Fussball am Wochenende in der Region

Im Rahmen der Möglichkeiten wurden am Wochenende nur einige Spiele in der Region ausgetragen. In den einzelnen Klassen von der Landesliga bis zur Kreisliga B

wurden nur vereinzelt Spiele ausgetragen. In der Landesliga waren die beiden führenden Mannschaften aus Düren und Niederau erfolgreich. In der Bezirksliga konnte sich das Team vom Grüngürtel - Sportfreunde Düren - in Buschbell einen Punkt holen und im Autoteile Reinartz Sportpark fand das Lokalduell statt.

Nach 90 harten Minuten war das Team von Marco Bachmann erfolgreich und konnten sich die Punkte mit nach Hause nehmen.

Hierzu finden Sie auch einige Reaktionen zum Spielverlauf in unserem Filmbericht.

Zum Schluss noch einige Ergebnisse in der Kreisliga A sowie in der Kreisliga B Staffel 2 . Spitzenreiter BC Oberzier mit einem Heimsieg gegen Inden Altdorf.

gez. Redaktion  - Thomas Dienst -

Personalnot Pur - SWD Powervolleys Düren in Bühl belohnt -

Die SWD powervolleys Düren erkämpfen sich in der Volleyball Bundesliga einen enorm wichtigen Auswärtssieg. Mit 3:2 setzen sie sich auswärts trotz größter Personalprobleme gegen den direkten Konkurrenten Volleyball-Bisons Bühl durch und schieben sich damit in der Tabelle wieder vor auf Platz vier. 25:21, 22:25, 19:25, 25:21, 17:15 lauteten die Satzergebnisse nach 135 Minuten Spannung pur. Düren kommt nach 1:2-Satzrückstand und nach einem 3:6 im Tiebreak zurück und gewinnt.

Die Personalprobleme im Dürener Lager hatten sich kurz vor dem Spiel noch einmal empfindlich verschärft: Neben dem ohnehin feststehenden Ausfall von Routinier Dirk Westphal (Außenangriff) waren auch spontan Regisseur Nummer eins Stijn D‘Hulst und Trainer Stefan Falter aufgrund von Grippe nicht mit in den Bus gen Bühl gestiegen. Romans Sauss, der gerade erst nach einer Wadenverletzung auf dem Weg zurück ist, kämpfte ebenfalls mit einer Grippe. Für D‘Hulst rückte sein Stellvertreter Gilles Braas nach und schaffte es, seine Stärken in die Partie mit einzubringen. Und für Falter coachte Assistent Justin Wolff. „Wir haben gekämpft bis zum Umfallen, das war ein Sieg des reinen Willens“, kommentierte er kurz nach der Partie. „Das war ein ganz besonders wichtiger Sieg für uns. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, Platz vier als Ausgangsbasis für die Playoffs zu sichern.“

Düren konnte die Ausfälle zu Beginn wegstecken und schaffte in Satz eins einen Start-Ziel-Sieg. Nach einem Wirkungstreffer von Gilles Braas im Aufschlag führten die SWD powervolleys mit 8:5. Das Team konnten den Vorsprung halten, beziehungsweise ein wenig ausbauen, weil es Karli Allik zu Beginn und gegen Ende zweimal gelang, die Annahme der Bühler mit seinem Aufschlag zu stören und Julius Firkal beide Male den Ball ins Feld stopfte. 23:19 hieß es anschließend, das bedeutete die Vorentscheidung in Satz eins, in der Düren weniger Fehler machte als die Gastgeber.

Das änderte sich ab Satz zwei, jetzt übernahmen die Volleyball-Bisons das Kommando. Vor allem der kleinste Angreifer auf dem Feld setzte jetzt Akzente, Bühls Japaner Masahiro Yanagida. In Japan ist er ein Superstar, davon zeugten 70 Fans, die extra zum Spiel aus seinem Heimatland angereist waren. Mit seinen gefürchteten Aufschlägen kam Düren gut zurecht, im Angriff aber punktete der 1,86 Meter große Spieler konstant und in den Sätzen zwei und drei nach Belieben. Seine Angriffe bringen Bühl in Satz zwei mit 18:15 in Führung, danach hat er das Glück des Tüchtigen, dass sein Not-Angriff auf die Netzkante und von da unerreichbar ins Dürener Feld tropft. Zum 23:19 packen die Hausherren gegen Firkal den Block aus.

Anschließend stehen die SWD powervolleys schnell auf verlorenem Posten. 3:5 heißt es, nachdem Bühl einen gelegten Ball von Allik verteidigt. Überhaupt haben sich die Gastgeber jetzt besser darauf eingestellt, dass Düren im Außenangriff den Druck reduziert und stattdessen auf taktisch kluge Bälle setzt. Der Vorteil der SWD powervolleys wird zum Nachteil, Bühl baut die Bälle neu auf oder ist im Block wach. 6:11 liegt Düren hinten, kann mit zwei Aufschlägen von Marvin Prolingheuer noch mal verkürzen. Aber weil jetzt auch die Annahme der SWD powervolleys wackelt, gewinnen die Gastgeber sicher mit 25:19.

Zu dem Zeitpunkt hat Düren bereits begonnen, die Taktik zu ändern. „Wir haben uns vorgenommen, mehr Risiko zu gehen im Aufschlag und im Angriff, um mehr Druck zu machen“, beschrieb Marvin Prolingheuer. Das funktionierte zunächst schleppend, dann aber immer besser. Keine gelegten Bälle mehr, sondern harte Schläge. Was für Yanagida galt, nämlich dass er über das ganze Spiel stark war, aber in zwei Sätzen nicht zu halten, galt auch für Prolingheuer. Gut für Düren, dass seine zwei Sätze auf die des Japaners folgten. Zwei schwierige Angriffe nach Dürener Abwehr bringt er in Satz vier zur 14:11-Führung unter. Hier kippt die Partie wieder. Der eingewechselte Romans Sauss legt ein Ass nach. Und zum 19:14 ist es endlich so weit: Der Dürener Block in Person von Gilles Braas greift sich Yanagida. Anschließend bringen die SWD powervolleys den Vorsprung über die Runden.

Der Tiebreak beginnt schlecht. Yanagida lässt es im Gegenangriff krachen: 2:4. Dann verteidigt der Japaner einen Dürener Angriff toll und das Schiedsgericht übersieht einen deutlichen Übertritt beim Angriff der Bühler: 3:6. Zum 10:11 verzieht der Japaner, zum 12:12 blockt Tim Broshog, das 13:12 besorgt Prolingheuer mit einem Gegenangriff. Düren hat jetzt die Chance, sich den Matchball zu holen, aber das Schiedsgericht wertetet einen Sauss-Ball als Antennenberührung, obwohl der gegnerische Block die Spielfeldbegrenzung am Netz berührt. „Das war eindeutig“, sagte Wolff. „Aber wir haben uns davon nicht beeinflussen lassen.“ 13:13 steht es, Bühl wehrt kurz darauf den ersten Dürener Matchball ab. Beim 15:14 haben die SWD powervolleys Matchball und die Chance zum Gegenangriff, die sie sich aber selbst mit einem technischen Fehler nehmen. Ein weiterer von Bühl abgewehrter Matchball geht ins Land, bis Prolingheuer an der Aufschlaglinie steht. Er macht viel Druck, stört den Spielaufbau der Gastgeber, Dürens Libero Blair Bann kann den Bühler Angriff verteidigen. Und dann macht Prolingheuer Punkt, Satz und Sieg mit seinem Gegenangriff klar.

Kompliment an das ganze Team“, sagte Justin Wolff. „An Gilles, der das ganz stark gemacht hat, an Romans, der nach langer Verletzungspause und trotz Grippe am Ende immer sicherer geworden ist. Und an Marvin. Der hat jeden wichtigen Punkt für uns gemacht.“

Schwere Prüfung in Bühl

Ab jetzt zählt jeder Punkt in der Volleyball Bundesliga: In einem Mittelfeld, in dem Platz vier und Platz acht gerade mal drei Punkte trennen, ist jede der letzten vier Partien im Rennen um die besten Plätze für die Playoffs eine Art Endspiel. Das gilt erst recht, wenn Düren am Samstag ab 20 Uhr bei den Volleyball-Bisons Bühl antritt. Es ist das Duell Fünfter gegen Sechster, beide trennt ein Punkt. „Wir spielen ab sofort in jedem Spiel ein kleines Finale“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter. „Für beide Teams geht es am Samstag um viel.“

Die SWD powervolleys können bis auf den nach wie vor nicht einsatzfähigen Dirk Westphal (Daumen-Operation) auf alle Spieler zurückgreifen. Auch der zuvor lange verletzte Stammspieler Romans Sauss trainiert wieder voll. „Es wird aber noch etwas dauern, bis er zu seiner Bestform zurückfindet“, mutmaßt Falter. Trotzdem sei es wichtig, dass er dabei ist. Das verleiht den beiden jungen Außenangreifern Julius Firkal und Karli Allik Sicherheit.

Mit den Volleyball-Bisons haben die SWD powervolleys einen Gegner vor sich, der es im Angriff über die Mitte gerne knallen lässt. „Da müssen wir mit unserem guten Blocken gegen arbeiten“, fordert der Trainer viel Aufmerksamkeit. Der Block sei aber nicht die erste Waffe gegen die Bühler Schnellangriffe. „Wir müssen so gut aufschlagen, dass unser Gegner weniger oft über die Mitte angreifen kann, wie er das gerne würde“, erklärt Falter. Auch in der Annahme der gegnerischen Aufschläge müssen die Dürener Spieler ihren Mann stehen. Der Japaner Yanagida ist eine echte Waffe im Aufschlag, weil er konstant mit großer Wucht und wenig Fehler servieren kann. „Der Junge hat einen Kanonen-Arm“, sagte Falter schon nach dem Hinspiel, das Düren 3:2 gewinnen konnte.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren

 

Handball: BTV - der Tabellenerste erwartet HSV Frechen

Nach dem mehr als überzeugendem Auswärtssieg in Mühlheim, wartet die nächste Charakterprobe. Der Gegner aus Frechen kommt mit Rückenwind und einer Neuverpflichtung.  

Es ist ein inflationiär benutztes Wort: Charakterprobe. Wenn der Tabellenerste gegen den Vorletzten spielt, muss jenes Wort allerdings bemüht werden: „Auch wenn die Trainingswoche wieder nicht ideal war, müssen wir gegen Frechen gewinnen. Wir können uns in solchen Spielen nur selber schlagen. Die Einstellung und die Bereitschaft muss zu 100 % da sein“, fordert der genesene Coach Boris Lietz. Die Frechener haben am letzten Spieltag neuen Mut im Kampf um den Klassenerhalt geschöpft- sie gewannen mit einem Tor gegen Ollheim. Maßgeblichen Anteil hatte Winterneuzugang Johannes Zadraschil, welcher aus Pulheim zurückgeholt wurde (15 Feldtore).

 

Ein besonderes Augenmerk wird man auch auf den Rechtsaußen Marek Mrugas legen müssen, der die Torschützenliste der Verbandsliga mitanführt. Trotz der individuelle Qualität, welche Frechen zweifellos besitzt, geht der BTV als klarer Favorit in die Partie: „Die Rolle nehmen wir an. Es wäre schwachsinn zu erzählen, dass wir der Außenseiter sind- vorallem zu Hause“, zeigt sich Co-Trainer Maxi Czazabat selbstbewusst.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten wird es für Julian Stötzel und Luca Feistkorn, die vor einem Jahr noch das Schwarz-Rote Frechener Trikot getragen haben: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, um unserem Ziel ein Stück näher zu kommen. Nach Samstag kann Frechen von mir aus die restlichen 9 Spiele gewinnen“, hofft Luca Feistkorn auf den Klassenverbleib seiner alten Kollegen.

Die Mannschaft, um Kapitän Michael Pelzer, freut sich über lautstarke Unterstützung in der Birkesdorfer Festhalle: „Wir wollen nun auch die letzten Schritte Richtung Oberliga machen. Wir müssen Frechen genauso seriös angehen wie MTV Köln letzten Sonntag.“ Derweil fanden erste Gespräche mit einzelnen Spielern der Birkesdorfer Mannschaft statt: „Wir hatten bisher sehr gute Gespräche und denken, dass wir den Kader weitestgehend zusammenhalten können“, zeigt sich Abteilungsleiter Marco Kreutz optimistisch und zufrieden. Personell kann Boris Lietz gegen Frechen aus den Vollen schöpfen: „Wir sind froh, dass wir die Grippewelle ganz gut gemeistert haben und soweit wieder alle fit sind“, freut sich der Coach.

Quelle: Pressestelle


DMS 2018 im Schwimmbezirk Aachen

Bezirksliga und Bezirksklasse schwimmen in Übach-Palenberg

Die beiden Wettkämpfe im Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen 2018 auf Bezirksebene werden am 24. und 25. Februar in Übach-Palenberg ausgetragen. Ausrichter ist der VfR Übach-Palenberg.

In der Bezirksliga, der obersten Ebene des Schwimmbezirks Aachen, ist das Teilnehmerfeld auf fünf Damen- und fünf Herrenmannschaften begrenzt. Hier sind gesetzt die Damenteams von Jülicher Wassersportverein, Wasserfreunde Delphin Eschweiler I, Brander SV, Dürener TV II und SG Euregio Swim Team II. Bei den Herren schwimmen VfR Übach-Palenberg I, Brander SV, Jülicher Wassersportverein, Aachener SV 06 II und VfR Übach-Palenberg II.

Die Mannschaften schwimmen Samstag, den 24. Februar 2018 um 13:30 Uhr und gegen 16:15 Uhr im Ü-Bad in Übach-Palenberg, Dammstr. 79.

In der Einsteigergruppe, der Bezirksklasse, treten 10 Mannschaften aus sieben Vereinen an. Bei den Damen haben gemeldet Aachener SV 06 II, SG Erkelenz-Hückelhoven, SG Euregio Swim Team III, VfR Übach-Palenberg II und Wasserfreunde Delphin Eschweiler II. Zur Gruppe der Herrenmannschaften gehören Aachener SV 06 III, Dürener TV II, SG Euregio Swim Team II, Wasserfreunde Delphin Eschweiler und Würselener SC. Der Startpfiff für die Wettkämpfe am Sonntag, den 25. Februar 2018 ertönt um 10:00 Uhr und gegen 13:10 Uhr.

Bei allen Wettbewerben wird in zwei Durchgängen das gesamte DSV-Wettkampfprogramm mit 13 Strecken (50 m Freistil, alle 100 m, 200 m Strecken, 400 m sowie die langen Strecken über 800 und 1500 m Freistil) geschwommen.

 

 

 

 

 

Der VfB Friedrichshafen auch in der Arena Kreis Düren nicht zu stoppen


Der VfB Friedrichshafen war am Ende eine Nummer zu groß: In der Volleyball Bundesliga verlieren die SWD powervolleys Düren ihr Heimspiel gegen den ungeschlagen Tabellenführer vom Bodensee mit 1:3. 25:23, 18:25, 19:25, 17:25 lauteten die Satzverhältnisse vor 1500 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. „In den letzten drei Sätzen hat man jeweils ab der Satzmitte gesehen: Da steht ganz viel Klasse auf der anderen Seite des Netzes“, erkannte Dürens Trainer Stefan Falter an. Sein Team wehrte sich, phasenweise konnte es dem Primus Paroli bieten. Aber nur im ersten Satz reichte es für mehr. Die SWD powervolleys bleiben trotz der Niederlage vorerst auf dem vierten Tabellenplatz.

Einen glatten Fehlstart legten die Hausherren in Satz eins hin. Schnell führte Friedrichshafen mit 9:2, weil Dürens Annahme zwar keine Fehler produzierte, aber aufgrund der starken Aufschläge der Gäste nicht in der Lage war, ein Spiel aufzubauen, das den Gegner vor Probleme hätte stellen können. Spielmacher Stijn D‘Hulst hatte weniger Optionen, um die Bälle auf seine Angreifer zu verteilen. Der VfB nutzte das aus, verteidigte viele Dürener Angriffe und schlug dann zurück. Dieses Muster wiederholte sich häufig im Verlauf der Partie. Aber nicht mehr in Satz eins. Die SWD powervolleys schlugen zurück, verteidigten stark und griffen mutig an. Beim 11:14 war der Rückstand halbiert, zum 19:20 servierte Julius Firkal ein Ass, zum 22:21 blockte Michael Andrei. Das 24:22 resultierte aus einem Angriffsfehler der Gäste. Kurz danach machte Düren den Satzgewinn perfekt.

Der VfB leistete sich offenbar nach der sicheren Führung einen Spannungsabfall, den stark kämpfende Dürener nutzen konnten. Wiederholen sollte sich das nicht. Bis zur Mitte des zweiten Durchgangs lieferten sich beide Team ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständig wechselnden Führungen. Die Halle stand Kopf, als Tim Broshog mit einem krachenden Block das 13:13 markierte. Für den VfB war spätestens das offenbar eine Art Weckruf. Innerhalb weniger Minuten entschieden sie den Satz. 19:13 stand es plötzlich, weil der Dürener Spielaufbau stockte. Es blieb zwar dabei, dass die SWD powervolleys hier wenig direkte Fehler machten. Das reichte gegen den VfB aber nicht. Jeden nicht optimal vorbereiteten Dürener Angriff beantworteten die Gäste entweder direkt mit dem Block. Oder aber die beste Abwehr der Liga verteidigte den Ball und die der beste Angriff der Liga aus der eigenen Abwehr schlug zu und entschied den Satz schnell.

In Satz drei liefen die SWD powervolleys ebenfalls die gesamte Zeit über einem Rückstand hinterher. Aber sie schafften es lange, in Schlagdistanz zu bleiben. Michael Andrei blockte zum 17:18, der Satz schien wieder offen. Und dann doch wieder nicht. Denn Friedrichshafen blockte zurück, gleich zweimal, und führte 22:18. Danach nahm Düren im Angriff mehr Risiko und wurde nicht belohnt. Zwei schnelle Fehler später war der Satz mit 19:25 verloren.

Den vierten Durchgang und damit den Sieg fuhren die Gäste ein, weil sie schlicht die reifere Spielanlage haben. Dürens junge Außenangreifer Julius Firkal und Karli Allik kämpften wie das gesamte Team. Allerdings deckte der Gegner sie immer wieder mit taktisch geschickten Service ein. „Der VfB filetiert mit seinen Aufschlägen“, hatte Trainer Stefan Falter vor dem Spiel gesagt. Und genau das passierte. Zwar brachen die SWD powervolleys nie auseinander.

Aber darauf ist das Friedrichshafener Spiel auch nicht angewiesen. Es reicht, dem Gegner ein paar Prozent Druck im Angriff zu nehmen. Dann rollt die VfB-Maschine. So wie nach dem 12:13, das Michael Andrei per Block für Düren besorgte. Bis zum 22:17 punktete Friedrichshafen immer wieder mit viel Cleverness und dem Selbstvertrauen eines Teams, das kurz davor stand, den 27. Sieg in Folge zu feiern. „Sie finden dann oft die bessere Lösung im Angriff“, stellte Falter fest. „Das sind Dinge, die unsere jungen Spieler zum Teil lernen müssen. Auf der anderen Seite stehen Spieler, die ihre Gruppe in der Champions League dominiert haben. Wir haben talentierte Spieler, die aber zum ersten Mal auf diesem Niveau unterwegs sind.“ Das Wort Lehrgeld nahm der Trainer nicht in den Mund, stattdessen lobte er sein Team dafür, dass es sich trotz der Überlegenheit des Gegners immer wieder mit viel Moral gewehrt habe.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren

SWD powervolleys Düren: Friedrichshafen, ungeschlagen


Die Bilanz des VfB Friedrichshafen sagt alles: 26 Pflichtspiele in dieser Saison, 26 Siege - sei es in der Volleyball Bundesliga, im Pokal oder in der Champions League. Ganz klar: Der VfB ist im Moment das Maß aller Dinge im deutschen Volleyball und stellt die SWD powervolleys Düren vor eine große Herausforderung. Trotzdem wird Düren sie annehmen und versuchen, Friedrichshafen am Samstag in der Arena Kreis Düren die erste Niederlage beizubringen. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.

Trainer Stefan Falter kann für dieses Unterfangen erstmals seit längerer Zeit wenigstens wieder auf drei Außenangreifer zurückgreifen. Romans Sauss ist nach seinen langwierigen Problemen mit der Wade wieder fit. „Er kann ohne Sorge spielen. Die Sache ist ausgestanden“, sagt Falter. Allerdings gibt der Trainer zu bedenken, dass der Topscorer des Teams erst wieder in Tritt kommen muss. „Er hatte lange keinen Rhythmus. Das wird nicht von jetzt auf gleich gehen. Aber es gibt unseren jungen Spielern Selbstvertrauen, dass er wieder da ist.“

Selbstvertrauen und Mut braucht Düren, wenn es gegen den VfB eine Chance haben will. Die Ungeschlagenen pflegen eine besondere Spielweise, die sie zur Perfektion gebracht haben. „Sie filetieren die Gegner mit taktisch starken Aufschlägen. Im Angriff legen sie großen Wert darauf, fehlerfrei zu spielen“, beschreibt Falter. Das versuchen andere Teams auch. Aber Friedrichshafen schafft das auf einem eigenen Niveau. Das Team des ehemaligen Bundestrainers Vital Heynen legt sich den Gegner mit technisch und taktisch starkem Spiel so lange zurecht, bis eine aussichtsreiche Chance auf den Punkt da ist. „Sie wählen dabei nicht immer Angriffe mit großer Wucht, sondern spielen mit viel Auge“, hat Falter beobachtet.

Dazu kommt, das derzeit nur wenige Teams in Europa eine Block- und Feldabwehr auf dem Niveau des VfB spielen. Heynens Team funktioniert wie gut geölte Maschine, wenn es daran geht, dem Gegner Sand ins Getriebe zu streuen und dann selbst zuzuschlagen. „Uns muss es gelingen, in Aufschlag und Angriff selbst so viel Druck aufzubauen und so wenig Fehler wie möglich zu machen, damit es dem VfB schwer fällt, sein Spiel aufzuziehen“, sagt Falter. Gleichwohl weiß er, dass der nächste Gegner auch in Bedrängnis oft besonders clevere Lösungen findet. „Die Bilanz des VfB ist kein Zufall. Da wartet eine besondere Herausforderung auf uns“, sagt Falter.

Bis auf den am Daumen operierten Dirk Westphal sind alle Spieler der SWD powervolleys einsatzfähig.

Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys Düren