aufschlag blieb enorm hoch, während Düren zu Beginn eine Fahrkarte nach der anderen schoss. „Von den ersten acht Lüneburger Punkten in Satz drei machen wir fünf mit Aufschlagfehlern“, kritisierte Falter. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als es der Dürener Annahme wieder gelang, gegen die SVG-Aufschläge gegenzuhalten. Statt wieder zurück in die Partie zu finden, haben die SWD powervolleys sich selbst rausgeschossen.

Und wenn Düren dann mal druckvoll servierte, brachte das SVG keinesfalls aus dem Konzept. Das Team von Stefan Hübner verwandelte seine ersten Angriffe konstant sicher. Und so passierte es wieder, dass Die SWD powervolleys wackelten und phasenweise nur anerkennen konnten, dass Lüneburg an diesem Abend in jeder Situation die bessere Antwort parat hatte. Über 12:8 zogen die Gastgeber auf 18:12 davon und ließen Düren nicht mehr die Chance, in die Partie zurückzufinden. Nicht, dass das Team es nicht versucht hatte. Allerdings blieb es bei deutlicher Unterlegenheit im Aufschlag-Vergleich beim Versuch.

Quelle: SWD Pressestelle Powervolleys Düren