SWD powervolleys Düren: In Herrsching nicht bestanden

Mit einer ernüchternden Niederlage kehren die SWD powervolleys Düren von ihrer Dienstreise zu den WWK Volleys Herrsching zurück. Nach zwei gewonnenen Sätzen verliert Düren die Auswärts-Aufgabe in der Volleyball Bundesliga noch mit 2:3. 25:18, 25:21, 21:25, 16:25, 13:15 lauteten die Satzergebnisse. „Bei aller Qualität, die wir haben, darf uns das so nicht passieren“, sagte Trainer Stefan Falter.

Dabei hatte die Partie mehr als gut begonnen. Bis über die Mitte des zweiten Satzes dominierte Düren vor allem mit taktisch guten Aufschlägen und aggressiver Blockarbeit. Die Gastgeber wirkten ratlos. Eine echte Chance hatten sie bis dato nicht. „Warum wir diese Dominanz aus Hand gegeben haben – ich weiß es nicht“, suchte Falter nach einer Erklärung. Eine war sicher die deutliche Leistungssteigerung der Herrschinger, die am Ende des zweiten Satzes erstmals auf Augenhöhe spielten, um Düren danach zu überholen. Deutlich mehr Druck mit dem Aufschlag, eine bessere Annahme, dazu ein viel mutigeres Auftreten: So fanden die Bayern ins Spiel.

Und die SWD powervolleys schossen sich selbst raus. So stark und effektiv die Mannschaft in den ersten zwei Durchgängen aufgetreten war, so viele Fehler produzierte sie für den Rest der Partie. Die Annahme wackelte merklich, die Präzision im Angriff ließ nach, der Druck im Aufschlag auch. „Wir hatten heute keinen Spieler, der in der Lage war, etwas zu verbessern, wenn ein Element nicht funktioniert hat. Das war alles viel zu wild“, stellte der Trainer fest.

Dabei sah es am Ende des dritten Satzes so aus, als habe Düren die Schwächephase überwunden. Die Mannschaft konnte einen großen Rückstand deutlich verkleinern. Für den Satz war das zu spät, aber die SWD powervolleys schienen ihre Stabilität wiedergefunden zu haben. Der Schein trügte. Am Anfang des vierten Satzes schnellte die Fehlerquote in allen Elementen wieder in die Höhe, die Herrschinger entschieden mit viel Einsatz zudem alle langen Ballwechsel für sich. 5:11 und später 12:21 lag Düren hinten.

Im Gegensatz zu den SWD powervolleys am Ende von Satz zwei ließen die Gastgeber anschließend nicht mit ihrer Intensität nach. Sie nutzten die Welle und führten auch im Tiebreak permanent. Da spielte es kaum eine Rolle mehr, dass Düren weniger Fehler produzierte. Es waren immer noch zu viele. Drei Matchbälle konnte die Mannschaft noch abwehren, den vierten brachten die Herrschinger schließlich zu einem verdienten Sieg durch.

„Für uns geht es jetzt darum, an die Leistung aus den ersten zwei Sätzen anzuknüpfen, aber gleichzeitig nicht aus dem Auge zu verlieren, was danach alles nicht funktioniert hat“, sagte Falter mit Blick auf die nächste schwere Aufgabe, das Heimspiel gegen die SVG Lüneburg am kommenden Samstag.

Quelle : Pressestelle SWD Powrevolleys Düren

 

Handball - Freitagabend gewann BTV zuhause -

Eine spannende Begegnung bot sich den rund 250  Zuschauern in der Festhalle zum Auftakt des 9. Spieltags. Die Lietz-Truppe machte es am Ende sogar noch einmal richtig spannend, gewann letztlich aber verdient mit 24:22 (12:11) und fährt nun den vierten Heimsieg in Folge ein. 

 Ausführlicher Bericht folgt mit Ö-Tönen von Spielern und den beiden Trainern, hier bei uns in den Rubriken "Youtube oder Facebook Kanal"

 

 

 

Sechszehn „Running for Kids“-Spenden mit 8430 Euro im Oktober

Auch im Oktober war Peter Borsdorff (75) mit seiner Sammelbüchse für Kinder und junge Menschen in der Region unterwegs gewesen. Mit 16 Spenden konnte der Dürener 8430 Euro persönlich überbringen.

