1. FC Düren - die ersten Verträge nun verlängert

der 1. FC Düren hat die Verträge von gleich zwei Spielern verlängert.

Zwei Leistungsträger des 1. FC Düren haben ihre Verträge verlängert. Sowohl Außenbahnspieler Markus Wipperfürth als auch Stürmer David Bors bleiben dem Fußball-Mittelrheinligisten ein weiteres Jahr erhalten. Ihre Verträge sind nun bis zum Sommer 2023 datiert. „Wir sind von beiden Spielern absolut überzeugt und freuen uns, dass wir eine Verlängerung erzielen konnten“, sagt FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig.

Wipperfürth schlug im Mittelrheinpokalfinale 2020 gegen Alemannia Aachen die entscheidende Flanke zum 1:0-Siegtreffer und ist damit unweigerlich mit dem bis dato größten Vereinserfolg verbunden. Darüber hinaus ist der 26-Jährige auch einer der Leistungsträger der laufenden Saison, die mit dem Aufstieg in die Regionalliga gekrönt werden soll.

Seinen Anteil am Erfolg hat auch der 27-jährige Bors, der in 20 Spielen auf 15 Tore und fünf Vorlagen kommt. Mit seiner Spielweise, so erhoffen es sich die Verantwortlichen beim 1. FC Düren, könnte er eine Etage höher noch wertvoller für das Team werden. „Nach seiner Verletzung hat er allen gezeigt, dass mit einem David Bors zu rechnen ist“, erklärt Ruhrig. Einen Vorgeschmack hätte etwa das Pokalspiel gegen Regionalligist Fortuna Köln gegeben, in dem der Offensivspieler stark spielte, nur letztlich keinen Torerfolg verbuchen konnte.

'Quelle : Pressesprecher Kevin Teichmann 

Volleyball - erster Neuzugang in Düren

SWD powervolleys Düren: Der erste Neuzugang

 

Der erste Neuzugang beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren steht fest: Vom Liga-Konkurrenten WWK Volleys Herrsching wechselt Mittelblocker Luuc van der Ent nach Düren. Der Niederländer ist 23 Jahre alt, 2,08 Meter groß, seit 2019 Nationalspieler und bereitet sich gerade mit der Auswahl seines Heimatlandes auf die Volleyball Nations League vor.

van der Ent hat in den vergangenen beiden Jahren für Herrsching gespielt, davor
ging er für die Heitec Volleys Eltmann in der Bundesliga ans Netz. Seite erste Station im Ausland war bei einem großen Namen: Modena, Italien. „Er hat in den drei Jahren in der Bundesliga gezeigt, welche Stärken er hat. Wir sind davon überzeugt, dass er uns mit seinem Angriff und seinem Aufschlag weiterhilft", sagt Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. „Wir sehen in ihm einen Spieler mit dem Potenzial, ein Top-Blocker in der Bundesliga zu werden", sagt Murczkiewicz weiter. Wichtig sei zudem, dass die SWD powervolleys mit Luuc van der Ent ihren Weg der Verjüngung fortsetzen. „Er wird uns weiterhelfen und kann gleichzeitig von einem Routinier wie Michael Andrei lernen. Das ist eine gute Situation."

Luuc van der Ent berichtet, dass er sich „mega freut, dass das mit Düren geklappt hat". Die SWD powervolleys seien für ihn der nächste Schritt in seiner Entwicklung. „Sie haben in den vergangenen Jahren um die Medaillen mitgespielt. Das ist auch mein Ziel", sagt er. Zudem freut er sich auf die Zusammenarbeit mit einem Spielmacher wie Tomas Kocian-Falkenbach. „Ich habe die Vermutung, dass unsere Spielweise im Angriff gut zusammenpasst", sagt van der Ent, der erklärt, sich nach zwei tollen Jahren in Herrsching auf die neue Herausforderung in Düren zu freuen.

In den vergangenen beiden Jahren waren das immer hart umkämpfte Duelle zwischen Herrsching und Düren. Am Ende hat aber immer Düren gewonnen, auch, weil sie einen tieferen Kader hatten“, spricht van der Ent an, dass er sich von der mannschaftsinternen Konkurrenz ein höheres Niveau verspricht. Das will der groß gewachsene, physisch starke Spieler nutzen, um sich weiter zu verbessern. „Ich lebe von meinem Blockspiel und habe angefangen, mit einem Hybrid-Aufschlag zu arbeiten. Das klappt alles ganz gut. Trotzdem will ich mich in jedem Element verbessern.“


Der Kader für die Saison 2022/23: Ivan Batanov (Libero), Eric Burggräf (Zuspiel), Filip John (Diagonal), Marcin Ernastowicz, Erik Röhrs, Tobias Brand (Außenangriff), Michael Andrei, David Pettersson, Luuc van der Ent (Mittelblock), Rafał Murczkiewicz (Trainer)

Quelle : Pressestelle SWD PowervolleysDüren

 

Volleyball Bundesliga - Aus für Düren - das bittere Ende einer Super Saison

 

SWD powervolleys Düren: Das bittere Ende einer starken Saison

Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ist Endstation für den Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren: Der VfB Friedrichshafen gewinnt auch das dritte Duell und zieht damit in das Finale ein. „Für uns ist das bitter. Wir verlieren drei Spiele, die wir alle auch alle hätten gewinnen können“, sagte Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz. Das dritte Spiel endete 2:3 aus Dürener Sicht. Die Satzergebnisse (25:20, 20:25, 22:25, 17:19) zeigen: Mehr Drama geht nicht. „Im Volleyball gewinnst du keine Spiele unverdient. Deswegen geht unser Glückwunsch an den VfB Friedrichshafen“, fand Murczkiewicz kurz nach dem Saisonende lobende Worte für einen Gegner, der „großartig gekämpft hat. Genau wie wir. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht.“

Bitter für Düren: Tatsächlich in jedem Spiel hatten die SWD powervolleys die Chance, als Sieger vom Feld zu gehen. Bezeichnend für die intensive und emotionale Serie war die Tatsache, dass sich leidenschaftlich kämpfende Dürener am Ende zu selten belohnt haben. Symptomatisch war der Tiebreak in Spiel drei, in dem die Gastgeber in der Arena Kreis Düren fast schon aussichtslos mit 8:12 zurück lagen, um dann in beeindruckender Manier zurückzukommen. Die Halle, in der die Stimmung nach einigen unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen am Ende des dritten und zu Beginn des vierten Satzes aufgeladen war, tobte, als der für den Aufschlag eingewechselte Sebastian Gevert seinem Team beim 15:14 den ersten Matchball besorgte. Ab dann wiederholte sich, was aus Sicht der Dürener leider in allen drei Spielen mehrfach passiert war: Die SWD powervolleys verteidigten stark, hatten bei Satz- oder Matchball nach großartiger Abwehr den Ball auf ihrer Seite - und konnten die Chance dann doch nicht nutzen.

Mehrfach hätte Düren die Partie gewinnen und so ein viertes Spiel erzwingen können. Am Ende eines hochklassigen und hoch-dramatischen Spiels setzte sich die Friedrichshafener Stärke im Block durch. Einen Dürener Angriff entschärfte die groß gewachsene Blockreihe des Bundesliga-Rekordmeisters, der Gegenangriff saß und bescherte dem VfB Matchball. Als der nächste Dürener Angriff knapp das Feld verfehlte, sackten enttäuschte Gastgeber auf ihrer Feldhälfte in sich zusammen, während die Gäste den erfolgreichen Abschluss einer Serie feierten, die Werbung für den Volleyball-Sport war mit vielen Emotionen, starkem Einsatz und immer wieder wechselnden Führungen.

Murczkiewicz vertraute in den letzten beiden dramatischen Sätzen seinen jungen Spielern, brachte im Zuspiel Eric Burggräf und auf der Diagonalen Filip John für Tomas Kocian-Falkenbach und Sebastian Gevert. Die junge Aufstellung lieferte ab und drehte nach einem kompletten Fehlstart den vierten Satz. 5:10 lag Düren da schon hinten und wirkte geschlagen. Tobias Brand stemmte sich mit wütenden Aufschlägen und spektakulären Abwehraktionen gegen die drohende Niederlage. Das wirkte. Düren knabberte den Rückstand Stück für Stück weg und führte nach einem technischen Fehler des VfB 15:14. Was folgte war ein Schlagabtausch mit wechselnden Führungen und dem besseren Ende für die SWD powervolleys. Eine Netzberührung der Gäste, die im Videobeweis deutlich wurde, bedeutet den 2:2-Ausgleich nach Sätzen.

Wir haben nie aufgegeben und emotional alles in diese Partie geworfen“, beschrieb der Trainer, der bedauerte, dass die jungen Spieler sich nach den Aufholjagden in Satz vier und fünf am Ende doch nicht belohnen konnten. „Wir haben Jungs, die gehören zur Zukunft des deutschen Volleyballs. Sie brauchen das Vertrauen. Und sie brauchen Situationen im Feuer, aus denen sie lernen können“, sagte Murczkiewicz. Viel falsch gemacht habe sein Team nicht. Am Ende habe es sich der größeren Routine des Gegners um den starken Spielmacher Dejan Vincic beugen müssen. Der VfB war in den entscheidenden Momenten einen Tick besser darin, die richtige Mischung aus Cleverness und risikofreudiger Spielweise zu wählen.

Wie tief die Enttäuschung saß, war in den Minuten nach dem Spiel in den Gesichtern der Spieler abzulesen. Die Bronzemedaille als Lohn für den dritten Platz war ein schwacher Trost. Mit dem Halbfinale hat die Mannschaft zwar das gesteckte Saisonziel erreicht. Allerdings war nach den starken Wochen und Monaten vor der kollektiven Corona-Erkrankung des Teams im März die Hoffnung groß, dass mehr möglich sein könnte. Schließlich waren die SWD powervolleys als souveräner Zweiter in die Playoffs eingezogen. „Im Moment fällt es mir schwer, das zu sagen. Aber wir werden daran wachsen und in der nächsten Saison stärker zurückkommen“, sagte Rafał Murczkiewicz.

Quelle : Pressestelle 

Sieg oder Saisonende - Arena Kreis Düren

 

SWD powervolleys Düren: Sieg oder Saisonende

Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft steht der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren vor einer großen Herausforderung. In den ersten beiden Spielen der Serie musste Düren zwei schmerzhafte Niederlagen gegen den VfB Friedrichshafen hinnehmen. Die Ausgangslage vor dem dritten Spiel am Mittwoch um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren ist also einfach zu beschreiben: Sieg oder Saisonende. „Mussten wir zwei Tiefschläge einstecken? Ja. Ist die Situation gerade schwierig? Ja“, beantwortet sich Dürens Trainer Rafał Murczkiewicz wesentliche Fragen vor Spiel selbst. „Aber das Wichtigste ist: Wir haben es immer noch in der Hand, ins Finale einzuziehen. Und wir glauben daran.“

Das sagt Murczkiewicz, weil er die Gründe für die zwei Niederlagen kennt. Einer davon ist natürlich der enorm dominante Block der Friedrichshafener, der in beiden Spielen den Unterschied gemacht hat. „Friedrichshafen muss blocken. Das ist eine ihrer großen Stärken. Uns ist es in den entscheidenden Momenten nicht gelungen, mit unserer großen Stärke dagegenzuhalten“, sagt Dürens Trainer. Diese Stärke sei die die Block- und und Feldabwehr und der daraus resultierende Gegenangriff. „Wir haben in beiden Spielen so viele Bälle mit Leidenschaft verteidigt. Leider konnten wir die Chancen, die sich uns dann im Angriff geboten haben, nicht oft genug nutzen. Denn sonst stünde es jetzt nicht 0:2“, sagt Murczkiewicz.

In der dritten Runde des Duells zwischen der besten Blockreihe der Liga und der Mannschaft, die oft am effektivsten die Chancen zum Gegenangriff nutzt, muss sein Team sein Stärke besser ausspielen. Auf die Mischung kommt es dabei an. In den Momenten, in denen die Chance da ist, sollen die Angreifer aggressiv zuschlagen. Dann, wenn der Häfler Block gut postiert ist, ist Cleverness das Gebot der Stunde. Da habe sein Team bisher nicht zu seinem Spiel gefunden. „Wir machen so viel richtig. Wir spielen mit enorm viel Herz, wir kämpfen. Aber am Ende hat uns bisher die Mischung aus Aggressivität und Spaß gefehlt“, erklärt Dürens Trainer. Ein bisschen mehr von all dem und eine Angriffslast, die etwas besser auf alle Positionen verteilt ist – so wollen die SWD powervolleys in der Serie noch die Wende schaffen.

Quelle : Pressestelle SWD Powervolleys Düren