Aus im Viertelfinale


Der Traum vom Halbfinale ist geplatzt: Im Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft scheiden die SWD powervolleys Düren im Entscheidungsspiel gegen Meister Berlin Recycling Volleys aus. 0:3 (22:25, 25:27, 15:25) endete die Partie, 1:2 die Serie gegen den Titelverteidiger. Berlin war letztlich zu Hause zu stark für die SWD powervolleys. Die Mannschaft erarbeitete sich zwar ihre Chancen in den ersten beiden Sätzen, nutzt aber zu wenige davon. „Wir haben zwei Sätze lang gut angenommen. Dafür kam im Angriff aber zu wenig heraus“, sagt Trainer Stefan Falter in der Analyse. Nach dem unglücklich verlorenen zweiten Satz war auf Dürener Seite der Ofen aus. „Das war vermutlich der Knackpunkt. Danach hatte ich den Eindruck, dass das Netz für uns plötzlich 50 Zentimeter höher war“, schildert Falter. Damit endet für Düren eine Saison in einer Liga, die mutmaßlich so stark ist wie noch nie.

Wir werden jetzt sicher ein paar Tage brauchen, um mit dem Frust umzugehen“, sagt Trainer Stefan Falter. Der saß direkt nach dem Spiel tief; weil die Saison aus ist und weil die Mannschaft sich am Ende nicht so wehren konnte wie erhofft. Das hatte aber auch mit dem Gegner zu tun. „Berlin ist individuell ohne Frage besser besetzt als wir. Wenn die dann auch noch Rückenwind haben, dann wird es schwer“, erkennt Falter letztlich die Überlegenheit des Meisters in dessen zwei Heimspielen an. Gegen einen Titelverteidiger, der rechtzeitig zum Saisonfinale immer stärker wird, muss alles passen, um gewinnen zu können. Das war auf Dürener Seite nicht der Fall.

Der Start in die Partie misslingt: Zwei Fehlaufschläge, ein Angriff ins Netz und ein Berliner Block bedeuten einen 5:8-Rückstand. Danach wird es nicht besser: Berlin macht mit heftigen Sprungaufschlägen Druck. Dürens Annahme macht zwar keine Fehler, allerdings fehlt im Dürener Angriff die Durchschlagskraft und Berlin führt nach zwei starken Blockaktionen 11:6. Abreißen lässt Düren zunächst aber nicht, weil auch die Berliner Annahme den Aufschlagdruck der SWD powervolleys spürt. Daraus resultieren Berliner Fehler, die Düren auf 13:16 verkürzen lassen. Und weil Tomáš Kocian und Sebastian Gevert den Druck im Aufschlag hochhalten, steht es 19:20. Berlin reagiert aber keinesfalls verunsichert, im Gegenteil: Olympiasieger Sergej Grankin schlägt auf und bringt die SWD powervolleys so aus dem Rhythmus, dass ein Dürener Angriffsfehler und ein Blockpunkt für die BR Volleys das Resultat sind: 19:23, die Vorentscheidung in Satz eins.

Danach verschiebt sich das Momentum, Berlins Aufschlagdruck lässt sich nach, während Düren gleichzeitig in Annahme und Abwehr sicher steht und Tim Broshog im Gegenangriff zum 6:4 punktet. Florian Lacassie erhöht im Block auf 10:7, danach scheitert der Franzose zweimal im Angriff, Berlin gleicht zum 10:10 aus. Trotzdem sind Stefan Falters Mannen jetzt besser im Spiel, der Aufschlagdruck zwingt Berlin zu Fehlern. Kapitän Michael Andrei serviert ein Ass, danach verwandelt Björn Andrae einen Gegenangriff aus schwerer Position zum 16:12. Geholfen hat das nicht, weil Berlin mit Sebastian Kühner ein Ass einwechselt, zum 20:19 wird Gevert geblockt, danach scheitert Andrae knapp im Angriff, es steht 23:22 für Berlin. Zum 27:25 vollstreckt der eingewechselte Kyle Russel im Gegenangriff.

Das war offenbar der Knackpunkt für Düren. Denn während die BR Volleys in Satz drei den Druck hochfahren, unterlaufen den SWD powervolleys jetzt vermehrt Fehler. Und das, was an Angriffen noch in Richtung Berlin fliegt, verteidigt der Meister und schlägt wie im Rausch zurück. Erneut steht in dieser Phase der US-Amerikaner Jendryk am Aufschlag, der den Dürener Spielaufbau wie schon im ersten Spiel lähmt. Das Resultat: 11:6 für Berlin, Partystimmung in der Max Schmeling Halle und ein Dürener Team, dass den rollenden Meister nicht mehr stoppen kann. Beim Stand von 16:9 aus Berliner Sicht ist das Aus so gut besiegelt. Die Gäste versuchen, den Druck im Aufschlag zu steigern, was eine hohe Fehlerquote zur Folge hat. Eine Rückkehr ins Spiel gelingt nicht mehr, die Saison endet mit hängenden Köpfen.

Es wird einige Tage brauchen, bis die Mannschaft realisiert, dass sie in einer enorm stark besetzten Liga auch gegen die Favoriten mithalten oder sogar gewinnen konnte. „Im Moment passt der Gedanke aber noch nicht in die Köpfe. Die Jungs sind ehrgeizige Profis. Und wenn du nicht Meister wirst, endet deine Saison mit einer Niederlage, die sehr schmerzhaft ist“, sagt Stefan Falter.

Quelle : Pressestelle SWD Powervololeys Düren

SWD powervolleys Düren: Tiebreak-Krimi gewonnen, Sonntag in Berlin!

Die SWD powervolleys Düren melden sich zurück im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft. Nach 150 Minuten Spannung pur in der Arena Kreis Düren ringt Düren den deutschen Meister Berlin Recycling Volleys Berlin mit 3:2 nieder. 25:22, 20:25, 20:25, 25:22, 15:13 lauten die Satzergebnisse. Damit erzwingt Düren das Entscheidungsspiel am Sonntag um 19 Uhr in Berlin.

Das war eine starke Team-Leistung gegen eine Mannschaft, die individuell besser besetzt ist als wir“, sagte Trainer Stefan Falter. Dabei war Dürens stärkste Waffe über weite Strecken nicht so wirksam wie sonst: Im Aufschlag hatten beide Teams einen unterdurchschnittlichen Tag erwischt. „Dafür haben wir großartig abgewehrt“, lobte Falter. Der nach einer Verletzungspause zurückgekehrte Tim Broshog setzte Akzente im Block. „Tim war zwei Wochen raus. Und dann legt er gegen dieses starke Team eine solche Leistung hin. Hut ab“, zollte Falter Respekt und machte weiter mit Florian Lacassie. Der Franzose kam in die Partie, nachdem Düren Probleme mit den Berliner Aufschlägen hatte und egalisierte die Unsicherheiten.

Routinier Björn Andrae verwandelte schließlich am Ende einer begeisternden Partie den viel umjubelten Matchball.


Quelle: Pressestelle SWD Powervolleys 'Düren

Sport aktuell - am Wochenende - in der Region

In der Kreissporthalle Euskirchener Strasse wurden am Wochenende die diesjährigen Landesmeisterschaften im Ringen ausgetragen. Der Veranstalter Ringerclub CWS Merken war rundum zufrieden und mit stolz auf Ihren Akteur Alexander Kleer. Er verließ als Doppellandesmeister in den Disziplinen Freistil und Griechisch Römisch die Halle.
Mehr zu dieser Veranstaltung bei uns zu Hören am Montagabend.

Die Fussballfans vom Tabellenführer in der Kreisliga A SV Kurdistan Düren konnten auswärts einen weiteren Erfolg verbuchen.

Michael Hermanns - SC Jülich, Yannic Schönen - FC Rurdorf, Dominik Kremer - 1. FC Düren II sowie Maik Wengorz - SV Kurdistan Düren #äußerten sich hier bei uns zum Spieltag.

Mehr und ausführlich bei uns zu Hören am Montagabend in den bekannten Rubriken "Facebook oder Youtube Kanal"

 

gez. Rudi Schmitz - Redaktion -

SWD powervolleys Düren: Berlin am Ende zu stark

Das war nicht der Start in die Playoffs der Volleyball Bundesliga, den die SWD powervolleys Düren sich erhofft hatten. Mit 0:3 verlieren sie das erste Viertelfinale gegen den Meister Berlin Recycling Volleys. 27:29, 19:25, 14:25 lauteten die Satzergebnisse in der Max Schmeling Halle. Düren hofft jetzt auf das Rückspiel am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Mit einem Sieg kann die Mannschaft von Trainer Stefan Falter ein Entscheidungsspiel erzwingen, im Fall einer Niederlage wäre eine enorm starke Saison im Viertelfinale vorbei.

Am Anfang hatten wir einfach nur Pech, danach haben wir es nicht mehr verstanden, unsere Aggressivität in positive Energie umzusetzen. Berlin dagegen konnte das immer besser“, sagte Falter. Jetzt werde der Spielstand auf 0:0 gesetzt. „Wir werden zu Hause versuchen, genau die Mischung aus Aggressivität und Cleverness zu finden, die Berlin heute am Ende so stark gemacht hat.“

Im ersten Satz hatte der Meister vor allem mit zwei Netzrollern enormes Glück. Anschließend zwängte Berlin dem Spiel mit seinem Aufschlag seinen Stempel auf. In Satz drei gingen die SWD powervolleys dann im Aufschlaggewitter in der Hauptstadt unter.

Eine Hoffnung konnten die SWD powervolleys nach dem ersten Satz haben: Nämlich die, dass die BR Volleys das Glück für das gesamte Viertelfinale am Ende des Durchgangs aufgebraucht haben. Düren führte konstant, kurz vor Schluss 23:20. Berlin egalisiert den Rückstand mit reinem Glück in Form von zwei Netzrollern im Aufschlag. Die SWD powervolleys müssen sich den Vorwurf machen, dass sie bei zwei Satzbällen zweimal den Gegenangriff auf ihrer Seite haben und zweimal nicht erfolgreich sind. Mit dem zweiten Netzroller hat Berlin erstmals Satzball, Sebastian Gevert scheitert im Angriff und Berlin führt trotz bärenstarker Dürener Leistung 1:0.

Dass der Meister danach stark in Satz zwei startet hat nicht viel mit Glück zu tun. Samuele Tuia serviert zweimal stark und bringt sein Team mit 8:5 in die Auszeit. In der Folge ist es aber erneut Düren, dass die langen Ballwechsel gewinnt und im Block die Oberhand hat. Langsam, Schritt für Schritt, arbeiten sich die SWD powervolleys zurück, führen nach einem sehr cleveren Gegenangriff von Romans Sauss 17:16. Leider reißt das Dürener Spiel danach ab. Zwei Dürener Angriffe führen zu Berliner Punkten. Aber hauptsächlich sind es die Aufschläge von Jeffrey Jendryk, die den Gästen große Probleme bereiten und das 25:19 für den Meister vorbereiten.

Der US-Amerikaner ist es dann auch, der das Spiel zu Beginn des dritten Satzes schnell entscheidet. Bis zum 4:4 ist Düren auf Augenhöhe. Dann steht wieder Jendryk am Aufschlag. Sein taktisches Service bringt keine direkten Punkte, nimmt den SWD powervolleys aber die Möglichkeit, variabel anzugreifen. Das nutzen die Recycling Volleys kompromisslos aus, sie brauchen auch kein Glück mehr. Eine starke Abwehr veredelt Moritz Reichert mit einem mutigen Hinterfeldangriff zum 6:4 für Berlin. Anschließen ist das Berliner Selbstvertrauen maximal. Gegen die Aufschläge von Benjamin Patch und Tuia ist Düren schlicht ohne Chance, beim 7:16 sind die Verhältnisse geklärt, die Gastgeber fahren den Sieg anschließend souverän ein.

Quelle: Pressestelle SWD Powervoilleys Düren