Einem, bald  im Abitur stehenden jungen Mann konnte er 1250 Euro zur Anschaffung eines technischen Gerätes übergeben. Damit können Nachteile durch ein Handicap ausgeglichen werden.

Für ein, an einem Turmor erkrankten Baby, stellte Borsdorff  für Fahrt-und Betreuungskosten 1000 Euro bereit.

Über jeweils 750 Euro für Ferienmaßnahmen konnten sich Kinder auf dem Abenteuerspielplatz im Osten Dürens sowie im Multikulti-Jugendheim im Haus der Stadt freuen.

Bei seine Besuchen in den Kindertagesstätten „Tabaluga“, „Rasselbande“, „Krümelhof“ und „Don Bosco“ hatte der „Läufer mit der Sammelbüchse“ jeweils 500 Euro für St. Martinsfeiern dabei.

Mit gleichfalls je 500 Euro konnte „Running for Kids“ das Jugendamt der Stadt Düren bei der Aktion „Gegen Kinderarmut in Düren“ und  die „Kinderstadt Düria“ , sowie die „Handicap“-Fußballerinnen und Fußballer bei ihren Turnier in Langerwehe-Wenau  unterstützen.

Mit je 300 Euro konnten anteilige Kosten für Therapien von zwei Kindern mit Handicaps bezahlt werden. Mit ebenfalls 300 Euro machte es „Running for Kids“ möglich, dass weitere Kinder aus dem AWO-Freizeitheim an der Aktionswoche „Kinderstadt Düria“ teilnehmen konnten.

Über 180 Euro „Taschengeld“ freuten sich achtzehn Kinder  aus dem Thomas-Morus-Haus  während  ihrer Ferienwoche im Gästehaus des Dürener Turnverein in Nideggen-Schmidt.

Zur Anschaffung eines handicap gerechten Fahrrades stellte Borsdorffs Initiative 100 Euro bereit.

Quelle : Pressestelle Peter Borsdorff - Merzenich

SWD powervolleys Düren: Viertelfinale ist gebucht

Im Viertelfinale um den DVV-Pokal treten die SWD powervolleys Düren beim Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen an. Das hat die Auslosung in der Zentrale der Volleyball Bundesliga am Sonntagabend ergeben.

Den Einzug in das Viertelfinale gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching haben die SWD powervolleys kurz zuvor mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg geschafft. 25:19, 25:21, 26:24 lauten die Satzergebnisse vor 1300 begeisterten Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Die Gastgeber dominierten die Partie gegen einen starken Gegner vor allem mit ihren druckvollen Aufschlägen, zudem stand die Annahme der gegnerischen Aufschläge besser auf Dürener Seite.

In Satz eins machte vor allem Außenangreifer Romans Sauss den Unterschied aus. Der Lette langte direkt zu Beginn im Gegenangriff hin, brachte sein Team mit 8:4 in Führung. Und gerade, als die Alpenvolleys sich ein Stück weit in die Partie gekämpft hatten, machte Sauss den Sack mit starken Aufschlägen zu: Düren führte 22:16. Tim Broshog war es mit einem Wirkungstreffer im Aufschlag vorbehalten, den Satz einzufahren.

Danach steigerte der Gast sein bis dato mäßiges Niveau im Aufschlag. Die Alpenvolleys glichen eine 17:14-Führung der Dürener mit guten Blockaktionen aus, von da an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kapitän Michael Andrei blockte sein Team zum 23:21, zwei starke Aufschläge von Sebastian Gevert später bejubelte Düren den Gewinn des zweiten Satzes. Das schockte die Gäste aber nicht. Zu Beginn von Satz drei führten sie erstmals, Pawel Halaba störte Dürens Spielaufbau mit seinen Aufschlägen, der Gast legte auf 8:5 vor. Es brauchte erfolgreiche Blockaktionen von Andrei und Florian Lacassie, um zum 15:15 auszugleichen.

Beim 24:23 hatten die SWD powervolleys Matchball und das erste Angriffsrecht auf der eigenen Seite. Diesmal endete der starke Gevert aber in des Gegners Block. Das irritierte ihn offenbar nicht sonderlich. Den zweiten Matchball verwandelte er mit seinem nächsten Ass. „Solche engen Spiele werden immer mit zwei, drei Aktionen entschieden“, sagte Spielmacher Tomáš Kocian. „Die hatten wir heute wieder auf unserer Seite, weil wir als Team stark spielen.“

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

Achtelfinale gegen die Alpenvolleys

Die nächste Bewährungsprobe wartet: Im Achtelfinale um den DVV-Pokal stehen die SWD powervolleys Düren vor einer schweren Herausforderung. Am Sonntag um 18 Uhr empfangen sie die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching in der Arena Kreis Düren. Damit trifft Düren auf das Team, an dem es im Viertelfinale um die Meisterschaft in der Volleyball Bundesliga im vergangenen Frühjahr knapp gescheitert war.

Wir müssen uns steigern“, sagte Sebastian Gevert nach dem knappen 3:0 im ersten Bundesliga-Heimspiel am Mittwoch gegen die Netzhoppers. Zwei Sätze lang hatten Gevert und seine Mitspieler große Mühe, mussten größeren Rückständen hinterherlaufen. Der Gegner aus Brandenburg spielte lange Zeit aggressiver und druckvoller. „Da waren wir zu passiv“, fasste Gevert zusammen. Gegen die Alpenvolleys sollte das nicht mehr passieren. Das mit starken internationalen Spielern gespickte Team aus Innsbruck und Unterhaching lässt eine zweifache Aufholjagd wie gegen die Netzhoppers möglicherweise nicht zu.

Ein Blick auf die Liga-Statistik hilft, um die Spielstärke der Alpenvolleys einzuschätzen. In der Rangliste der besten Punktesammler belegen Spieler aus Innsbruck die Plätze eins und drei. „Wir sind in diesem Spiel nicht die Favoriten“, sagte Gevert. Außenseiter allerdings auch nicht unbedingt. Wie in der vergangenen Saison begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe. In der Volleyball Bundesliga sind die Gäste außerdem das einzige Team, das bisher die volle Punktzahl eingefahren hat. Unter anderem mit einem knappen Sieg über die Netzhoppers. „Die Liga rückt enger zusammen“, fasste Gevert seine Beobachtungen nach zwei Spieltagen zusammen.

Das liegt unter anderem an den Alpenvolleys, einem Team das Gevert nicht kennt. Zwei Jahre lang war er weg aus der Bundesliga. Im vergangenen Jahr war die Premierensaison für das Team aus Österreich und Deutschland. Die SWD powervolleys müssen so druckvoll aufschlagen wie in den Endphasen der ersten beiden Sätze gegen die Netzhoppers. Außerdem muss es gelingen, das starke Aufschlagspiel der Gäste zu entschärfen. Dann kann es was werden mit dem Einzug ins Viertelfinale.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren




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SWD powervolleys Düren: Ein hart umkämpftes 3:0


Das Ergebnis täuscht: Die Zahlen 3:0 erzählen nicht die Geschichte des ersten Heimspiels der SWD powervolleys Düren in der Volleyball Bundesliga gegen die Netzhoppers Solwo Königspark Königs Wusterhausen. Die Satzergebnisse verraten das: 29:27, 31:29, 25:17 gewinnt Düren die begeisternde Heimpremiere vor 1800 Zuschauern.

