Volleyball Bundesliga - Aus für Düren - das bittere Ende einer Super Saison

 

SWD powervolleys Düren: Das bittere Ende einer starken Saison

Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ist Endstation für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren: Der VfB Friedrichshafen gewinnt auch das dritte Duell und zieht damit in das Finale ein. „Für uns ist das bitter. Wir verlieren drei Spiele, die wir alle auch alle hätten gewinnen können“, sagte Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. Das dritte Spiel endete 2:3 aus Dürener Sicht. Die Satzergebnisse (25:20, 20:25, 22:25, 17:19) zeigen: Mehr Drama geht nicht. „Im Volleyball gewinnst du keine Spiele unverdient. Deswegen geht unser Glückwunsch an den VfB Friedrichshafen“, fand Murczkiewicz kurz nach dem Saisonende lobende Worte für einen Gegner, der „großartig gekämpft hat. Genau wie wir. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht.“

Bitter für Düren: Tatsächlich in jedem Spiel hatten die SWD powervolleys die Chance, als Sieger vom Feld zu gehen. Bezeichnend für die intensive und emotionale Serie war die Tatsache, dass sich leidenschaftlich kämpfende Dürener am Ende zu selten belohnt haben. Symptomatisch war der Tiebreak in Spiel drei, in dem die Gastgeber in der Arena Kreis Düren fast schon aussichtslos mit 8:12 zurück lagen, um dann in beeindruckender Manier zurückzukommen. Die Halle, in der die Stimmung nach einigen unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen am Ende des dritten und zu Beginn des vierten Satzes aufgeladen war, tobte, als der für den Aufschlag eingewechselte Sebastian Gevert seinem Team beim 15:14 den ersten Matchball besorgte. Ab dann wiederholte sich, was aus Sicht der Dürener leider in allen drei Spielen mehrfach passiert war: Die SWD powervolleys verteidigten stark, hatten bei Satz- oder Matchball nach großartiger Abwehr den Ball auf ihrer Seite - und konnten die Chance dann doch nicht nutzen.

Mehrfach hätte Düren die Partie gewinnen und so ein viertes Spiel erzwingen können. Am Ende eines hochklassigen und hoch-dramatischen Spiels setzte sich die Friedrichshafener Stärke im Block durch. Einen Dürener Angriff entschärfte die groß gewachsene Blockreihe des Bundesliga-Rekordmeisters, der Gegenangriff saß und bescherte dem VfB Matchball. Als der nächste Dürener Angriff knapp das Feld verfehlte, sackten enttäuschte Gastgeber auf ihrer Feldhälfte in sich zusammen, während die Gäste den erfolgreichen Abschluss einer Serie feierten, die Werbung für den Volleyball-Sport war mit vielen Emotionen, starkem Einsatz und immer wieder wechselnden Führungen.

Murczkiewicz vertraute in den letzten beiden dramatischen Sätzen seinen jungen Spielern, brachte im Zuspiel Eric Burggräf und auf der Diagonalen Filip John für Tomas Kocian-Falkenbach und Sebastian Gevert. Die junge Aufstellung lieferte ab und drehte nach einem kompletten Fehlstart den vierten Satz. 5:10 lag Düren da schon hinten und wirkte geschlagen. Tobias Brand stemmte sich mit wütenden Aufschlägen und spektakulären Abwehraktionen gegen die drohende Niederlage. Das wirkte. Düren knabberte den Rückstand Stück für Stück weg und führte nach einem technischen Fehler des VfB 15:14. Was folgte war ein Schlagabtausch mit wechselnden Führungen und dem besseren Ende für die SWD powervolleys. Eine Netzberührung der Gäste, die im Videobeweis deutlich wurde, bedeutet den 2:2-Ausgleich nach Sätzen.

Wir haben nie aufgegeben und emotional alles in diese Partie geworfen“, beschrieb der Trainer, der bedauerte, dass die jungen Spieler sich nach den Aufholjagden in Satz vier und fünf am Ende doch nicht belohnen konnten. „Wir haben Jungs, die gehören zur Zukunft des deutschen Volleyballs. Sie brauchen das Vertrauen. Und sie brauchen Situationen im Feuer, aus denen sie lernen können“, sagte Murczkiewicz. Viel falsch gemacht habe sein Team nicht. Am Ende habe es sich der größeren Routine des Gegners um den starken Spielmacher Dejan Vincic beugen müssen. Der VfB war in den entscheidenden Momenten einen Tick besser darin, die richtige Mischung aus Cleverness und risikofreudiger Spielweise zu wählen.

Wie tief die Enttäuschung saß, war in den Minuten nach dem Spiel in den Gesichtern der Spieler abzulesen. Die Bronzemedaille als Lohn für den dritten Platz war ein schwacher Trost. Mit dem Halbfinale hat die Mannschaft zwar das gesteckte Saisonziel erreicht. Allerdings war nach den starken Wochen und Monaten vor der kollektiven Corona-Erkrankung des Teams im März die Hoffnung groß, dass mehr möglich sein könnte. Schließlich waren die SWD powervolleys als souveräner Zweiter in die Playoffs eingezogen. „Im Moment fällt es mir schwer, das zu sagen. Aber wir werden daran wachsen und in der nächsten Saison stärker zurückkommen“, sagte Rafał Murczkiewicz.

Quelle : Pressestelle 

Sieg oder Saisonende - Arena Kreis Düren

 

SWD powervolleys Düren: Sieg oder Saisonende

Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft steht der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren vor einer großen Herausforderung. In den ersten beiden Spielen der Serie musste Düren zwei schmerzhafte Niederlagen gegen den VfB Friedrichshafen hinnehmen. Die Ausgangslage vor dem dritten Spiel am Mittwoch um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren ist also einfach zu beschreiben: Sieg oder Saisonende. „Mussten wir zwei Tiefschläge einstecken? Ja. Ist die Situation gerade schwierig? Ja“, beantwortet sich Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz wesentliche Fragen vor Spiel selbst. „Aber das Wichtigste ist: Wir haben es immer noch in der Hand, ins Finale einzuziehen. Und wir glauben daran.“

Das sagt Murczkiewicz, weil er die Gründe für die zwei Niederlagen kennt. Einer davon ist natürlich der enorm dominante Block der Friedrichshafener, der in beiden Spielen den Unterschied gemacht hat. „Friedrichshafen muss blocken. Das ist eine ihrer großen Stärken. Uns ist es in den entscheidenden Momenten nicht gelungen, mit unserer großen Stärke dagegenzuhalten“, sagt Dürens Trainer. Diese Stärke sei die die Block- und und Feldabwehr und der daraus resultierende Gegenangriff. „Wir haben in beiden Spielen so viele Bälle mit Leidenschaft verteidigt. Leider konnten wir die Chancen, die sich uns dann im Angriff geboten haben, nicht oft genug nutzen. Denn sonst stünde es jetzt nicht 0:2“, sagt Murczkiewicz.

In der dritten Runde des Duells zwischen der besten Blockreihe der Liga und der Mannschaft, die oft am effektivsten die Chancen zum Gegenangriff nutzt, muss sein Team sein Stärke besser ausspielen. Auf die Mischung kommt es dabei an. In den Momenten, in denen die Chance da ist, sollen die Angreifer aggressiv zuschlagen. Dann, wenn der Häfler Block gut postiert ist, ist Cleverness das Gebot der Stunde. Da habe sein Team bisher nicht zu seinem Spiel gefunden. „Wir machen so viel richtig. Wir spielen mit enorm viel Herz, wir kämpfen. Aber am Ende hat uns bisher die Mischung aus Aggressivität und Spaß gefehlt“, erklärt Dürens Trainer. Ein bisschen mehr von all dem und eine Angriffslast, die etwas besser auf alle Positionen verteilt ist – so wollen die SWD powervolleys in der Serie noch die Wende schaffen.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

 

FC Düren Cheftrainer Pepe Brunetto -

 

FC Düren Cheftrainer Pepe Brunetto:

„Der Aufstieg ist unser großes Ziel…“

 

AUTOR WILFRIED SIGI HORRMANN

Der 1. FC Düren „regiert“ weiter souverän an der Spitze der Mittelrheinliga, auch wenn es zuletzt „nur“ hart erkämpfte 1:0-Arbeitssiege gegen Glesch/Paffendorf und Pesch sowie ein 3:2-Last Minute-Erfolg in Alfter gab, der FCD nimmt klar Kurs auf die Regionalliga. Top-Trainer Pepe Brunetto (48) meint: „Gegen uns wollen alle Gegner gut aussehen, hauen alles raus, wir können nicht jedes Spiel mit 5:0 gewinnen, dafür ist die Liga zu ausgeglichen.“

Stimmt! Es gibt in dieser Liga keine „Selbstläufer“. Beim Derby in Arnoldsweiler zB. erkämpften sich die Jungs von Trainer Thomas Virnich mit unbändigen Einsatz und Kampfgeist ein verdientes Remis gegen den hohen Favoriten von der Westkampfbahn.

Brunetto ist dennoch zufrieden: „Alle Jungs ziehen prima mit, unser Ziel ist es, am Ende der Saison ganz oben zu stehen, das ist noch ein weiter, steiniger Weg, zumal auch Hennef weiter stark an der Rolle bleibt, aber wir wollen es gemeinsam schaffen, der Aufstieg ist unser großes Ziel.“

Für FCD-Ex-Manager und Trainer Frank Rombey (40) der den jungen Club erst auf die Erfolgsspur brachte, steht fest: „Düren hat diesen Aufstieg nach den pandemiebedingten Abbrüchen jetzt mehr als verdient, sie haben den besten Kader der Liga und mit Pepe Brunetto einen großartigen Trainer und mit Dirk Ruhrig auch einen sehr guten Manager, die Jungs packen das…“

Auch im Pokal will man nach dem sensationellen Mittelrheinsieg und dem großen Auftritt in München bei den Bayern vor zwei Jahren, wieder die DFB-Hauptrunde erreichen. Dafür muss man aber erst mal am 6. April auf der Westkampfbahn den Regionalligisten Fortuna Köln ausschalten. Ein echtes Knüllerspiel.

Brunetto: „Auch wenn wir krasser Außenseiter sind, wir wollen auch im Pokal weiter kommen, ich will eigentlich jedes Spiel gewinnen…“

Volleyball in der Arena Kreis Düren

 

SWD powervolleys Düren: Ohne den Kapitän ins Halbfinale

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren muss wenigstens im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft auf seinen Kapitän Michael Andrei verzichten. Der 36-Jährige fällt aufgrund von Spätfolgen nach einer Infektion mit dem Coronavirus aus. Wie lange die Zwangspause dauert, ist derzeit nicht absehbar. Für die Halbfinalserie gegen den VfB Friedrichshafen, die am Mittwochabend mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren beginnt, schließt die medizinische Abteilung eine Rückkehr Andreis auf das Spielfeld bisher aus.

Die gute Nachricht: Langzeitfolgen sind offenbar nicht zu befürchten. Für den Moment aber kann Andrei nicht trainieren und spielen. „Das ist bitter. Ausgerechnet jetzt, in der wichtigsten Phase der Saison, stehe ich nicht auf dem Feld“, sagt der Kapitän. „Ich werde aber versuchen, der Mannschaft vom Spielfeldrand aus zu helfen, sobald das möglich ist.“ Aktuell schont sich Andrei im Kreis seiner Familie, was die kleine Tochter und die Hunde freut.

Ob der Kapitän in dieser Saison noch einmal auf das Spielfeld zurückkehrt, hängt einerseits vom Ausgang der Halbfinalserie ab, andererseits von den Ergebnissen der weiteren Untersuchungen. „Ich bleibe optimistisch und werden versuchen, dem Team so viel wie möglich zu helfen“, sagt Michael Andrei

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

Volleyball Bundesliga - Superspiel in Berlin

 

 

SWD powervolleys Düren: Riesiger Schritt in Richtung Platz 2

Die SWD powervolleys sind das erste Team in dieser Saison in der Volleyball Bundesliga, das die Berlin Recycling Volleys schlagen kann. Mit 3:1 (25:22, 25:23, 28:30, 25:17) gewinnt Düren am Mittwochabend gegen den Meister und großen Favoriten, der bis dato keinen Punkt in der Liga abgegeben hat. Und das, obwohl mit Trainer Rafał Murczkiewicz und Spielmacher Tomas Kocian-Falkenbach zwei wichtige Team-Mitglieder Corona-bedingt ausgefallen sind. Murczkiewicz wurde von Co-Trainer Björn-Arne Alber ersetzt, an Kocians Stelle verteilte Eric Burggräf die Bälle und führte sein Team zu einem enorm wichtigen Sieg.

„Nicht in der Halle zu sein und am Bildschirm zuschauen zu müssen ist mir sehr schwer gefallen“, sagte Murczkiewicz. „Alles andere war großartig. Wir haben großartig verteidigt und Berlin zu vielen Fehlern gezwungen“, lobte der Trainer. Die SWD powervolleys kommen damit dem wichtigen Zwischenziel ein großes Stück näher, auf Platz zwei in die Playoffs zu starten. Ein Punkt aus den jetzt noch ausstehenden beiden Spielen gegen die United Volleys Frankfurt reicht, um Platz zwei fix zu machen. Die Chance dazu besteht am Sonntag beim Heimspiel ab 17.30 Uhr.

Dreieinhalb Sätze lang dominierte Düren gegen die Berliner, die nach ihrer überragenden Vorstellung in der Champions League mit dem Viertelfinal-Einzug in Russland in der vergangenen Woche ein Stück weit blutleer wirkten. „Irgendwann kommt so was. Du kannst nicht immer weiter marschieren. Vor allem nicht nach so einem Highlight wie in der Champions League“, sagte Björn-Arne Alber. „Dazu kommt, dass wir das richtig gut gemacht haben und eigentlich sogar mit 3:0 hätten gewinnen müssen.“

Im dritten Satz nämlich führte Düren schon 21:14. Strittige Schiedsrichter-Entscheidungen, die Angst vor dem Gewinnen und enorm starke Berliner Aufschläge sorgten dafür, das die SWD powervolleys für ein paar Minuten nicht vom Fleck kamen, während der Meister plötzlich im Spiel war und nach einer dramatischen Schlussphase doch noch den Satz gewinnen konnte. Dann folgte, das, was Alber an diesem Abend am meisten beeindruckte. Berlin hatte es geschafft, emotional Zugang zur Partie zu finden. Düren antwortete und nahm dem Favoriten sofort wieder den Wind aus den Segeln. „Wir haben einfach die Ruhe bewahrt. Das war stark.“ Dürens Block und die Abwehr funktionierten wieder und zwangen den Meister zu Fehlern. So einteilten die SWD powervolleys von 15:11 auf 21:14. Als David Pettersson mit einem Schnellangriff auf 22:14 stellte, war der überraschende und hoch verdiente Sieg sicher. Wenig später machte ihn der bärenstarke Marcin Ernastowicz mit einem erfolgreichen Gegenangriff perfekt.

Quelle : Pressestelle 'SWD Powervolleys Düren

Ex-Trainer und Manager Frank Rombey - Der 1. FC Düren hat den Aufstieg verdient..

 

AUTOR: WILFRIED SIGI HORRMANN

Ich freue mich, dass der Ball bald wieder rollt und natürlich aufs Derby zwischen der Viktoria und dem FCD am 20. Februar…“ sagt Frank Rombey (41) der 13 Jahre als Spieler und Trainer in Arnoldsweiler erfolgreich war und anschließend als Manager und Coach den 1. FC Düren mit großartiger Arbeit auf Erfolgskurs gebracht hat…

Heute ist der sympathische „Franki“ Bürgermeister der Gemeinde Niederzier und findet natürlich kaum noch Zeit für den geliebten Fußball.

Bei einem anstrengenden 12-14-Stunden Tag ist man natürlich am Wochenende auch mal als Papa zu Hause gefragt, dennoch informiere ich mich jeden Sonntagabend über die Ergebnisse von unseren Vereinen an der Rur, so Frank Rombey, dem beim Derby natürlich „zwei Herzen in der Brust schlagen“, deshalb tippt er auch auf ein schiedlich, friedliches 2:2…

Rombey: „Der 1. FC Düren muss und wird auch diesmal aufsteigen, da bin ich mir sicher, das hat das Team nach den coronabedingten Saisonabbrüchen auch mehr als verdient, aber auch Arnoldsweiler hat eine gute Mannschaft, die sich in der oberen Hälfte der Tabelle etablieren wird, viele Spieler kommen ja vom FCD, die ich selber noch trainiert habe.“

Den beiden Trainern spricht er ein großes Kompliment aus. Thomas Virnich macht es sehr gut in Arnoldsweiler und Pepe Brunetto den ich ja- wie meinen Nachfolger Manager Dirk Ruhrig- zum FC Düren geholt habe, ist ein akribischer Arbeiter, ein toller Coach, der den Fußball lebt, fast einer wie Steffen Baumgart beim 1. FC Köln…“

 

Volleyball Bundesliga - Überzeugender Heimsieg

SWD powervolleys Düren: Überzeugender Heimsieg

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren sammelt den ersten Sieg im neuen Jahr ein. Nach der Niederlage gegen Meister Berlin am Wochenende zuvor verbucht Düren in der Zwischenrunde ein 3:0 gegen den VfB Friedrichshafen, und zwar in komplett überzeugender Weise. 25:19, 25:22, 25:21 lauten die Satzergebnisse vor 750 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Düren springt damit zurück auf den zweiten Platz.

Wir haben großartig aufgeschlagen und großartig verteidigt“, zählt Trainer Rafał Murczkiewicz die aus seiner Sicht ausschlaggebenden Unterschiede im Spiel auf. „Und wir haben mit mehr Herz und Willen gespielt.“ Den ersten Satz bestimmten die SWD powervolleys vom Start bis zum Ziel. 14:10 führten die Gastgeber hinter starken Aufschlägen von Spielmacher Tomas Kocian-Falkenbach. Zum 19:18 wurde es noch einmal spannend, auch, weil Düren Fehler im Angriff produzierte und seine Chancen im Gegenangriff nicht nutzte. „Auch, wenn ein paar Dinge nicht immer funktioniert haben, haben wir uns davon nie aus dem Konzept bringen lassen“, sagt der Trainer. Wieder stand Kocian am Aufschlag, servierte ein Ass und bereitete mehrere Chancen für sein Team vor. David Pettersson sagte im Angriff Danke, zum 24:19 blockte Marcin Ernastowicz.

Satz zwei ist schnell zusammengefasst. Dürens Probleme im Angriff nahmen zu. „Wir haben da nur 27 Prozent unserer Bälle verwandelt. Dass wir trotzdem gewonnen haben, zeigt, dass wir viele andere Dinge verdammt gut gemacht haben müssen“, erklärt Murczkiewicz. Aufschlag, Annahme, Block und Abwehr – alles aus einem Guss. Der VfB dagegen mühte sich. Möglicherweise steckte den Häflern auch noch der Fünfsatzsieg gegen Meister Berlin im Pokalhalbfinale vom Mittwoch in den Knochen. „Trotzdem spielen wir gegen einen starken Gegner mit verdammt großen Jungs auf dem Feld“, sagt Dürens Trainer. In der Satzmitte hatten die SWD powervolleys bei 11:14-Rückstand Glück mit einer Schiedsrichterentscheidung. Ab dann aber rollte der Dürener Express wieder. Der eingewechselte Filip John schlug stark auf, servierte ein Ass und ermöglichte Kapitän Michael Andrei einen wichtigen Blockpunkt zum 20:17. Der eingewechselte Erik Röhrs hatte von der Aufschlaglinie ein Ass im Ärmel zum 24:20. Das war die Entscheidung.

Der dritte Durchgang wogte lange hin und her. Mehrfach lag Düren mit zwei Punkten hinten, kam aber immer wieder zurück und übernahm beim 17:16 mit einem Ernastowicz-Block die Führung, um sie nicht wieder herzugeben. John punktete im Gegenangriff zum 20:18, Kocian hatte ein wenig Glück mit einem Netzroller zum 23:20. Kurz danach bejubelten seine Mitspieler und er den wichtigen Sieg.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren 

Das Jahr 2022 startet bereits hervorragend - Running for Kids

 

Running for Kids“ darf mit 27.190 Spenden-Euros in das Jahr 2022 starten

 

 

Auch im Januar „lief“ Peter Borsdorff mit seiner „Running for Kids“ wieder „zweigleisig“.

Vorrangig hatte der Dürener weiterhin betroffene Kinder in den Hochwasserorten im Blick.

So für zwei Kinder in Gemünd. Eines gesundheitlich sehr beeinträchtigt, überbrachte er 4200 Euro für den Neustart nach den schmerzhaften Verlusten im letzten Sommer.

Desgleichen durften sich zwei Kinder nach den Wasserschäden in Kall über den Besuch von Peter Borsdorff freuen. Mit 3.200 Euro kann Verlorenes und Zerstörtes wieder angeschafft werden.

Die Kinder zweier Hochwasser betroffener Familien aus Stolberg konnten sich über jeweils 1.000 Euro für den Neustart freuen.

Zwei Kindern in Eschweiler konnte mit 600 Euro ermöglicht werden Liebgewonnenes wieder neu zu beschaffen.

Mit 500 Euro werden zwei Kinder mit ihrer Mutter in Ahrweiler bei einem Ausflug im Frühjahr versuchen die Schrecken der Flutkatastrophe zu vergessen.

Damit konnte „Running for Kids“ seit dem Höhepunkt der Hochwasserfluten in der Region zwischenzeitlich 192.122 Euro persönlich überbringen. Diese „Neustart“-Hilfe wird Peter Borsdorff weiterhin forcieren.

Die ganz „normalen“ Hilfen und Unterstützungen gingen wie folgt weiter.

Drei Kindern aus der Eifel, eines sehr gehandicapt, hilft Peter Borsdorff zusammen mit ihrer Mutter im Sommer bei einem Urlaub Kraft zu tanken für das nicht einfache Leben. 3.300 Euro konnte er sammeln und überbringen

Über jeweils 1.000 Euro für anstehende Aktivitäten freuen sich die Kinder in den Tagesstätten „Schikita“, „St. Josef“, „Abenteuerland“ sowie die Heranwachsenden im Jugendzentrum „Driescher Hof“ in Aachen.

Freude über jeweils 1.000 Euro kam auf in den Kindergärten „Lummerland“/Pingsheim, „Schlingeltreff“/Echtz, „Pinocchio“/Nörvenich, „Lärchenhof“/Merken, „Im Eschfeld“, desweiteren im Heilpädagogischen Kindergarten „Eschfeldmäuse“ in Düren.

Ebenfalls jeweils1.000 Euro hatte Peter Borsdorff sammeln für das AWO Jugendfreizeitzentrum in Düren wie auch für den Förderverein der Bürgewaldschule in Birkesdorf.

Für die ärmsten der Armen Kinder in Indonesien hatte Borsdorff über einen dort lebenden Dürener mit 500 Euro dazu beitragen können, dass das Grundnahrungsmittel Reis gekauft werden konnte.

Die Kinder in der Offenen Ganztagsschule der Grundschule Birkesdorf haben sich über einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro freuen können.

Mit seiner „Monats-Mäuse“-Aktion im Januar half Peter Borsdorff fünf Familien mit 16 Kindern mit insgesamt 390 Euro über die zweite Monatshälfte hinweg.

 

Der „Läufer mit der Sammelbüchse“ wird weiterhin um Spenden bittend für Kinder und junge Menschen „unterwegs“ sein.

Peter Borsdorff freut sich nach wie vor über jede Hilfe und Unterstützung. Informationen zu seinen Vorhaben und Hilfen finden sich auf der „Running for Kids“-Homepage.

Unterstützung ist möglich über das Sonderkonto: Peter Borsdorff, c/o Running for Kids,
IBAN DE78 3955 0110 0000 5421 00 sowie per Paypal über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Fernmündlich ist Peter Borsdorff unter 02421/33 723 u. 0171/54 708 71 zu erreichen. Täglich aktuelle Informationen unter www.runningforkids sowie https://www.facebook.com/peter.borsdorff.2

Quelle : Pressestelle Borsdorff

 

Berlin Recycling am Wochenende zu stark für Düren

SWD powervolleys Düren: 1:3 gegen starken Meister

In der Volleyball Bundesliga unterliegen die SWD powervolleys Düren im ersten Spiel des Jahres dem deutschen Meister Berlin Recycling Volleys mit 1:3. 21:25, 23:25, 25:14, 19:25 lauteten die Satzergebnisse vor 750 Zuschauern in der Arena Kreis Düren.

In den ersten drei Sätzen konnte Düren sein Niveau abrufen und stellte den Favoriten mit seinen Stars Sergey Grankin und Ben Patch vor große Probleme. Düren bewies dabei Comeback-Qualitäten, weil die Mannschaft von Trainer Rafał Murczkiewicz in den ersten beiden Sätzen trotz Rückständen immer wieder zurück in die Partie kam. „Berlin hat mit voller Wucht losgelegt und bei uns war klar, dass wir etwas Rost loswerden mussten“, sagte Murczkiewicz. „Zuerst haben wir Monate mit elf Spielen. Dann spielen wir einen Monat lang nicht. Ich habe Verständnis für die Corona-Problematik. Aber das war nicht optimal“, kritisierte der Trainer den Spielplan, der Düren im alten Jahr die meisten Spiele beschert hatte und jetzt die längste Pause.

Nach 8:13-Rückstand im ersten Satz kämpfte sich Düren bis auf 15:16 zurück. Tobias Brand bereitete mit seinen Aufschlägen Chancen zum Gegenangriff vor oder zwang den Meister zu Fehlern. Der Satz blieb eng, bis der ehemalige Dürener Zuspieler Matt West zum Aufschlag eingewechselt wurde und das tat, was Brand zuvor vor Düren getan hatte: Er machte dem Gegner Probleme. Berlin zog auf 23:19 davon und hatte den Satz sicher.

Anschließend lagen die SWD powervolleys gegen konsequent und druckvoll spielende Berliner 11:14 hinten. Mit der Einwechslung von Marcin Ernastowicz kam neue Energie ins Dürener Spiel. Er blockte zum 13:14. Dann kamen die Minuten des Michael Andrei, der sein Team mit drei spektakulären Blockpunkten in Folge 22:20 in Führung brachte. Aber Berlin hatte eine Antwort, diesmal gab sie Nationalspieler Ruben Schott, der Düren viermal in Folge mit seinem Aufschlag aushebelte. „Das ist internationale Klasse“, sagte Murczkiewicz. 22:24 lag Düren hinten. „Da hatten wir unsere Chancen, aber sie wurden uns verwehrt.“

Ernastowicz war nicht fertig, sondern startete jetzt richtig durch. Im Aufschlag, im Angriff – der Pole und seine knallharten Schläge waren in dieser Phase zu viel für Berlin. Die SWD powervolleys zogen unaufhaltsam davon, auch, weil sie viele Bälle verteidigten, während sich einige leichte Fehler ins Berliner Spiel einschlichen. 9:4 hieß es, dann 14:6. Düren spielte auf der Welle, der Meister wackelte.

Für mehr reichte es aus Sicht des Außenseiters nicht. Die Gäste spielten im vierten Satz ihre Klasse wieder aus, weil sie das Spiel komplett auf Anfang setzten. Das Aufschlagspiel war wieder so druckvoll wie in den ersten zwei Sätzen, in der Annahme standen die Gäste jetzt sicher, während Düren jetzt ins Schwimmen geriet. Das nutzen die BR Volleys konsequent aus, weil sie in der Abwehr viele Bälle berührten und anschließend ihre Gegenangriffe konsequent zu Ende spielten.

Wir haben auch am Ende nicht aufgehört, zu spielen, obwohl wir gemerkt haben, dass das Blatt sich gegen uns gewendet hatte. Wir arbeiten jetzt konsequent weiter“, sagte der Trainer mit Blick auf das wichtige Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen am Sonntag in einer Woche um 15 Uhr.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

 

Volleyball Bundesliga - Endlich gehts weiter - Arena Kreis Düren

SWD powervolleys Düren: Den Rost abschütteln

Mit Verspätung starten die SWD powervolleys Düren in die Zwischenrunde der Volleyball Bundesliga. Am Samstag ab 20 Uhr empfängt das Team von Trainer Rafał Murczkiewicz den deutschen Meister und großen Favoriten Berlin Recycling Volleys in der Arena Kreis Düren. Der eigentlich geplante Start in am vergangenen Wochenende war vertagt worden, weil die Liga dem Ansinnen der United Volleys Frankfurt nachgab. Demnach sollte den Frankfurtern nicht zugemutet werden, zwei Tage nach ihrem Europapokalspiel in Rumänien ein Heimspiel auszutragen. Nach dem Abbruch der Normalrunde bedeutet das in Summe eine Pause von über vier Wochen ohne Spiel für die SWD powervolleys Düren. „Für uns ist das ein Nachteil. Die anderen Teams haben in der vergangenen Woche gespielt und sind im Rhythmus“, sagte Rafał Murczkiewicz. Der Spielplan bleibe damit schwierig. Zuerst mit einer enorm hohen Belastung 2021, jetzt mit einer unerwartet langen Pause.

Jetzt erwartet uns eine enorm schwere Aufgabe. Wir treffen auf das beste deutsche Team und müssen zu Beginn zusehen, dass wir den Rost abschütteln“, erklärte der Trainer die Situation. Die Motivation innerhalb des Teams sei hoch, das Training in der langen Pause sei intensiv gewesen. „Ich erwarte einen harten Kampf gegen Berlin. Diesmal sind die Vorzeichen ein wenig anders als bei unserem Heimspiel in der Hinrunde (0:3). Wir sind ausgeruht und bestreiten nicht das vierte Spiel in sieben Tagen.“ Um gegen den nach wie vor ungeschlagenen Meister eine Chance zu haben, müssen die SWD powervolleys schnell zu ihrem höchsten Niveau finden. Ansonsten werde es schwer gegen einen Gegner, der in Deutschland das Maß aller Dinge ist und in der Champions League eine gute Rolle spielt. „Sie haben auf jeder Position internationale Klasse zu bieten und sind ein ungemein kompaktes Team“, sagte Murczkiewicz.

Zwölf Mann stehen bei den SWD powervolleys Düren bereit, Mittelblocker Tim Broshog und Libero Moritz Eckardt fallen krankheitsbedingt aus. In den Kader zurückgekehrt ist Filip John. Der Angreifer war schon zweimal vom Verletzungspech heimgesucht worden und kam deswegen bisher nur selten zum Einsatz. Jetzt kann er Sebastian Gevert im Angriff entlasten.

750 Zuschauer sind für den Klassiker gegen Berlin in der Arena Kreis Düren zugelassen. Zutritt ist mit der 2G+-Regelung möglich. Während des gesamten Aufenthalts gilt die Maskenpflicht.

Live übertragen wird die Partie im Bounce House auf www.spontent.tv

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys