Soerser Sonntag - 30.000 dabei am 21. Tag der offenen Tür

Zufälle gibt’s manchmal auch beim CHIO Aachen: Der 21. Soerser Sonntag, der „Tag der offenen Tür“ bei freiem Eintritt fiel in diesem Jahr auf den 14. Juli. Bei diesem Datum wiederum handelt es sich um den französischen Nationalfeiertag. Und Frankreich ist in diesem  Jahr das offizielle Partnerland des CHIO Aachen! Et voilà: Die perfekte Kombination ist geboren.

Klar, dass der Eiffelturm „en miniture“ in der „Rue France“ im CHIO Aachen-Village am Soerser Sonntag daher eines der beliebtesten Motive für Schnappschüsse jeglicher Art war. Aber nicht nur dort, auf dem gesamten Turniergelände gab es jede Menge zu entdecken. Das nutzten rund 30.000 Besucher, die sich diesen besonderen Mix aus spannendem Rahmenprogramm, Shoppen im CHIO Aachen-Village mit mehr als 230 Ausstellern in 250 Zelten, gastronomischen Angeboten und Flanieren nicht entgehen lassen wollten. Der perfekte Familientag oder Ausflug mit Freunden!

Schon vor dem offiziellen Einlass um 10 Uhr warteten die ersten neugierigen Besucher am Haupteingang. Kurze Zeit später war es bereits rappelvoll. Los ging es um 11.30 Uhr im Deutsche Bank Stadion mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Hubertusmesse – Auf Adlers Flügeln sicher geführt“. Aber nicht nur Adler, sondern auch Pferde, Hunde und Falken waren Teil dieser besonderen Messe unter freiem Himmel. Einen weiteren Auftritt hatten die imposanten Tiere der Greifvogelstation Hellenthal kurze Zeit später bei einer bunten Nachmittags-Show auf dem Abreiteplatz Springen. Dort waren sie in bester Gesellschaft. Nach der Begrüßung durch das CHIO Aachen-Maskottchen Karli eroberten verschiedene Akteure den weitläufigen Platz, an dessen Rand sich die Zuschauer drängten. Eine Schleppjagd, präsentiert vom Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein e.V., sowie die fünf Disziplinen beim CHIO Aachen durften dort ebenfalls nicht fehlen. Und auch hier war das Partnerland Frankreich mit den berühmten Camargue-Pferden sowie dem „Connemara Show Team“, das unter dem Motto „Irische Connemaras zu Besuch in Frankreich“ ein buntes Schaubild mit insgesamt 20 Ponys präsentierte, vertreten. Nebenan im Fahrstadion verfolgten derweil viele Besucher das „CIAT – Internationales Turnier für Traditionelle Anspannungen“. Ein herrliches Bild: Das wunderschöne „Grün“ des Fahrstadions, prächtig herausgeputzte historische Kutschen sowie Fahrer in traditionellen Kostümen.

Für die kleinen Besucher gab es am Soerser Sonntag aber noch viel mehr zu entdecken: Ponyreiten zum Beispiel, die Besichtigung der Spieleanhänger der Rheinischen Landjugend und den spannende „Kinderlehrpfad“, bei dem mit einer Stempelkarte ausgerüstet verschiedene Stationen entdeckt werden konnten.

Und auch der soziale Aspekt kam am Soerser Sonntag nicht zu kurz. Im Rahmen der Charity-Kooperation „Aktion Glücks-Bringer“ präsentierten sich die vier Therapiehöfe aus der Region dem Publikum unter dem Motto „Vive la France – Therapeutisches Reiten in Aachen“ auf dem Abreiteplatz Springen, während Spendensammler auf dem gesamten Turniergelände für diese Aktion sammelten. Tatkräftig unterstützt wurde die Aktion in diesem Jahr vom designierten Karnevalsprinzen 2020 Martin Speicher und seinem Hofstaat unter dem Motto „All inKlusiVe!“. 


#chioaachen


 

„Running for Kids“ stellt im Juni 55.061 Euro an Spenden bereit

Der Juni war für Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids“,  mit der Organisation des 21. „Peter & Paul“-Benefizlaufes ein ereignisreicher  Monat.

Zum Abschluss des 3-stündigen Peter & Paul-Sympathielaufes für Kinder waren insgesamt 48.511 Euro an Spenden übergeben worden. Dabei konnten 30.400 Euro an Kindergärten, Schule und Behindertengruppen aus der Region bereitgestellt werden. Über insgesamt 7.000 Euro freuten sich sieben Kinder und Familien. 11.111 Euro hatte Borsdorff für einen vier Monate alten  Jungen gesammelt, nachdem er um Hilfe gebeten worden war. Der Vater des Kindes war wenige Wochen zuvor an einem Tumorleiden verstorben.

Mit 4.000 Euro konnte „Running for Kids“ einem auf  den Rollstuhl angewiesenen Jungen einen Zuschuss  zu einem behinderungsgerechten PKW übergeben.

Für ein Mitmach-Zirkusprojekt hatte Borsdorff 1.750 Euro im Gepäck als er bei einem Sponsorenlauf der Kinder der Gemeinschafts-Grundschule in Heimbach/Eifel dabei war.

Mit 500 Euro wollte der Dürener einem an einem Tumor erkrankten Jungen ein bisschen Hoffnung machen. Damit konnte ein Wunsch möglich gemacht werden.

Die Kindertagesstätte „Krümelhof“ feierte ihr 30-jähriges Bestehen. Zu diesem Fest steuerte „Running for Kids“ 300 Euro für Aktivitäten der Kinder bei.

In den nächsten Tagen wird Borsdorff versuchen „Annakirmes-Mäuse“ für Kinder zu sammeln.

Quelle: Pressestelle Borsdorff

Weitere Neuverfplichtung beim 1. FC Düren - Günter Mabanza -

Den FCD-Fans dürfte er noch ein Begriff sein. In der Hinrunde leitete er – damals noch im Trikot von Viktoria Arnoldsweiler – den Derby-Siegtreffer von Nikolaos Chouliaras an der Westkampfbahn mit einem gekonnten Zuspiel ein. Im Winter wechselte Günter Mabanza zum VfL Alfter. Nach dem Abstieg des Bonner Klubs schließt er sich nun dem 1. FC Düren an.
Der Deutsch-Kongolese betont: „Meine Qualitäten liegen im Tempospiel und im Zweikampfverhalten.“ Zwar ist Mabanza gelernter Außenverteidiger, seine Qualitäten liegen aber ebenso im offensiven Bereich. „Düren bietet mir die Möglichkeit, auf hohem Niveau zu spielen. Der Verein hat ähnlich hohe Ambitionen wie ich. Mir ist es wichtig, der Mannschaft bestmöglich zu helfen“, erklärt der 23-Jährige seinen Wechsel.
„Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt“, bekräftigt Mabanza, der die Jugend des 1. FC Köln durchlief und im Seniorenbereich bei den Geißböcken sowie Sportfreunde Siegen und Bonner SC auf insgesamt bereits 48 Regionalliga-Einsätze kommt.
FCD-Sportdirektor Frank Rombey freut sich über die Verstärkung: „Günter Mabanza ist ein schneller Spieler und auf der Außenbahn variabel einsetzbar. Er ist noch sehr jung, verfügt aber schon über ein gewisses Maß an Erfahrung. Ich freue mich, dass er trotz auch höherklassiger Angebote unseren Weg mitgehen will.“

Quelle : Pressestelle Kevin Teichmann

Marcel Reisgies - nun wieder als Torwart aktiv - Saison 1. FC Düren

Mehr als 20 Tore hat Marcel Reisgies in der abgelaufenen Saison erzielt. Der erfolgreichste Torschütze des Bezirksliga-Meisters Sportfreunde Düren verstärkt von nun an den Mittelrheinligisten 1. FC Düren – allerdings nicht als Feldspieler.
Reisgies, der einst als Torwart mit Viktoria Arnoldsweiler den Sprung in die höchste Verbandsspielklasse schaffte, dann lieber als Stürmer für Furore sorgen wollte, kehrt zu seinen Wurzeln zurück. „Die Lust ist zurück, wieder im Tor zu stehen“, sagt der 29-Jährige, der auch als Trainer einer Torwartschule arbeitet. „Mit Blick auf das Karriereende kann man als Torwart normalerweise auch ein wenig länger spielen“, meint Reisgies, der den Schritt gut überlegt hat. Das Ende seiner Fußballerlaufbahn war allerdings nicht der einzige Grund. „Der Tod meines Vaters hat auch eine Rolle gespielt. Ich im Tor – das war sein Wunsch“, sagt der Dürener geerdet, der lange Jahre in der Fußballszene entlang der Rur eher als Paradiesvogel galt.
Beim 1. FC Düren tritt er in Konkurrenz zu Kevin Jackmuth, der gerade im Saisonendspurt ein guter Rückhalt war und den Papierstädtern den einen oder anderen Punkt festhielt. Reisgies ist sich der Rolle des Herausforderers bewusst: „Ich möchte versuchen, wieder auf das Level zu kommen, auf dem ich damals als Torwart aufgehört habe.“
FCD-Sportdirektor Frank Rombey freut sich, wieder mit seinem früheren Mitspieler und Schützling zusammenzuarbeiten: „Zu ihm habe ich auch eine langjährige persönliche Beziehung. Der Kontakt ist nie abgerissen. Ich traue ihm zu, auf der Torwartposition zu alter Stärke zurückzufinden. Ehrgeiz und Fleiß zeichnen ihn aus.“

Quelle : Pressesprecher Kevin Teichmann