Düren war besser, als es drauf ankam“, analysierte Dirk Westphal, vergangene Saison im Dürener Trikot, jetzt bei den Netzhoppers. Die Gäste schafften es nicht, im ersten Satz eine 20:17-Fürhung und im zweiten Durchgang einen 19:14-Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. „Das Spiel war gut, die Netzhoppers haben das stark gemacht. Mit unserem Spiel bin ich nicht ganz zufrieden“, sagte Dürens Rückkehrer Sebastian Gevert. „Wir haben es immer weiter versucht und sind am Ende belohnt worden.“ In Satz eins waren es Gevert und Romans Sauss, die die SWD powerolleys mit ihren Aufschlägen nach vorne brachten. Im zweiten Durchgang war es Neuzugang Florian Lacassie mit zwei geschickten Gegenangriffen, der am Ende den Unterschied machte.

In Satz drei spielte dann nur noch Düren, die Gäste konnten ihr Niveau in Aufschlag und Annahme nicht halten.

Quelle : Pressestelle SWD Poweervolleys Düren

Titel-Hattrick: Friedrichshafen gewinnt comdirect Supercup gegen Berlin

Im zweiten Spiel an diesem comdirect Supercup-Sonntag vor 5175 Zuschauern in der TUI Arena besiegte der VfB Friedrichshafen die Berlin Recycling Volleys mit 3:1 (16:25, 25:18, 25:22, 25:20). Es war bereits der dritte comdirect Supercup-Erfolg der Häfler.


Hattrick: Der VfB Friedrichshafen sichert sich zum dritten Mal in Folge den comdirect Supercup (Foto: Sebastian Wells).

BR-Volleys-Edelfan und Juso-Chef Kevin Kühnert war sich im Vorfeld der Partie sicher: Der comdirect Supercup würde nach Friedrichshafen gehen, der Saison-Stotterstart hätte bei den Berlinern Tradition. Und Kühnert sollte Recht behalten, auch wenn es erst nicht danach aussah. Häfler-Coach Vital Heynen setzte auf eine Starting-Six mit Bartek Boladz, David Sossenheimer, Jakub Janouch, Philipp Collin, Jakob Günthör, Michal Petras. Auf der anderen Seite brachte BR-Volleys-Trainer Cédric Enard zu Beginn Jeffrey Jendryk, Jan Zimmermann, Adam White, Samuele Tuia, Nicolas Le Goff und Kyle Russel. Die Berliner erwischten den besseren Start. Der erste Satz ging nach einigen comdirect Challenges an die BR Volleys mit 25:16. Kyle Russel gelangen dabei sechs Punkte. Zudem gewann der US-Amerikaner mit 119 km/h den Fastest serve of  the Match, der mit der comdirect Geschwindigkeitsmessung erfasst wurde.  

Berlin gewinnt den ersten Satz, Friedrichshafen schlägt zurück

Im zweiten Satz wachten die Friedrichshafener auf und erspielten sich nach einer comdirect Challenge beim Stand von 10:10 einen kleinen Vorsprung (13:10), den sie sich bis zum Ende des Satzes nicht mehr nehmen ließen. Beim ersten Satzball erhob sich die TUI Arena und blieb trotz Punktgewinn der Berliner stehen. Den zweiten Satzball verwandelten die Häfler souverän.

Und machten im dritten Satz genau dort weiter, wo sie im Zweiten aufgehört hatten. Nach wenigen Minuten stand es bereits 6:0 für den VfB. Doch Berlin kämpfte sich heran und verkürzte auf 21:24. Am Ende aber verwandelten die Häfler ihren zweiten Satzball zur 2:1-Führung in den Sätzen.

Der vierte Satz begann ausgeglichen. Beim Stand von 9:8 für die Häfler gelang dem Nationalspieler und späteren Palmberg-MVP David Sossenheimer ein Ass. Und auch bei einem spannenden Ballwechsel beim Stand von 13:10 behielten die Friedrichshafener die Nerven und markierten einen Big Point. Berlin konnte den Vorsprung nicht mehr aufholen, auch weil dem starken Bartek Boladz zehn Punkte gelangen (insgesamt 24 Punkte). Beim Stand von 24:20 für die Häfler hatten die Berliner Aufschlag, doch Kapitän Sebastian Kühner schlug den Ball ins Netz. Friedrichshafen gelang somit der Titel-Hattrick. Und Kevin Kühnert behielt mit seiner Prognose Recht.

Quelle: Pressestelle Digitale Medien und PR

BIRKESDORFER TV – SC FORTUNA KÖLN 27.10.2018, 19:45 Uhr, Festhalle Birkesdorf

Am 7. Spieltag will der BTV die Serie von zwei Heimsiegen – in der Festhalle wurden in den letzten Spielen der MTV Köln und der CVJM Oberwiehl geschlagen – ausbauen. Nun reist der SC Fortuna Köln nach Birkesdorf. Die Kölner stehen aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnten bislang lediglich einen Sieg gegen den CVJM Oberwiehl einfahren. Die anderen Spiele gingen hingegen mit einer Differenz von mindestens fünf Toren verloren (u.a. gegen Longericher SC 2, MTV Köln und SSV Nümbrecht). Doch dies wird auf Seiten des SC niemanden aus der Ruhe bringen, schließlich ist man solche Drucksituationen gewohnt – in der vergangenen Spielzeit konnte das Team von Trainer Daniel Dünnebeil erst durch einen überraschenden Sieg am letzten Spieltag gegen DJK Westwacht Weiden den Klassenerhalt sichern.

 

Dabei liegt die Stärke der Fortuna wohl eher am defensiven Ende des Spielfelds. Mit einer 6:0-Abwehrformation und dem Handball-Oldie Manfred Hoffmann dahinter, der auch mit nunmehr 53 Jahren noch seinen Mann im Tor steht, kassierte man in den bisherigen Spielen nur einmal mehr als 30 Gegentore. Im Angriff hingegen hängt viel von Rückraumspieler Fabian Wolf ab, der mit 31 erzielten Saisontreffern mit Abstand torgefährlichster Akteur der Gäste ist.

 

Den bisherigen Resultaten zufolge geht der BTV als Tabellenfünfter favorisiert in das vierte Heimspiel der Saison. „In diesem Spiel müssen wir die Favoritenrolle annehmen. Es darf kein anderes Ziel geben, als einen Heimsieg zu landen. Dass wir mit dieser Ausgangslage grundsätzlich gut zurechtkommen, haben wir letzte Saison bewiesen, als in jeder Partie ein solches Rollenverhältnis bestand“, nimmt Coach Boris Lietz seine Mannschaft in die Pflicht. In die gleiche Kerbe schlägt auch Kapitän Michael Pelzer: „Mit dem aktuellen Tabellenplatz sind wir natürlich zufrieden. Jetzt wollen wir uns dort gerne festsetzen, wofür ein Sieg gegen Fortuna Köln Grundvoraussetzung ist.“

 Quelle: Pressestelle BTV

Aktuelle Berichterstattung aus der Region rund um den Fussball

Am Wochenende gab es bei herrlichem Herbstwetter in den Fussballklassen die ein oder andere Überraschung.l

Unsere Mitarbeiter waren im Einsatz, u. a. beim Toppspiel der Kreisliga B Staffel 1 in Koslar. Der Tabellenzweite aus Rurdorf um Yannic Schönen siegte in Koslar mit einem 1 : 0 .

Mehr hinzu bei uns im ausführlichen Filmbericht.

Die Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 von Langerwehe, Jugendsport Wenau und Sportfreunde Düren, die Kreisliga A vertreten mit Spielberichten aus Hambach und Schmidt sowie aus der Kreisliga B Amicitia Schleiden runden das Fussballprogramm ab.

Einfach unter unseren Rubriken "Youtube Kanal oder Facebook onlineradio Dueren" einschalten.

 

gez. Redaktion - Thomas Dienst -

Dem Meister ein Bein gestellt

Werbung für Volleyball gemacht und zum Start in die Saison auswärts beim Meister gewonnen: Viel mehr geht nicht. In der der Volleyball Bundesliga gewinnen die SWD powervolleys Düren ihr erstes Spiel auswärts beim Meister Berlin Recycling Volleys vor 7000 Zuschauern mit 3:2. 20:25, 25:21, 25:14, 16:25, 15:8 lauteten die Sätze. „Wir haben viele Dinge richtig gemacht, können uns aber noch steigern“, sagte Trainer Stefan Falter und fügte hinzu: „Jetzt dürfen die Jungs ein bisschen feiern. Morgen ist frei.“

Drei Sätze lang war es Düren gelungen, die stärkste Berliner Waffe zu entschärfen: die physisch so starken Angreifer. „Wenn die gut vorbereitete Angriffe haben, dann kommst du da kaum hin“, sagte Falter. Aber genau das haben die SWD powervolleys oft genug verhindern können, um dann dank starker Abwehr zurückzuschlagen. „Wir haben die Wirkungstreffer zur richtigen Zeit gesetzt“, lobte Falter.

Eine Tradition bleibt damit ungebrochen: Wenn Berlin und Düren sich duellieren, dann gibt es ein Spektakel.

In Satz eins setzten die Recycling Volleys und die SWD powervolleys direkt den Kurs: Den Sieg gibt er nur über dem Kampf. Bis zum 14:14 ist Düren auf Augenhöhe, gleicht zwei kleine Rückstände wieder aus. Dann drückt der Berliner Neuzugang Samuele Tuia dem Spiel seinen Stempel mit seinem Aufschlag auf. Er lähmt den Dürener Spielaufbau, die nächsten drei Bälle kann der Meister verteidigen und zurückschlagen. Es folgt noch ein kurzer Wackler in der ansonsten starken Dürener Annahme und Berlin ist vorentscheidend auf 21:16 enteilt.

Beeindruckt hat das Stefan Falters Team nicht. Denn in Satz zwei führen Andrei, Kocian und Co konstant, wenn auch nie deutlich. Den ersten Nadelstich setzen sie zum 20:18 mit einer tollen Abwehr und dem Gegenangriff über Sebastian Gevert. Michael Andrei lässt einen Aufschlag folgen, den die BR Volleys nicht kontrollieren können, Tim Broshog macht mit einem Block den Deckel drauf: 24:19. Fortan hat Düren Rückenwind, beim Meister ist dagegen Flaute. Alle spektakuläre Aktionen entscheidet Düren für sich. Das Ausrufezeichen setzt Romans Sauss mit einem Kracher-Block zum 21:14.

Danach dreht sich das Spiel, weil Düren die Spannung verliert und Berlin mit dem Aufschlag wieder mehr Druck macht. Düren baut einige Fehler zu viel ein, Berlin verteidigt und greift erfolgreich an und eilt auf 22:14 davon. Trotzdem sind die SWD powervolleys in der Lage, stark aus der schlechtesten eigenen Phase der Partie herauszukommen. „Wir wissen, dass es schwer ist, die Konzentration hochzuhalten, wenn du einen Satz so deutlich gewinnst. Darauf haben wir gelauert“, sagt Michael Andrei. Die SWD powervolleys steigen zu Beginn des Tiebreaks auf das Gaspedal. Andrei und Gevert blocken, ein Berliner Fehler bedeutet das 7:2 für Düren. Der Meister kämpft sich auf 7:9 heran, muss dann aber abreissen lassen. Dürens 20-jähriger Blocker Lukas Maase serviert starke taktische Aufschläge, die seine Mitspieler in Punkte verwandeln.

Lukas hatte ein bisschen Kreide im Gesicht, als er eingewechselt wurde. Das war schließlich sein erstes Bundesligapsiel. Und dann vor der Kulisse“, sagt Falter. „Das hat er klasse gemacht.“ Das Lob teilte Dürens langjähriger Kapitän Jaromir Zachrich, der als Co-Trainer mit in Berlin war. „Das ganze Team hat viel Druck mit dem Aufschlag gemacht. Das war richtig gut heute.“

Gut war das Spiel auch, weil Düren nach dem verspäteten Start – die SWD powervolleys hatten am ersten Spieltag frei – jetzt wieder eine längere Pause haben bis zum ersten Heimspiel. Das findet am 31. Oktober gegen die Netzhoppers statt.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren